Gedanken oder Fragen

28.02.2009 um 21:31 Uhr

Google Suchbegriffe

Stimmung: gut, aber nicht suchend

Hier einmal eine Auswahl an Google Suchbegriffen, von einem Tag, durch die mein Blog gefunden wurde.
Natürlich kommen auch viele, durch kurze Google Suchanfragen, mit einem oder zwei Suchwörtern auf meinen Blog.
Diese Liste zeigt die etwas längeren Suchanfragen, die teilweise aus ganzen Sätzen bestehen.

Antworten auf die eine oder andere Frage, könnt ihr  gerne als  Kommentar schreiben. 


Ich will wirklich sterben ich bin überall sehr schlecht mein leben hat keinen sinn me

Menschen kommen Regenwälder gehen

Kleiner mann große frau kann das funktionieren

Kann man einer frau per sms schreiben das man sie liebt den ich bin schüchtern

Partner sterilisiert trotzdem probleme wegen periode

Babypille bei Akne? (13 Jahre)

Ausbildung für Demenzkranke und Bezahlung

..Männer sind beim Autofahren gestresster als Frauen

Basteln mit Alzheimer Patienten

Eheliche Pflichten Richter urteile

Denn der eine hat die, die anderen andere Gaben Goethe

Die pille gegen starke blutungen

Die Vater-Tochter-Beziehung und ihr Einfluss auf das Selbstbewusstsein der Tochter

Kurze Sprüche über schmerzhafte Liebe x3

Vor 20 jahren in eine frau verliebt und jetzt wieder getroffen

Mobbing fällen die zum tod geführt haben

Liedtext zum Lied der Gefangenenchor aus nabucdo

Neues aus der Quantenforschung

Neues aus der Quantenforschung

Prophylaxen emotionaler deprivation

Schöne dinge die man im frühling unternehmen kann

Selbstmord aus verzweiflung kommt man in den himmel

Streit wegen nackte frauenbilder

Tochter behandeln wie ein Kleinkind

Warum werden manche menschen ausgelacht weil sie keine markenkleider haben?

WENN NONNEN kINDER bEKOMMEN

Warum verliebe ich mich immer in die falschen

Wie schreibe ich ein mädchen das ich sie liebe?

Wie träumen Blinde?

Vergewaltigung in der ehe als straftatbestand vorher

Wie viele farbige gibt es auf der welt?

Wie macht man schöne freundschaftsbänder aus wolle

Was schreibe ich einem mädchen beim ersten schreiben

Was soll ich in der ersten SMS an ihn schreiben?

Wie funktioniert eine Geheimschrift für eine Schatzkarte

Was leuchtet am dem westlichen Abendhimmel über Norddeutschland

Wo rasieren sich weibliche models

Der trockene Alkoholiker in der Öffentlichkeit

Anti baby pille frauen ab 50

Warum ist zur zeit venus zu hell und gross

Er hat mich lange hingehalten doch jetzt meldet er sich nicht mehr

Eltern suchen ihre zur adoption freigegebenen kinder

Suche meinen bruder wurde zur adoption freigegeben wo kann ich ihn den finden

Wie viele leute verschwinden in deutschland

Soll ich mich melden sms was schreiben

Was meint ein mädchen damit wenn sie hdl schreibt

 

27.02.2009 um 19:30 Uhr

Liegende Mondsichel unter der Venus

Stimmung: gut

Welch ein grandioser Anblick.
Schwere dunkle Wolken am Himmel.
Kein Stern zu sehen. Doch just in dem Moment, als ich vom Einkaufen aus dem Supermarkt herauskomme reisst die Wolkendecke auf und....

gibt den Blick frei auf eine hauchdünne liegende Mondsichel, und direkt darüber, etwa 10 Grad höher die strahlende Venus.
Die mit ihrer Helligkeit der Mondsichel fast den Rang abläuft.

So begleiteten die beiden Himmelskörper mich nach Hause.
Um dort wieder hinter einer dunklen Wolkendecke zu verschwinden.

Dieses sind die Momente, in denen ich spüre wie schön das Leben doch ist, was es zu bieten hat. Und sei es "nur" die liegende Mondsichel und dicht über ihr die Venus.

Der Frühling kam heute wieder ein Stück näher. Wildgänse zogen, laut schreiend, in mehreren Formationen vorbei. Die ersten Rebhühner liessen ihr hölzernes "Klonck, Klonck" zur Balz erschallen.

Hätte ich ein Dachzimmer mit einem Dachschrägefenster durch das man die Sterne sehen könnte, dann würde ich mich wohl aufs Bett legen.
Zusehen wie die dunkeln Wolken am Himmel vorüberziehen, hin und wieder den Blick auf diese wunderschöne Mondsichel mit der Venus darüber, freigeben würden.
Mich über diesen Anblick freuen und ein wenig träumen. Einige Regentropfen, die aus den dunklen Wolken fallen, würden langsam in Rinnsalen an der Scheibe herunterlaufen.
Eine Gewitter CD würde ich mir wohl nicht anmachen, das hat noch Zeit bis zum Sommer, dann kommen die Gewitter von alleine.
Aber träumen. Träumen kann man jetzt schon, und dabei bemerken, wie schön doch das Leben sein kann.
Selbst wenn es "nur" dieses Himmelsspektakel ist, welches es verschönert.

Und....
ich habe mein neues Versicherungskennzeichen heute für meinen Roller gekauft. *hüpf*
So hat auch das wieder seine Ordnung und er darf ein Jahr lang gut versichert weiter laufen.
Das Fahren mit dem Roller, heute zum Einkaufen, war auch nicht mehr so garstig unangenehm, wie die letzten Wochen bei Minusgraden.
Jetzt wird noch schnell der Einkauf ausgepackt anschliessend noch ein wenig essen, dazu einen heissen Kaffee.. Vorräte sind ja jetzt erst mal wieder da.
*Hach* das Leben ist doch schön. ;-)
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27.02.2009 um 01:07 Uhr

Was ist eigentlich aus der guten alten Rohrpost geworden?

Stimmung: gut

Es war die Innovation in den grossen Büros.
Die Rohrpost.

Rohre wurden in den Büros und Werkhallen verlegt. Sie hatten vielerlei Abzweigungen und Weichen.
Die Rohrpost sollte die Kommunikation beschleunigen. Dokumente, Bestellungen etc. wurden in eine längliche runde Kapsel gepackt, die sogenannte "Rohrpostbombe". Diese Bombe dann in eine, durch ein Gummi luftdicht abgedichtete, Öffnung des Rohres gesteckt. Husch, los ging die Reise für die Rohrpost durch das Rohrpostnetz Richtung Empfänger.
Angetrieben wurde sie durch in das Rohrnetz geblasene Pressluft, bzw. ein Vakuum.
es war ein reges kommen und gehen, an den Sende und Empfangsstationen.
Ein klackern und Rauschen, wenn diese Postbomben durch die Rohre glitten.

Ja, es wurden sich auch schon Gedanken gemacht, die ganze Stadt mit Rohren zu durchziehen, so dass Post nicht mehr durch Postboten verteilt werden muss.
Einige dachten auch über grössere Rohre, unterirdisch verlegt, für den Warentransport bzw. auch als Individualverkehr für Menschen in derlei "Bomben" nach, die dann natürlich entsprechend grösser hätten dimensioniert sein müssen.

Die Zeit der Rohrpost dauerte nicht lange an.
Es wurde wohl viel Geld in diese Rohrnetze investiert, doch Computer und Netzwerkverbingungen, später das Internet machte diese Rohrpost überflüssig.
Elektonisch sind die Daten, Texte, Vorlagen eben doch schneller übertragen, als mit der Rohrpost.

Das papierlose Büro wurde ausgerufen.
Alle Daten gespeichert, jederzeit lesbar auf dem Monitor. Doch papierlos wurde das Büro dann doch bis heute nicht.
Im Gegenteil, aufgrund der immer grösseren Datenmengen wird auch immer mehr ausgedruckt.
Jaja, "Kannst du mir das eben mal schnell ausdrucken? Möglichst dann noch fünfmal kopieren, brauche noch Sicherungskopien"

Werden wir jemals das papierlose Büro bekommen? Ich weiss es nicht. Möglich wäre es wohl schon heute. Denn weshalb sollte man einen Aktenordner voller Papier mitnehmen, wenn man das gleiche und noch viel mehr auf einen einzigen USB Stick draufbekommt.
Vielleicht ist der Mensch einfach zu sehr an das Papier gewöhnt.

Dabei gibt es schon "elektronisches Papier", auf dem sich der Dateiinhalt wie auf einem richtigen Din A 4 Blatt darstellen und lesen lässt. Samt elektronischen Umblättern.

Selbst Zeitungspapier und der Weg zum Kiosk liesse sich damit einsparen. Einfach ans Internet anschliessen, Daten runterladen, und schon hat man seine neueste Zeitungausgabe auf diesem "elektronischen Papier". Eine feine Sache, wenn es denn forciert werden würde.

Ja, wo ist die gute alte Rohrpost hin, ihre Zeit war schon vorbei, noch ehe sie richtig begonnen hatte..
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26.02.2009 um 16:25 Uhr

Warmfront und ein flegender Schleimi am Himmel

Stimmung: gut

Nachts, wenn es warm wird.
Mitten in der Nacht, in tiefster Dunkelheit, zog scheinbar eine Warmfront hier im Norden durch.
Die Aussentemperaturen stiegen, ganz ohne Sonne, trotz Finsternis, von 23 Uhr bis 1 Uhr, von nahe 0 Grad auf plus 6,5 Grad Celsius an.

Da hat das Frontensystem, mit einer Warmfront, scheinbar sehr schnell viel warme Luft herangeschaufelt.
Mit der wärmeren Luft kam natürlich auch die Bewölkung und hin und wieder leichter Regen.

Ist also eher grau, so dass ich in der Nacht auch den giftgrünen Kometen "Lulin", samt seinem Schweif, nicht sehen konnte. Wenn er denn ùberhaupt mit blossem Auge sichtbar war.
Ich hätte wohl gedacht, es fliegt ein riesiger Schleimi durchs All. Diese ekelig glbberige Masse aus der Dose, mit der man "spielen" konnte. Die Schleimis waren auch oftmals giftgrün, vielleicht sogar immer? oder gab es auch rote und blaue Schleimis? Und siewaren schleimig. Sehr sogar. Liessen sich dafür aber in die Länge ziehen, eben wie ein giftgrüner Komet mit schleimigen Kometenschweif.

Woher mag überhaupt dieser Begriff "Giftgrün" herkommen? Gerade so als sei Gift immer giftgrùn. Und giftgrün automatisch giftig. Nein, es gibt auch rotes, schwarzes und klares Gift. Gift in allen Farbvariationen und Konsistenzen. Oftmals sieht man das Gift auch garnicht, was es dann besonders gefährlich macht.
Ach, wäre doch Gift nur immer giftgrün, dann wäre es einfacher. Oder trüge es doch jedesmal dieses Schild vor sich her, mit den zwei gekreuzten Knochen und dem Totenkopf, sowie der Aufschrift: "Vorsicht Gift". Aber dem ist nichts so. Vieles was giftig ist, können wir nicht wahrnehmen, wir spüren nur die Folgen der Kontaminierung, wenn es denn eine gab. Und die ist nicht giftgrün.

Jetzt am Tage ist es immer noch 6 Grad mild, die Knospen der Johannisbeeren werden schon grösser. Und ich bemerke die Wärme am heizen.
Brauche nicht mehr soviel Heizstoffe um es drinnen angenehm warm zu bekommen. Ist doch auch etwas.

Also weiter so mit den Warmfronten, sollen sie milde Luft heranschaufeln, ich kann sie gut gebrauchen. Die Pflanzen und Tiere auch.

Übrigens bemerkte ich gestern, dass die Vögel wieder verstärkt zu singen, zwitschern und tirilieren angefangen haben. Die Zeit des Nestbaus ist wohl bald gekommen.
Wünsche euch einen schönen warmfrontigen Tag.
Bin schon gespannt, wann wir in diesem Jahr das erste Gewitter haben werden. Mit Wintergewitter war es bisher hier noch nichts.
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25.02.2009 um 21:48 Uhr

Rüdger W. , sah er sich als eine tickendeZeitbombe?

War Rüdiger W., der in Bad Bramstedt, seine Frau, deren zwei Kinder und sich selbst tötete, eine tickende Zeitbombe?
Was führt solche Menschen, vorwiegend Männer, aber manchmal auch Frauen, zu solchen Taten?

Ich begreife es nicht, kann es nicht verstehen, wenn sie das, welches sie angeblich so sehr lieben, töten.

Rüdiger W. (36) heirate seine Jennifer (33) erst im letzten Jahr. Sie brachte zwei Kinder mit in die Ehe. Einen Sohn (12) und die Tochter Angelina (11).

Da schrieb Rüdiger W. noch in seinem Blog, wie sehr er sich freut, dass Jennifer das beste sei, was ihm passieren konnte, er alles dafür tun würde, dass es für immer hält.
Die grosse Liebe, und jetzt sind sie alle tot, wahrscheinlich von ihm getötet.

Die Polizei geht davon aus, dass er diesen erweiterten Selbstmord aufgrund finanzieller Schwierigkeiten beging. Denn Rüdiger W. musste im letzten Jahr den Offenbarungseid ablegen, sein BMW wurde gepfändet, der Kredit zurückverlangt, den sie für die Wohnungseinrichtung aufgenommen hatten.

Aber ist dieses ein Grund, seine Frau und deren Kinder, sowie sich selbst zu töten? Die Kinder hatte er ganz sicher nicht gefragt, hat ihnen das Leben genommen, auch wenn sie erst elf und zwölf Jahre alt waren und ganz sicher noch leben wollten.

Was geht in solch einem Menschen vor sich, der so handelt, frage ich mich oftmals bei derartigen Meldungen?
Ich habe auf seinem Blog gelesen, es deutet kaum etwas auf diese Tat hin.
Einmal im letzten Jahr schrieb er dort:

"An Tagen wie diesen flippt wohl alles aus.
Naja, jetzt weiss ich wenigstens wie sich so eine 'wandelnde Zeitbombe' fühlen soll.
Wehe einer hustet auch nur den Zünder an!

Kurzfassung von einem Tag: morgens war die Welt noch in Ordnung und heute abend könnte ich vor Wut platzen."

Was ging in ihm vor, dass er jetzt, fast ein Jahr später wirklich vor Wut oder Verzweiflung 'platzte'?

Er schrieb auch:

"Aus den Fehlern der Vergangenheit lernen wir für die Zukunft, in der Hoffnung schwere Fehler nicht noch einmal zu begehen."

Was führte dazu, dass er diesen, den schwersten Fehler seines Lebens, dann doch zu begehen?

Im Hamburger Abendblatt schreibt eine Psychologin, wegen Geld und finanziellere Probleme bringt niemand seine Familie um.
Für sie liegt es eher an der Verbitterung, Verzweiflung und der Kränkung um das Sorgerecht und die Besuchserlaubnis für seinen Sohn aus einer vorherigen Beziehung.
Die Mutter seines Sohnes versuchte angeblich den Kontakt zum Vater zu unterbinden, womit sich Rüdiger W. scheinbar später abfand.
Zum Wohle des Jungen, wie er in seinem Blog schrieb. Fand er sich wirklich damit ab, und ewas können die zwei Kinder seiner neuen Lebensgefährtin dafür?
Ja, wäre nicht sogar sein eigener Sohn und deren Mutter in Lebensgefahr gewesen, wenn dieses Besuche hätten stattgefunden?

Sein letzte Blogposting schrieb Rüdiger W. am 22.November letzten Jahres. Eine Mitteilung an seinen Sohn, auf den er warten würde, bis dieser die Machenschaften der Mutter versteht.
Danach schrieb er nicht mehr, und jetzt tötete er seine neue Familie.

Nebenbei fragte ich mich, was gewesen wäre, hätte Rüdiger W. anstatt auf blogspot.com hier bei Blogigo geblogt. Er schrieb nicht sehr viele Einträge.
Bekam dort bei Blogspot wohl nur 4 oder 5 Kommentare zu seinen Äusserungen insgesamt.
Hätte er hier mehr Kommentare bekommen? Hätte es sein können, dass dadurch sein Denken sich ein wenig geändert hätte. Das es dann, aufgrunde der Auseinandersetzungen mit anderen, vielleicht diese Morde und Selbsttötung garnicht gegeben hätte?
Nur aufgrund der Auswahl des Bloganbieters. Weit hergeholt, ich weiss, und dennoch, wissen kann man es nicht.

Aber generell finde ich diese sogenannten "Familiendramen" zum kxxxxx! Es sind keine Familiendramen, es sind in meinen Augen Morde. Heimtückische Morde begangen aus Egoismus und Selbstsucht, sich als den Mittelpunkt des Lebens zu sehen.
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25.02.2009 um 15:08 Uhr

Eine Träne für einen Tropfen Wasser

Stimmung: gut

Quasimodo wurde am Schandpfahl aufs Rad gebunden. Die Volksmasse von Paris stand johlend davor, um das Schauspiel seiner Peinigung mit anzusehen.
Das Rad drehte sich langsam, damit auch jeder das Gesicht des Opfers sehen konnte. Die Peitsche des Henkers sauste auf Quasimodo nieder, riss seinen Rücken auf, doch er stiess keinen Seufzer aus.

Die Bestrafung war vorbei, aber er musste noch eine Stunde am Schandpfahl ausharren.
Die Menge lachte, man warf mit Steinen nach ihm.
"Alle hatten einen Groll auf ihn, die einen wegen seiner Bosheit, die anderen wegen seiner Hässlichkeit. Letztere waren die wütendsten. Es regnete tausend Schimpfreden, Hohngeschrei, Verwünschungen und hier und da Steine auf ihn....
Die Zeit verfloss. Schon länger als eineinhalb Stunden stand er da, zerfleischt, gemisshandelt, unaufhörlich verspottet und fast gesteinigt....

Plötzlich....schrie er mit einer so heiseren und wütenden Stime, das sie mehr dem Gebell eines Hundes als einer menschlichen Stimme glich: "Wasser!"

Dieser verzweifelte Ausruf erhöhte noch das Vergnügen des Pariser Pöbels. Keine einzige Stimme erhob sich für den Unglücklichen, sein Durst wurde nur verspottet. Freilich war sein Gesicht mit diesem irren Blicke, vor Schmerzen schäumenden Munde, mit seiner halb heraushängenden Zunge eher fratzenhaft abstossend, als Mitleid erregend.
Die Menge lachte umsomehr, als er den Ruf nach Wasser noch zweimal wiederholte. Sie warfen mit zerbrochenen Krügen nach Quasimodo, beschimpften ihn.

Da sah Quasimodo plötzlich, wie die Menge sich teilte. Ein junges, seltsam gekleidetes Mädchen trat aus dem Gedränge hervor. Es trug ein Tamburin in der Hand. Er zweifelte nicht, dass auch sie käme, sich zu rächen, und ihm, wie die übrigen einen Streich versetzen wollte.
Rasch kletterte die Zigeunerin die Leiter empor. Ohne ein Wort zu sagen näherte sie sich dem Unglücklichen auf dem Schandpfahl, der vergeblich sich hin und her wand, um ihr zu entgehen, machte die Kürbisflasche von ihrem Gürtel los und setzte sie langsam an die Lippen Quasimodos.

Da sah man aus diesem bisher so trockenen, glühenden Auge eine dicke Träne herabrollen, sie floss langsam über das entstellte und lange Zeit von Verzweiflung verzerrte Gesicht herab. Das war vielleicht die erste Träne, welche der Unglückliche jemals vergossen hatte. Jedoch vergass er zu trinken.
Die Zigeunerin warf ungeduldig ihre Unterlippe auf und setzte lächelnd den Hals ihrer Flasche an Quasimodos Mund. Er trank mit langen Zügen, sein Durst war brennend.
Als er fertig war, schob der Unglückliche seine schwarzen Lippen vor, ohne Zweifel um die schöne Hand zu küssen, welche ihm so hilfreich beigestanden hat. Aber das junge Mädchen, welches vielleicht nicht ohne Misstrauen war, zog ihre Hand zurück, wie ein Kind, welches fürchtet von einem Tier gebissen zu werden.
Da heftete der arme taube Mensch einen vorwurfsvollen und unaussprechlich traurigen Blick auf sie. Es war gewiss ein rührendes Schauspiel, dieses schöne, frische, reizende und doch zugleich so zarte Wesen mitleidig herbeieilen zu sehen um dem Elend, der Hässlichkeit und Bosheit beizustehen. Auf einem Schandpfahle war es ein erhebendes Schauspiel. Das Volk selbst wurde davon ergriffen und fing an in die Hände zu klatschen und Beifall zu rufen.
Esmaralda stieg schwankend vom Schandpfahl herab, als die Einsiedlerin sie als Zigeundirne verfluchte.
Quasimodo band man los und die Menge zerstreute sich.

Eine eigenartige Szene aus "Der Glöckner von Notre-Dame", eine Szende die sehr berührt.
Wünschen wir es uns nicht alle, dieses Gefühl, selbst wenn alles und alle gegen uns zu scheint, wir am Ende sind, keine Kraft mehr haben, dass dann die Menge sich teilt und dieser eine Mensch zu uns kommt, der an uns glaubt, der uns helfen will, ganz egal was die anderen sagen oder denken.
Dieser eine Mensch, der so anders ist als die anderen. Dieser eine Mensch, der mitfühlt, der uns Wasser reicht, wenn wir seelisch am verdursten sind.

24.02.2009 um 14:14 Uhr

Schiller und das Leben

Sterben ist nichts --
Doch leben und nicht sehen,
Das ist ein Unglück !

Zitat: Friedrich Schiller ( aus Wilhelm Tell I, 4)

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22.02.2009 um 17:37 Uhr

Meteorologischer Frühlingsanfang

Stimmung: gut

Nur noch eine Woche.
Am 1. März beginnt für die Meteorologen der Frühling..
Für mich auch. Selbst wenn die Meteorologen nicht immer recht haben, mit ihren Wettervorhersagen.
Dennoch, der Winter ist so gut wie vorbei.
In den Supermärkten findet man seit einigen Tagen Tüten mit Saatgut. Saatgut für bunte Blumen aller Art, aber auch für Gurken, Kohlrabi, Wurzeln und anderes Gemüse.
Wenn die Saat doch nur immer aufgehen würde und die Pflanzen dann auch so herrlich, wie auf den bunten Bildern, die auf den Tüten aufgedruckt sind, aussehen würden.
Doch manchmal, bei guter Pflege, ja manchmal übertrifft das Ergebnis sogar noch den Tütenaufdruck.

Der kalendarische Frühlingsbeginn lässt noch etwas auf sich warten. Er tritt erst am 20. März um 12.43 MEZ ein. Der Tag an dem Tag und Nacht gleich lang sind.
Die Tag und Nacht Gleiche, auch Äquinoktium gennant. Hoffentlich hält sich der Frühling auch an diesen genauen Termin und ist pünktlicher als unsere Bahn.

Doch darauf werde ich nicht warten, für mich ist am 1. März Frühlingsbeginn. Und er wird kommen, der Frühling, so wie er bisher jedes Jahr kam. Ganz sicher.
Die Schneeglöckchen sind ein untrügliches Zeichen dafür, sie läuteten schon den Vorfrühling ein. Ich habe sie läuten gehört mit ihren Glöckchen, wenn auch nur ganz leise. Und auch nur in meiner Vorstellung.
Die Schneeglöckchen, die Künder und Verheisser des Frühlings und wärmerer Tage.

Die Venus, dieser wunderschön helle Abendstern, überschritt übrigens am 19. Februar, den Tag ihrer grösste Leuchtkraft, so dass die Helligkeit der Venus jetzt langsam wieder zurückgehen wird.
Der Winter erschien mir durch ihren Anblick ein wenig heller und wunderbarer.
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22.02.2009 um 12:07 Uhr

Als Emo zum Fasching gehen

Stimmung: gut emotional

Ich will als Emo zum Fasching gehen, was zieht man an?

Fragte ein Googlenutzer.
Ich weiss es auch nicht. Falls er ein Emo sein sollte, wohl das, was er/sie sonst auch anzieht. Vielleicht noch etwas stylen und im Stil übertreiben, damit es auch als Emo erkannt wird. .
Gibt es überhaupt einen Emo Stil, was die Kleidung betrifft, oder ist Emo eher eine Geisteshaltung, bzw. Subkultur?

Fertige Emo Faschings Kostüme gibt es wohl nicht. Da tut sich eine Marktlücke auf.
Gibt es eine "Kleiderordnung" für Emo's? Das ist die brennende Frage. Nur mit der Kleidung von XXXX bist du eine echter Emo, oder so.
Gehen Emo's überhaupt zum Fasching?
Fragen über Fragen.

Falls von meinen Lesern jemand zum Fasching geht, zum Li-La-Be in Hamburg Bergedorf oder wohin auch immer, als was geht ihr denn? Wie kostümiert ihr euch?
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20.02.2009 um 22:04 Uhr

Internet heute hakelig?

Stimmung: gut

Geht es nur mir so?
Oder hakt das www. Internet auch bei euch, mit einem Festnetzanschluss?
Das surfen ist heute extrem langwierig und hakelig. Viele Seiten kann ich fast garnicht aufrufen, wie Heise.de und etliche andere. Meistens kommt dann die Fehlermeldung "Zeitüberschreitung bei Seitenaufruf".
Oder die Eingangsseite erscheint, aber beim weiterklicken ist dann Schluss.
Frustig, frustig.

Bei solchen Fehlern denke ich ja immer, es liegt an meinem Mobilfunkzugang zum Netz. Schalte das Gerät aus und wieder ein, damit es sich neu bei dem Provider einbucht. Heute bringt dieses alles nichts.
Es bleibt so hakelig wie gehabt.
Blogigo lässt sich heute noch am besten von allen Seiten aufrufen.

Wie ist der Internetzugang heute bei euch über das Festnetz? Habe nur ich diese Probleme im Moment?
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20.02.2009 um 16:00 Uhr

Schillers Mutmacher zum Freitag

Stimmung: gut

Verzag' nicht an der eigenen Kraft.
Dein Herz ist reich genug, sich selbst zu beleben.

Zitat: Friedrich Schiller (Wallensteins Tod V,3 )

Was gibt es schöneres zu sagen.
Verzag' nicht!
Selbst wenn es alles grau scheint, wie im Moment draussen, so vielleicht auch drinnen im Herzen, und doch:
Verzag nicht!
Wie oft schien es schon so? Das weitergehen schien unmöglich, die Kraft am Ende.
Und doch: Verzag nicht.

Dein Herz ist reich genug, sich selbst zu beleben.
Immer und immer wieder.
Auch wenn es grau scheint, so wird es doch wieder heller, vielleicht heller als es jemals zuvor war.
Dein Herz ist reich genug sich selbst zu beleben.
Wir müssen es nur lassen. Der Rest kommt von alleine.
Welch schöne Worte, von Friedrich Schiller.
Welch eine tiefe Botschaft steckt in diesen zwei Worten.
So verzag auch du nicht.
Gebt eurem Herzen die Chance sich selbst zu beleben.
Auch wennn es vielleicht im Moment alles grau aussieht, und doch ist as Herz reich genug, sich selbst zu beleben. Immer wieder.
Verzag' nicht.

Ein sehr schönes Wochenende wünsche ich euch allen.
sternenschein.

19.02.2009 um 22:27 Uhr

Hamburg, reichste Region in Deutschland

Hamburg, nach London, Luxemburg und Brüssel, ist die viertreichste Wirtschaftsregion Europas und reichste Region Deutschlands.
Laut den neuen Zahlen von Eurostat, liegt die Metropole London, mit 336 % über den durchschnittlichen BIP der EU, unangefochten an erster Stelle. .
Auf den weiteren Plätzen liegen
Luxemburg 267 %
Brüssel 233 %
Hamburg um die 200 %
Groningen,
Ile-de-France,
Oberbayern
und an achter Stelle
Wien, mit einem BIP von 166 %.

Damit fiel Wien, in den wirtschaftsstärksten Regionen Europas, von dem 5. Platz auf den 8. Platz zurück.
Die ärmste Region Österreichs ist das Burgenland, mit einm BIP von 82 % zum EU Durchschnitt.

Am ärmsten sind die Menschen der Region Nord-Est in Rumänien. Sie erzielten einen BIP von nur 25 % des EU Durchschnitts.

Mal schauen, wie es im nächsten Jahr um London steht, bei diesen Verwerfungen durch die momentane Finanz und Bankenkrise.

Fakten Quelle: Eurostat, derStandard.at

19.02.2009 um 21:16 Uhr

sparsam

von: sternenschein   Kategorie: sonstiges und allgemeines   Stichwörter: sparsam, Bytes, Twitter

Bytes sparen.
Twitter.

18.02.2009 um 05:20 Uhr

Schneeglöckchen

Stimmung: gut

Heute sah ich sie auch, die ersten Schneeglöckchen in diesem Jahr.
Zart strecken sie ihre weissen Köpfchen der Sonne entgegen.
Es sind zwar nicht viele, aber doch ein Zeichen, es geht weiter. Der Frühling kommt näher.
Obwohl die Schneeglöckchen ganz und gar zart und zerbrechlich aussehen, sind sie derartig wiederstandfähig, dass sie die dem Eis, Schnee und Frost trotzen.

Über eineTonne Briketts sind verbraucht, dem Winter ist es egal, er hält noch an. Heute Nacht sind es minus 7 Grad.
So war Holz machen angesagt. Die alte Kettensäge wollte nicht mehr. Die neue zusammengebaut und los ging das sägen und anschliessende Holz hacken. Es strengt immer ganz schön an, besonders wenn es astreiches Holz mit vielen Gnubbeln ist. Da bekommt man die Axt teilweise besser ins Holz hinein, als wieder heraus, wenn sie sich einklemmt. Zum Glück habe ich keinen langen Bart, der sich dann noch mit einklemmen könnte. Heisse ja auch nicht Rumpelstielzchen.;-)

Rumpelstielzchen.
'Oh, wie gut, dass niemand weiss, das ich Rumpelstielzchen heiss."
Sagte das Männchen mit dem langen Bart immer, welches dort oben auf der Bühne sich aufführte wie ein Derwisch. Sich jedesmal bei diesem Spruch auf die Schenkel klopfte.
Mit acht Jahren sah ich es wohl als Weihnachtsmärchen, mit der Schulklasse an. Wir konnten alle kaum an uns halten, wollten am liebsten dem Mädchen auf der Bühne verraten, dass dieses cholerische Männchen Rumpelstielzchen heisst. Sie tat uns leid, so freuten wir uns auch, als sie seinen Bart abschnitt und er dadurch seine Zauberkraft verlor. Es blitzte und donnerte dabei fürchterlich. Aber nur weil das Bühnenpersonal mit einem Riesenblech den Donner simulierte, was ich äusserst interessant fand. .

Da fragt man sich doch, wieso ein langer Bart mit Magie und Zauberkraft zusammengebracht wird?
Demmnach dürften die Männer heutzutage ja überhaupt nicht mehr verzaubern können, denn lange Bärte sind heute ja wirklich nicht mehr in. Da kann man wohl heute kaum noch eine Frau mit bezaubern oder verzaubern, geschweige denn hinter dem Ofen hervorlocken. Zumal die Weiblichkeit heute nicht mehr hinter den Öfen sitzen. Wenn schon, dann eher vor der Zentralheizung. Aber diese Erkenntnis hat auch schon einen langen Bart, fast so lang wie der Bart von Rumpelstielzchen.
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18.02.2009 um 03:54 Uhr

Konjunkturpaket Förderprogramm für Reiche

Stimmung: gut

Das Konjunkturpaket II als Förderung für Besserverdienende.
Auf Nachfrage von Axel Troost ( Die Linke ) schlüsselte Peer Steinbrück, Finanzminister (SPD), auf, welche Gruppe vom Konjunkturpaket II profitiert.

Laut Steinbrück werden Bezieher eines Einkommens bis 10.000 Euro,
bei Verheirateten bis 20.000 Euro
bis Ende 2010 um 150 Millonen Euro entlastet.

Besserverdienende mit einem Einkommen ab 53.000 Euro, (Verheiratete 106.000 Euro)
werden um 1.450 Millionen Euro entlastet.

Fast zehnmal soviel für die Besserverdienenden. So ist es richtig, denn der Reichtum muss gefördert werden. Armut gibt es schon genug.
Scheint sich die SPD/CDU Regierung zu denken.
Reichenförderung hat auch in Zeiten der Krise und der Rezession Konjunktur, wenn nicht sogar Hochkonjuktur.
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18.02.2009 um 02:07 Uhr

Petition Grundeinkommen mehr als 50.000 Mitunterzeichner

Stimmung: gut

Die Reaktion auf die Petition zum bedingungslosen Grundeinkommen fiel überwältigend aus.
Mehr als 50.000 Menschen, schlossen sich als Mitunterzeichner, der Petition von Susanne Wiest an.

In ihrem Antrag an den Petitionsausschuss des Bundestages, fordert Susanne Wiest ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden Erwachensen in Höhe von 1.500 Euro, und 1.000 Euro monatlich für Kinder.
Finanziert über die Verbrauchssteuern, bei Abschaffung aller anderen Steuerarten.

Diese Petition wurde von so vielen Menschen mitunterzeichnet, wie keine andere vor ihr, seit die Registrierungspflicht für das mitunterzeichnen eingeführt wurde.

Sicher hätten es noch viel mehr Mitunterzeichner gegeben, wenn nicht der Bundestagsserver unter dem Andrang zeitweise zusammengebrochen wäre.
Bis zuletzt konnten sehr viele Unterzeichnungswillige nicht unterzeichnen, da der Aufruf der Seite, sowie das Registrieren sehr zähflüssig vonstatten ging. Manche Nutzer brauchten bis zu einer Stunde, um dieses bewerkstelligen zu können. Anderen war es garnicht möglich, da sie die Fehlermeldung "Fehler in der Datenbank" bekamen.

Ob Absicht, damit nicht zu viele sich hinter diesen Antrag stellen, oder einfach nur schlampige Programmierung, darüber lässt sich streiten.

Streiten lässt sich aber nicht darüber, dass sich die Bundestagsparteien endlich einmal mit dem Thema Bedingungsloses Grundeinkommen auseinandersetzen sollten.
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16.02.2009 um 13:29 Uhr

Bedingungsloses Grundeinkommen

Stimmung: gut

Susanne Wiest fordert, in einer e Petition an den Deutschen Bundestag, das bedingungslose Grundeinkommen für alle Bundesbürger.
Nach ihren Vorstellungen, sollte es für Erwachsene 1500 Euro und für Kinder 1000 Euro monatlich geben.
Diese Zahlungen würden alle anderen Sozialtransfers, wie Kindergeld, Bafög, Hartz IV, Wohngeld etc. ersetzen.

Finanziert werden sollte dieses Grundeinkommen für jeden, über die Mehrwert und Verbrauchststeuern.
Nach ihrem Modell würden dafür alle anderen Steuern und Abgaben entfallen.
Wer mehr verbraucht, zahlt also mehr Steuern.
Die Riesenbürokratie für die jetzigen Sozialtransfers wäre überflüssig. Ebenso die ganzen Steuersonderregelungen.
Die Gängelung des Bürgers durch den Staat wie auch durch Arbeitgeber würden wegfallen.
Der Mensch wäre freier in seinen Entscheidungen, könnte sein Potential in einer freien Gesellschaft, ohne Zwänge, voll entfalten.
In den Parteien wird schon jahrelang über das Modell des bedingungslosen Grundeinkommens, oder der Negativsteuer, diskutiert. Bisher ohne Erfolg. Ob die alleinige Finanzierung über die Verbrauchststeuer der richtige Weg ist, darüber liesse sich streiten. Doch gegenüber den jetzigen Verhältnissen des Sozialtransfers hätte es mit Sicherheit grosse Vorzüge aufzuweisen, gerade und besonders in Zeiten der Krise, in der die Menschen verunsichert sind und Angst vor Arbeitsplatzverlust sowie den sozialen Absturz ins bodenlose haben. Denn dieses würde wirklich ein menschenwürdiges Leben für alle garantieren.

Die e-Petition zum bedingungslosen Grundeinkommen hat eine derartige Resonanz entfacht, dass zeitweilig der dafür zuständige Server des Bundestages zusammenbrach, so dass sich die Seite nicht mehr aufrufen liess.

Aus diesem Grund wurde die Mitzeichnungsfrist bis zum 17.02.09 verlängert.
Es fanden sich schon über 30.000 Personen, die diese Petition mit unterzeichneten.
Bis morgen, den 17.02. könnt auch ihr, bei Interesse, noch euer Unterschrift unter diese Petition setzen. Dafùr braucht man sich bei der e-Petiton nur mit einer E-Mail Adresse anmelden und kann dann unterzeichnen.
Hier findet ihr die e-Petition
Auf der Seite links unten, unter Bedingungsloses Grundeinkommen.

Die Taz schrieb einen Artikel über die Beweggründe für diesee Pattion und das Leben der
Susanne Wiest *klick*.
die einfach sagte:"probiert doch mal das"

Einen Film zweier Schweizer Filmemacher über das bedingungslose Grundeinkommen, seine Vorzüge und die Bezahlbarkeit könnt ihr euch
ansehen oder herunterladen. *klick*
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15.02.2009 um 14:11 Uhr

Ein zärtlich Gemüt

Stimmung: gut

Efeu und ein zärtlich Gemüt
Heftet sich an und grünt und blüht.
Kann es weder Stamm noch Mauer finden,
Es muss verdorren, es muss verschwinden.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe

O Freund, das wahre Glück
Ist die Genügsamkeit,
Und die Genügsamkeit
Hat überall genug.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe
( Adler und Taube )

13.02.2009 um 13:38 Uhr

Freitag der 13.

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Freitag, dreizehnte, Pech, Glück, geschneit

Stimmung: gut pechlos

Ich glaube nicht daran, dass Freitag der 13. ein Pechtag sein soll.
Frage mich auch,wer sich dieses ausgedacht hatte.
Die Zahl 13 würde ich eher als Glückzahl werten. Und der Freitag ist sowieso ein schöner Tag, denn dann liegt das Wochenende vor einem. Also was solls?
Freitag der 13. ist mir willkommen.

Das es heute Nacht minus 7 Grad kalt war, heute morgen wieder Schnee lag, sehe ich nicht als Pech an.
Die kleine Meise, die ich aus dem Fenster sehen kann, wie sie die Laubblätter umdreht, um darunter nachzuschauen, ob etwas für sie fressbares darunter liegt, sie könnte den Schnee schon eher als Pech ansehen. Scheint aber nicht so, sie sieht auch ganz zufrieden aus.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass es für die Meise keine Wochentage und schon garkeinen Freitag den 13. gibt. Meisen haben nunmal keinen Abreisskalender. Vielleicht auch besser so.
Deshalb brauchen sie sich keine Gedanken darüber zu machen, ob es heute ein Pechtag oder ein Glückstag ist. Meisen werden den Vorteil uns gegenür besitzen, nicht abergläubisch zu sein.

Frau und Herr Elster stolzieren auf dem Schuppendach herum, er mit stolzgeschwellter Brust und Blick auf seine Liebste. Hüpfend bewegen sie sich vorwärts, bevor sie wieder woanders hinfliegen. Es scheint, er will der Dame imponieren. Auch wenn es nun einmal Freitag der dreizehnte ist. Vielleicht ist es ja sein Glückstag, denn es sieht so aus, als hätte sie ihn erhört und die Zuneigung beruht auf Gegenseitigkeit..

Was mich interessieren würde, ob die Tiere "wissen", dass es auch wieder Sommer werden wird? Oder ob sie denken, es bleibt so kalt, wenn es kalt ist, ohne jede Hoffnung darauf, dass es jemals wieder wärmer werden könnte.
Eine innere Uhr besitzen sie ja, dass sehe ich an den Schlafenszeiten und vielen anderen Dingen. Katzen haben sogar eine sehr genaugehende innere Uhr. Sie spüren scheinbar Zeit und bestimmte wiederkehrende Tagesabläufe. Aber ob sie auch einen inneren Kalender mit sich tragen? ;-)
Womöglich einen Abreisskalender, der jeden Tag einen weisen Spruch enthält? Nun, das glaube ich weniger. Und doch wissen die Vögel und auch die Katzen, wenn es Zeit ist sich zu paaren, das sagt ihnen wohl schon ihr innerer biologischer Kalender, der dann ihre Hormone tanzen lässt.
Und morgen ist Samstag der 14. Auch ein Glückstag. Es sei denn, ich rutsche heute auf dem Schnee noch aus. Dann werde ich alles zurùcknehmen und sage, Freitag der 13. ist ein Pechtag. Soweit wird es hoffentlich nicht kommen.;-)
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12.02.2009 um 18:35 Uhr

Tiefflieger

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Duesenjaeger, Bundeswehr, Tiefflieger, Holzhacken

Stimmung: gut tieffliegend
Musik:

...und ich dachte,
Düsenjaeger oder Kampfjets der Bundeswehr, dürfen im Tiefflug, nicht niedriger als in 300 Meter Höhe fliegen.

Bundeswehr muss üben. So fliegen die Kampfjets der Bundeswehr desöfteren genau über mein Grundstück hinweg. Mal alleine, mal fliegen sie auch zu zweit oder zu dritt in Formation, manchmal auch als ob sie sich jagen wollten.
In der Regel recht schnell und mit lautem Getöse
Die Katzen und Hühner können garnicht so schnell laufen und sich verstecken, wie die Düsenjäger herandonnern und schon wieder verschwunden sind.

Heute aber flog ein Kampfjet allerdings so niedrig, in nicht allzuhoher Gedchwindigkeit, gerade über die Baumwipfel hinweg. Scheinbar in nicht mal 50 Meter Höhe. Sieht ja irgendwie majestätisch und elegant aus, wenn sie mit so grosser Geschwindigkeit derart niedrig übers Land brausen.

Vielleicht kannte der Pilot mich ja auch und wollte mir nur beim Holzhacken zusehen. Denn kaum war er über mich hinweggeflogen, drehte er eine elegante Kurve. Vielleicht wollte er ja nur zur Begrüssung mit den Flügeln wackeln?
Schade, dass ich nicht den Fotoapparat dabei hatte. Wer nimmt den schon zum Holz hacken mit hinaus? So schnell hätte ich wohl auch nicht reagieren können. Und doch, ein gutes Foto hätte es werden können, mit Kennzeichen zum Beweis.

Tiefflieger.
Dürfen sie niedriger als 300 Meter fliegen?
Für mich gilt diese 300 Meter Grenze ja ncht. Ich darf geistig so tief fliegen, wie ich will. Geistige Tiefflüge in allerniedrigrigster Höhe sind durchaus erlaubt, wie man öfter in einigen meiner Einträge bemerken kann. Hoffentlich nicht in allen. Denn als geistiger Tiefflieger wäre man wohl selbst der letzte der es bemerken würde oder besser gesagt, bemerken könnte.
Hin und wieder ein geistiger Tiefflug knapp über den Boden der Tatsachen, solange der Flug nicht auf unterirdisches Niveau weitergeht, muss auch erlaubt sein. Denn ständig geistige Höhenflüge können auf Dauer auch langweilig und anstrengend sein.

Alles zu seiner Zeit, wer auf den Berg steigt muss auch wieder herunterkommen.
Selbst wenn der Berg nur ein Hügel ist, ein Maulwurfshügel tut es auch, dann kann man wenigstens nicht so tief fallen. ;-)
Je höher der Berg, umso tiefer der Abgrund.
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