Gedanken oder Fragen

30.04.2009 um 15:05 Uhr

Schweinegrippe gegen Finanzgrippe

Stimmung: gut

Gebe es die Schweinegrippe nicht, hätte Kanzlerin Merkel sie erfinden müssen.
Schweinegrippe aller Orten, in allen Medien. Sondersendungen im Fernsehen zur Schweingrippe, Liveschaltungen nach Mexico, Menschen mit Atemschutzmaske.
Dicke Schlagzeilen in den Presseerzeugnissen, Schweinegrippe im Internet und vor allem auf Twitter, wo die User schon vermuten "wir werden alle sterben".

Bundeskanzlerin Merkel hat die Schweinegrippe nicht verursacht, aber sie lenkt so wunderbar von der selbst verursachten Finanzgrippe und den Zensurdiskussionen ab. Verbannt dieses auf die zweite und dritte Seite.

Krise war gestern, heute ist Schweinegrippe und Tamiflu.

Nach den Terrorwarnstufen, wurde jetzt die Pandemiewarnstufe auf fünf gesetzt.
Es hört sich fast so an, als würde der klägliche Rest der deutschen Bevölkerung, der die BSE Rinderseuche, die Vogelgrippe und die Feinstaubbelastung überlebte, jetzt vom Schweinegrippevirus H1N1 dahingerafft.

Vorsicht ist gut, Vorsicht ist richtig, doch immer in den richtigen Relationen.
Die Schweinegrippe scheint ungefährlicher zu sein, als eine normale Grippeerkrankung.
An der normalen Grippe Influenza sterben im Schnitt jährlich in Deutschland 8.000 bis 11.000 Menschen. Bei besonders schweren Grippewellen, wie der im Jahre 95/96 kamen auch schon mal 30.000 Menschen ums Leben.
Die bisher an Schweinegrippe Erkrankten zeigten dagegen einen recht milden Krankheitsverlauf.

Was man von der Finanzgrippe nicht gerade sagen kann, aber wer spricht noch davon?
Die Schweinegrippe ist in, Schweinespam allerorten.

Schweinegrippe ist gut gegen soziale Unruhen oder grössere Protestaktionen und Demonstrationen.
Da braucht die Regierung nur vor einem erhöhten Infektionsrisiko zu warnen und keiner geht mehr hin. Zur Not liessen sie sich sicher auch, im Rahmen eines Pandemienotfallplanes, zur Eindämmung der Seuche Demonstrationen und Unruhen einfach verbieten. Da hilft dann auch kein Tamiflu mehr. ;-)

Ich wünsche euch allen ein schönes verlängertes
1. Mai Wochenende ohne Schweinigrippe.
Egal was ihr macht, ob Tanz in den Mai, Maikundgebungen oder das Eiscafe besuchen, vielleicht auch nur zu Hause die Maifeiertage geniessen werdet, geniesst sie.
.

29.04.2009 um 02:43 Uhr

Buschwindröschen

Stimmung: gut

Ich glaube, man kann garnicht so schnell schauen und aufnehmen wie sich das Grün der Natur im Moment entfaltet.

Wo vor ganz kurzem alles noch grau war, leuchtet es jetzt grün.
Bei der Fahrt zum Einkaufen leuchten mir satte gelbe Rapsfelder entgegen. Der Raps, er blüht, man riecht ihn auch.
Einer meiner Apfelbäume, der im letzten Jahr nur wenige Blüten hatte, ist dieses Jahr übervoll von wunderhübschen Apfelblüten.

Wie sagte Fontaine?
Die graue Zeit sie ist vorbei,
der Apfelbaum blüht,
Herz, so blüh auch du.

Vorgestern waren an den Johannisbeerbüschen nur kleine zarte Blütchen zu sehen, aber heute sind schon grüne Johannesbeeren am Busch. Fast über Nacht.
Der abgeschnittene Rosenzweig, den ich vorletztes Jahr einfach in die Erde steckte, er trieb  auch dieses Jahr wieder aus, mal schauen ob er Rosen tragen wird. So wie er es kennt und  seiner Bestimmung entspricht.

Buschwindroeschen

Und die Zeit der Buschwindröschen im Garten ist fast vorbei.

28.04.2009 um 13:44 Uhr

CDU und Homosexualität

Stimmung: gut

Update:
Scheinbar wurde der Artikel, der vier Tage auf auf der CDU Homepage zu lesen war und zu diesen Eintrag führte, von der CDU Seite gelöscht.

. Homosexualität ist heilbar.
Wird auf der offiziellen Diskussionsseite der CDU behauptet. Ohne das dem bisher widersprochen wurde.

Ja, es wird dort sogar behauptet:
Homosexualität sei keine gleichberechtigte sexuelle Orientierung zur Heterosexualität, sondern eine Desorientierung, eine psychische Erkrankung.

Damit werden dort die Frauen, die in lesbischen Beziehungen leben und die Schwulen die ihren Neigungen folgen, nach ihre sexuellen Präferenzen leben, in die Ecke der Kranken gestellt und herabgewùrdigt.

Weiter heisst es dort, kein Mensch wird homosexuell, schwul oder lesbisch geboren, erst durch bestimmte Lebensumstände erkrankt ein Mensch psychisch an Homosexualität.
Einer Krankheit, die entgegen der üblichen Annahme der Lesbenverbände doch heilbar ist.


Um zum Schluss des Beitrages in Jubel auszubrechen:
Eine Welt ohne Homosexuelle ist keine Utopie oder Vision mehr.

Der Eintrag wurde am 24.04. dort eingestellt, bisher hat die dort übliche strenge Moderation ihn nicht moderiert oder gelöscht.
Sicher wird der CDU Mann Ole von Beust eine andere Meinung zu diesem Thema haben, sich nicht "heilen" lassen wollen.
Und doch...die Schwulen und Lesben als krank zu bezeichnen, das hatten wir doch schon einmal.
Es wäre nicht verwunderlich wenn Zensur Ursula von der Leyen sich auf die Heilbarkeit beruft, vielleicht sogar für das Verbot von Homosexuellen plädiert und den § 175 wieder für Salonfähig hält. Um Schäden für die Bevölkerung sowie für die Geburtenrate durch diese "Kranken" abzuwenden.
Zuzutrauen wäre es Frau von der Leyen und der CDU.

Vielleicht ist auch dieses der Grund, weshalb Herr Westerwelle ( FDP ) unbedingt nach der nächsten Wahl nur mit der CDU eine Koalition eingehen will.
Er erhofft sich, durch die gemeinsame Regierungszeit eine "Heilung" seiner "Erkrankung"

Alles kaum der Rede wert, wenn es nicht auf der offiziellen Seite der CDU Homepage *klick*
in einem Eintrag von Herrn Jochen Trebmann nachzulesen wäre.
Aber vielleicht ist CDU zu wählen auch einfach nur eine "Krankheit" die heilbar ist. .;-)
Damit Intolleranz nicht wieder hoffähig wird.
Danke an denSpreeblick Blog durch den ich auf diese Meldung gestossen bin.
.

27.04.2009 um 03:44 Uhr

Der Regenbogen

Stimmung: gut

Einen Regenbogen
Nein, einen Regenbogen sah ich heute nicht.
Es war sonnig, es war trocken. So konnte es auch keinen Regenbogen geben.

Dieses wunderschönen Gebilde, welches wie ein riesiges farbiges Tor am Himmel steht..
Und ich? Ich stehe dann staunend voller Ehrfurcht davor. Bewundere die Schönheit und Farbenpracht dieses doch so fragilen Gebildes.

Ist er Schein oder Sein, dieser Regenbogen, der so prächtig leuchtet und strahlt.
Er ist da, ganz real und doch auch nicht.
Eine reale Illusion. Und dann verblasst er langsam und entschwindet. Flüchtige Schönheit.

Ist er wirklich flüchtig, nur für den Augenblick geschaffen. Nein.

Denn ich trage den Regenbogen in meinem Herzen.
Immer, auch jetzt. Beständig.
Dort kann er leuchten, in all seinen wunderbaren Farben.
Als Symbol für mich, Symbol der Versöhnung, der Verbindung, Symbol der Nähe.

Ich kann unter dem Regenbogen hindurchgehen, unter ihm stehenbleiben, sehe wie andere barfuss über den Regenbogen laufen oder einfach auf ihm sitzen.

Und leise höre ich dann die Schmetterlinge lachen und weiss wie Wolken schmecken.

Der Regenbogen in meinem Herzen, er bleibt.
Er bleibt immer, als Tor, als besondere Brücke zu besonderen Menschen die ich manchmal am Fusse dieses Regenbogens finde und manchmal auch ganz oben, wenn sie barfuss über den Regenbogen laufen..

Der Regenbogen in meinem Herzen, er lässt mich lächeln, denn er gibt so vieles.
Wenn ihr mal genau nachschaut, vielleicht findet der eine oder andere von euch ja auch einen Regenbogen in seinem Herzen, driekt neben der glutrot untergehenden Sonne und der liegenden Mondsichel. Eventuell auch nur einen Löwenzahn unter einer grünen Birke.
. Ein Herz bietet doch ganz schön viel Platz.
.

25.04.2009 um 18:01 Uhr

Wer heute noch nicht lachte

Stimmung: gut

Wer heute noch nicht lachte,
der hat an diesem wunderbaren Tag
wirklich etwas versäumt.
Zum Lachen gehe ich nicht in den Keller, nein, ich lache auch in Gesellschaft gerne. Auch mal über mich selbst.

Vielleicht könnt ihr ja hier bei
Running *klick*
in seinem Eintrag : "Hupe wenn du Jesus liebst" noch die nötige Portion Lachen für heute bekommen.
Und gleichzeitig erfahren, was der hawaiianische Glücksgruss ist. *g*
.

25.04.2009 um 15:56 Uhr

Aprilwetter zu warm

Stimmung: gut sonnig

Der April macht was er will.
Hiess es immer.
Wo ist das Aprilwetter in diesem Jahr?
Dieser rasche Wechsel, von Regen, kalten Tagen, Sonnenschein und warmen Tagen, Schnee und Graupelschauern.
Anstelle dieses typischen Aprilwetters, wochenlanger Sonnenschein, kaum ein Regentropfen hier im Norden. Temperaturen um die 20 Grad, manchmal darüber.
Laut Vorhersage bleibt es auch an den restlichen Apriltagen so.

Dieser April war eindeutig zu warm, etwa 5 Grad ùber dem Mittel, und viel zu trocken, statt etwa 60 Liter Regen pro Quadratmeter fielen höchstens 3 Liter.

Sei es drum, ich geniesse das trockene und sonnige Aprilwetter.
Finde es schön.
Nur etwas seltsam mutet es schon an, wenn der April wie ein Mai daherkommt.
So war es auch schon im letzten Jahr gewesen.
Zeichen einer Klimaveränderung?

Vielleicht sollte ich anstatt Birken, lieber Palmen und Orangenbäume pflanzen. Ananas und Kokosnüsse wären auch noch etwas.
Bekommen wir bald Südseefeeling, oder war es das dann mit dem Sommer, für dieses Jahr?
Ich hoffe ja nicht.;-))
.

24.04.2009 um 20:57 Uhr

Struck zu Unruhen in Deutschland

Stimmung: gut

"Es ist nicht gut, wenn wir davon reden,
dass hier Unruhen ausbrechen könnten wie in Frankreich oder anderswo"


Zitat: Peter Struck, SPD Fraktionsvorsitzender.

Kann ich verstehen, dass Struck, als Mitglied der Regierungsparteien, dieses nicht gut findet.
Nur, wenn er es nicht gut findet, weshalb hat Struck dann diese Demütigungen der Arbeitslosen durch die Arge und die unsägliche Finanzkrise durch die Bankenmachenschaften, die alle verunsichert, als Regierungsmitglied forciert und gefördert.
Struck, ebenso wie Steinmeier, Müntefering und Merkel sind für den Ist Zustand verantwortlich.
Und jetzt finden sie es nicht gut, wenn darüber geredet wird, dass die Menschen sich dieses irgendwann nicht mehr gefallen lassen, dass Unruhen ausbrechen könnten.

Wenn sie davor Angst haben, dann sollten sie eine andere Politik betreiben.
Eine Politik für den Menschen und nicht eine Politik gegen den Menschen.
. Dann kommt es auch nicht zu Unruhen.

Selbst Fritz Kuhn, von der Partei Die Grünen, sagt:

"Es gibt ein tiefes Gefühl grosser Ungerechtigkeit im Land. Daran ist die Regierung nicht unschuldig."

Ja, dieses Gefühl der Ungerechtigkeit macht sich wohl bei vielen Menschen breit.
Daran ist die Regierung nicht unschuldig.
Nein, sie ist daran schuldig.
Sie ist der Verursacher dieses Gefühls.
Und Herr Kuhn, sie und ihre Partei zum Teil mit.
Denn sie gehörten zur Regierung Schröder. Das wollen wir doch mal nicht vergessen.

Sie haben mit Schröder, Müntefering und Clement das Hartz IV Machwerk, welches Hartz und Steinmeier entwickelten, durchgenickt und mit zu verantworten.
Ebenso wie die Gesetzgebung, die den Banken das Zocken ermöglichte.
Oder die Gesetze, die die Reichen reicher machten und die Armen immer ärmer.

Es macht sich ein tiefes Gefühl grosser Ungerechtigkeit im Land breit.
Es wird Zeit, dass sich etwas in der Politik ändert.
Es wird Zeit, dass es gerechter zugeht, gerechter für die Menschen, die von den grossen Unruhen am Arbeitsmarkt betroffen sind.
Nicht nur die Politiker haben ein Anrecht auf ein angstfreies Leben, nein, auch die Menschen im Land haben ein Recht darauf angstfrei leben zu können.

Angstfrei vor dem sozialen Abstieg, vor Armut durch Arbeitslosigkeit, angstfrei und ohne die gängigen Repressionen und Gängelungen durch die Ämter.

Und diese Angstfreiheit wird nicht erreicht, indem die soundsovielte Suppenküche mit abgelaufenen Lebensmitteln eröffnet wird.
Davon haben wir schon genug. Sie sind auch kein Alibi für die Behauptung der Regierenden "In unserem Land muss niemand verhungern".
Im Gegenteil, es ist eine Schande für Deutschland, dass es hier, in einem der reichsten Länder der Welt, Suppenküchen und Sozialkaufhäuser geben muss.
Eine Schande und bezeichnend für die Politik die zur Zeit gemacht wird.

Es mag ja sein, dass niemand aufgrund der Suppenküchen verhungern muss. Aber ist Leben nicht etwas mehr, als nur nicht zu verhungern?

Und sie Herr Struck sprechen davon, dass es nicht gut ist, davon zu reden, dass es hier zu Unruhen kommen kann, wie in Frankreich oder anderswo.
Reden sie nicht davon, machen sie etwas für die Menschen, damit es nicht dazu kommt.
.

24.04.2009 um 16:18 Uhr

Blaise Pascal und des Menschen Lage

Stimmung: gut

Wenn ich die Verblendung und das Elend
des Menschen sehe, wenn ich das ganze stumme All betrachte und den Menschen ohne Licht, sich selbst überlassen und wie verirrt in diesen Winkel des Alls, ohne zu wissen, wer ihn dahingestellt hat, wozu er dahin gekommen ist, was er werden wird, wenn er stirbt, unfähig zu jeder Erkenntnis -- dann gerate ich in Entsetzen, wie ein Mensch, den man schlafend auf eine verlassene und schreckliche Insel gebracht hätte, und der erwachte, ohne zu erkennen, wo er ist, und ohne die Möglichkeit, von dort zu entkommen. Und überdies wundere ich mich, wie man über eine so erbärmliche Lage nicht in Verzweiflung gerät.

Zitat: Blaise Pascal ( 1623 - 1662 )

Die Frage ist, sehen wir die Erde als eine schreckliche Insel im All an, oder als Paradies, welches sie mit ihrer Schönheit sicher auch sein könnte.

Etwas versöhnlicher klingt folgendes Zitat von Blaise Pascal:

Alle guten Grundsätze sind in der Welt
schon vorhanden...
man braucht sie nur anzuwenden.


Die Welt könnte eine andere sein, wenn danach verfahren werden würde.

Die Sonne scheint hier im Norden, nach einem grauen Tag gestern, der aber kaum Regen brachte.
Ein schönes sonniges Wochenende für euch alle. Und eine Insel die eher einem Paradiese gleicht als einem schrecklichen Ort.
.

23.04.2009 um 18:36 Uhr

Nonnen, Alzheimer und das Tappen im Dunkeln

Stimmung: gut

Alzheimer, die Krankheit die vergessen lässt.
Alois Alzheimer beschrieb diese Krankheit im Jahre 1906. Vor über hundert Jahren, und doch --
es gibt immer noch nichts um dieser Krankheit vorzubeugen oder zu heilen.
Die zur Zeit zur Verfügung stehenden Medikamente können lediglich den Krankheitsverlauf verzögern.

Es ist schlimm, für den Patienten, wenn vieles dem Vergessen anheimfällt, aber auch für die pflegenden Angehörigen, Ehepartner oder Kinder, wenn sie nicht mehr erkannt werden.

Die Gehirne der Alzheimer Patienten sind bis um 20 % kleiner als bei gesunden Menschen und weisen Plaque Ablagerungen auf. Diese kommen zustande, weil sich körpereigene Eiweisse falsch falten und deshalb nicht mehr so gut abgebaut werden können.

An der Uni Essen will Prof. Jens Wiltfang herausfinden, ob Sport den Verlauf der Krankheit beeinflusst.
Prof. Wiltfang: "Eine erhöhte Durchblutung könnte die Ablagerung krankhafter Eiweiss-Plaques im Gehirn verringern."

Da fragt es sich aber, weshalb Nonnen in der Regel keine Alzheimer Erkrankung bekommen.
Wie in einer ZDF Dokusendung gezeigt wurde.
Nonnen treiben in der Regel kein Sport, werden überdurchschnittlich alt, sind Single, rauchen und trinken nicht.
Liegt hier das Geheimnis? Wohl auch nicht.
Erstaunlich war die Geschichte einer Nonne, die sehr gerne Schach spielte. Sie beschwerte sich, dass sie anstelle von sieben Spielzügen im vorraus nur noch in der Lage sei fünf Züge im Vorraus zu planen.
Sie unterzog sich verschiedenen Test's, war bis ins hohe Alter geistig beweglich, vergass nichts. Nach ihrem Tode, weit über ihr 90. Lebensjahr hinaus, wurde ihr Gehirn untersucht. Es war voll mit Plaque, sie hatte Alzheimer, aber dennoch zeigte sie nicht die üblichen Krankheitsanzeichen, wie Vergesslichkeit und Orientierungslosigkeit.
Die Frage ist, wieso sie trotz dieser organischen Krankheit leben konnte als sei sie gesund?
An ihrem Glauben zu Gott wird es wohl nicht gelegen haben, auch nicht daran, dass sie keinen Sport trieb.
Aber was machte sie dann immun gegen die Zeichen dieser Erkrankung?

Auf eine andere Merkwürdigkeit wurde in der ZDF Sendung hingewiesen. Rheumaärzte haben kaum Alzheimerpatienten unter ihrer Klientel.
Es wurde gefragt, ob die Rheumamedikamente wie z.B. Diclofenac oder Ibuprofen der Alzheimer Erkrankung vorbeugen könnten.
Nur an der Erforschung dieses Phänomens ist die Arzneimittelbranche kaum interessiert, da diese Medikamente schon auf dem Markt sind, und so keine grossen Gewinne mehr versprechen würden, gegenüber Neuentwicklungen.
Ich selbst würde die Risiken einer vorbeugenden Behandlung mit diesen Medikamenten auch eher skeptisch sehen, denn zumindest Diclofenac zeigt doch bei Rheumapatienten häufig stärkere Nebenwirkungen auf den Magen und Darmtrakt.
Da viele Rheumaerkrankungen ja auch eine Art Autoimmunerkrankung sind, ebenso wie Alzheimer, schliesst vielleicht die eine Autoimmunerkrankung die andere aus. Wie weit dieses erforscht wurde, entzieht sich meinen Kenntnissen.

An der Uni Düsseldorf wird das Peptid "D 3" erforscht, das bei Versuchen mit Mäusen die Plaque Ablagerungen im Gehirn aufhalten oder sogar rückgängig machen.
Mit Ergebnissen in der Impfstoffforschung oder Medikamenten die die Alzheimer Erkrankung stoppen könnten, rechnen die Experten in frühestens zehn Jahren.

Quelle eines Teils der Fakten: AOK Vigo und ZDF
Weitere Infos zu der Alzheimer Erkrankung unter
Vigo-demenz-HH
und Tel. 040 472538 (Alzheimer Telefon )

22.04.2009 um 15:54 Uhr

Mini Stöckchen

Stimmung: gut

Juhu, mein erstes Stöckchen...
Bin ja nicht so der Stöckchenfan, auch wenn ich die ausgefüllten Stöckchen bei anderen immer gerne lese.

Aber jetzt habe ich bei Clarice
ein kompatibles Stöckchen gefunden und mitgenommen.

1. Greife das erste Buch das in der Nähe liegt.
2. Öffne Seite 123 und gehe fünf Sätze nach unten.
3. Schreibe den Text der drei folgenden Sätze in deinen Blog.
4. Nenne das Buch und den Autor.
5. Reiche es an drei Leute weiter

Sie löste sich ebenfalls von der tiefverwurzelten Vorstellung, dass ihr Leben davon abhing,schwierigen Menschen gefällig zu sein, wie sie es als Kind mit ihrer Mutter getan hatte.
Um die Verbindung zu ihrer eigenen Energie nicht zu verlieren, hält sie sich oft in der Natur auf, joggt und meditiert. "Ich suche nach der Schönheit in meinem Leben und meiner Umgebung oder höre Musik ....
Ich weiss jetzt, wann ich nein zu sagen habe und dass ich nicht auf der Welt bin, um anderen zu gefallen, oder mich als Opfer anzubieten. Egal wie weh es tut, nein zu sagen, ich achte die von mir gesetzten Grenzen"

Textzitat aus:
Das Handbuch der zehnten Prophezeiung von Celestine.
Autor: James Redfield und Carol Adrienne

Vielleicht möchte ja Sterntalermädchen, Rochallor und AngelInChains das Stöckchen mitnehmen.;-)
Und natürlich alle anderen auch, die es wollen.

Zugegeben, ich habe ein wenig geschummelt, einen Satz ausgelassen, damit die Botschaft des Textes, in den fünf Sätzen deutlicher rüberkommt. Auch sternschein schummelt mal.*g*
.

22.04.2009 um 01:25 Uhr

Schöner Morgenstrahl

Stimmung: gut

Schöner Morgenstrahl
Fliegt der erste Morgenstrahl
durch das stille Nebeltal,
rauscht erwachen Wald und Hügel:
Wer da fliegen kann nimmt Flügel!
Schöner Morgenstrahl!

Und sein Hütlein in die Luft
wirft der Mensch vor Lust und ruft:
Hat Gesang doch auch noch Schwingen,
nun, so will ich fröhlich singen:
schöner Morgenstrahl!

An den Bergen, an den Seen,
die im Sonnenscheine stehn,
mag er gerne sein und lauschen:
schöner Morgenstrahl!

Text Zitat: Joseph von Eichendorff ( 1788 - 1857 )

Nun werden wohl heutzutage, wohl anders als zu Eichendorffs Zeiten, nicht mehr so oft Hüte getragen.
Wenngleich mir Ausnahmen bekannt sind.;-)
Aber selbst wenn, wer wirft heute noch vor Lust seinen Hut in die Luft und ruft:
Hat Gesang doch auch noch Schwingen, nun, so will ich fröhlich singen.

Würde heute vielleicht zu merkwürdigen Blicken der Mitmenschen führen. Ein hütchenwerfender singender Mensch, der dem schönen Morgenstrahl entgegengeht.

Ja, bei dem Gedanken muss auch ich lächeln, eine Allee voller Hütlein werfender Menschen, die auf den Schwingen der Melodien, die sie singen, dem schönen Morgenstrahl entgegenfliegen.
Mancher würde sich wohl fragen, was die genommen haben?

Dabei kann es doch so einfach sein, wie es in dem Kanon heisst:
"Froh zu sein bedarf es wenig, und wer froh ist, ist ein König."

So lasst uns alle heute ein König sein
und an diesem Tag dem schönen Morgenstrahl entgegengehen.
Froh zu sein bedarf es wenig. Macht euch heute selbst zum König.
.

20.04.2009 um 13:07 Uhr

Sonne und mehr schönes

Stimmung: gut sonnig

Die Sonne scheint, die Sonne scheint, die Sonne scheint.
Schon seit so vielen Tagen, und das ist gut so. Sehr gut sogar.
Auch im Süden soll sie sich langsam wieder durchsetzen.
Für dich schiebe ich die Wolken weiter.
Ich hatte drei Tage lang Besuch.
Es war schön.
Bummeln in der Kreisstadt, Von der Eisdiele ein Eis essen, das so fruchtig und sahnig war, einfach extrem lecker.

Am Abend gegrillt, am Lagerfeuer gesessen und Rotwei getrunken. Ich trinke fast niieehiiee, so merkte ich die Wirkung des Weins.

"Ich wäre damals überall mit dir hingegangen, ganz egal wohin. Selbst wenn du zum Nordpol gegangen wärest, wäre ich mitgekommen.
Wo du bist, da ist es schön. Da ist alles so einfach. So wäre es mit dir auch am Nordpol gut gewesen."

Sagtest du zu mir, als wir da draussen in der Dunkelheit sassen, lachten und ins Feuer schauten.
Nordpol, Eiszeit, doch noch scheint die Sonne.
Danke für diese Worte, mögen sie auch dem Rotwein geschuldet gewesen sein. ;-)
Selbst wenn man sagt, mit einem Schwips sagt man die Wahrheit. Wir lachten viel an diesem Abend.

Die Sonne liess uns nicht in Stich.
So konnten deine Kinder auf dem Teich mit dem Floss fahren, Kapitän spielen auf den unendlichen Meeren oder den Sümpfen des Regenwaldes. Und selbst wenn sie mal ins Wasser fielen, lachten sie und sagten: " Es ist garnicht kalt."
Es waren drei schöne Tage, ich freute mich über eeuer hiersein.

Der Birnbaum und die Pflaumenbäume haben ihr weisses Blütenkleid angezogen. Sie feiern den Frühling weissgewandet in ihrer Festtagstracht.

Es waren viele aneinandergereihte Momente.
Schöne Momente.
.

15.04.2009 um 17:00 Uhr

Der Weg zum Ziel

Stimmung: gut sonnig

Vom Ziel weg führen tausend Wege,
zum Ziel hin nur einer.

Zitat: Michel de Montaigne ( 1533 - 1592 )

Gibt es DEN Weg?
Es wird ja auch gesagt "Viele Wege führen nach Rom"
Auf Umwegen kann es manchmal eben etwas länger dauern. Eventuell verliert man auch sein Ziel aus den Augen. Erkennt ein neues Ziel.

Andere wiederum sagen der Weg ist wichtig, nicht das Ziel.
"Der Weg ist das Ziel"
Ja, was denn nun?
Weg, Wege oder führt doch nur ein einziger Weg zum Ziel?
Zielorientiert sein.
Zielstrebig voranschreiten. Dem Ziel entgegen. Um angekommen vielleicht zu erkennen, das Ziel war nicht wirklich unser Ziel. Es sah nur so aus, es schien nur so.
Es war eine Fata Morgana unserer Vorstellungen.

Angekommensein, es hört sich gut an, sehr gut.
Irgendwie so fertig und abgeschlossen.
Werden wir jemals ankommen?
Kann es nicht sogar besser sein niemals wirklich anzukommen, immer in Bewegung zu bleiben.
Immer fortschreiten. Fortschreitender Fortschritt.
.

15.04.2009 um 01:52 Uhr

T-Online weiss was wir wollen

Stimmung: gut

T-Online weiss was wir wünschen.
Wenn wir eine Seite aufrufen wollen, die es nicht gibt oder wir uns bei der Eingabe vertippt haben, kommt normalerweise vom Browser eine Fehlermeldung "Die angeforderte Seite gibt es nicht
oder sie ist nicht erreichbar"

Nicht so bei T-Online. Dort wird die Anfrage automatisch auf den T-Online Server umgeleitet, uns eine Seite mit Werbung und Alternativvorschlägen gezeigt. Ungefragt.

T-Online, als Provieder sagt dieses sei ein Feature, eine "Eingabehilfe" die der Kunde auf Wunsch im Kundencenter abschalten könne.

Tolle Sache, so eine "Eingabehilfe" als Zwangsbeglückung.

Welch herrliche Aussichten, welch eine grossartige Eingabehilfe.
Von dieser Umleitung bei nicht vorhandenen Seiten zur Umleitung bei Aufruf nicht "genehmer' Seiten dürfte es kein weiter Weg sein.
Vielleicht lesen wir demnächst, bei Aufruf eines nicht genehmen Blogs::

"Wollten sie als Alternative nicht lieber .eine der nachfolgend vorgeschlagenen Seiten aufrufen:"

Sie nehmen uns alles ab, selbst unseren Willen und geleiten uns auf die "richtigen" Seiten.
.

15.04.2009 um 01:24 Uhr

Mann in Harmstorf von Sportschuetzen erschossen

Der 42 jährige war als Sportschütze aktiv.
Jetzt am Ostermontag wurde er scheinbar mit seiner legal zugelassenen Schusswaffe, Smith & Wesson, für die er eine Waffenbesitzkarte besitzt, in Harmstorf bei Hamburg aktiv. Er erschoss mit mehreren Schüssen den Freund seiner von ihm getrennt lebenden Frau. Wohl eine Tat die aus Eifersucht geschah.
Danach ging der Täter zurück in seine Wohnung, wo er von der Polizei festgenommen wurde. Er schweigt zu dem Tatvorwurf.

Gerade am Karfreitag fand ein 18 jähriger in Eislingen, zusammen mit seinem 19 jährigen Freund, bei dem er genächtigt hatte, seinen Vater erschossen im Flur, eines Mehrfamilienhauses. Seine Mutter lag erschossen im Bad, seine beiden älteren Schwestern erschossen in einem Zimmer des Dachgeschosses.
Der Sohn und dessen Freund wurden inzwischen unter dringenden Tatverdacht, die Eltern und Schwestern erschossen zu haben, inhaftiert.
Beide schweigen zu den Tatvorwürfen.
Der 18 jährige ist Mitglied im Schützenverein, aus dessen Vereinshaus im letzten Jahr etwa 20 Kleinkaliberwaffen gestohlen wurden.

In der vorletzten Woche erschoss ein Sportschütze in einem Gericht in Landsberg seine Schwägerin, verletzte weitere zwei Menschen und erschoss sich anschliessend selbst.

Vor drei Wochen erschoss in Olpe ( Niedersachsen) ein Forstmitarbeiter seine Frau als sie zu einer Freundin fahren wollte, anschliessend deren Sohn, verletzte noch zwei Kinder um sich dann selbst zu erschiessen.

Winnenden ist auch noch nicht vergessen.

Aber wir haben ja die schärfsten Waffengesetze der Welt, wie Schäuble immer sagt und vor einem vorschnellen Handeln warnt.

Wie geht es weiter?
Die Mehrheit der Deutschen fordert ein generelles Schusswaffenverbot in Privatbesitz.
Die Verteidiger der Schusswaffen fordern die uneingeschränkte Freigabe des Rechtes auf Waffenbesitz. Um sich selbstverteidigen zu können, wie sie argumentieren.
.

13.04.2009 um 12:05 Uhr

zehntausend Kommentare, Danke!

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: zehntausend, Kommentare, Dankeschön, Freu, Blog

Stimmung: gut

Zehntausend Kommentare
habt ihr in den letzten fast zweieinhalb Jahren hier in meinen Blog geschrieben.


Gedanken und Anregungen hiergelassen.
Kommentare die oftmals so viel aussagten, ùber die ich mich immer wieder freute.
Ein dickes zehntausendfaches Dankeschön dafür an euch alle.
.

13.04.2009 um 11:49 Uhr

Frühjahr und Freundschaft

Stimmung: gut

Mit dem eintretenden Frühjahr
kommt die Heiterkeit und der Lebensmut zurück,
und so wie die Erde der Sonne, öffnet sich auch die Seele der Freundschaft wieder.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe
( in einem Brief an Groß, Weimar den 02.04.1805 )

Vieleicht war das Aprilwetter vor 204 Jahren ähnlich schön, wie es in diesem Jahre ist. Goethe erwachte aus seinem Winterschlaf, belebte die Freundschaften wieder.

Dabei braucht und benötigt man doch Freundschaften auch und besonders im Winter.
Sie erhellen die dunklen Tage, bringen etwas Wärme in kalte Zeiten.
Im Frühjahr doch, wenn das Herz sich öffnet, förmlich übersprudelt, knüpfen sich neue Freundschaften wohl leichter.

Kann in einer Freundschaft nicht immer Frühjahr sein. Sie nicht jederzeit bunte Blüten treiben, an denen man sich erfreut.
Egal zu welcher Jahreszeit.
.

12.04.2009 um 02:04 Uhr

Schmusekatzen

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Schmusekatzen, Maeusepolizei, Huhn, verwundert, Pause

Stimmung: gut

Die Mäusepolizei kann nicht immer arbeiten.
Schon garnicht bei diesem tollen Wetter.

Katzen

Zwischendurch liegt sicher eine kleine Pause drinnen.
Zum relaxen und ein bisschen schmusen.

 

Schmusekatze

 

 

Da kann selbst das Aufseherhuhn nichts gegen haben.

Huhn
.

10.04.2009 um 17:11 Uhr

Eine Liebe um 1900 Teil 1

Stimmung: gut

Brief meines Urgrossvaters an meinen Grossvater Teil 1

W.L. 05.Juni 1900

Lieber Junge!

Ich muss unbedingt deinen Brief beantworten, obwohl es nicht viel zu deinem Nutzen ist, so einen Vater zu besitzen wie ich es bin.
Aber stolz bin ich doch auf dich, dass du noch nach mir fragst, nach so langen Jahren, wo ich mich nach dir hätte umsehen sollen.

Es tut mir wirklich leid, wie du dich durch die Welt hast schlagen müssen und doch noch froh dabei bist.

Nun, ich arbeite ja auch von meinem 9. Lebensjahr an, wo ich keinen Vater und Mutter mehr hatte und habe mich auch durchgeschlagen.
Schaden, glaube ich, tut es nicht, wenn man die Welt von allen Seiten kennenlernt. Nun genug von diesem.

Jetzt werde ich dir schreiben wie es gekommen ist, dass du nicht mein ehelicher Sohn bist.
Ich lernte deine Mutter kennen, als ich 19 Jahre alt war! Sie war natürlich 6 Jahre älter als ich, aber muss auch sagen, du bist alt genug zu wissen, Jungfrau war sie nicht, aber geliebt habe ich sie, und sie muss das selbige sagen von mir. Ich hätte sie geheiratet wenn ich dageblieben wäre.

Aber mein Bruder Heinrich, war dort in Australien zu dieser Zeit und schickte mir eine freie Fahrt um rùberzukommen..
Dass war ein harter Schlag für mich und deine Mutter; ich dachte aber, mich zu verbessern, und sagte deiner Mutter, sie könnte nachkommen, was sie auch getan hätte, wäre alles gut ausgefallen, so wie ich es ausgerechnet hatte.

Aber denke nicht übel von mir, wenn ich dieses sage, und auch nicht, dass ich ausgerissen bin vor euch beiden.
Ich liebte deine Mutter und bereue jetzt noch, dass ich nicht dageblieben bin.
Hatte gute Arbeit und alles, und wie ich hier in Australien ankam, hatte ich einen Ausschlag im Gesicht, deine Mutter wird sich noch erinnern können.
Konnte natürlich nicht auf meinem Geschäft als Bäcker arbeiten, da mein Bruder sagte, dieses müsse erst kuriert werden.
Dieses nahm drei Monate in Anspruch, ich hatte zwei Doktoren, einen von da und einen von hier. Sie konnten es aber nicht wegbringen.
Jede Woche 1 Pfund für mein Essen und die Doktoren bezahlen und keine Arbeit. Dieses wurde mir aber über und ich sah mich nach Arbeit um, da ich euch doch helfen wollte, hier rüberzukommen.
.

10.04.2009 um 16:41 Uhr

Liebe um 1900 Teil II

Stimmung: gut

Teil II Brief meines Urgrossvaters an meinen Grossvater.

Dieses wurde mir aber über, und ich sah mich nach Arbeit um, da ich doch euch helfen wollte hierher rüberzukommen.

Bekam auch Arbeit, und zur selben Zeit schickte deine Mutter mir ein Bild von euch beiden nach Melbourne.
Dieses Bild machte mich mehr frisch für die Arbeit.
Es war eine harte Arbeit in der Ziegelei.

Aber ich sass zu Hause und sparte mein Geld, mit meinem Gesicht musste ich nirgends hingehen. Und bald hatte ich 70 Pfund erspart.

Eines Tages kam mein Bruder und sagte, was sitzt du noch zu Hause, komm doch und amüsiere dich.
Nein, sagte ich Heinrich, ich will mein Mädchen rüberkommen lassen und zeigte ihm mein gespartes Geld.
Da sagte er, dass ist viel zu viel um es im Haus zu haben, gebe es mir, ich will es zur Bank bringen.

Ich konnte nicht viel Englisch sprechen, so gab ich ihm das Geld.

Und denke dir, in der selben Nacht war es verloren.
aber nicht gestohlen, im Spiel.

Da sass ich da und musste einige Zeit warten. Er bezahlte sich selbst erst, meine Fahrt, die Doktoren und meine Logis. Dieses nahm den grössten Teil weg.

Aber er bezahlte mir das andere, schuldig war ich natürlich, aber er hätte warten können.

Zur selben Zeit sagte er, ach, das Mädchen ist ja älter wie du, lasse sie doch nicht rüberkommen. Die hat bestimmt schon einen anderen zu dieser Zeit.
Da kam dann der Brief von meiner Schwester, in dem sie sagte, dass sich meine Frieda verheiratet hatte und gut ab wäre.

Nun, sage es, siehst du, das habe ich dir ja gesagt, und du wolltest sie rüberkommen lassen, sagte mein Bruder.
Da bin ich dann losgegangen, mein Gesicht wurde besser in 2 1/2 Jahren. War bald hier, bald in Victoria, nirgends Ruhe, immer wandern.
Nun, und dann dachte ich an euch, in dieser Zeit, aber dieses machte es nur noch schlimmer.
So bin ich 36 Jahre alt geworden, und habe dann mich verheiratet. Wir haben ein kleines Mädchen und ich eine gute Frau. Ein kleines Bäckereigeschäft und der Bruder der Frau hilft mir als Lehrling.
Aber sie darf nicht wissen, dass ich diesen Brief schreibe.
Sonst bin ich verloren, und ich wünsche dies bleibt ein Geheimnis. Und wenn ich mal sollte reich werden, was man nicht wissen kann, werde ich dich nicht vergessen.
Ein schöner Trost, wirst du noch zu dir selbst sagen, aber es kann kommen.

Ich könnte noch viel mehr schreiben, aber sie kann jede Minute zurückkommen.
So wünsche ich dir mein bestes Glück und grüsse meine Frieda und sage ihr, sie hätte warten können und alles wäre recht gekommen.

Mit bestem Gruss aus weiter Ferne
Wilhelm L.