Gedanken oder Fragen

30.12.2009 um 21:10 Uhr

Er kam zurück

  Für einige Tage war er gegangen, nur für wenige.
Doch jetzt kam er zurück. 

Der Schnee. 

  

Zeigte sich von seiner flauschigen Seite.

Flauschschnee. 

Wo es vor kurzer Zeit noch alles grün war, kommt es jetzt im weissen Kleid daher..

Winterbild 

 

 

Kiefer 



Selbst die Kiefer hüllte sich ein..
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29.12.2009 um 17:49 Uhr

In eigener Sache, Proxy Server

Würg.
Mit meinem Mobilgerät kann ich hier ja nur lesen. Und das sehr gut. Aber kommentieren bei Blogigo funktioniert damit nicht.

Um zu kommentieren muss ich die Seite verlassen um mich auf einer Seite bei einem Proxy Server einzuloggen. Über die Proxy Server Seite kann ich dann hier kommentieren. Jedenfalls geht es mit einigen Proxys.

Proxy Server sind Anbieter, die die Seitenanfragen durch ihren eigenen Server weiterleiten, die Seite laden und dann zu mir weiterschicken. Teils auch für Mobilgeräte komprimiert. So geht man praktisch mit dem Umweg über einen fremden Rechner in das Netz..

Ein ungutes Gefühl bleibt dabei zurück, denn wenn ich mich hier über den fremden Rechner bei Blogigo einlogge, mein Passwort eingebe, könnte der Betreiber des Proxy Servers theoretisch mitlesen, bzw. meine Passwort in seinen Logdateien sehen. Sich hier unter meinem Namen einloggen. Meine Anschrift und E-Mail Adresse herausfinden.

Ungutes Gefühl, wirklich. Selbst wenn sich mit diesen Daten nicht wirklich viel anfangen liesse.
Die Proxy Server stehen angeblich auf den Seychellen, in England oder den USA, einige auch in Deutschland.

Meinen deutschen Proxy Anbieter hat scheinbar das zeitliche gesegnet. Ich fand einen neuen aus Amerika. Er war so langsam im Seitenaufbau, dass ich manchmal fast verzweifelte.
In den letzten Tagen wurde er derartig lahm, dass ich kaum noch damit bei euch kommentieren konnte.

Gestern erreichte er seinen Geschwindigkeitsrekord, da brauchte ich um einen Kommentar zu schreiben wohl fast 45 Minuten. Klar ist das ärgerlich wenn der Ladebalken einfach nicht weitergeht, oder die Verbindung wegen Zeitüberschreitung abgebrochen wird.

So begab ich mich auf die Suche nach anderen, nach schnelleren Proxy Servern und bin fündig geworden.*freu*
Benutze jetzt "zend2.com", der auch angeblich in irgendeinem fremden Land steht und mir meine angeforderten Daten weiterreicht. In der Hoffnung, der Betreiber der Seite nutzt meine Daten nicht für irgendwelche merkwürdigen Zwecke. *grusel* Aber ich kann wenigstens wieder eure Blogs mit Kommentaren "zuspammen"*g*

Noch etwas in eigener und Blogigo Sache.
Ich finde es äusserst schade, dass etliche User zu anderen Bloganbietern abgewandert sind oder dieses vorhaben.
Um nur einige zu nennen, so wie Frau Argh, DieRoteZora, Arydale, Pompeji, AngelInChains teilweise, und viele andere Blogger die mir liebgeworden sind.
Gut, mich ärgern die Werbeeinblendungen hier auch,ist für die Blogbesucher auch nicht schön, wenn sie anstelle des Bloginhaltes ersteinmal eine riesige Werbetafel, die den ganzen Bloginhalt verdeckt, vorgesetzt bekommen.
Dazu kommen dann noch Vermutungen, wie die von @KimmyKaaze, die glaubt sich hier bei Blogigo Trojaner eingefangen zu haben. Was ich nicht glauben kann, denn dann würde man wohl auch bei euch mehr über derartige Vorfälle lesen.

Etliche Blogger haben sich bei blog.de einen neuen Blog eingerichtet.
Blogigo mag seine Schwächen haben, doch ist es relativ schnell. Wenn ich die "Abtrünnigern" bei Blog.de besuche, dauert der Seitenaufbau eine halbe Ewigkeit. Es scheint dort alles sehr langsam zu gehen. Jedenfalls wenn man die Seiten mit einem Mobilgerät, mit 56 kb GPRS Netzverbindung, aufruft.
Was noch nicht einmal das schlimmste ist. Schlimmer ist, ich kann dort, bei Blog.de nicht oder kaum mobil kommentieren. Da kommen meistens nur Fehlermeldungen, wegen Spamverdacht nicht gespeichert oder der Name wird angenommen und andere abstrusen Meldungen. Schade, wo ich doch meine ehemaligen Favoriten von hier gerne weiterhin mit einem Kommentar bedenken würde.
Jedenfalls hin und wieder.
Selbst wenn der Seitenaufbau dort ewig dauert und etliches recht unübersichtlich ist..
Ist nicht aus der Welt, nur einen Klick weit entfernt, sagt ihr. Mag sein, wenn man eine 10 Megabit Internetverbindung hat. "Weltreise" für mich.
So freue ich mich über jeden der hier bei Blogigo bleibt. Es macht das bloggen und kommentieren einfacher.
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27.12.2009 um 20:07 Uhr

Demenz, ein Leben ausserhalb des Leben

Einmal dement zu werden wünscht sich wohl niemand.
Es sollte uns erspart bleiben, denken wir. Und doch trifft die Demenz recht viele Menschen im Alter. Im letzten Abschnitt ihres Lebens.
Dieses Leben ausserhalb des Lebens, dieses nicht mehr wahrnehmen, sich nicht erinnern, hilflos sein.

Für die Angehörigen ein Riesenproblem welches kaum lösbar ist.

Eine Frau kenne ich, die ihre demente Mutter zu sich holte, sie noch jahrelang bis zu ihrem Tode pflegte. Von der Mutter zeitweilig nicht erkannt wurde, sie teils künstlich ernähren musste, da die Mutter nicht mehr normal essen konnte. Und oftmals ging diese Frau bei der Pflege bis an ihre eigenen Grenzen der Leistungsfähigkeit und noch darüber hinaus.

Es ist schlimm, wenn man als Kind von der Mutter nicht mehr erkannt wird, vielleicht noch schlimmer als Partner, von seiner eigenen Frau oder Mann als Fremder angesehen wird.

Auch in Pflegeheimen ist die Betreung der Demenzkranken nicht einfach und oftmals für das Pflegepersonal sehr belastend und Schwerstarbeit.

Einen sehr schönen und einfühlsamen Eintrag über ihre Arbeit mit Demenzkranken aus Sicht des Pflegepersonals hat

Shadoweyes unter dem Titel "Hilflosigkeit"* klick hier*

geschrieben. Denkansätze die das Leben eines Demenzkranken und seiner Angehörigen aus einer anderen Perspektive betrachten lassen.
Auch lesenswert, Shadoweyes vorigen Einträge über Pflegemöglichkeiten und Demenzerkrankung.

Wir hoffen und glauben alle, es ereilt uns schon nicht, dass dieser Kelch an uns vorbeigehen möge, aber können wir es wissen?.... .
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27.12.2009 um 12:16 Uhr

Den Politikern wird nicht mehr vertraut

von: sternenschein   Kategorie: Politisches   Stichwörter: Politik, Politiker, Manager, Bertelsmann, Studie, Gesetze

Das Vertrauen der Deutschen in die Politik ist auf dem tiefsten Stand seit der Nachkriegszeit.
Will eine Studie der Bertelsmannstiftung herausgefunden haben.

70 % gaben an kein Vertrauen mehr in Politiker und Manager der Wirtschaft zu haben.
Das die soziale Marktwirtschaft schon von alleine alles richten wird, glauben auch immer weniger.

Erstaunt hat mich dieses Ergebnis der Tiefenstudie überhaupt nicht.
Was soll auch anderes dabei herauskommen, wenn Politiker an den Menschen, an ihren Wählern vorbeiregieren.
Was soll auch dabei herauskommen, bei Mauscheleien, Bankenrettungsplänen, Suppenküchen, Arbeitsbeschaffungsmassnahmen, Praxisgebühren, Abmahngesetzen, merkwürdigen Copyrightgesetzen, Paxisgebühren, Studiengebühren, GEZ Diktatur, einer Wirtschaft die nicht den Menschen in den Mittelpunkt stellt, sondern die Raffgier.
Bei geheimen Mautverträgen und vieles mehr, was undurchsichtig bleibt.

Wo bitteschön soll das Vertrauen entstehen, wenn am Wähler vorbei und oftmals sogar gegen ihn regiert wird.

Nun wurden für die Vertrauensstudie nur 100 Personen befragt, wobei ich mich frage wie man von 100 Personen auf die Allgemeinheit schliessen kann. Wenngleich ein allgemeines Unbehagen mit den herrschenden Zuständen festzustellen ist.
Oder wolltet ihr dieses alles, genauso, wie es zur Zeit ist und gehandhabt wird?
Ich nicht.
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25.12.2009 um 23:42 Uhr

Von unten nach oben

nach oben zu lesen.
Gewohnheit die Zeilen von unten nach
können. Ist wohl alles nur eine Frage der
Ländern üblich. Bewundere immer die, die es
rechts nach links, wie in etlichen arabischen
Noch schlimmer finde ich das schreiben von
schwerer lesen lassen, so wie dieser Text.
dann hochzuarbeiten. Würde sich wohl etwas
dem Blatt mit dem schreiben beginnen, um uns
Zeile füllen, und nicht umgekehrt unten auf
ein Blatt Papier von oben nach unten Zeile für
Es scheint doch recht klug gemacht, dass wir
Von unten nach oben.
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24.12.2009 um 01:06 Uhr

Singles

Jeder zweite Berliner lebt als Single.
Behaupten sie gerade auf Arte.
Was ist da los in Berlin?
Findet keine Zwischenmenschlichkeit mehr statt. Gehen die Menschen sich aus dem Weg? Finden nicht mehr zueinander. Oder woran liegt es?

Ersteinmal dachte ich Hamburg sei die heimliche Singlehauptstadt Deutschlands. Aber wenn die Hälfte aller Berliner Single sind, dann müsste es ja etwa 1,8 Millinen Singles in Berlin geben. Das ist ja schon die Einwohnerzahl Hamburgs.

Zudem frage ich mich, wie sie dieses herausgefunden haben wollen?
Sie werden ja jetzt wohl nicht alle Berliner gefragt haben, ob sie in einer Beziehung oder alleine als Single leben.
Vielleicht haben sie es auch aus der Zahl der Singlehaushalte geschlossen. Nur, weil jemand alleine oder mit seinen Kindern in einer Wohnung lebt, muss es ja noch lange nicht heissen, dass er Single ist und keinen Partner hat. Es gibt ja auch Partnerschaften, in denen beide ihre Wohnung beibehalten, was manchmal auch Vorteile haben kann.

Auf der anderen Seite kann man auch Single sein, wenn man mit einem "Partner" zusamenlebt. Manchmal dann sogar noch mehr, als wenn man alleine lebt. Aber diese Single in einer Partnerschaft wurden sicherlich nicht mitgezählt.

Jeder zweite Berliner ist Single. Was ist da los, woran liegt es?
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24.12.2009 um 00:30 Uhr

Rauhreifnacht

Juchu, ich war einkaufen.
Wunderschönes sonniges Wetter am Tage in Niedersachsen. Der Schnee glitzerte in der Sonne bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Und ja, er knirscht unter den Schuhen.

Bekam den Motorroller durch den Schnee kaum zur Strasse hoch. Die ganzen Felder voller Schnee, die Landstrasse zum Glück geräumt und gestreut.

Im Supermarkt meines Vertrauens herrschte KEINE Kriegsstimmung, wie hier in vielen Blogs berichtet wird. Alles ruhig und zivilisiert. Kein Gedrängel und Geschubse trotz der vielen Menschen. . Selbst die Regale waren noch voll. Auf Weihnachtsartikel gab es 30 % Nachlass.

Ein kleines Kind, welches in einem Einkaufswagen sass, von den Eltern durch den Laden geschoben wurde, kommentierte alles lautstark. Passte den Eltern nicht so wirklcih. Ich aber dachte, es kann klar und deutlich sprechen, besser als wenn es nicht reden könnte. Mich nervt so etwas nicht. *g*

Natürlich wieder viel zu viel in den Wagen gepackt. Der Roller hat ja keinen Kofferraum, vergesse ich wohl immer.
Vor Silvester wollte ich nicht noch einmal einkaufen, da müssen diese Vorräte schon sein.
Auch an der Kasse KEINE langen Schlangen und supernette Verkäuferinnen. Die trotz des ganzen Weihnachtsstresses und Gepacke immer ausgesprochen freundlich sind.
So auch "meine" Kassiererin mit der gesunden Gesichtsfarbe, die mir zur Begrüssung ein zauberhaftes Lächeln schenkte. Wenngleich ich manchmal das Gefühl nicht loswerde, dass sie leicht errötet wenn ich sie anschaue, etwas zu ihr sage oder ihr schöne Feiertage wünsche. Aber das wird wohl nur so ein Gefühl sein..;-)
Manchmal, aber nur manchmal..achso..das war ja ein anderes Lied*g* welches etwa so weiterging..haben Typen wie du was auf die Fresse verdient.;-)
Naja, vielleicht denkt sie ja an diesen Song, wenn sie mich sieht und errötet ob ihrer Gedanken.
Was ich aber nicht glauben willl, denn gewalttätig sieht sie nicht aus. . Vielleicht sollte ich sie mal fragen.*lach*

Alles verstauen und zurück gen Heimat.
War so glatt anfangs, dass ich schieben musste. Mit nur zwei Rädern legt man sich halt eher hin, als wenn man auf vier Rädern unterwegs ist. Ist alles nicht ungefährlich

Inzwischen war es dunkel geworden. Nebelschwaden zogen durch die tiefergelegenen Dörfer. Teils waren sie so stark, dass ich den nächsten Strassenpfahl nicht sehen konnte. Und es wurde wieder kalt. Minus sechs Grad. Kein schönes Fahren bei der frierenden Feuchte auf der Strasse..

Rauhreifnächte, wie sie im Buche stehen. Dunst der die Büsche in weissen glitzernde Farben kleidet.
Es ist ja jetzt die Zeit der Rauhnächte, aus der später die Rauchnächte wurden. Nächte in denen die Geister umgehen sollen, Nächte in denen sich Menschen in Werwölfe verwandeln und Tiere um Mitternacht in Stall Verständlich sprechen können sollen. . Sich über usere Zukunft unterhalten, sie uns vorhersagen.. Nur wer es hört und versteht, muss leider sterben. So die Legende.
Deshalb wird es davon keine Belege geben, da die Menschen, die Zeugnis davon ablegen könnten, nicht mehr leben.
Früher durften zu diesen Zeiten die Kinder und Frauen nicht auf die Strasse, da es viel zu gefährlich schien wenn die Geister über sie herfallen würden. Ebenso durfte keine weisse Wäsche auf der Leine hängen, da diese die Geister anlockte.
Später wurden mit Weihrauch die Häuser und besonders die Ställe ausgeräuchert, um auch die letzten Geister mit dem Rauch zu vertreiben und die Gebäude von dem bösen zu reinigen.
So wurden aus den rauhen Raunächten die Rauchnächte.

Böse Geister, Nebelgestalten und andere Unwesen liefen mir zum Glück nicht über den Weg., stattdessen schien der Fasthalbmond wunderschön. So war ich froh darüber, meine Einkäufe heil und ohne Blessuren oder Stürze nach Hause bekommen zu haben. *Freu*

Rauhnächte, die magischen Tage zwischen den Jahren. Und ich muss über Weihnachten nicht verhungern. Was will man mehr?
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21.12.2009 um 14:53 Uhr

Der dunklen Zeit entkommen

Heute, am 21.12.09, können wir die längste Nacht des Jahres feiern.
Wenn wir sie denn feiern wollen.
Wintersonnenwende und kalendarischer Winteranfang um 18.47 Uhr.
Die Tage waren kurz, die Dunkelheit und Nächte lang. Ab heute geht es wieder aufwärts.

Ja, die Tage werden wieder länger, es wird wieder früher hell und später dunkel.
Anfangs noch kaum merkbar. Im Januar dann rasanter fortschreitend. Tag für Tag immer etwas mehr Licht und eine höhersteigende Sonne.

Hey, die dunkle Jahreszeit haben wir jetzt so gut wie hinter uns gebracht.
Als Ausgleich zum noch fehlenden Licht wird die Weihnachtsbeleuchtung die Tage und Nächte erhellen.

So wie früher schon mit Feuern die Wintersonnenwende gefeiert wurde, in dem Glauben, die Sonne sei neugeboren wie ein kleines Kind, so feiern die Christen die Wintersonnenwende heute auf ihre Art und nennen es Weihnachten.
Dass da im christlichen Glauben keine Sonne neugeboren wurde, sondern das Jesuskind, welches uns ins Licht und Gottes Herrlichkeit führen soll, erscheint mir, gegenüber den heidnischen Sonnenwendfeiern mit der Neugeburt der Sonne, auch nicht so sehr viel anders.
Werden auch heute keine heidnischen Opfergaben mehr an diesen Tagen erbracht, so opfern wir dann doch dem Gotte des Mammom und tanzen um das goldene Kalb herum, in diesen Zeiten mit seinen Kaufräuschen. Wer bringt schon noch Myrrhe und Weihrauch mit als Wehnachtsgabe, wie die heiligen drei Könige es taten.?
Nein, es muss schon mehr sein und etwas kosten. Nun ja, Gold als Gabe brachten sie dem Jesuskind auch mit. Vielleicht beteten auch sie schon den schnöden Mammon an? Dachten Gott ist käuflich?

Der Weihnachtsmann hat es heute auch nicht mehr leich und manchmal wird er wohl mit seinem Kopfe schütteln über die Wünsche der Erdenbürger, wenn sein Renpferd Rudolph die schwere Last des Schlittens kaum noch ziehen kann.
Unbestätigten Gerüchten zufolge, soll sich der Weihnachtsmann in diesem Jahr schon wegen Burn-Out Syndrom in fachärztliche Behandlung begeben haben, um seinen schweren Weihnachtsdienst weiter verrichten zu können.

Und jedes Jahr aufs neue treibt es ihm die Tränen in die Augen, wenn er die Unzufriedenheit der menschlichen Geschenkeempfänger sieht, die den Weihnachtsmann sofort fragen, ob dem Geschenk auch ein Umtauschschein beiliegt.
Jedem will er es recht machen, doch es fällt ihm mmer schwerer, denn für die Weihnachtsstimmung gibt es leider keinen Umtauschschein, musste er feststellen..

Juchu, es wird wieder heller werden, die dunkle Zeit haben wir hinter uns.
Ist dieses nicht auch ein Weihnachtsgeschenk? Vielleicht sogar das grösste, nicht in ewiger Dunkelheit versinken zu müssen.
Die Wintersonnenwende.
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21.12.2009 um 13:39 Uhr

Schreck um Mitternacht

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Mitternacht, Gans, schreien, Fuchs, Schnee, laut

Gestern, um Mitternacht..
Kein Glockenschlag aus der Ferne zu hören. Die Kirchen sind zu weit weg. Nur der Ruf des Kauzes schallt manchmal durch die Nacht, sowie die nächtlichen Geräusche der Natur, in die sich aus der Ferne manchmal Todesschreie mischen, von Tieren die den tierischen Jägern der Nacht zur Beute fallen.

Ich las noch etwas im Netz, als lautstark von draussen ein Gepolter ertönte.. Gefolgt von einem ganz lautes Schreien der Gänse.
Schlägt der Hühnermörder wieder zu. Nein, meine Gänse sollte er nicht bekommen.

So nahm ich meine Taschenlampe, liess Jacke Jacke sein und stürzte raus in den Schnee. In die Finsternis und die Kälte, in Richtung Teich, um die Gänse zu retten.

Lautstarkes Flügelschlagen nebst lautem Gänsegeschrei war zu hören, zu sehen eher weniger. In Gedanken sah ich schon den Ganter mit dem Fuchs kämpfen. Wie der Fuchs ihn am Hals gepackt hatte. Lief zum Teich und schrie noch lauter, "Hey, verschwinde, weg da".
Ja, ich kann laut rufen, auch noch um Mitternacht. Da niemand hier in der Nähe ist, ausser meine Katzen und Gänse, hört mich hier niemand und stört sich somit auch niemand daran.

Hannes, der Ganter, flatterte am Teichrand, es war ein einziges Drunter und Drüber. Er kam heraus, fiel immer wiedersich fast überschlagend hin, lief schreiend in den Busch. Genaues konnte ich in der Dunkelheit nicht sehen. Dachte immer noch, er kämpfte fauchend mit dem Fuchs.
Vom Fuchs war aber nichts zu sehen. So redete ich beruhigend auf Hannes ein und er kam vorsichtig wieder zwischen den Bäumen und Büschen hervor. Während Frau Gans auf dem Teich immer noch lautstark und flügelschlagend nach ihm rief. In der Dunkelheit lief Hannes gegen einige Äste , was wohl auch seinem fehlenden Auge geschuldet ist, um sich wieder in den Teich zu begeben. So schwammen dann Ganter und Frau Gans wieder glücklich vereint, leise schnatternd, auf dem Wasser.

Heute sah ich, Gänseherr Hannes ist bei bester Gesundheit. Gerade nahm er mit seiner Gänsedame ein Bad in seiner Trinkschüssel mit warmen Wasser und widmete sich der Federpflege. Er will für seine Herzensdame doch schön aussehen.

Und ich? Ich bin froh, dass der Fuchs ihn nicht am Hals hatte, wie befürchtet. Froh, dass es Hannes gut geht. Beim Geschrei um Mitternacht hatte er sich wohl in irgendeinem Ast am Teich verfangen und kam nicht frei. Kann mit einem Auge schon mal passieren, da läuft er, auf der augenlosen Seite, schon desöfteren irgendwo gegen.
Es war ein Schreck um Mitternacht, ohne grössere Folgen. Und Hannes lebt.
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20.12.2009 um 01:55 Uhr

Wetterwarnungen für Niedersachsen

Blinken mir entgegen,
wenn ich mir den Onlinewetterbericht für Niedersachsen aufrufe.
Es wird vor strengem Frost bis - 15 Grad gewarnt.
Gut, die Höchstemperatur war heute - 10 Grad und jetzt in der Nacht wurden die - 15 Grad auch geknackt. Das Thermometer zeigte schon - 16 Grad an. ;-)

Aber was sind schon - 16 Grad?
Schulfrei gibt es erst ab - 50 Grad.
Jedenfalls wenn man in Jakutsk, an der Lena, wohnt.

Dort in Jakutzk würde man unsere zur Zeit eisigen Temperaturen als Hitzewelle empfinden.

Jakutzk, die 245.000 Einwohner Hauptstadt der russischen Region Sacha ( Jakutien ) in der der Boden niemals taut. Selbst im kurzen Sommer taut nur die oberste Bodenschicht auf. Darunter belibt der Dauerfrost erhalten. Eine Stadt die auf Dauereis gebaut ist.
Es wird viel Fleisch gegessen. Kühlprobleme gibt es dort so gut wie garnicht. In einem Erdloch oder Keller lässt sich das Fleisch naturgefroren gut konservieren. Landwirtschaft ist nur beschränkt möglich, selbst wenn die Durchschnittstemperaturen im Juli mit über 18 Grad dort etwas höher sind als in Deutschland. . Dafür dauert der Winter in Jakutzk 9 Monate. Keine gute Gegend für Vegetarier.

Die Motoren der Lastwagen laufen die Nacht durch, da sie sonst am Morgen bei der Kälte nicht anspringen würden.
Eine erstaunliche Grossstadt, die einzige weltweit die auf Permafrostboden gebaut wurde.
Aber auch die Postleitzahl der Stadt Jakutzk ist, jedenfalls für unsere Verhältnisse, aussergewöhnlich lang.
6770007677028 lautet sie
Wer Weihnachtsgrüsse dort hin schreiben will, sollte wohl etwas längere Umschläge benutzen, damit die Postleitzahl drauf passt.
Dafür sind die KFZ Kennzeichen mit der 14 als Kennung am Anfang eher schlicht zu nennen.

Was sind da schon unsere - 16 Grad?
Garnichts, da würden die Einwohner Jakutzk's noch Löcher ins Eis der Lena schlagen um im Fluss zu baden.

Wünsche euch einen schönen winterlichen Adventssonntag bei diesen "milden" Temperaturen.
Die Meteorologen scheinen sich inzwischen einig zu sein, dass es in der kommenden Woche wärmer wird, und es mit einer weissen Weihnacht bei uns wohl vorraussichtlich nichts werden wird. Ganz im Gegensatz zu Jakutzk, dort wird es wohl jedes Jahr eine weisse Weihnacht geben.
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18.12.2009 um 21:02 Uhr

Winterbilder

Der Schnee kam über  Nacht.
Nachdem die Temperatur gestern Abend anstieg, kam über Nacht der Schneefall und es wurde  kälter. 
Den ganzen heutigen Tag über war es hier im Norden Niedersachsens minus 6 Grad.
Dabei sollte es aber nicht bleiben. Jetzt um 21 Uhr herrscht strenger Frost von minus 13 Grad Celsius.
Kurz gesagt, bitter kalt!


Meine Gänse mutieren mal wieder zu Schneegänse.
Ihr Trinkwasser friert schnell zu Eisklötzen.
So freuen sie sich immer, wenn ich es ausschütte und erneuere. Auch bei dieser Kälte brauchen sie ihr Wasserbad. Tauchen ihren Kopf ins Wasser, putzen sich dann damit gründlich ihre Federn.
Mir wäre es wohl zu kalt dafür. Aber ich bin ja keine Schnee oder Pommerngans.  

 

gaensebild 

Schnee auf allen Wegen,
still und weiss liegt das Feld.

winterbaum

Und ich?  Ich werde jetzt noch ein Stück Holz in den Ofen werfen.

16.12.2009 um 13:36 Uhr

Tokaier und Küsse als Gottbeweis

Ich wundere mich,
dass man unter so vielen übrstiegenen Beweisen für das Dasein Gottes noch nicht darauf verfallen ist, das Vergnügen als Beweis anzuführen;
das Vergnügen ist etwas Göttliches, und ich bin der Meinung, dass jedermann, der einen guten Tokaier trinkt, der eine schöne Frau küsst, mit einem Wort, der angenehme Empfindungen hat, ein wohltätiges höchstes Wesen anerkennen muss.

Zitat: Voltaire

Ich trinke zwar keinen Tokaier, aber Küsse sind schon etwas Göttliches. Sind sie allein nicht schon Beweis genug?
Wer küsst, ist Gott in dem Moment des Kusses näher.

Voltaire sagte auch:
Gott hat uns in die Welt gesetzt, damit wir uns amüsieren. Alles übrige ist platt und scheusslich und erbärmlich.

Von ihm stammt auch der Ausspruch:
Man muss lügen wie der Teufel.

Was sich wohl eher nicht auf seine Sätze zum amüsieren bezieht, sondern wohl mehr seiner Zeit geschuldet ist, denn
"Ich will gerne Bekenner sein; Märtyrer werden will ich nicht"
Wer will auch schon gerne Märtyrer sein?
Voltaire wollte es nicht werden.

Im Alter sah es für ihn alles anders aus.
"Das Glück ist nur ein Traum, und der Schmerz allein ist real; seit 80 Jahren empfinde ich das und weiss nichts anderes, als mich darein zu ergeben und mir zu sagen, dass die Mücken da sind, um von den Spinnen gefressen zu werden, wie die Menschen vom Kummer.
Diese Welt ist ein Jammertal."

"Wäre das Nichts nicht besser als diese Masse Wesen, die geschaffen werden, um sich unaufhörlich wieder aufzulösen, diese Menge Tiere, geboren und wiedererzeugt, nur um andere zu verschlingen und selbst verschlungen zu werden, diese Menge gefühlsbegabter Wesen, die zu so vielen schmerzlichen Gefühlen bestimmt sind, und dann wieder diese Menge vernünftiger Wesen, die doch so selten Vernunft annehmen? Was hat das alles für einen Sinn?"

Ja, was hat das alles für einen Sinn? Im Moment eines Kusses fragt man sich dieses sicherlich nicht. Da scheint alles einen Sinn zu haben.

Im Alter meinte Voltaire:
"Ich habe mich an die Unordnung des Leibes und der Seele gewöhnt."

Daran werden wir uns wohl alle mehr oder weniger gewöhnen müssen. Klarheit ist, so glaube ich, nur ein Produkt des Moments. Eines Momentes, der kurz aufblitzt um wieder zu vergehen.
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15.12.2009 um 16:14 Uhr

Kopfbedeckung

Alle, mit Ausnahme des Königs, waren ohne Kopfbedeckung.

Zitat: aus der Glöckner von Notre-Dame

Die Kopfbedeckung der edlen Herren. Welcher Mann trägt heute noch Hut, um ihn als Ehrbezeugung ziehen zu können?

Früher schien es selbstverständlich. Mann trug Hut, je mächtiger um so grösser und schmuckvoller.
Heute trägt der Papst und die Kardinäle noch etwas Hutartiges, zum Zeichen ihrer Würde, ihrer Macht.

Doch unsere Regierenden haben sich längst von ihren Hüten verabschiedet.
Egal ob sie nun Merkel oder von und zu Guttenberg heissen mögen.
Es wirft sich vor ihnen auch niemand mehr in den Staub.
Welch seltsames Bild wäre es für uns heute, wenn unsere Abgeorndneten alle mit Hüten auf den Köpfen im Bundestag sitzen würden. Es würde uns wohl eher lächerlich erscheinen. Wo sind die Hutträger hin? Vielleicht auch ganz gut, dass es sie nicht mehr in dem Masse gibt.

Heute sitzen sie eher in den Einkaufspassagen auf dem Pflaster, den Hut vor sich, wartend auf eine milde Gabe.
Da schwenkt niemand zum Abschied mehr mit dem Hut, da werden keine Hüte vor Freude in die Luft geworfen. Hutlose Zeiten, vom Cape überrollt.

So bleibt mir nur noch, den nicht vorhandenen Hut vor euch, meine Damen, zu ziehen und mich galant zu verneigen. In den Staub werfen werde ich mich aber nicht. Irgenwo muss auch eine Grenze sein. ;-)
Habe die Ehre..;-)
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14.12.2009 um 08:30 Uhr

Sandkunst die bewegt

Kseniya Simonova ( 24 ), Sandkünstlerin
Sie spazierte mit ihrem Mann am Strand entlang. Dort, vor einem Jahr, schuf Kseniya ( Xenia ) ihr erstes Sandbild im weissen Sand des Strandes.

Solcherart Sandbilder könne man auch zu Hause erschaffen, dachte sie sich.
Doch der Strandsand war zu grobkörnig für feine Linien, so nutzte sie Vulkansand, den sie auf eine Glasplatte aufträgt und dort ihre Bilder hineinmalt, die auf eine Leinwand projeziert werden.

Es werden bei Ksyniya keine statischen Bilder, da sie den Sand auf der Glasfläche laufend verändert, und so sich laufend wandelnde Bilder erschafft. Bilder die eine Geschichte erzählen sollen. Sandanimationen die berühren. Geschichten aus Sand schnell hingehaucht und genauso schnell gewandelt, trotz aller Feinheit die sie bei ihrer Kunst zeigt. .

Sie zeigte ihre Sandanimationen auf einem Supertalentwettbewerb in Kiew, begeisterte die Juroren und Zuschauer und gewann den Wettbewerb.

Ich sah sie in der Sendung "ttt", war ebenso begeistert und berührt von ihren kurzlebigen Sandbildern. Kseniya kann es garnicht fassen, dass schon über Eine Millionen Menschen, ihre Seite besucht haben, um sich ihre Bilderanimationen anzuschauen..

Zu ihren Sandbildanimationen auf Youtube *klick*

Kunst kann manchmal ganz schön anders und überraschend sein, Kseniya Simonova's Sandanimationen sind es auf alle Fälle..
Ich bin begeistert was man aus einer Hand voller Sand doch alles machen kann.
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13.12.2009 um 07:16 Uhr

Selbstverteidigung für Frauen

Ein Kurs in Selbstverteidigung ist für Frauen und Mädchen oftmals sinnvoller als ein Schminkkursus..
Finde ich jedenfalls.
Wie sie sich richtig schminkt und schön macht weiss fast jede Frau. Doch wie sie sich gegen Angriffe und Bedrohungen , ihren Mitteln entsprechend, richtig zur Wehr setzen kann eher weniger.

Es mag sein, dass richtiges Schminken selbstbewusster macht. Vielleicht auch sportliche Aktivitäten im Fitnessclub.
Aber noch sicherer und selbstbewusster macht wohl das Gefühl, auch auf unangenehme Situationen richtig reagieren und sich angemessen zur Wehr setzen zu können.

Ich bin gegen jede Art von Gewalt. Und doch, wenn es darauf ankommt, sollte auch eine Frau wissen wie sie sich efektiv wehren kann. Denn schminken hilft in solchen Situationen meistens nicht weiter.

Deshalb bin ich sehr für Selbstverteidigungskurse speziell für Frauen und Mädchen.
Sie werden z.B. vom "Weissen Ring" organisiert, von Vereinen angeboten und wohl auch bei der Polizei kann man sich informieren wo und wann diese Kurse stattfinden.

Ein grosses Problem wird wohl auch sein, Frauen haben Hemmungen, dem anderen wehzutun. Deshalb wehren sie sich wohl oftmals nicht mit aller Kraft und allen zur Verfügung stehenden Mitteln.

Als meine (Ex)Freundin damals zur Polizeischule ging, übte ich mit ihr die Gesetze ein, und natürlich auch ein wenig Angriff und Verteidigungs sowie den Polizeigriff.
Und immer sah ich dabei diese Unsicherheit und Ägstlichkeit in ihren blauen Augen leuchten.
Dieses Zurückzucken. Ihr Polizeigriff war auch nicht der festeste, da konnte ich mich locker draus befreien. Ich musste sie anfeuern, dass sie mir von hinten an den Haaren den Kopf hochriss und dabei meinen Arm auf dem Rücken stark nach oben drückte, So dass ich recht wehrlos war. Gut, sie mochte mir wohl nicht wehtun, aber so sanft wie sie es am Anfang noch bewerkstelligte, hätte es ihr, in einer Notsituation vielleicht das Leben kosten können. Also fester drücken und ziehen.
Ja, dann tat es richtig weh, sie freute sich und wir lachten. Ich glaube ich merke noch heute manchmal meine Schulter deshalb. ;-) ..aber es war zielführend.
Und ich glaube, es gab ihr ein Stück weit mehr Selbstbewusstsein.
Nach Jahren sagten mir meine damaligen Nachbarn, sie hätten gedacht was ist denn da drüben los. Glaubten, wir hätten uns gestritten und geprügelt, was sie garnicht verstehen konnten.
Von ihr, auf mich schiessen lassen, habe ich dann allerdings doch nicht. Bin ja keine lebende Zielscheibe.Vielleicht hätte sie dann auch noch zufällig getroffen. Nein.
Es langte ja vollkommen, wenn sie mich im Polizeigriff wie einen Schwerverbrecher abführen konnte.

Aber es zeigte mir doch, dass Frauen aus Angst den anderen zu verletzen oder Schmerzen zufügen zu können, in ihren Aktionen oftmals sehr gehemmt sind. Ihr Potential nicht ausschöpfen.

Selbstverteidigungskurse für Frauen, ich finde sie gut und wichtig. Wichtiger als sich richtig schminken zu können.
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11.12.2009 um 12:52 Uhr

Buchtitel

Kauft ihr Bücher nach dem Buchtitel?
Ich wohl, muss ich gerade feststellen.
Sehe gerade in einer Weltbildwerbung das Buch
"Die Sünde ist scharlachrot"
von der Autorin Elizabeth George.
Würde ich mir schon aufgrund des Titels nicht kaufen. Sagt mir nichts und auch nicht zu.
Klar, bei der Kaufentscheidung würde ich auch immer den Klappentext lesen, einfach um mehr über das Buch zu wissen.

In diesem Buch geht es um Inspektor Lynley, dessen Frau samt ungeborenem Kind auf brutale Weise von einem 12 jährigen umgebracht wurde.
Ist im Vorgängerwerk " Am Ende war die Tat" zu lesen.

Jetzt bleibt Inspektor Lynley, nach dem Tod seiner Frau und des ungeborenen Babys nur die Flucht um sein Seelenheil zu finden. So wandert er morgens an der Küste Cornwalls entlang und entdeckt dort einen Toten. Sieht wie ein Unfall aus, ist aber ein Mord. Da steckt er schon wieder in einem komplizierten Fall drinnen.

Gut, ich bin kein Krimileser. Aber dieser blöde Klappentext, über eine derart unwahrscheinliche konstruierte Geschichte, würde mich auch davon abhalten das Buch zu lesen, selbst wenn es vielleicht sehr gut geschrieben sein mag.

Es verwundert mich sowieso, dass auch in Fernsehkrimis ständig Freunde und Verwandte der Kommisare, die Täter oder auch die Opfer sind. Ganz zufällig. Passiert wohl täglich, dass genau im Freundes und Familienkreis der Polizisten und Kommisare so etwas passiert.

Und fährt ein Polizist oder Kommisar mal in den Urlaub, dann stolpert er natürlich...ja, worüber?
Genau, über massenhaft massakrierte Leichen. Nur merkwürdig, dass uns dieses im Urlaub eher selten passiert. Oder ist es euch schon passiert, dass ihr nach dem einchecken im Hotel, ersteinmal eine tote Frau im Pool treiben seht. Euer Hotelzimmer aufschliesst, und da sitzt schon der nächste übel zugerichtete Tote im Sessel eures Zimmers. Beim Hilfe holen, werdet ihr auf dem langen Flur fast erschossen. Im Film und in Büchern passiert so etwas ständig, aber im wahren Leben?
Dieses ist mir alles zu konstruiert, soviel Zufälle gibt es nicht. Deshalb habe ich keine Lust mich mit derartigen Romanen zu beschäftigen.

Gut, die Krankenhausserien sind auch oftmals nicht besser. Da werden auch ständig die Kinder, Ehefrau und die Eltern des Chirurgen nahe dem Tode eingeliefert.
Es bleibt festzuhalten, einen Chirurgen oder Kommisar in der Verwandtschaft zu haben, scheint doch überaus gefährlich für das eigene Wohl zu sein.

Jedenfalls in Büchern, Filmen und Serien.
Buchtitel sind nicht immer einladend. Jedenfalls für mich nicht.
Doch die Sünde ist scharlachrot.

Ps.: Da NiccPain letztens auf den Film
"Drei Nüsse für Achenbrödel" hinwies,
den gibt es bei weltbild.de als DVD für 5 Euro.
Aber ist es nicht viel schöner, auf den Film zu warten, bis er irgendwann mal wieder im TV gezeigt wird, als ihn jederzeit zur Hand zu haben. So bleibt es etwas besonderes.
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09.12.2009 um 12:48 Uhr

Goethe und der Qualitätsjournalismus

Wenn man einige Monate die Zeitungen
nicht gelesen hat und man liest sie alsdann zusammen, so zeigt sich erst, wieviel Zeit man mit diesen Papieren verdirbt.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe (Nachlass)

Klar, auch ich habe gerne und viel Zeitung gelesen. Von der Taz über die Hannoversche Allgemeine, FAZ bis zur Züricher und die Lübecker um vergleichen zu können.
Denn jede Zeitung legte einen anderen Akzent auf das Tagesgeschehen.
Irgendwann hatte ich das Gefühl, es wiederholt sich alles nur. Zwar mit anderen Personen an anderen Orten, aber dennoch.
Viele der Inhalte stellten sich als Fehlinformation und einseitige Meinungsmache heraus.
Wenn zum Beispiel der Schah Reza Palevi als demokratische Lichtgestalt dargestellt wurde, obwohl er ein von den Amerikanern geförderter Diktator war. Der Vienamkrieg, in dem die Greuel des Vietkong beschrieben wurden, aber nicht die der Amerikaner. Richard Nixon und seine Lügengeschichten. Lumumbas Ermordung und die Befreiung der afrikanischen Staaten von den Kolonialmächten. Häufig war die Berichterstattung tendenziell einseitig gefärbt. Die Wahrheit war es meistens nicht.

Ganz zu schweigen von Idi Amin, der nur noch der "Schlächter" genannt wurde. Nachdem er sich selbst zum Kaiser ausrief und forderte, Königin Elizabeth sollte ihm huldigen, am besten indem sie sich vor ihm ergebenst in den Dreck wirft. Darüber spekulierte die "Bild" gerne und lange.
Ja, die Bild diente manchmal der Belustigung, mit ihren dicken Schlagzeilen. Da trug ein Lehrer auch schon mal gerne den Kopf eines Schülers in der Aktentasche mit sich herum, anstatt ihn zu unterrichten.

Zeitungen dienten der Manupulation, warnten vor der roten Gefahr und den fünften Kolonnen Moskaus.
Wobei sie meistens gross "Unabhängig" im Titel trugen, um eine neutrale Berichterstattung zu suggerieren.

Goethe hatte damals wohl andere Zeitungen gelesen, aber so ganz anders zu heute schienen sie denn doch nicht gewesen zu sein.

Gedrucktes Wort muss eben l noch lange nicht wahres Wort sein. Ich möchte garnicht wissen, wieviele Lügen schon gedruckt wurden, um dann als einzige und ultimative Wahrheit verkauft zu werden.
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08.12.2009 um 07:53 Uhr

Minarettverbot spaltet die Schweiz

Ein Graben zieht sich durch die Schweiz.
Ein Graben zwischen Gegnern und Befürwortern des Minarettverbotes.
Er geht durch alle Schichten der Bevölkerung, ja sogar quer durch die Buchhändlergilde hier bei Blogigo.

So hat Jari *klick*
mit einem deutlichen Ja gestimmt, sollen doch die anderen die Schweizer Flaggen verbrennen, sie beschimpfen und schlagen, sie bleibt beim Ja.
Garnicht einmal weil die Minarette sie optisch stören würden, oder sie etwas gegen Muslime hat, nein, weil sie sich an den lauten Lautsprechern der Minarette stört, die fünfmal am Tage zum Gebet rufen.

Wohingegen miss, Arme Schweiz *klick* schreibt.
Sie ist enttäuscht vom Ausgang der Schweizer Volksabstimmung. Kann nicht glauben, dass ein sich so weltoffen nennendes Land wie die Schweiz, derart fremdenfeindlich ist.

Es mag sein, dass bei uns in Deutschland, die Abstimmung über ein Minarettverbot ähnliche Ergebnisse erzielt hätte.

Das Argument, die Architektur von Minaretten passe nicht in unseren westlichen chtistlichen Kulturkreis, könnte man vielleicht gelten lassen.
Es stimmt wohl, da passen besser Bankentürme hinein, die die Kirchen bei weitem übrragen.
Geld wiegt halt schwerer als der Glaube oder Seelenfrieden.

Die Lautsprecher, die zum Gebet rufen, würde ich in meiner Nachbarschaft auch nicht toll finden.
Genausowenig wie das laute Glockengeläute der Kirchen, welches mich nachts manchmal beim Uhrschlag aus dem Schlaf riss.

Lärm mag ich auch nicht. Ob nun gläubigen Lärm oder nicht. Krach bleibt Krach.
Vielleicht sollte man beides verbieten. Sowohl Glockengeläute als auch Lautsprecher an Minaretten.
Wenn ein Mensch gläubig ist, braucht er nicht zum Gebet gerufen zu werden, dann geht er von alleine zum Gebet.
Zumal ja nicht nur die Gläubigen diesem Lärm ausgesetzt sind, sondern alle, somit auch die Ungläubigen, die eh nicht zum beten gehen wollen.

Eine andere Sache ist noch die Gleichbehandlung.
Der Bau von Kirchen und Moscheen sollte gleichgesetzt werden. Nicht nur hier, sondern ebenfalls in den moslemischen Staaten sollten Christen genauso das Recht haben ihre Kirchen zu bauen.

Was mich an der Schweizer Volksabstimmung noch mehr verwunderte, dass die grosse Mehrheit der Schweizer gegen das Verbot des Exportes von Waffen und Kriegsmaterial stimmten.

Die Schweiz will weiterhin an den Toten und den Kriegen in der Welt mitverdienen.
Neutral wie sie ist, sich dabei aber die Hände in Unschuld waschen.

Diese Volksabstimmungen lassen direkte Demokratie in einem anderen Licht erscheinen.
Denn wenn wir auch Volksabstimmungen hätten, frage ich mich, was da für Gesetze bei herauskämen?

Feinde der Verfassung und der Demokratie sitzen auch und gerade in der CDU.
So verlangte der Vositzende des RCDS Gottfried Ludewiig, eine Änderung der Wahlordnung.

Die Leistungsträger sollten doppeltes Stimmenrecht bekommen, bzw. sollten die Stimmen von Rentnern und Arbeitslosen niedriger bewertet werden.
Zweiklassenwahlrecht, Wahlrecht nach Einkommen oder wie soll das gehen?

Ob der Verfassungsschutz den RCDS der die Kaderschmiede der CDU ist, als verfassungsfeindliche Instutition überwachen lässt?

Noch einfacher könnte es Ludewig sich machen, wenn er den Vorschlag machte, alle Parteien bis auf die CDU nicht zur Wahl zuzulassen oder zu verbieten.
Dann bräuchte er und die CDU kein Zweiklassenwahlrecht mehr, dann hätte er immer das Ergebinis bei Wahlen, welches er sich für die sog. "Leistungsträger" wünscht.
Hoffnungsfrohe Aussichten bei so einem CDU Nachwuchs, sage ich da nur.
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06.12.2009 um 15:58 Uhr

Bloggeburtstag

Ein Blogigo Nikolausstiefel der nie leer wurde.
Ist dieser Blog in den letzten drei Jahrenfür mich geworden.
Es war irgendwie spannend und komisch, damals den ersten Eintrag zu schreiben. Nicht zu wissen was mich hier erwarten würde.

Bei euch in den Blogs fand ich zauberhafte Geschichten und Erlebnisse. Mal Freudvoll, auch mal voller Leid, wie die ganze Palette des Lebens nun einmal so ist.

So hoffe ich, ihr habt hier, in meinem Blogigo Nikolausstiefel, hin und wieder auch etwas für euch finden können.

In diesen Blog habe ich in den drei Jahren

1.370 Einträge geschrieben

12.117 Kommentare bekommen und über 167.000 Besucher gehabt.

Ich bedanke mich bei meinen Lesern, denn ohne euch würde es diesen Blog wohl garnicht geben. Ihr habt mitgeholfen ihn mit euren Kommentaren, Zuspruch und Anregungen zu dem zu machen was er ist.
Mein bunter Blogigo Nikolausstiefel der niemals leer werden wird. Hoffe ich jedenfalls.;-)
Drei Jahre.
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05.12.2009 um 03:09 Uhr

Mia Rose, swinging Weihnacht

Mia Rose, am 26.01.88 in England geborene Portugiesin.
Im Dez. 2006 fing Mia Rose damit an, eigene selbstgesungene Kompositionen und Coversongs nach You Tube hochzuladen.

Rasch schaffte sie sich dort eine grosse Fangemeinde die ihre You Tube Seite abbonierten. ihre Songs wurden insgesamt 2,8 Millionen mal angeklickt.In vielen ihrer Songs begleitet sie sich mit der Gitarre selbst.
Aufgrund ihrer Beliebtheit auf dem Musikchannel wurde inzwischen sogar das Musikmagaazin "Rolling Stones" aufmerksam.
Erst gestern stiess ich zufällig auf ihren neuen Song
"What would Christmas be like"
und dachte so könnte man auch Weihnachten feiern.
Weihnachtsstimmung am Meer. 


Dieses ist Mia Rose ihre erste Single CD die sie veröffentlicht. Mit den Einnahmen daraus, will sie ihr Debut Album finanzieren, welches Anfang nächsten Jahres veröffentlicht werden soll..  

Eine Stimme und eine Frau mit Ausstrahlung, die Weihnachten den nötigen Swing geben kann.
Irgendwie erinnert sie mich an Norah Jones, nur eben auf einer ganz anderen Art.

  Übrigens, die Originalversion von "What would Christmmas be like" die Mia Rose vor einem Jahr auf You Tube einstellte gefällt mir, in ihrer Schlichtheit mit nur eigener Gitarrenbegleitung ohne jeden Schnickschnack, fast noch besser als diese jetzt kommerzielle Version.Vor allem dessen Ende..;-)
Es ist die Version, auf der sie mit der roten Weihnachtsmütze zu sehen ist.;-)

Mia Rose You Tube Channel *klick*

 

Mia Rose Homepage und Blog  miaroseworld.com*klick*


Ich denke wir werden von diesem grossen Talent Mia Rose noch so einiges zu hören bekommen. Gegen sie verblassen doch so einige der "Superstars" aus der Dieter Bohlen Show.
Ich wünsche Mia Rose jedenfalls viel Erfolg und euch allen einen schönen zweiten Advent.