Gedanken oder Fragen

28.01.2010 um 08:26 Uhr

Goethe über die Erziehung

Die Erziehung ist nichts anderes,
als die Kunst zu lehren, wie man über eingebildete oder doch leicht besiegbare Schwierigkeiten hinauskommt.

Zitat: Johann Wolfgang Goethe
( Zum Kanzler Müller )

Schmunzeln musste ich bei diesem Zitat.
Es wird wohl so sein wie Goethe es sagt, denn über nicht leicht besiegbare Schwierigkeiten hinwegzukommen, da fehlen selbst dem Lehrenden oftmals die Vorgaben.
Dieses lehrt uns meistens erst das Leben, wenn überhaupt.

Das Leben selbst scheint mir sowieso oftmals der grösste Lehrmeister zu sein.
Da denke ich an den Spruch, den ich irgendwo an der Wand in Holz geschnitzt sah:
"Gott gibt uns die Nüsse, knacken müssen wir sie selbst".

Grosszügigkeit im Geben ist ja schön und gut, aber manchen gibt er arg viele Nüsse zum knacken.
Vielleicht sollte Gott auch einen guten Nussknacker dazugeben. Oder macht er dieses sogar und wir sehen es nur manchmal nicht, dass er für jedes Problem das passende Werkeug mitliefert, um es zu knacken?
Stehen dann wie ein Kind vor dem Ostereiernest und sehen es vor lauter Tränen nicht?
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28.01.2010 um 07:01 Uhr

Schulfrei wegen Schnee Donnerstag 28.01.10, Freitag, 29.01.10

Mal wieder Schul- und Unterrichtsausfall wegen Schneefall und glatten Strassen

In folgenden Landkreisen fällt der Unterricht heute am Donnerstag, 28.01.2010 aus:

Ammerland, Lüneburg, Diepholz, Cuxhaven und in den Städten Lüneburg sowie Cuxhaven.

Dieses gilt für die Allgemeinen und Berufsbildenden Schulen.

In Mecklenburg Vorpommern fällt der Schülerverkehr im Landkreis Hürlitz aus.

*Update*
Auch heute am Freitag, den 29.01.10 fällt in folgenden Landkreisen und Städten der Untericht an den Schulen wegen der Witterung aus:

Im gesamten Landkreis Emsland
im Kreis sowie der Stadt Cuxhaven und im
Landkreis Helmstedt. .
Im Emsland sollen die Zeugnisse am Mittwoch ausgegeben.

***Update***
Kein Schulausfall in MV am Montag, 1. Februar
Am Montag, den 01.02.10
findet in Mecklenburg Vorpommern der Schulbetrieb statt.
Wo der Personennahverkehr oder die Sicherheit der Schüler nicht gewährleistet sind, gelten diese als vom Unterricht befreit.
Informationen können bei den Kreisämtern eingeholt werden.

Einen schönen schulfreien Tag wünsche ich, auch wenn der Stoff sicherlich nachgeholt werden muss.

Aktuelle Meldungen über Unterrichtsausfall am Mittwoch 03.02. in meinem neuen Eintrag:
Schulfrei 03.02.10

27.01.2010 um 00:15 Uhr

Jugendmedienschutz Staatsvertrag

Soll das bloggen verhindert werden?
Wenn man den neuen Entwurf zum Jugendmedienschutz - Staatsvertrag ( JMStv )ansieht, könnte es einem fast so erscheinen.

In dem Entwurf ist festgelegt, dass die Internetinhalte eine freiwillige Selbstkontrolle mit Altersfreigabe beinhalten sollen.
Was bedeuten würde, wir müssten zu jedem unserer Einträge eine Alterfreigabe angeben. Zum Beispiel
FSK 12 oder FSK 16 Jahre.
Weiter muss dafür gesorgt werden, dass Jugendliche "deren Entwicklung beeinträchtigende" Einträge nicht zu Gesicht bekommen können.

Angedacht ist auch eine Sendezeitbegrenzung.
Heisst, Inhalte die nicht jugendfrei sind, dürfen nur zwischen 22 Uhr und 6 Uhr aufrufbar sein.

Dazu kommt, dass der Provider bzw. der Plattformbetreiber für alle Inhalte die über ihn bzw. die Plattform verbreitet wird verantwortlich gemacht werden kann. Er muss zeitnah den Zugang zu Seiten die die Entwicklung von Jugendlichen gefährden unzugänglich machen.

Dieses würde bedeuten, dass der Blogigo Betreiber z.B. verplfichtet wäre, alle alten und auch die neuen Blogeinträge zu lesen und eventuell zu löschen, um nicht für deren Inhalte haftbar gemacht werden zu können.

Wie bitte sollte dieses gehen?
Gut, unser Blogplattformbetreiber mag sich vielleicht manchmal nur wenig um diese Plattform kümmern. Aber um alle Einträge erst einmal vor der Veröffentlichung zu überprüfen, dafür müsste er wohl erst einige Mitarbeiter zum durchlesen der Einträge einstellen. Was schlichtweg wohl unmöglich ist.

Die 1&1 Internet AG stellt sich auch gegen den neuen Entwurf des JMStv, denn wie soll der Provider alle Inhalte die er überträgt überprüfen, ebenso wie alle Seiten die bei diesem Anbieter gehostet sind?
Und dieses müssten alle Anbieter um nicht haftbar gemacht werden zu können.
Einfach ein Unding.

Genauso ein Unding, dass der jeweilige Bloginhaber nach diesem Entwurf auch für Fremdbeiträge, also Kommentare etc. auf seinem Blog verantwortlich ist, diese vor Veröffentlichung zeitnah überprüfen muss, ob sie den Altersfreigaben entsprechen.

Wenn dieser Jugendmedienschutz- Staatsvertrag so durchkommen sollte, könnten wir das Bloggen wohl vergessen.
Deshalb wehrt sich auch der
Arbeitskreis Zensur dagegen.*klick*

Während dem Bundesverband der Verbraucherschützer dieser Jugendmedienschutz Entwurf nicht weit genug geht.

Da die Länder einstimmig diesen Staatsvertrag verabschieden müssen, bliebt nur zu hoffen, dass einige Bundesländer diesen Wahnsinn nicht mitmachen werden.
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26.01.2010 um 23:09 Uhr

Merkwürdige Kommentare

Einige wenige Kommentare lösche ich.
Oder aber schalte sie garnicht erst frei..

Spamblogs hier sind schon schlimm genug, doch wenn diese Spamblogs dann noch Kommentare auf anderen Blogs veröffentlichen, die nichts mit dem Eintrag zu tun haben, zudem noch in HTLM reinkopiert werden, so dass nichts sinnvoll zu lesen ist, dann lösche auch ich diesen Spamkommentar.
Den Kommentar von von Exambible4 habe ich ebenso gelöscht, wie es auch
Nicci Pain auf ihrem Blog gemacht hat.

Auf derartige Kommentare können wir Blogger wohl allesamt verzichten.

Verzichten kann ich auch auf Kommentare wie dem von einem Gast der sich "USA" nannte und schrieb
"You ae a fucking NAZI"

Diesen Kommentar zum Thema Quadratmeter habe ich garnicht erst freigeschaltet. Muss ich auch nicht!
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25.01.2010 um 04:26 Uhr

Schockgefrostet

Irgendwie bin ich bald schockgefrostet.
Im Grunde gefällt mir der Winter ja.
Nur die Kälte ist doch bald für vieles hinderlich.

Die ganze letzte Nacht waren es -12 Grad hier im östlichen Niedersachsen. Es sah schon fast aus, als würde es heute wärmer werden. Grauer bedeckter Himmel und - 9 Grad.
Der Schnee liegt noch, ist zu einer rutschigen Eispampe geworden. Und jetzt in der Nacht doch wieder - 10 Grad..hmpf. Kalt.
In der Speisekammer ein leicht silberner Glanz von der gefrorenen Feuchtigkeit an den Wänden. Kommt fast einer Tiefkühltruhe gleich. Nur die kann man enteisen. ;-)

Öfen zu füttern ist nicht mein Hobby, aber im Moment unerlässlich. Trotzdem dauert es immer Stunden bis die Temperaturen drinnen wieder einigermassen angenehm werden und die Finger nicht an der Tastatur anfrieren. *lach*.
Selbst mein Brunnen war heute etwas stärker eingefroren. Das erste mal in diesem Jahr.
Mal schauen was das Wetter uns die nächsten Tage so bringen wird?.

Jetzt mach ich mir mal selbst eine Bauernregel die es so wohl nicht gibt:

Ist der Januar eisig und sehr kalt,
wird der Winter nicht mehr alt.

Das ist doch mal was.;-)
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24.01.2010 um 14:47 Uhr

Fernsehtipp "Der Pianist"

Der Pianist
Die wahre Geschichte des polnischen Radiopianisten Wladyslav Szpilman, der als Jude das Leid und die Zeit der Nazis im Warschauer Getto überlebte.

Ein mit mehreren Oskars prämierter Spielfilm der gefangennimmt, vom Regisseur Roman Polanski gedreht, der selbst als Kind im Getto aufwuchs.

"Der Pianist" Sonntag, 24.01.10 auf 3sat

ich kannte den Film schon, sah ihn gestern auf MDR aber noch einmal...und wieder nahmen mich die Bilder, die Handlung gefangen.
Und die Frage nach dem "Warum?" und wieso können Menschen so sein.
Aus meiner Sicht, ist dieses wohl einer der besten Filme über die Zeit im Warschauer Getto.
Einer Zeit in der ein Leben so wenig zählte.

Da im Film das Schicksal des Retters von Szpilman unbekannt bleibt, hier mehr zum Film "Der Pianist"auf der Seite von

Wilm Hosenfeld *klick*

dem deutschen Hauptmann, der nach dem Kriege wegen Kriegsverbrechen angeklagt wurde, elendig im Jahre 1952 in einem Lazarett in Wolgograd verstarb. Und erst viel später als einer der "Gerechten der Völker" geehrt wurde.
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22.01.2010 um 20:45 Uhr

Gibt es die Schöpfung ?

Oder beruht doch alles nur auf einen Zufall?
Wie es die Chaostheorie behauptet.

Wurde alles was besteht bewusst erschaffen, oder hat sich alles, auch wir selbst, nur durch Zufall entwickelt, wie es mehr oder weniger der Darwinismus behauptet.
Rein zufällig und durch eine natürliche Auslese.

Wenn es alles nur durch Zufall entstanden wäre, ohne das ein Plan dahintersteht, dann würde ich mich fragen, wieviele Versuche und Zufälle es gegeben haben muss, damit es alles so sinnvoll entstand, wie wir es heute wahrnehmen.

Ob es eine Art Gott gibt, einen Schöpfer, wir wissen es nicht.
Manchen glauben an ihn, andere ziehen Rückschlüsse aus dem was ist, und meinen es müsse einen Schöpfer geben, wieder andere gehen davon aus, es sei alles ein Zufall welcher alles was ist hat entstehen lassen.

Goethe und Schiller gab es. Sie waren die Schöpfer ihrer literarischen Werke.
Es war kein Zufall, dass "Die Glocke" entstanden ist.
Schiller dachte sich dieses Gedicht aus.

Doch hätten diese literarischen Werke auch durch Zufall entstehen können. Einfach durch die zufällig richtige Aneinanderreihung der jeweils richtigen Buchstaben.

Könnte man sich vorstellen, wenn man Computer lange genug rechnen lassen würde.

Unser Alphabet besitzt 29 Buchstaben, wenn man die Kleinschreibung mit berücksichtig, sind es 58 Buchstaben.

Um das Wort "das", welches ja recht einfach ist, bedarf es schon 195.112 Zufälle bevor dieses Wort mit Sicherheit dabei ist.

Eine Buchzeile von 80 Buchstaben besitzt
1,1864228 x 10 ^ 141 Möglichkeiten, damit die Zeile sich zufällig so bildet, wie sie im Buche steht.
Dabei wurden die Leerzeichen noch garnicht mit berücksichtigt.
Eine 60 Zeilen Seite weist etwa 4.800 Buchstaben auf. In einem Werk von 1.000 Seiten befinden sich etwa 4,8 Millionen Buchstaben.
Um dieses eine Werk zufällig entstehen zu lassen bedürfte es 58 ^ 4,8 Mio. Möglichkeiten.
Bei dieser Zahl versagt sogar Google und zeigt mir das Ergebnis nicht mehr an.

Das wäre aber nur ein einziges Buch.
Welche Rechenkapazität würde es aber benötigen, um sämtliche bisher geschriebene Literatur, Fachaufsätze und Fachbücher zufällig entstehen zu lassen?
Am besten auch noch gleich sämtliche noch in der Zukunft kommende Literatur gleich mit.
So könnten wir dann schon die ungeschriebenen Bücher und Erkenntnisse von Morgen lesen. Hätte doch was, muss ich sagen.

Etwas vereinfachen könnte man diesen zufälligen Schöpfungsprozess noch, indem man den Computern statt einzelner Buchstaben ganze Wörter vorgibt, die sie zufällig zusammenwürfeln.
Dieses würde die Entstehung der Zufallswerke beschleunigen.
Und doch glaube ich nicht, dass selbst, wenn man die schnellsten Rechner der Welt zusammenschliessen würde, auch nur die gesammelten Werke von Goethe oder Schiller als Produkt dabei zufällig herauskämen.
Pippi Langstrumpf wohl auch nicht.

Die Frage wäre dann noch, wer zwischen der wohl fast unendlichen Zahl an Fehlversuchen die richtigen und sinnvollen Werke heraussuchen sollte.

Die Literatur, auch die Fachliteratur braucht einen Schöpfer, der sie erschafft. Sie entsteht nicht einfach so durch Zufall.

Und alles andere, das Weltall, die Erde, die Pflanzen, die Tiere, der Mensch?
Sind sie soviel einfacher als literarische Werke, so dass sie einfach so, rein auf Zufall beruhend, entstehen könnten?

An einen derartigen Zufall kann ich auch nicht glauben, wenngleich ich auch nicht an einen Gott der Kirche oder der Bibel glaube, so glaube ich doch an eine höhere Macht als wir es sind, die zum Erschaffen, zur Schöpfung nötig war.

Mit welcher Motivation und zu welchen Zweck dieses geschehen sein mag, bleibt dahingestellt und wird sich uns wohl nicht wirklich erschliessen.
Es sei denn, es stünde zufällig in einem der Bücher, die irgendwelche Riesenrechner zufällig erzeugen würden, wenn sie es denn könnten.;-)

*Anmerkung* das Zeichen ^ wurde fùr "hoch" verwendet.
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21.01.2010 um 04:18 Uhr

Geruchssinn bei Hühnern stark ausgeprägt

Im Netz ist immer noch häufig zu lesen, Hühner hätten keinen oder kaum einen Geruchssinn.
Könnten schlicht nicht riechen so wie wir es können.

Dieses stimmt nicht.
Wusste ich so auch noch nicht, wenn ich es heute im TV nicht anders gesehen hätte.

Das Riechvermögen von Hühnern und anderen Vögeln wurde bisher wenig untersucht, als nicht vorhanden vorrausgesetzt.

Wissenschaftler des Max Planck Institutes stellten jetzt aber fest, dass Hühner z.B. eine recht hohe Zahl von Geruchsrezeptor Genen besitzen. Andere Vögel auch, aber Hühner besonders viele.
Demnach haben Hühner scheinbar einen besseren Geruchssinn als ihn Meisen besitzen.
Da Hühner etwa dreimal mehr Geruchsrezeptor Gene aufweisen, als Meisen sie besitzen..

Ich wunderte mich immer, wie zielsicher Hühner ein Korn finden und aufpicken können. Zielgerichtet mit geraden Kopf nach unten, wobei ihre Augen sich ja eher an der Seite befinden.
Ich fragte mich, ob sie mit ihren Augen einen stereoskopischen fast 360 Grad Rundumblick haben, und auch nach vorne derart scharf sehen können, um zielgerichtet ein so kleines Körnchen aufzupicken. Genauso wenn sie im Laub scharren und die kleinsten Insekten finden.
Vielleicht hilft ihnen dabei ja auch ihr Geruchssinn. Denn auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn, wie es so schön heisst.
Ein Huhn hat übrigens 570 Geruchsrezeptor Gene, von denen 80 % aktiv sind. Der Mensch besitzt 1.000 Geruchsrezeptor Gene, von denen allerdings nur 50 Prozent aktiv sind. So nutzen wir in etwas genauso viele Geruchsrezeptor Gene wie auch ein Huhn es tut.

Was die Sicht bei Hühnern nach vorne betrifft, bezweifel ich diese aufgrund ihrer Augenanordnung ein wenig, da sie, wenn der Habicht oben kreist, zum schauen ihren Kopf schief legen und den Habicht dann eben nur mit dem einen nach oben gerichteten Auge beobachten.

Einen anderen Vorteil gegenüber dem Menschen haben die Hühner auch noch, sie können ohne Probleme den Kopf um annähernd 180 Grad nach hinten drehen. Da können wir nur von träumen. !-) Nach hinten schauen zu können, ohne uns erst mit dem ganzen Körper umdrehen zu müssen..

Übrigens können sich Hühner im Spiegel sehen.
Wahrscheinlich erkennen sie sich aber nicht selbst darinnen. Denn der Hahn wollte sein Spiegelbild desöfteren angreifen, wenn ich ihm einen Spiegel hinstellte. Er plusterte sich dann immer fürchterlich auf und bekam vor lauter Aufregung einen ganz roten Kamm. Während die Hennen eher ruhig blieben und mehr oder weniger ihr eigenes Spiegelbild betrachteten.
Interessant fanden sie ihr Spiegelbild allemal, Damen eben..
Ebenso wie das Perlhuhn früher, das sich dann immer fürchterlich aufplusterte, einen Anlauf nahm um sich sein eigenes Spiegelbild angreifen zu können.

Hören können Hühner wohl auch recht gut, denn sie scheinen sich manchmal regelrecht zu unterhalten. Sie haben stimmenmässig im Grunde eine hohe Modulationsbreite.
Wenn ich ihnen mal ihr aufgezeichnetes Gegacker, Gekrähe, und all ihre anderen Geräusche die sie machten, mit einem Recorder vorspielte, reagierten sie allerdings meistens sehr verwirrt darauf.
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20.01.2010 um 19:22 Uhr

Komödie oder Trauerspiel

Ist das Leben eher eine Komödie
oder mehr ein Trauerspiel?
Zum Heldenepos könnten wir es auch noch stilisieren.
Doch Helden sterben meistens früh, um zum Held verklärt zu werden. Ist also auch nicht so erstrebenswert.

Vielleicht beinhaltet das Leben von allem etwas, ein wenig Trauerspiel, komödiantisches, Slapstick Elemente und dazu Heldentum, ob nun tragischer Held oder nicht.

Die Komödie schliesst alles Pathos aus, aber ihr Stoff ist die Wirklichkeit.

Zitat: Friedrich Schiller
Dieses schrieb er in einem Brief an Wilhelm vonHumboldt (Jena 30.11.1793 )

Ihr Stoff ist die Wirklichkeit, sagte Schiller.
Unser Leben eine Komödie? Vielleicht, wenn wir es so sehen wollen. Denn zu lachen, auch über uns selbst und über unser Leben gibt es wohl genug, wenn wir nur danach suchen. Viel suchen brauchen wir da wohl garnicht, nur hin und wieder einen anderen Blickwinkel einzunehmen.
Selbst ein Drama, ein Trauerspiel kann einer Komödie ähneln, wenn man es aus einer anderen Sicht betrachtet.
Ich fand den Film "Das Leben ist schön?", in dem ein Vater seinem Sohn im KZ sagt es sei alles nur ein Spiel, es gehe hier nur um Punkte die man gewinnen muss, nicht so toll, er war mir zu laut, zu aufgesetzt, wie es manche italienische Flime nun einmal sind. Doch er zeigte, das Leben als Komödie zu sehen, kann beim überleben helfen, selbst wenn das Stück ein Trauerspiel ist.

Da sagt mir einer meiner Lieblingsfilme mit James Stewart mehr zu.
"Ist das Leben nicht schön?"
Ein Film der finanziell recht erfolglos war und doch wohl der Weihnachtsfilm schlechthin ist.

Eine Tragikömdie, die einem ehrlichen Banker (wo gibt es den noch?) zeigen soll, dass das Leben doch schön ist.
Dafür muss der Engel Clarence, der sich seine Flügel erst noch verdienen muss, herhalten und James Stewart nach einem Selbstmordversuch durch einen Sprung von der Brücke, aus dem eiskalten Wasser fischen.
Ihm zeigen wie sein Umfeld aussehen würde, wenn es ihn nicht geben würde.
Ein wunderbarer Film.

Vielleicht wäre es für uns auch manchmal ganz gut, wenn wir sehen und erkennen könnten, was alles fehlen würde, anders wäre, wenn es uns nicht gäbe.
Nur leider wird uns dieses niemand zeigen.
Wir können höchstens Vermutungen anstellen und selbst danach suchen, was dann alles in unserem Hier und Jetzt fehlen würde.
Wie anders alles wäre, ohne uns.
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18.01.2010 um 19:05 Uhr

Schnee Engel

Nicht nur einen Schneemann kann man aus dem Schnee bauen.


13Mishou formte aus dem Schnee eine Engelskulptur samt Flügel und Hemdchen.
Aber nicht nur Engel aus Schnee gibt es bei ihr zu sehen, sondern auch den Leibhaftigen persönlich, der, wenn es wärmer wird, sich in Nichts auflöst.
So brauchen wir auch vor dem Teufel keine Angst zu haben, er schmilzt bei Herzenswärme oder Sonnenschein einfach so dahin. Löst sich in Wohlgefallen auf.

Ich bin begeistert von den Schneeskulpturen, kannte so etwas bisher nur aus einem Eisblock ausgesägt bzw. modelliert. Schnee ist vergänglich und dennoch so schön.

13Mishou Schneeskulpturen könnt ihr hier anschauen,

für die, die diese Schneekunstwerke noch nicht gesehen haben. 

18.01.2010 um 17:10 Uhr

Wie schnell man sich gewöhnt ..

Irgendwie erfordert es viel Phantasie.
Ich schaffe es kaum, mir vorzustellen draussen sei wieder alles grün verwuchert.. Die Bienen summen in den Linden. Die Vögel fliegen zwitschernd von Ast zu Ast.

Es ist weiss, der Schnee liegt als würde er schon immer da liegen. Als wäre es niemals anders gewesen, oder hätte jemals anders sein können.
Normalzustand eben. Jetzt und für immer. So fühlt es sich an. Eis und Schnee.
Wie schnell ein Mensch sich doch an die verschiedenen Umstände gewöhnen kann?
Die Bilder einer Landschaft in grün verblassen, weisse Schneelandschaften schieben sich davor.
Schnee forever, so fühlt es sich an.
Und doch, es wird nicht ewig weiss bleiben, es wird wieder grün werden. Der Schnee wird vergehen.
Schon bald sogar. Nur noch 7 Wochen bis zum meteorologischen Frühjahrsanfang.
Dann haben wir den Monat März und die Krokusse sowie Schneeglöckchen nebst Tulpen und Narzissen werden ihre Köpfe dem Lichte entgegenrecken.

Es wird nicht ewig weiss bleiben, selbst wenn es so scheinen mag.
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17.01.2010 um 01:51 Uhr

Roland Koch will Zwangsarbeit

Roland Koch, seines Zeichens hessischer CDU Ministerpräsident, fordert die Einfürung der Zwangsarbeit.
Seiner Meinung nach kann das Leben von Hartz IV als angenehme Lebensvariante angesehen werden.
Deshalb fordert er Elemente der Abschreckung in die Sozialsysteme einzubauen.
Koch plädiert für die Arbeitspflicht aller Hartz IV Empfänger. Auch in einer niederwertige Arbeit in einer öffentlichen Beschäftigung.
Niederwertige Arbeitspflicht, hatten wir das nicht schon einmal? Gebt den Arbeitslosen wieder Spaten in die Hände, lasst sie zur Arbeit marschieren. Autobahnen werden heute zwar anders gebaut aber zu schaufeln gibt es immer genug, zur Not noch das eigene Grab.
Weshalb fordert Koch nicht gleich die Einführung von Arbeitslagern für Arbeitslose zur Abschreckung?
Käme ja von der Mietübernahme der Wohnkosten für die Ämter viel billiger, denn für Baracken ist die Miete im allgemeinen niedriger als für Wohnungen.

Jaja, wir wissen "Arbeit macht frei"..und weil auch Koch das weiss und diese anrüchigen Zusammenhänge kennt, hat er auf die Forderung nach Arbeitslagern als abschreckendes Element der Sozialleistungen wohlweislich verzichtet.

Noch etwas zur FDP am Rande.
Sie hatte ja im Wachstumsbescheunigungsgesetz die Mehrwertsteuer für Hotels ermässigt.
Wie die FDP jetzte betonte, hat dieses aber nichts mit der 1,1 Millionen Euro Parteispende an die FPD, im Laufe des letzten Jahres, durch den Hotelkonzern Substantia zu tun.

Vorsichtshalber möchte ich betonen, dieses alles sind keine Tatsachenbehauptungen, sondern nur meine Meinung zu den Dingen.
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15.01.2010 um 17:10 Uhr

Das kleine Mädchen, welches hinter der Mauer sitzt

Nicht gewollt zu sein ist ein schlimmes Gefühl.
Auch um die Liebe zu kämpfen, immer und immer wieder, und sie dennoch nicht zu bekommen.
Im Gegenteil, anstatt Liebe und Zuwendung zu erhalten, nur auf Ablehnung zu stossen.

Entweder man zerbricht daran, oder man wird hart, verzichtet auf die Liebe und zieht Mauern hoch, hinter denen man sich verbirgt.
Aus Angst wieder und wieder verletzt zu werden.
Wird zur kleinen Rebellin, zur kleinen Revoluzzerin, verbirgt sich dahinter, nur um nicht mehr verletzt zu werden.

Und so geht man dann ins Leben. Fest ummauert, irgendwie frierend, denn hinter diesen Mauern ist es oft sehr kalt.

Keine Gefühle zeigen, alles auf Abstand halten damit es einen nicht trifft. Und doch...

Sid87 fragt sich, weshalb sie gerade jetzt anfängt darüber zu schreiben, über ihren Seelenzustand. und sie sagt:

"Vielleicht ist bloggen die einzige Chance für das kleine Mädchen, das weinend hinter der Mauer sitzt um jemals gehört zu werden."

Und ja, ich sehe dieses weinende kleine Mädchen hinter ihren Mauern, hinter der kleinen Revoluzzerin. Beim bloggen lassen die Mauern doch hin und wieder das eine oder andere hindurchscheinen, von dem was sich dahinter befindet.


Wie es dazu kam, dass Sid diese Mauern hochzog, sich von den Eltern ungewollt fühlte, wo sie doch nichts mehr als nur deren Liebe wollte, könnt ihr
hier bei Sid87 /Warum? nachlesen *klick*


Die Geschichte des kleinen Mädchens, welches hinter der Mauer sitzt und weint.
Mit dem Gefühl, dass niemand dieses weinen hört oder zur Kenntnis nimmt, da die Mauern so grenzenlos fest und stark sind.

Verlorene oder als Kind nicht bekommene Liebe kann man nicht zurückholen, und doch schmerzt es noch lange darauf verzichtet haben zu müssen.
Dieses wissen viele hier, wie zum Beispiel 1Mishou, Mockingbird, Suizideangel, Inge, Jule87, Maria_Hilf und noch sehr viele mehr, wie ich hier lesen konnte.
Jeder hat versucht auf seine Art damit umzugehen, und doch ist etwas verloren, was man niemals mehr zurückbekommen wird.
Sind die gebauten Mauern dann ein Schutz, oder hindern sie eher am wirklichen Leben, welches niemals frei sein wird von Enttäuschungen.
Aber auch nicht von schönen Dingen, die diese Mauern vielleicht nicht an uns heranlassen.

Das war die Geschichte, des kleinen Mädchens welches weinend hinter der Mauer sitzt und sich wünscht doch gehört zu werden.
Sie spielt sich tagtäglich immer und überall wieder neu in diversen Variationen ab.
Das kleine Mädchen, welches doch nur Liebe sucht und sie nirgends findet, da die Mauern so unendlich hoch sind.
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14.01.2010 um 14:58 Uhr

Goethe und die guten Vorsätze

Die guten Vorsätze im Menschen,
die Grundsätze, die immer wieder von der Natur überwältigt werden, sind wie die Reinigung, Scheuerung und Schmückung an Sonn-, Fest und Ehrentagen.
Man wird zwar immer wieder schmutzig, aber es ist doch gut, dass man durch solche Reinigung die Reinlickeit überhaupt nicht unmöglich macht.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe
(zu Riemer )

Viele von euch werden sich Vorsätze für das neue Jahr gemacht haben. Hoffen wir, die Vorsätze werden nicht, wie Goethe es sagt, von der Natur überwältigt.
Ich selbst habe mir keine Vorsätze für das neue Jahr gemacht. So bleibe ich frei und spontan in meinen Handlungen und die Natur kann mich nicht überwältigen. ;-)
Etwas neu anzufangen oder auch abzuschliessen kann man jederzeit, dazu braucht es nicht den Jahrewechsel.
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12.01.2010 um 18:34 Uhr

Katastrophenberichterstattung

Katastrophenberichterstattung im TV ist schon manchmal etwas merkwürdig.

Da bauen sich Fernsehteams des MDR auf verschneiten Strassen auf, ich glaube es war in Mecklenburg-Vorpommern.
Landstrasse mit einigen Schneewehen von etwa 50 cm Höhe. Kalter Wind.
Zwei Fahrzeuge fahren in die Schneewehen, Reifen drehen im Schnee durch, sie bleiben stecken.
Logisch, sonst wäre es ja keine Schneekatastrophenberichterstattung.

Der Reporter verkündet:
"Auch hier kein durchkommen mehr, die Autos bleiben in den Schneewehen stecken".
Gut, das kann man ja auch sehen.
Aus dem einen steckengebliebenen Wagen steigt der Fahrer aus, zeigt auf ein Haus in der Ferne an der Landstrasse.
"Dort hinten in dem Haus, das sind nur 800 Meter Luftlinie von hier, dort wohnen meine Grosseltern die ich besuchen wollte.
Aber sie sehen ja, alles zugeschneit, kein Durchkommen mehr. Die Höfe dort sind von der Umwelt abgeschnitten. Ich kann meine Grosseltern nicht mehr erreichen, mache mir Sorgen".
Verkündet der Autofahrer, traurig zum Gehöft seiner Oma schauend, in die Kamera.

800 Meter, mit Schee von 30 bis 80 cm Höhe dazwischen.

Da frage ich mich, wieso das Gehöft von der Aussenwelt abgeschnitten sein soll?
Wieso er es angeblich nicht erreichen kann?
Kann er dieses Stück Weg nicht zu Fuss gehen? 800 Meter durch den Schnee gehen ist doch nicht sooo schlimm.
Ohne Auto geht es scheinbar nicht, so muss er sein i Auto wieder aus der Schneewehe befreien und umkehren, ohne seine vom Schnee eingeschlossenen Grosseltern besucht zu haben.

Die Bilder von den Inseln Rügen und Fehmern sahen schon heftiger aus. Und wenn ein Dialysepatient oder Frauen die entbinden in die Klinik müssen, dieses eventuell wegen des Schnees nicht möglich ist, dann ist es schon dramatisch. Aber diese Fälle wurden ja vom Fehmarner Bürgermeister vorrangig behandelt und dafür gesorgt dass der Rettungsdienst dann durchkommen könnte.

Katastrophenberichterstattung ist schon manchmal recht seltsam. Meistens wird der Reporter auch vor dem höchsten Schneeberg gestellt, der zwar nicht auf der Strasse liegt, sondern von den Räumdiensten am Strassenrand hochgeschoben wurde.
. Und hier noch ein Gruss an
Hedera *klick*, die auf der Insel aushält und live von dort bloggte.. Aber leider nicht von der TV Katastrophenberichterstattung interviewt wurde. Schade aber auch.. ;-)
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12.01.2010 um 09:36 Uhr

Eric Rohmer gestorben

Der franzöische Regisseur Eric Rohmer verstarb am Montag.

Eric Rohmer, geb. am 21. März 1920, war Literaturprofessor und Journalist bevor er zum Film kam.
Ich glaube, viele werden Eric Rohmers Filme garnicht kennen. Mir gefielen sie aber sehr gut.
Es ist grosses Erzählkino, was Romer machte. Eingepackt in schönen Bildern, voller Dialoge, ja man könnte sagen dialoglastig, voller Gespräche über die Irrungen und Wirrungen der Liebe.
Fast schon philosophisch zu nennen. Mit leichter Hand und treffsicher gedreht.
Besonders gefielen mir von Rohmer die Filme
"Pauline am Strand" (1983) mit dem silbernen Bären ausgezeichnet.
Die vier Filme "Erzählungen der vier Jahreszeiten"
Die "Frühlingserzählung" ( 1990 ) und die "Sommererzählung" ( 1996 )werden mir unvergesslich bleiben.
Seine Filme waren wohl nicht jedermanns Sache, da es sich nicht um Actionfilme handelte, sondern eher um leise Erzählungen grossartig in Szene gesetzt.

Und ja, irgendwie mag ich dieses französchische Erzählkino. Für mich muss es nicht immer Action sein, auch die eher leisen Töne, dieser dialoglastigen Filme kommen bei mir an. Selbst wenn manche sie als langweilig empfinden mögen.

Eric Rohmer starb am Montag im Alter von 89 Jahren.
Ein grosser Regisseur ist für immer gegangen, seine Filme aber werden bleiben.
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11.01.2010 um 22:52 Uhr

Schulfrei wegen Schnee 12.01.10 Niedersachsen

In Niedersachsen fällt auch am Dienstag 12.01.10 in einigen Kreisen der Schulunterricht wegen Schnee aus.
Die Sicherheit der Kinder ist vorrangig, teilt das zuständige Ministerium mit.

Deshalb fällt in folgenden Kreisen der Unterricht an den Schulen aus:
Aurich, Landkreis Harburg, Lüchow Dannenberg,
Stadt und Landkreis Lübeburg, sowie an der
Astrid Lindgren Schule in Gross Ilsede.

Angaben ohne Gewähr, Quelle NDR Videotext.

Dieses als kleiner Service, da so viele fragten ob und wo am Di. 12.01. Schneefrei ist, da sich an der Wetterlage nicht viel geändert hat.
Festzuhalten ist, gegenüber Montag bekommen wesentlich weniger Schüler "Schneefrei".;-)

* Ergänzung für Schleswig Holstein. *
Dort teilt die zuständige Behörde mit:
Sollte wegen der aktuellen Witterung eine Beförderung durch den Schulbus oder öffentlichen Nahverkehr nicht gewährleistet werden können, so sind die Schülerinnen und Schüler vom Unterricht befreit.
Dieses scheint in SH auch für Mittwoch, den 13.01.10 zu gelten.

Merkwürdigkeit aus Stadt und Kreis Uelzen am Rande.
Laut AZ lässt die Stadt Uelzen am 12.01. die Müllabfuhr wegen der Strassenverhältnisse ausfallen.
Die für Uelzen zuständige Kreisschulleiterin Hagelstein hält aber den Schulbesuch für die Kinder aus dem Landkreis Uelzen für zumutbar.
Dieses, obwohl die beiden Nachbarkreise Dannenberg und Lüneburg, zwischen denen Uelzen liegt, den Schulbetrieb ausfallen lassen.
Zahlreiche Leserbriefe in der AZ halten die Entscheidung von Frau Hagelstein für unverantwortlich. .
Da viele Kinder aus dem Landkreis teils sehr lange Schulwege mit dem Schulbus zurücklegen müssen.
Wegen überfüllter Schulbuss sogar manche während der Fahrt stehen müssen.. Da mögen sich einige Leserbriefscheiber garnicht ausdenken, was passieren könnte, wenn so ein Schulbus ins schlittern gerät.
Hoffen wir, dass alles gut geht und die Schüler sicher zur Schule und wieder zurückkommen werden.
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11.01.2010 um 06:11 Uhr

Schulfrei wegen Schnee am 11.01.10

Schulfrei am 11.01.10 wegen Schnee und Eis an zahlreichen Schulen in Norddeutschland.

Der Unterricht fällt heute an allen Schulen in Mecklenburg Vorpommern wegen den Witterungsverhältnissen aus.

In Schleswig Holstein an folgenden Schulen in den Kreisen:
Rendsburg Eckernförde, Segeberg, Plön, Stormann, Ostholstein.

In Niedersachsen in folgenden Kreisen:
Aurich, Leer, Friesland, Ammerland, Wittmund, Gifhorn, Uelzen, Lüchow Dannenberg, Harburg, Wolfsburg, Emden.und in dem Landkreis Holzminden. Stadt und Kreis Lüneburg.

In den Landkreisen Hameln Pyrmont und Holzminden allerdings nur an den allgemeinbildenden Schulen.

Angaben ohne Gewähr, Quelle und näheres auf der NDR Videotextseite 702 Verkehrsmeldungen.

Dann gibt es hier im Norden also doch noch "Schneefrei" dank dem Tief Daisy. Allen Schülern die nicht zur Schule müssen, wünsche ich einen schönen schulfreien Tag.

10.01.2010 um 19:00 Uhr

"New Moon" oder die Sehnsucht nach der ewigen Liebe

Twilight und New Moon,
zwei Filme die auf der Twilight Saga der Autorin Stephenie Meyers beruhen.

Die Bücher, wie auch die Filme sind äusserst erfolgreich beim Publikum angekommen, doch die Kritiken sind gespalten.

Stümperhaft, blutleer und öde wurde "New Moon" in der "Welt" zerrissen. Der Kritiker bemängelt den fehlenden Sex, die langweilige Depression, in der die Hauptdarstellerin Bella sich in der Liebe nach dem Vampir Edward verzehrt.
Edward, der für immer 17 bleiben wird, während Bella als Menschenmädchen dem Altern unterworfen ist. Was wird werden, wenn sie 40 oder 60 Jahre alt sein wird und Edward immer noch 17? Würde er sie dann immer noch lieben?

In "New Moon" lernt Bella einen Indianerjungen kennen, der manchmal zum Werwolf mutiert, es lenkt sie von ihrer Verzweiflung ab, aber ob dieses eine Zukunft haben kann, ist dann doch die Frage.

Was macht den Zauber und Erfolg dieser Filme aus?
Nur das Vampirdasein Edwards kann es wohl kaum sein.
Das Mädchen und Frauen sich mit diesem Film identifizieren. Und wie ich hier bei Blogigo in den Blogs lesen durfte, beim Filmschauen die eine oder andere Träne verdrückten, ja, zum Teil auch hemmungslos heulten, beim schauen dieses Werkes.

Was in meinen Augen für den Film spricht. Denn er scheint vorhandene Gefühle anzusprechen.
Aber welche Gefühle und Sehnsüchte werden da angesprochen?

Ist es die Suche und Sehnsucht nach der ewigen Liebe, die über den Tod hinaus geht, einer Liebe gegen jede Hindernisse und trotz aller Unterschiedlichkeiten, die dabei überwunden werden?
Die Sehnsucht nach Nähe und Zuwendung, vielleicht auch nach Sex, wobei die Liebe im Vordergrund steht und der Sex erst die Folge dieser Liebe ist, und nicht der Anlass.

Es ist der Traum und die Sehnsucht wohl fast aller Mädchen und Frauen, nach dieser einen, dieser grossen Liebe, die alle Hindernisse überwinden kann und für ewig halten soll, was in unserer Zeit immer seltener vorkommt.
So in etwa beschreibt

Sina es in einer sehr schönen Rezension*klick*

auf www.litaffin.de, einem Blog von Studierenden der Literaturwissenschaften, recht treffend beschreibt.

Was macht für euch diesen Zauber von Twilights
"Bis(s) zum Morgengrauen" und
"New Moon" aus, falls ihr die Bücher gelesen oder den Film gesehen habt?
Was in diesem Vampirstoff sprach euch besondes an? Ist es wirklich die ewige oder die unerfüllte Liebe, die so ansprechend ist?
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09.01.2010 um 16:45 Uhr

Keine Sonnenbrandgefahr

Danke Tief Daisy.
Wie ich gerade auf Unwetter.de *klick* lesen durfte, herrscht für das nordöstliche Niedersachsen keine
Sonnenbrandgefahr.
Na wenn das nichts ist. Juhu, wir können leicht bekleidet hinausgehen, ohne uns der Gefahr eines Sonnenbrandes auszusetzen.

Ansonsten herrscht hier Warnstufe gelb bis rot.
Auch wenn nur eine leichte Brise vom Wetterdienst vermeldet wird.
Wo bleibt der Schneesturm?
Den stelle ich mir etas anders vor, als Tief Daisy sich bislang geheimnisvoll offenbart. Nunja, Frauen haben ja meistens noch etwas in Petto, wenn sie nicht gar so kühl erscheinen.

So erweitere ich die Unwetterwarnungen mal.
Es könnte am Abend dunkel werden, so dass die Sicht eingeschränkt ist.
Und diese Vorhersage stimmt mit Garantie.;-)
Aber wenigstens bekommen wir keinen Sonnenbrand.
Wenn das nichts ist?
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