Gedanken oder Fragen

31.03.2010 um 23:49 Uhr

Wo gestern noch das Gewitter tobte

da grinst mich heute der Vollmond an.
Es war ein merkwürdiges Gewitter, gestern Abend bis in die Nacht hinein.
Erst blitzte es stundenlang wie wild in den Wolken. Wie von dauernden Blitzlichtkaskaden getroffen leuchteten sie stundenlang auf. Mehrmals in der Sekunde. Der Donner war kaum zu hören und kaum ein Blitz schoss zur Erde nieder. Es regnete auch nicht.
Dann fing es an zu regnen, zu stürmen und das Gewitter war direkt über mir.
Ich mag Gewitter und die tosenden Naturgewalten.
Einige Blitze schlugen auch mit Getöse und Donnergrollen direkt in der Nähe ein.
Das ganze zog sich wohl über drei bis vier Stunden hin.
Selten ein so ausdauerndes Gewitter mit so vielen Blitzen in den Wolken gesehen.
Es war ein "komisches" Gewitter.

Dafür blieb der Tag heute trocken, bei 12 Grad und selten mal Sonne.
Wo gestern die Gewitter tobten, scheint der Vollmond mich heute anzugrinsen.
Langsam schiebt er sich schleichend über den Horizont höher.
Dick und gelb leuchtend, sich seines Gewichtes scheinbar bewusst, als wollte er zu den leuchtenden Sternen in Konkurenz treten.

Ja, er scheint mich anzulächeln, als würde er mir etwas sagen wollen. Der Vollmond.
Aber was?
Vielleicht will der Gute mir ja nur mitteilen, dass es wieder wärmer werden wird.
Oder dass sich meine Wünsche alle erfüllen werden.
Wäre fast noch besser. Nur muss ich mir dann noch ein paar Wünsche herauskramen, habe nicht so allzuviele davon.
Bin schliesslich nicht der Fischer und seine Frau. Was bei den Wünschen der beiden herauskam, wissen wir ja fast alle.
Nun gut, der Vollmond ist ja auch kein Fisch, kein Butje in de See.

Lächelt der Vollmond im Frühling sehr,
ist dein Herz bald nicht mehr schwer.
Deine Wünsche werden in Erfüllung gehen,
bis zum Herbst, du wirst schon sehen.

Wer es gerne schneller haben möchte, sollte zurücklächeln. Dann arbeitet der Mond auch mal ausnahmsweise im Expressdienst.;-)
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31.03.2010 um 17:51 Uhr

Internetseiten auf Schadsoftware testen

Manche Internetseiten können mit Malware oder Schadsoftware infiziert sein.
Diese Schadsoftware versucht dann auf den heimischen Rechner ein Programm, Trojaner oder anderes unangenehmes Zeug zu installieren.

Um dieses zu verhindern, kann der User bei dem Browser Firefox sicheres Surfen einstellen, so dass vor dem Besuch dieser infizierten Seiten ein Warnhinweis erscheint.

Die Liste mit den verdächtigen Seiten erstellt Firefox in Zusammenarbeit mit Google.
Kürzlich beschwerte sich ein Zeitungsverlag, dass dadurch der Zugang zu seiner Onlinezeitung kaum möglich war. Es befand sich auf der Zeitungsseite ein Link zu einer Seite die Schadsoftware auf den Rechner der Nutzer dieser Seite installiert hätte.

Wer selbst eine Internetseite testen möchte, ob sich auf ihr Schadsoftware oder Malware befindet kann es über Google.com machen.

Es braucht nur

http://www.google.com/safebrowsing/diagnostic?site=*URL Adresse*

eingegeben werden.
*Bei URL Adresse natürlich die zu überprüfende URL Internetadresse der Seite einfügen*

Die gute Nachricht zum Schluss, trotz dieser zahlreichen Spamblogs hier bei Blogigo, ist Blogigo.de und auch mein Blog frei von Malware, Viren, Trojaner oder Schadsoftware.
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30.03.2010 um 18:56 Uhr

Wieder kein Weltuntergang in Genf

Die Welt ging heute nicht unter, wie viele Weltuntergang Propheten vorhersagten.
Im Genfer Teilchenbeschleuniger LHC der Forschungsgruppe CERN ereignete sich heute erstmals eine Kollision zweier auf fast Lichtgeschwindigkeit beschleunigten Protonen.
Damit wollten die Forscher den Urknall simulieren.
Dieses, samt befürchteten Weltuntergang, sollte schon am 21. Oktober 2008 stattfinden.
Aufgrund eines schweren Unfalls musste das Experiment damals verschoben werden.

Heute, am 30.03.2010 gelang den Forschern das Experiment endlich.
Und es tat sich kein schwarzes Loch unter Genf auf, welches erst die Schweiz und dann die ganze Welt verschluckt.

Die CERN Forscher sind der Meinung, wenn schwarze Löcher dort erzeugt werden könnten, sind sie so klein, dass sie innerhalb kürzester Zeit zerfallen.

Weltuntergangspropheten geben jedoch noch keine Entwarnung, da der Teilchenbeschleuniger erst langsam bis zum Jahre 2011 auf volle Leistung hochgefahren werden soll.
Zudem denken sie, das Mini Schwarze Loch müsste sich erst einmal Materie aneignen, aufsaugen, um grösser zu werden und langsam nach und nach dann die Erde verschlingen. Oder ins Erdinnere absinken und von dort aus seine unheilvollen Kräfte entfalten.

Also, noch ist das schwarze Loch hier nicht angekommen.
Es ist alles noch so wie es vorher war.
Aber vielleicht ist die Welt ja schon untergegangen und ich befinde mich auf der anderen Seite des schwarzen Loches, ohne es zu merken.
Den Urknall habe ich ja auch nicht gehört.;-)

Falls in Genf sich ein schwarzes Loch auftut, bitte schnell melden, damit ich Vorkehrunge für den Weltuntergang treffen kann.

Ansonsten: Wer noch ein Higgin's Teilchen in seiner Nähe herumliegen hat, bitte beim CERN in Genf melden, denn nach den Higgin's Teilchen suchen die Wissenschaftler verzweifelt. Wer es findet, gut einpacken und hinschicken. Damit sie endlich an die Existenz der Higgin Teilchen glauben können.

Ich begebe mich dann erst einmal bis zum Weltuntergang auf die Suche nach Higgin's Teilchen und werfe dabei einen kurzen Blick ins schwarze Loch.
Es knallt hier gerade, ob das der Urknall war.;-)

welt.de/Wissenschaft
Urknallexperiment glückt ohne Weltuntergang


Na, wie beruhigend, sage ich da nur.
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30.03.2010 um 15:14 Uhr

Schmerzen und Schmerzgedächtnis

Schmerzgedächtnis, haben wir eines?
Ich denke ja.
Ebenso wie unser Gedächtnis sich an schöne Dinge erinnert, kann es sich an gelerntes aber auch an Schmerzen, an Schmach und peinliche Situationen erinnern.

Wenn wir daran denken, fühlen und empfinden wir fast genauso, wie zu der Zeit als es wirklich und real auftrat.

Wenn ich sehe, wie ein Kind sich den Kopf an der Tischkante stösst oder sich beim fallen das Knie aufschlägt, dann tut es mir selbst fast so weh, als würde es mir passieren. Denn ich kenne noch dieses Gefühl welches ich als Kind in solchen Momenten hatte.
Ja, selbst die Schmerzen meines Armbruches als Kind kann ich noch fühlen, wenn ich daran denke.
Das Schmerzgedächtnis hat scheinbar eine lange Erinnerung.
Wir können unser Gedächtnis fördern, indem wir Dinge wiederholen. Dadurch werden Verknüpfungen in unserem Gehirn gefestigt, werden zu Datenautobahnen. Wenn wir dieses allerdings mit den Schmerzen auch machen, wird es wohl eher abträglich für uns sein.
Es ist bekannt, das Schmerz sich verselbständigen kann, wenn er zu lange andauert.
Dann schmerzt es, selbst wenn die Ursache garnicht (mehr) vorhanden ist. Ist ja von dem Phantomschmerz her bekannt.

Ängste können Schmerzen wohl auch verstärken.
Was sehr gut bei der Zahnarztphobie beobachtet werden kann. Die Behandlung wird wohl für jeden Menschen gleich schmerzhaft oder nicht schmerzhaft sein, doch die Schmerzempfindungen bei den verschiedenen Patienten sind doch sehr unterschiedlich.

An der Universität Jena hat Prof. Weiß mit bildgebenden MRT Verfahren Menschen ins Gehirn "geschaut", wie dieses auf Gedanken zu Schmerz reagiert. Zu sehen waren die gleichen Aktivitäten von Hirnregionen die auch auf wirklichen Schmerz reagieren. Zu prüfen ist, ob die Erwähnung von Schmerz diesen eher manifestiert und festigt, es den Patienten auf Dauer schlechter gehen lässt. Sein Gehirn darauf konditioniert wird.

Nachzulesen hier
Friedrich Schiller Universität Jena /Schmerz

Mir selbst scheinen diese Forschungsergebnisse zu diesem Thema zwar interessant aber noch etwas dünn zu sein um klare Erkenntnisse daraus ziehen zu können.
Ich freue mich immer wieder über das menschliche Gehirn und Gedächtnis, welches auch das Vergessen oder verdrängen zulässt. Uns somit ermöglicht, nach einer Krankheit, bei der wir fast das Gefühl haben sterben zu müssen, nur ein zwei Tage nach der Gesundung auch all diese Gefühle mehr oder weniger wieder in der Versenkung verschwinden zu lassen, wenn wir uns wieder gesund fühlen.
Das sind Änderungen, die manchmal innerhalb von wenigen Stunden vor sich gehen. VOn dem Gefühl schwer krank zu sein zu einem plötzlich wieder topfit.
Wer kennt diesen Zustand nicht, wenn er zum Beispiel eine schwere Grippe überstanden hat?
Wieder vergessen zu können, kann auch sehr schön sein. Oftmals besser als sich zu erinnern.

Weiterführender Link zum Schmerzgedächtnis und Vorbeugung um chronifizierte Schmerzen zu verhindern:
aerzteblatt.de, Schmerzgedächtnis.
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29.03.2010 um 16:01 Uhr

Menschen und die Harmonie

Es ist eine grosse Torheit,
zu verlangen, dass die Menschen zu uns harmonieren sollen. Ich habe es nie getan.
Ich habe einen Menschen immer nur als ein für sich bestehendes Individium angesehen, das ich zu erforschen und das ich in seiner Eigentümlichkeit kennenzulernen trachtete, wovon ich aber durchaus keine weitere Sympathie verlangte.
Dadurch habe ich es nun dahin gebracht, mit jedem Menschen umgehen zu können, und dadurch entsteht die Kenntnis mannigfaltiger Charaktere, sowie die nötige Gewandtheit im Leben.
Denn gerade bei widerstrebenden Naturen muss man sich zusammennehmen, um mit ihnen durchzukommen, und dadurch werden alle verschiedenen Seiten in uns angeregt und zur Entwicklung und Ausbildung gebracht., so dass man sich dann bald jedem gegenüber gewachsen fühlt.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe
( zu Eckermann )
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27.03.2010 um 18:20 Uhr

Irgendwie freue ich mich schon ..

Auf die Sommerzeit.
Bin normalerweise nicht so der Fan von dieser Uhr und Zeitumstellerei.
Aber dieses mal freue ich mich darauf, heute Nacht um 2 Uhr die Zeit umzustellen. Die Uhr auf 3 Uhr zu stellen.
Mag dem langen, dunklen und harten Winter geschuldet sein.
Eine geklaute Stunde, sagt man.
Ja, aber dafür die Erwartung auf helle, milde und lange Abende.
Sommerzeit, alleine das Wort Sommer darin ist schon schön und erfreulich.

Das durchziehende Gewitter gestern, samt heftigen Sturmboen, entführte die Wärme. Hinterliess einen grauen Himmel und kältere Temperaturen.
Hier wird nichts entführt, auch nicht die Wärme. Also zurück damit, hoffentlich bald.
Den Tulpen und Schwertlilien kann ich momentan förmlich beim wachsen zu sehen. Erstaunlich, immer wieder.

Sommerzeit sei gegrüsst und herzlich Willkommen, ändern an der Zeitumstellerei können wir im Moment eh nichts.
*Prost* auf die Sommerzeit, mögest du uns einen schönen Sommer bringen.
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26.03.2010 um 22:41 Uhr

Bloggen ist öffentlich

Jedenfalls hier auf der Blogigo Plattform.
Da sollten wir uns auch nichts vormachen.
Mit jedem Eintrag den wir in den Blog stellen, veröffentlichen wir etwas. Publizieren wir etwas.
Jeder Mensch weltweit, der einen Internetzugang hat, kann unsere Einträge lesen, wenn er es denn möchte. Wir haben keinen Einfluss darauf, wer und warum jemand hier in unserem Blog liest.

Die meisten Blogger freuen sich darüber, wenn ihre Seite besucht wird, sie Leser hat.
Ich ebenso, auch und gerade über den Leser aus Mexico der recht regelmässig sich meinen Blog anschaut, oder den aus Spanien, der Ukraine etc.

Die Leser können wir uns nicht aussuchen. Wir sind öffentlich.

Eine Bitte an meine Leser.
las ich zufällig eben in den aktuellen Einträgen.
Bitten komme ich immer gerne nach. So schaute ich mir den Blog an.
Da schrieb eine Anna, sie möchte, wenn ihre Blog URL weitergeben wird, wissen an wen sie gegeben wurde.
Denn sie möchte gerne wissen und die Kontrolle darüber behalten wer ihre Einträge liest. Zudem sie auch private Fotos in dem Blog veröffentlicht. Der Blog sollte in erster Linie für ihre Familie und Freunde da sein.

Ja, da ist sie bei hier Blogigo verkehrt, hier kann jeder mitlesen, ob er nun die URL bekam oder nicht. Und wenn der Blog bekannter wird, ist er unter den Suchbegriffen auch schnell über Google zu finden.
Wollte ich ihr in einem Kommentar schreiben.

Das ging nicht. Bis dahin hatte nur @Zebulon ihr einen Kommentar hinterlassen, der sie wohl so sehr erschreckte, dass sie den Blog samt Useraccount sofort gelöscht hatte.

Meister @Zebulon, was hast du der jungen Dame bloss geschrieben, dass es zur Spontanlöschung des Blogs führte?;-)

Wer nicht möchte, dass seine Einträge ins Onlinetagebuch gelesen werden, sollte sie nur in ein richtiges Tagebuch eintragen oder auf seinem PC abspeichern.
Ich mache nicht gerne Reklame für andere Blogplattformen, doch bei myblog.de besteht die Möglichkeit seinen Blog mit einem Passwort zu schützen. Die Überschrift des Eintrages wird dann bei aktuellen Einträgen zwar noch angezeigt, ist aber mit einem Schlüssel versehen.
Der Blog kann dann dort nur von denen gelesen werden, denen man das Passwort gab.

Ich selbst finde aber das "veröffentlichen" hier bei Blogigo besser, denn was wäre mein Blog ohne euch Leser und vor allem ohne eure Kommentare.
Sie geben mir Anreize zum nachdenken, auch auf andere Sichtweisen.
Dieses alles macht doch erst das besondere an Blogigo aus. Seine User, ihr alle.
Ohne dieses alles wäre mein Blog NICHTS!
Und deshalb bin ich dankbar für jeden Leser, ob ich ihn nun kenne oder nicht.
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25.03.2010 um 03:51 Uhr

Suzanne, Hermann van Veen

Hermann van Veen ist Holländer.


Den Leonard Cohen Song Suzanne interpretierte van Veen sowohl auf Deutsch als auch in Niederländischer Sprache.

Das Lied von Suzanne, der Frau die aus dem Rahmen fällt und auf der Bank sitzt, die dort am Fluss steht.

"Und du möchtest mit ihr mitgehen,
zusammen Hand in Hand,
denn sie ist deine grosse Liebe,
aber noch kämpft das Gefühl mit dem Verstand."

Kommt wohl relativ oft vor, sie mögen sich, sie lieben sich wohl auch und doch...

"und du lässt die Zeit verstreichen, anstatt Berge zu versetzen"

Heisst es resignierend.
Berge versetzen, wer träumt da nicht manchmal von.

Doch was dann..
"Und du möchtest mit ihr mitgehen, zusammen Hand in Hand,
doch was euch drüben erwartet,
kann Suzanne dir auch nicht sagen".

Wer kann das schon, sagen was einem auf der anderen Seite des Flusses erwartet, wenn man zusammen über die Brücke geht, Hand in Hand.

Immer wenn ich auf @Sadeyes Blog von ihrem E. lese denke ich an diesen Song, denn auch sie möchte nur zu gerne mit ihm über die Brücke gehen,

Ebenso wie es wohl auch bei @Rabenmutter mit ihrem Raven war. Wie bei vielen anderen wohl auch.
Ach würden sie doch Berge versetzen.

Aber ich habe die Berge auch nicht immer versetzt.
Sie hiess zwar nicht Suzanne, aber wir fuhren im Sommerlicht über die Fehmarnbrücke auf die Insel, um uns dort eine Wohung für sie anzuschauen.
Es war herrlich aus dem Fenster der Wohnung in der Ferne die weissen Segel der Boote auf der See zu sehen.
Doch alleine, ohne mich wollte sie dort nicht einziehen.
Und ich, ich konnte keine Berge versetzen, es siegte der Verstand.
Wir sassen noch im Hafen an der Mole Hand in Hand, liessen die Beine in die warme See baumeln und fuhren etwas wehmütig zurück.

Was uns drüben erwatet hätte konnte sie genausowenig sagen wie Suzanne es sagen kann.

Denn Garantie gibt dir keiner..sang Marius Müller Westerhagen, aber das ist eine andere Geschichte.

; .

23.03.2010 um 05:15 Uhr

Frühlingsgefühle

Frühlingsgefühle.
Mit dem steigen der Sonne tanzen auch die Hormone.
Sagt man.
Im Frühjahr finden sich die Pärchen, denkt man.
Doch ist es wirklich so?
Zu welcher Jahreszeit habt ihr eure Partner/in kennengelernt?

Bei mir war es mal Frühjahr, mal Sommer aber auch der Spätwinter lud zum kennenlernen ein.

Statistisch gesehen werden die meisten Kinder im Monat Juli in Deutschland geboren. Folgerichtig also im Herbst gezeugt. Nichts mit Frühjahr oder im Monat Mai.

Vielleicht ist es mit den Geburten bei uns ja auch bald vorbei.
Denn die Zeugungsfähigkeit der jungen Männer und die Spermienqualität werden immer schlechter. Bei vielen Spermienproben sprechen die Wissenschaftler schon fast von unfruchtbarer Qualität.

In den Verdacht als Auslöser dafür geraten immer mehr
die Weichmacher in zahlreichen Plastikartikeln in das Blickfeld der Wissenschaftler.
Diese Weichmacher im Plastik wirken auf die Hormonproduktion beim Menschen ein.
Sie waren in Schnullern enthalten, sind in Trinkflaschen sowie vielen Plastikprodukten sonst noch vorhanden.
Werden beim Verzehr der Lebensmittel aufgenommen, aber gelangen auch durch die Berührung mit der Haut in den Körper. Selbst durch die Atemluft der Raumluft sind diese Stoffe schon vorhanden, ebenso in Beschichtungen von Konservendosen.
Wir können diesen Stoffen, bei unserer heutigen Art zu leben, kaum entgehen.
Es wird doch heute so gut wie alles in Plastik verpackt, sei es das Eis, die Wurst, die Tiefkühlgerichte und dann noch die ganzen anderen Plastikartikel sowie Plastikspielzeug.

Die schwangere Mutter nimmt sie schon auf, was zu einer erhöhten Östrogenproduktion bei den Föten und später auch bei den Jungen führt. Was letztendlich fast unfruchtbar machen kann.
Auch Frauen können durch diese Weichmacher und eine dadurch andere als die normale Hormonproduktion geschädigt werden.

Vielleicht werden wir die Pille für den Mann bald nicht mehr brauchen, eventuell reichen ja ein paar Plastiksachen mehr, die man sich anschafft.
Lasst uns tuppern anstatt Kinder zu zeugen.;-)
Wobei ich nicht weiß, ob in Tupperplastikteilen auch Weichmacher zur Produktion verwendet werden.;-)

Fakten Geburten, Weichmacher, Unfruchtbarkeit:
TV Sendung "wissen".

Fakten zum weichmacherstoff DEHP der im Labor nur mit einem Totenkopf versehen im Giftschrannk aufbewahrt werden darf, u.a. auf den Seiten

food-detektive.de

Und selbst in Arbeitshandschuhen für Haus und Garten findet sich dieser Weichmacher, wie

der wdr.de/ard-bauen berichtet.

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22.03.2010 um 05:06 Uhr

grand chelem

Die Linke lässt die Hölle hinter sich
und kommt ins Spiel zurück.

Zitat: Libèration

Martine Aubry, Vorsitzende der französischen Sozialisten rief zum "Grossen Siegeszug" auf.

Die französischen Kommunalwahlen gewann das Bündnis aus Sozialisten, Grünen und Linksfront eindeutig für sich.
In allen französischen Bezirken, ausser im Elsass gewann sie die Mehrheit gegen Präsident Sarkozys konservative UMP.

Die Franzosen hadern mit Sarkozys Politik der "Reformen".
Haben das Gefühl mehr zu Arbeiten für weniger Geld. Ärgern sich über die Gelder für die Bankenrettungen, bei gleichzeitigen Kürzungen für soziales.

Präsident Sarkozy befürchtet den Machtverlust bei der Präsidentschaftswahl im Jahr 2012.
Frankreich färbt sich rot ein.

Und Deutschland?
Die Mehrheit ist mit der Regierung Merkel / Westerwelle nicht zufrieden.
Nach nur knapp über 100 Tagen hat unsere Regierung ihre Mehrheit in den Umfragen eingebüsst.

Hat Frankreich eine Vorbildfunktion für uns.
Vielleicht schon bei der NRW Landtagswahl?

Wird dort bei den Wahlen Westerwelle und Merkel abgestraft?

Einziger Wermutstropfen bei uns ist die SPD, die sich immer noch nicht sonderlich von der CDU unterscheidet.
Was bei dem Hartz IV Autor Steinmeier, als SPD Fraktionsführer, den damaligen Hartz IV Befürwortern und SPD Vorstandsmitgliedern Hannelore Kraft und Olaf Scholz nicht sehr verwunderlich ist.
Die SPD tut zwar so, als wollte sie die Rolle rückwärts, aber wer glaubt ihnen dieses, wenn sie ihre unsoziale Hartz IV Politik immer noch verteidigen und als richtig ansehen.

Trotzdem wäre es schön wenn die CDU/FDP Regierung in NRW abgestraft werden würde, da sie dann nicht mehr die Mehrheit in der Länderkammer hätte und ohne weiteres nicht mehr ihre unsägliche Politik fortführen könnten.

Angst vor dem Machtverlust hat die CDU/FDP Regierung ohnehin, denn nicht umsonst malen sie ein Schreckgespenst von Rot-Rot-Grün an die Wand.
Ob dieses aber von ihrer Klientelpolitik ablenken kann, belibt die Frage.
..

21.03.2010 um 21:45 Uhr

Das Leben ist voller Widersprüche

Das Herz hat seine Vernunftgründe,
die die Vernunft nicht kennt.


Zitat: Blaise Pascal

Und ich glaube, das ist auch ganz gut so.
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20.03.2010 um 15:35 Uhr

Mir ist heute nach Blödsinn ..

Mag dem Frühling geschuldet sein.
Von Schnee und Eis befreit sind Wiesen und Bäche, da hüpft gleich die Stimmung. Vielleicht liegt es auch den Duftstoffen der wenigen Frühlingsblüher die sich zeigen.

Ameparia schreibt sie hat Nichtgeburtstag
Eine feine Sache, so ein Nichtgeburtstag.
Yeah, ich habe heute auch Nichtgeburtstag, wer noch?
Sollte man feiern, die Nichtgeburtstage. Da hat man bis auf einen Tag im Jahr, jeden Tag etwas zu feiern. Und schon wird der Geburtstag vom Stress befreit.

Vom hineinfeiern in den Nichtgeburtstag würde ich allerdings abraten, da es eben zu viele sind.
Heute ist übrigens auch Nichtvalentinstag und gleichzeitig Nichtmuttertag.
Da kommt doch Freude auf.

Lieder haben etwas penetrantes an sich.
Plötzlich schiessen einen Textzeilen durch den Kopf.

So vorhin, beim lesen diverser Blogs in denen es sich um die Liebe drehte.

Die Liebe ist ein seltsames Spiel,
sie kommt und geht von einem zum andern,
sie gibt uns alles, doch sie nimmt auch viel zu viel...

dröhnte es früher mal von Conny Francis aus jeder Juke-Box. Und die Menschen sangen mit, egal ob sie gerade sich verliebten, sich trennten oder die Treu schworen, für eine mehr oder weniger lange Zeit.

Viele hielten diese doch recht banalen Sätze für der Weisheit letzter Schluss.

Klar, die Liebe gibt vieles, manchmal vielleicht auch alles, und ebenso kann sie nehmen, manchmal auch alles was einem wichtig war, so wichtig.
Uns mit scheinbar leeren Händen stehen lassen.

Aber ist sie, die Liebe, deshalb ein Spiel, ein seltsames?

Liebe schenkt Leichtigkeit, Überschwang, Gefühle, doch ein Spiel war sie für mich nie.
Seltsam vielleicht, manchmal.
Da sie nach ihren ganz eigenen Regeln geht, die wir ihr nicht vorschreiben und bestimmen können. Und nein, Liebe ist kein Blödsinn, selbst wenn man in Momenten des Verliebtseins vielleicht mehr Blödsinn macht als normalerweise.
Liebe ist keine Fata Morgana nach der wir greifen und nur ein Flimmern zurückbleibt. Kammerflimmern, Herzflimmern.
Liebe ist auch nicht nur ein Wort, wie es Simmel in seinem Buchtitel behauptete, Liebe ist mehr als nur ein Wort. Viel mehr. Manche würden sagen drei Worte..das ist Liebe.

Blöd ist das! Jetzt habe ich plötzlich "Moonlight" aus dem Musical Cats im Ohr.
Ich glaube ich sollte niemals mehr wieder Musik hören.
Entferne bitte mal jemand diese sich einschleichenden Texte aus meinem Kopf.;-)
"Wär' ich ein Buch zum lesen, welche Art von Buch wär' ich?".
Ich will nicht mehr. HILFE!!! AUS!!!
Dann feiere ich lieber meinen Nichtgeburtstag weiter.
Aber ohne Musik.
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18.03.2010 um 18:27 Uhr

Zu sicher fühlen sollte man sich nicht

....beim Holzhacken und spalten.
Schon garnicht mit einer grossen und scharfen 1250 Gramm schweren Axt.

Fast traumwandlerische Sicherheit verspüre ich beim Holzhacken. Holzscheit auf den Hauklotz, mit einer Hand den Holzscheit festhalten, und zack, zack, zack..mit der anderen Hand und der schweren Axt Stück für Stück abhacken.
Recht treffsicher bin ich da.
Gut, mal springt die Axt oder geht ein zwei Zentimeter neben der gewünschten Stelle ins Holz.

Aber eben traf sie meinen Handschuh am Zeigefinger.
Zack, schnitt sie ein Loch in den Handschuh.
Der Finger blieb zum Glück unbeschadet.

Uih, das hätte schiefgehen können.
Das sicherste ist natürlich den Scheit nicht mit einer Hand beim schlagen festzuhalten, lässt sich aber nicht immer umgehen.

Mal wieder "Danke an meinen Schutzengel", der schon so oft für mich da war.
Mich schon oftmals aus wesentlich heikleren Situationen gerettet hat.

Aber trotz Schutzengel werde ich in Zukunft mit Sicherheit beim Holzspalten besser aufpassen.
Sich zu sicher fühlen kann genauso gefährlich sein, ebenso wie zu ängstlich an allem heranzugehen.
Denn Unsicherheit lässt einen Menschen auch Fehler begehen.
Das Mittelmass wird wohl bei nicht ungefährlichen Tätigkeiten der richtige Weg sein.
Wir wollen ja auch nicht, dass unsere Schutzengel wegen Überlastung verfrüht in Rente gehen müssen. Wir brauchen sie ja noch.;-)

Ansonsten hält der Frühling Einzug. Die Schneeglöckchen haben ihre Blüten wieder erhoben. Temperaturen über 10 Grad Plus und der Geruch nach Frühling sind etwas tolles.

So mache ich mal mit bei dem allgemeinen Frühlingsgehüpfe hier in den Blogs.
*Hüpf**Hüpf**Hüpf*

Nur das Holz soll nicht hüpfen und springen, wenn es von der Axt getroffen wird. Das Hüpfen sollte es mir überlassen.
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17.03.2010 um 17:22 Uhr

Schokolade und Kinderarbeit

Gestern aß ich ein Stück Schokolade.
Bin nicht so der grosse Schokoladenesser, aber hin und wieder gönne ich mir doch ein Stück davon.

Im Fernsehen lief wohl gerade "Fakt ist.."

Der Hauptproduzent von Kakao weltweit ist die Elfenbeinküste und Ghana.. Sie zeigten die dortigen Kakaoplantagen und wie schwierig der Anbau sowie die Ernte und Verarbeitung des Rohkakaos ist.

Wie wenig vom hiesigen Kaufpreis für eine Tafel Schokolade beim Kakaoproduzenten an der Elfenbeinküste ankommt.
Von einem 60 Cent Schokoriegel landen nur etwa
1 Cent bei den Kakaoproduzenten an der Elfenbeiküste.

Die Kakaofarmer dort können von ihrer Arbeit kaum leben.

Und sie zeigten die Kinderarbeit auf den Kakaoplantagen sowie Kindersklaven.

Es ist eine harte Arbeit auf den Plantagen.
Die Kinder müssen schwere Säcke voller Kakaobohnen schleppen, mit Macheten die Früchte ernten, wobei sie sich oftmals verletzen.

Die Plantagenbesitzer lassen ihre eigenen Kinder dort arbeiten, anstatt sie zur Schule gehen zu lassen.

Begehrt sind auch Kindersklaven die aus umliegenden Ländern für 10 bis 20 Euro gekauft werden.
Sie müssen in einem Alter von etwa 10 bis 16 Jahren, teils über 12 Stunden am Tage dort schwer schuften. Werden schlecht behandelt,.bekommen nur das nötigste zu essen.
Wurden manchmal den Eltern mit dem Versprechen einer Ausbildung abgelockt und abgekauft.

Diese Kinder, die den ganzen Tag schuften müssen, damit wir unsere Schokolade essen können, haben selbst noch nie ein Stück Schokolade gegessen. Wissen oftmals garnicht was das ist.

Es ist fast egal welche Marke oder Schokoladensorte wir essen, ob Lindt, Mars, Bounty, Milka oder Aldisorten, so der Bericht, es steckt fast überall Kinderarbeit mit drinnen.

Und plötzlich hinterliess die vorher noch süsse Schokolade einen bitteren Nachgeschmack bei mir.
Angesichts des Jungen, des Kinderskalven den ich da vor mir sah, der vielleicht gerade für diese Tafel Schokolade dort über 12 Stunden schwer geschuftet hat, anstatt zur Schule gehen zu können.

Bekannt ist dieses alles schon sehr lange.
Die Schokoladenfirmen und Osterhasenproduzenten sprechen auch nicht gerne darüber.
Darüber dass in den Ländern wie der Elfenbeinküste etwa 600.000 Kinder für die Kakaoproduktion schwer schuften müssen.
Auf Google unter dem Stichwort Kakao, Schololade, Kinderarbeit kann man genügend dazu finden.

Sollte die Schokoladenindustrie von ihren horrenden Werbemillionen, nicht lieber den Grossteil dafür verwenden, dass die Kinderarbeit für ihre Produkte eingedämmt wird.

Eine Frage stellt sich mir noch.
Was würde mit diesen Kinderarbeitern, den Kindersklaven geschehen, wenn dort die Kinderarbeit wegfallen würde?
Würden sie zur Schule gehen können? Wer würde das bezahlen?
Oder würden sie, wenn sie nicht mehr für die Ernte und Verarbeitung des Kakaos gebraucht würden, elendig verhungern da keiner sie benötigt oder etwas zu Essen gibt?

Unsere Kinder essen gerne Schokolade.
Bald ist Ostern, die Zeit der Osterhasen, woanders werden Kinder für unsere Schoko-Osterhasen versklavt..

Ein schwieriges Thema.
Habe noch ein Paket Kakaohaltiges Getränkepulver von Nestle stehen mit der ÖKOTEST Auszeichnung gut.
Ob es unter Beteiligung von Kinderarbeit entstanden ist, steht nicht darauf.
Aber Nestle als Kakaoabnehmer von der Elfenbeinküste wurde gestern auch genannt.

Muss für jedes Glas Kakao das unsere Kinder trinken, woanders, in einem fernen Land, ein Kind schwer und fast bis zum Umfallen schuften?
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16.03.2010 um 17:32 Uhr

Verliebt in Jugendliebe, Die Jugendliebe suchen, Teil II.

Wenn es dich noch gibt, wo kann ich dich finden
Es war doch schön mit dir, aber es war einmal..

Sang früher einmal Roger Whitacker.
Viele die damals jung waren, sie haben wohl gelächelt bei diesem Song des "alten" Mannes.

Und doch, wenn ich mir die ganzen Kommentare zu
Verliebt in Jugendliebe *klick*

anschaue, dann scheinen doch sehr viele Menschen, egal welchen Alters, ihre damalige Liebe, die Jugendliebe nicht vergessen zu haben.

Hier einige der letzten ( durch einen Serverumzug verlorengegangenen) Kommentare:




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16.03.2010 um 16:16 Uhr

Die Jugendliebe suchen

Die Jugendliebe bleibt oftmals lange im Kopf oder auch im Herzen.

Gedankenfetzen an Erinnerungen schleichen sich noch nach Jahren in den Kopf oder durchziehen Träume und Tagträume.

Was wäre wenn? Fragen sich einige.
Ein paar Klicks auf Stayfriend oder "Wer kennt wen" und da ist sie. Die vermeintlich grosse Liebe die niemals vergessen wurde.

Wie ein Erdbeben erschüttert die alte Liebe das jetzige Leben, scheint alles was ist fortzuspülen im Erkennen was man damals verloren hatte.
Nicht genug wertschätzte in jugendlicher Unkenntnis und Unbedarftheit.
Was man verspielt oder verloren hat.

So scheint es oftmals, wenn ich mir die Google Suchanfragen ansehe.

"Habe nach 40 Jahren meine Jugendliebe wieder gefunden"
"Mein Mann hat sich nach 30 Jahren in seine Jugendliebe verliebt"
"Wie kann ich meine Jugendliebe wiederfinden"

Fast endlos ist die Liste ähnlicher Suchbegriffe, die doch alle nur das eine suchen, "ihre grosse Liebe".

Langjährige Ehen werden auseinandergerissen, Kinder verlassen, ein scheinbar ganz neues Leben angefangen, in dem man sich vornimmt jetzt alles besser zu machen.
Oder auch nicht, das alte Leben wird weitergeführt, wurde durch die Jugendliebe aber dennoch durcheinandergewirbelt.

Besonders anfällig für die Sehnsüchte und Gedanken an die Jugendliebe scheinen Partnerschaften zu sein, in denen sich scheinbar die Lebenswünsche nicht erfüllt haben. Der Alltag viele Träume und Wünsche zerstörte.
Doch hätte es nicht ebenso auch mit der Jugendliebe kommen können, wenn aus ihr eine Partnerschaft entstanden wäre, damals?

Viele Träume, Wünsche und Vorstellungen bleiben im Leben, in der Realität auf der Strecke.
Und doch leben sie tief in uns, in unseren Vorstellungen weiter. In den Gedanken, mit einem anderen Menschen, mit der "Jugendliebe" hätten sie sich erfüllen können.

Ich lese so oft hier in den verschiedenen Blogs von euch, von eurer Liebe, es ist oftmals die gelebte JUgendliebe, die zerbricht. Unter Tränen, unter Verzweiflung. Oftmals werden dann die Worte geschrieben "Ich werde dich immer lieben".

Was wird dann in 20, 30 oder 40 Jahren sein, wenn ihr diese, eure Jugendliebe über ein Portal wiederfindet?
Leuchten dann diese Worte "Ich werde dich immer lieben" wie eine Leuchtschrift in euren Köpfen in eurem Herz wieder auf?
Erwacht diese Sehnsucht nach der einen, der einzigen, der grossen Liebe dann erneut?

Ich habe den alten Eintrag
Verliebt in Jugendliebe
von vor zwei Jahren nach vorne geholt, da sehr viele Kommentatoren/innen ihre Erfahrungen mit der Jugendliebe dort in interessanten Kommentaren beschrieben.

Kommentare, die von Liebe aber auch von Verunsicherung, Trauer und nicht wissen wie es weitergehen soll zeugen.
Und ja, auch ich denke noch hin und wieder an meine Jugendlieben.
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16.03.2010 um 15:35 Uhr

verliebt in Jugendliebe

Stimmung: gut

Mein Mann verliebt in Jugendliebe

Über dieses Google Suchwort kam wohl eine Frau auf meinen Blog.
Dieser Satz sagt sovieles aus. Verwirrung, Trennung, sich wiederfinden, alte Bindungen neu beleben, neue Bindungen die zerbrechen oder eben auch nicht.

Ja, die Jugendliebe, die Liebe der Kindheit, das schwärmen für jemanden aus der Klasse oder der Schule. Wer kennt es nicht, wer hat es nicht erlebt?

Das Gefühl der Liebe des Lebens. Man verlor sich aus den Augen, aber hatte man auch vergessen?

Jahre später, Klassentreffen, oder ein Wiederfinden über ein Portal wie Stayfriend.
Es knistert noch und PENG, schon ist sie wieder da, die alte Vertrautheit, die Verliebtheit.

Eine Frau schrieb, sie fand ihre Jugendliebe wieder. Er wohnt 800 km entfernt. Sie mailten und trafen sich dann im Hotel. Sie verliess ihren Mann nach 15 Jahren. Ihre Jugendliebe aber seine Frau, sein Haus und Kinder nicht. Jetzt ist es wieder vorbei, sie leidet.
Fragt weshalb Männer ihre Frauen nie verlassen, während Frauen eher diesen Schritt in solchen Fällen tun. Ist es so? Lassen Frauen eher für eine Liebe alles stehen und liegen. Ich weiss es nicht.

Ein Mann schreibt, auch nach 20 Jahren hört er noch ihre Worte, riecht ihren Duft, sieht sie vor seinen Augen.

Ja, Jugendliebe, prägend und herzzerreissend.
Sich wiederfinden, Schicksal oder Bestimmung, gar Magie?

Es war wohl schon immer so, denn es heisst ja auch: "Alte Liebe rostet nicht".
Jugendliebe, Liebe zwischen Illussionen und Wirklichkeit. Sollte sie lieber in der Erinnerung konserviert bleiben, um der Realität nicht standhalten zu müssen? Um nicht erneute Schmerzen zu verursachen. Oder ist ein erneutes Ausprobieren wie es wäre, heilsam. Vielleicht sogar die Erfüllung?

Wie Peter Cornelius sang:
Da schau ich in zwei Augen so blau,
ein Blau, das ist mit garnichts zu vergleichen.
Du, entschuldige i kenn di,
bist du net die kleine
die ich schon als Bub gern gehabt hab,
die mit dreizehn schon kokett war,
mehr als was erlaubt war,
und die auf dem Schulhof enge Jeans angehabt hat?
Ich konnt nächtelang nicht schlafen,
nur weil du mir mal,
mit den Augen zugezwinkert hast.
komm wir streichen fuffzehn Jahr,
holen jetzt alles nach,
als ob dazwischen einfach gar nichts war.

Geht das? So einfach wie er es singt?
Wieweit die Jugendliebe im Kopf die Partnerschaften beeinflusst hat, oder ob sie noch einmal wiederbelebt wurde, vergeblich oder auch erfolgreich, oder unter der Jugendliebe des Partners gelitten wurde, wenn ihr dieses kennt, Erfahrungen damit machtet, dann würde ich mich über einen Kommentar dazu freuen.
Auch von den Lesern die über Google kommen, können gerne dazu einen Gastkommentar hierlassen. Die Gastkommentarfunktion ist freigeschaltet und der Kommentar erscheint sofort.
Geht ganz einfach.;-).

 

Achtung -----Achtung----bitte beaachten für weitere immer gern gesehene Kommentare 

Bitte für weitere Kommentare und zum Austausch über eure Erlebnisse bei der Suche nach eurer Jugendliebe die neue Seite

http://www.blogigo.de/gedanken_oder_fragen/Verliebt-Jugendliebe-Die-Jugendliebe-suchen-Teil/1736/ anklicken.

Dort habe ich viel neuen Raum und Platz für euch und eure Geschichten, sowie zum Austausch darüber geschaffen.

15.03.2010 um 17:58 Uhr

Bauernregeln und Wetterregeln

Ob man sich auf die alten Bauernregeln verlassen kann, ist ja immer noch die Frage.
Sie stützen sich meistens auf jahrhundertlange Erfahrungen der Landbevölkerung mit dem Wetter und seinem Verlauf.

Der Unglaube an diese Vorhersagen wird deutliche bei dem Spruch:

"Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist"

Der Hahn kräht immer gerne auf dem Mist.

Nur bei diesem Mist, wie in Großkayna zur Zeit, wo 14. Millionen Liter Gülle nach einer Güllebehälterexplosion ausgelaufen sind, die Gülle sich dort über 2 qkm Land verteilten, wird wohl selbst einem Hahn das Krähen vergangen sein.

Viele Landwirte bedauern sehr, dass sie die Gülle zur Zeit nicht auf die Felder aufbringen können.
Nur wie in Großkayna wollen sie es wohl auch nicht haben.

Heute ist der Lostag Lukretia.
"Zeigt sich Lukretia feucht, bleiben die Kornsäcke leicht."
Es ist heute feucht, dieses verheisst für die Landwirte nichts gutes.

"Der März soll wie ein Wolf kommen und wie ein Lamm gehen".

"Wenn der März zum April wird, dann wird der April zum März"

"Ist der Winter hart und weiss, wird der Sommer schön und heiss".
Na dann dürfen wir wohl auf einen sehr schönen Sommer hoffen.

Besonders gefällt mir ja der Wetterspruch:
"Fürchte nicht den Schnee im März,
darunter wohnt ein gutes Herz".

Da kann dann wohl nicht mehr viel passieren, wenn unter dem Schnee des Winters das gute und warme Herz auf uns wartet..

Wer sich jetzt fragt, wo denn Großkayna in Sachsen-Anhalt liegt?
Immer der Nase nach, am Geruch werdet ihr es erkennen.
"Ist das Güllefass im März schon leer, dann gibt es im April auch keine Güller mehr".;-)
. .

14.03.2010 um 01:40 Uhr

Gedankenwelten bekommen Flügel

Nur ein Klick und Gedankenwelten bekommen Flügel. 

Zu dem früheren Eintrag
"Ich bin anders"

schrieb Paula als Gast heute folgenden Kommentar: 


So, hier ist Raum.
Hier kann ich es schreiben. Sagen. Endlich ausdrücken! Ihr wisst sicher, was ich euch mitteilen möchte: Ich bin anders. Genau genommen weiß ich noch gar nicht, wie ich bin. Nur, dass es irgendwie nicht zu den meisten Menschen, die in meiner Umgebung sind, passt. Ich bin unglaublich schüchtern, müsst ihr wissen. Bis jetzt habe ich mein Leben vorbildlich gelebt. Und das ist tatsächlich genau so langweilig, wie sich das gerade anhört. Strebsam, super Abitur, musikalisch, angepasst, bemüht, alles richtig zu machen. Und vor allem: Niemandem auf die Füße treten! Gefallen wollen, das ist das Gift, das man irgendwann einmal beschlossen hat, nicht mehr missen zu wollen. Das hat seinen Preis.
Was ich weiß, ist: Ich möchte nicht mehr so sein!! Lieb, handlich, talentiert, strebsam, bewundernswert perfekt. Aber dabei so farblos. Unverstanden.
Ich weiß noch nicht, wie ich es umsetzen kann, aber ich möchte mich so zeigen, wie ich bin! Ich. Das bedeutet: Noch keiner zuvor, an dem man sich einfach orientieren kann!
Ich bin anders. Danke für diesen Blog.

Wisst ihr, was ich liebe? Ich liebe es, Bäume zu umarmen. Ich trete gerne in einen inneren Dialog mit der Natur. Ich habe das Gefühl, ich kann eine Verbindung zu ihr aufbauen. Ja, so richtig hippie-mäßig. Nennt es weltfremd. Für mich ist es Wirklichkeit.
Ich liebe es, zu komponieren. Musik ist für mich wie eine Erweiterung meiner Selbst, um Emotionen auszudrücken.
Gewissermaßen bin ich eine Alltagslegasthenikerin.
Und ich philosophiere so unglaublich gerne. Gedanken-Welten. Früher wollte ich Schriftstellerin werden. Sogar die Barbie-Puppen mussten herhalten für meine Geschichten, die ich mir so leidenschaftlich gerne ausdachte. Was soll ich sagen? Im Rausch der Ideen bin ich richtig ich selbst. Ich bin lebendig.

Unsicher bin ich trotzdem. Ich glaube, keiner kennt mich so. Sogar ich selbst.

Ich habe Angst. Jetzt, in diesem Moment. Und gleichzeitig fühle ich diese freudige Erwartung...

Ein Klick. Und meine Gedankenwelten bekommen Flügel.

12.03.2010 um 21:03 Uhr

Menschlichkeit zahlt sich für Lehrerin nicht aus

Schüler machen Fehler.
Manchmal auch sehr viele.
So wie beim NRW Zentralabitur bei einer Englischklausur.

Eine 62 jährige Bonner Studienrätin, war bei den Korrekturen der Englischklausuren ihrer Schützlinge entsetzt über die vielen Orthographiefehler.
Sie hätte sie rot anstreichen und vielleicht ein Punkteabzug vornehmen müssen.

Dieses tat sie nicht, stattdessen korrigierte sie die falsch geschriebenen Worte mit ihrem Kugelschreiber oder Füller.

Dieses fiel bei der Nachkontrolle auf, brachte der Lehrerin eine Anzeige wegen Urkundenfälschung ein.

Das Gericht quittierte ihr Verhalten mit einer Geldbusse in Höhe von 1.800 Euro.
Berücksichtigte bei dem Urteil ihre damalige Ausnahme und Stresssituation. Zudem änderten ihre Verbesserungen der Fehler nicht wirklich die Abiturendnoten, stellte das Gericht fest.

Die 62 jährige Englischlehrerin erklärte, sie würde sich für ihr Fehlverhalten fürchterlich schämen.
Ihr Schulleiter will sie nach ihrem 35 jährigen Schuldienst an seiner Schule behalten.

Natürlich hat sich diese Lehrerin nicht systemkonform verhalten, Dinge gemacht, die sie nicht hätte machen dürfen, vielleicht auch ungerecht gegenüber Schülern, die nicht eine solche Lehrerin haben.
Sind da die 1.800 Euro Geldstrafe gerecht oder sollte sie eher eine Auszeichnung als NRW's menschlichste Lehrerin bekommen?
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