Gedanken oder Fragen

08.03.2010 um 17:19 Uhr

Schiller und die Gewalt

Des Menschen ist nichts so unwürdig,
als Gewalt zu erleiden, denn Gewalt hebt ihn auf.
Wer sie uns antut, macht uns nichts gerigeres als die Menschheit streitig; wer sie feigerweise erleidet, wirft seine Menschheit hinweg.

Zitat: Friedrich Schiller (über das erhabene)

Dieses schrieb Schiller vor über 200 Jahren.
Und doch leben wir immer noch in einem Zeitalter welches voll mit Gewalt und von ihr durchzogen ist.
Einem Zeitalter in dem tagtäglich fast überall auf der Welt Menschen Gewalt angetan wird, sie ihrer Menschheit beraubt werden.

Seine Worte von "feigerweise erleidet" lasse ich mal so dahingestellt. Sie sind diskussionswürdig und die Frage bleibt, ist es feige nur noch überleben zu wollen im Angesicht der Gewalt?
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