Gedanken oder Fragen

30.04.2010 um 08:56 Uhr

Ölteppich erreicht Louisiana

Der Ölteppich der gesunkenen Ölplattform im Golf von Mexico hat die Küste Louisianas erreicht.
Noch immer strömt das Öl aus dem Bohrloch, der nach einer Explosion gesunkenen BP Bohrinsel ungehindert ins Meer. Unaufhaltsam.
Die Versuche die Katastrophe mit Ölsperren, beziehungsweise durch abfackeln, einzudämmen erscheinen recht hilf- und wirkungslos.

Offizielle Stellen weisen auf den Schaden für die Fischwirtschaft hin. Nach dem Hurrikan Katharina die zweite Katastrophe in diesem Gebiet Louisianas.
Menschen die dort vom Meer leben wissen nicht weiter. Wer wird die Austern den Muschelfischern noch abkaufen wenn sie nach Öl schmecken und andere Sorgen werden laut.

Der Mensch will das Öl, BP will das Öl, viele verdienen am Öl, diesem Lebenssaft der modernen Welt.
Die US Regierung denkt über ein Förderverbot für Bohrinseln im Meer vor ihrer Küste nach, bis die Ursachen hundertprozentig geklärt sind.
BP soll für die jetzt verursachten Schäden aufkommen heisst es.

Der Mensch will das Öl, der Mensch braucht das Öl, aber nicht so, nicht im Meer sondern in seinen Tanks zu Hause und im Auto.

Der Mensch will das Öl...aber

die Tiere, die Pflanzen, sie wollen das Öl nicht!
Sie brauchen es nicht und doch...
werden gerade sie unter dieser Ölpest am meisten leiden. Die Fische, deren Atemwege vom Öl verstopft werden, die Vögel, deren Gefieder verkleben wird, sie zu tausenden qualvoll verenden werden. Flugunfähig mit den Ölverdreckten Flügeln schlagend.
Die Meeres und Strandfauna, die mit einem Ölfilm überzogen wird und daran kaputt geht.
Sie alle wollten und brauchten das Öl nicht, und doch werden gerade sie von dieser Ölpest am meisten in Mitleidenschaft gezogen.
Was sind gegen diese Qual der unschuldigen Kreaturen schon wirtschaftliche Verluste der Fischindustrie, die nicht ihre Fänge machen kann, wie sie es sonst tut?
Was ist dieser Verlust schon gegen das qualvolle Sterben der an diesem Unglück unschuldigen Tiere.

Und wir, wir denken vielleicht an diese armen Tiere, aber mehr noch beschäftigt uns die Frage, ob durch ein Förderverbot für Bohrinseln das Öl und Benzin wieder teurer werden wird.
Woran wieder die Spekulanten und BP verdienen werden und ihre Gewinne weiter steigern.
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29.04.2010 um 05:35 Uhr

Gut leben

Gut leben statt viel haben.

Lautet ein Motto der Bürgerinitative
"Zukunftsfähiges Deutschland", die sich für nachhaltige Strukturen einsetzt.

Ein schönes Motto, finde ich. Eines welches zum Nachdenken anregt..

Wird man wirklich immer zufriedener, lebt besser je mehr man hat, wie es viele zu glauben scheinen.
Oder kann nicht doch weniger auch mal mehr mehr sein? 
Vielleicht ist es wirklich ein Rezept für die Zukunft:
Gut leben statt viel zu haben.
Ein Satz über den es sich lohnt nachzudenken.
Und vielleicht auch danach zu handeln.
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25.04.2010 um 23:13 Uhr

Dr. Paul Weston ( In Treatman) Designer Tischlampe

Manche scheinen ja fast
an der Ausstattung einer Serie mehr interessiert zu sein, als an dem Inhalt der Sendung.

Oder aber @Marja hat sich schlichtweg verliebt in diese Tischlampe im Designerstil, die bei dem Psychologen Dr. Paul auf dem Tisch steht.
Und fragt sich wohl jedesmal wenn auf 3Sat
"In Treatman" läuft, wo man diese wunderschöne Designertischlampe kaufen kann.
Ich helfe ja gerne mit einem Aufruf dazu.
Wer etwas weiss, wo es diese Lampe zu kaufen gibt, bitte einen Kommtar hierlassen.;-).
Vielleicht gibt es ja noch Lampendetektive unter uns?

Ebenso bittet @brauche Hilfe
dringend um Tipps für eine Gedichtinterpretation eines Goethes Gedichtes. Da dieser Eintrag schon zwei Jahre zurückliegt, wird kaum jemand dort ihre Hilferufe vernehmen.

Wer Tipps zu Interpretationen von Gedichten abgeben kann, sagen worauf sie achten sollte, ihr ein wenig helfen möchte kann dieses hier auf

Lebensregel von Goethe *klick*

machen und die Anregungen einfach unter ihren Kommentar schreiben.

Schliesslich wollen wir doch, dass die Schüler eine gute Note bekommen. Da kann der eine oder andere Tipp schon sehr hilfreich sein.
Dankeschön für eure Bemühungen.
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25.04.2010 um 15:39 Uhr

Tausende von Melodien

Tausende von Melodien
sind in mir.
Tief in mir, teils vergraben, teils schwimmen sie an der Oberfläche.

Ja, doch, ich glaube es sind wohl weit mehr als tausend Melodien, Texte und Songs die in mir gespeichert sind.

Es gab Songs, die hörte ich so gerne. Sie berührten so tief, erschienen mir so genial, so dass ich glaubte es könne niemals mehr etwas besseres, etwas anderes, etwas tieferes an Musik für mich geben.
Die Musikgeschichte hätte mit diesen Stücken für mich aufhören können.

Und doch, so wie der Mensch sich verändert, so verändert sich auch die Musik.
Und neue Tonfolgen, neue Texte schlichen sich in mein Herz hinein, mal ganz sacht, andere wieder ganz plötzlich.
Erstaunlich eigentlich, denn soviele Töne besitzt die Tonleiter ja auch nicht, aber es kommt auf die Zusammenstellung an die diese Vielfalt ausmacht.

Musik kann glücklich machen, befreien, traurig machen, agressiv oder auch milde. Immer ist sie an Emotionen gekoppelt die damit verbunden sind, die sie uns unvergesslich macht.

Und mit der Melodie, dem Text dazu tauchen auch die jeweiligen Emotionen wieder auf, die wir damals dabei empfanden.

Musik verbindet.
Wer kennt es nicht, dieses "Unser Lied" welches man zusammen hörte, welches soviel aussagte, welches Gemeinsamkeiten schuf.
Mit der Zeit und der zunehmenden Anzahl der Partnerschaften werden aus "Unser Lied" unsere Lieder, natùrlich meistens für jeden ein anderes ganz bestimmtes.
Zeitreisen gibt es nicht, doch die Macht der Klänge, der Töne, sie scheint sie uns wenigstens teilweise zu erlauben.

Irgendwie sind an Songs soviele Bilder und Erinnerungen geknüpft, die sofort samt den dazugehörigen Gefühlen abrufbar sind, sobald man diesen ganz bestimmten Song hört.
Und manche können sogar eifersüchtig auf ein Lied, einen Song sein, wenn es nicht das ihre war.
Sie sich fragen, was und an wen der Partner gerade bei dieser Melodie denkt.

Ja, irgendwie haben wir wohl alle eine Jukebox in uns drinnen, bei der wir nur auf den richtigen bunt erleuchteten Knopf zu drücken brauchen.
E3, und schon ertönt in uns der Song und in Gedanken können wir durch lichtdurchflutete Alleen fahren oder uns zu den inneren Klängen sanft und leicht, fast wie tanzend, bewegen..
Wie schön, dass es die Musik gibt.
Gäbe es sie nicht, so müsste man sie sofort erfinden.
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23.04.2010 um 14:32 Uhr

Würgespiele im Baum

..können gefährlich sein und tödlich enden..
In Winsen an der Aller fiel in der Nacht zum Montag ein 15 jähriger Schüler dabei von einem Baum und erhängte sich an seinem Schal.

Die Staatsanwaltschaft schliesst Fremdverschulden oder Selbstmordabsicht des Schülers aus.
Sie geht bei dem Tod des Schülers von einem Unfall in Folge autoerotischer Handlungen aus.

Etwas seltsam fand ich den
Spiegel Online Artikel hierzu.

Es wird dort von "Würgespielen" gesprochen.
Gerade so, als ob die einen Schach, Dame oder Halma spielen, die anderen eben "Würgespiele".
Ich weiss nicht, ob man das Würgen, erdrosseln oder auch erhängen als Spiel bezeichnen kann oder sollte. Eben so als sei es ein ganz normales Gesellschaftsspiel.
Dann schreibt der Spiegel Autor in dem Artikel, auch unter Schauspielern und Musikern sollen diese "Würgespiele" verbreitet sein.
Ohne dieses zu verifizieren ob autoerotisch oder nicht. Keine Namen, keine Zahlen.
Weshalb nennt er gerade Schauspieler und Musiker? Weshalb keine Bäcker, Manager oder Handwerker?
Klar, bei Schauspielern und Musikern haben wir gleich Bilder von Personen im Kopf. Sollen wir uns jetzt da fragen tun sie es auch? Oder mehr auf den Hals achten, ob Würgemale zu sehen sind, wenn sie auftreten oder im TV zu sehen sind?

Weiter schreibt er, für Deutschland stehen keine genauen Zahlen der Todesfälle im Zusammenhang mit derartigen Aktionen fest. Selbst "Experten" könnten diese nicht nennen.
Welche "Experten" wurden dazu befragt? "Würgeexperten", Staatsanwaltschaften, Polizei oder Sozialwissenschaftler?
Doch in Frankreich soll jeden Monat ein junger Mensch daran sterben.
Genaue Zahlen oder Zusammenhänge bleiben in dem Artikel aber auch hier wieder im Dunkeln.
Viele Mutmassungen, aber wenig Fakten, die man dort zu diesem Phänomen lesen kann..

Festzuhalten bleibt, dass diese Praxis nicht gesund ist und wie in diesem Fall tödlich enden kann.
Allerdings kann man auf diese Art auch die Suizidraten herunterrechnen, indem man den Selbstmord als Unfall bei autoerotischen Handlungen hinstellt. Er somit nicht in den Suizidstatistiken auftaucht.

Einen etwas aufschlussreicheren Artikel zu diesem Thema findet man auf
t-online.de/toedliche wuergespiele
In dem Artikel wird auf den Tod eines 14 Jährigen Jungen aus dem Havelland eingegangen, der im letzten Dezember unter ähnlichen Umständen starb.
Dort wird gesagt, dass Eltern oftmals von diesen gefährlichen "Spielen" ihrer Kinder garnichts wissen und sie darauf achtgeben sollten um derartige "Unfälle" zu vermeiden.
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22.04.2010 um 23:12 Uhr

keine Verbindung

Kann Seite nicht aufrufen.
Muss ich leider im Moment sehr oft lesen. Der Ladebalken bleibt nach dem Seitenaufruf stehen, nichts passiert.

Im Moment scheint mein Mobilfunkanbieter mal wieder an seinen Sendemasten oder Netz zu arbeiten.
Die Vulkanasche wird es ja wohl nicht sein, die die Verbindungen unterbricht.;-)

Gestern ging über drei Stunden garnichts.
Andauernd Verbindungsabbrüche, kein Netz vorhanden etc., wie in den Tagen vorher auch schon desöfteren.

Heute hakelt es schon wieder ungemein.
Dachte erst es liegt an Blogigo, aber nein, andere Seiten lassen sich genauso schlecht aufrufen.
Mit dem Proxy, den ich zum kommentieren benötige geht so gut wie garnichts.

Dann ist das schreiben eines Blogeintrages oder das kommentieren bei euch fast unmöglich.
So ist es wenn man auf Mobilfunkverbindungen angewiesen ist.
Hoffe mein Netzprovider hat seine Arbeiten an der Funkzelle bald abgeschlossen, damit alles wieder wie gewohnt funktioniert.
Bis dann...
sternenschein
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21.04.2010 um 00:58 Uhr

Kleinkram

von: sternenschein   Kategorie: sonstiges und allgemeines   Stichwörter: Sonnenblatt, Bluetenwunder

Die Natur und das Leben besteht aus lauter Kleinkram.
Oftmals übersehen wir vieles von den kleinen Wundern, welche doch ein Blick wert sind.

Ein kleines Blatt im Gegenlicht der Sonne.

Sonnenblatt

 

 

Die kleine Blume am Wegesrand, in der es sich ein Untermieter scheinbar gemütlich macht.

Untermieter 

 

Sowie die ganze Vielfalt der Natur, die uns manchmal wie Wunder scheinen.

 

Kleinkram2 

Wenn ich als Kind die Struktur der Blütenblätter unter dem Mikroskop ansah, oder die Pantoffel - und Wimperntierchen beobachtete, war ich jedesmal voller Ehrfurcht vor diesen kleinen Wundern. Auch heute  verspüre ich diese Ehrfurcht in mir immer noch. 

 

 

21.04.2010 um 00:26 Uhr

Lass mich schlafen

von: sternenschein   Kategorie: sonstiges und allgemeines   Stichwörter: Kater, schlafen, Sonnenblatt, winke

Sonne macht müde.
Geputzt habe ich mich schon. Rasieren brauche ich mich nicht.

Kater1 

Also lasse mich schlafen. 

Kater2 

 

 Winke..winke..bis später. 

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20.04.2010 um 15:00 Uhr

Von Schwermut überschattet

Ich komme jetzt eben aus einer Gesellschaft,
wo ich die Seele war, die Witze strömten aus meinem Munde, alle lachten, alle bewunderten mich - aber ich, ja der Gedankenstrich müsste genauso lang sein wie die Radien der Erde - - - ging fort und wollte mich erschiessen.

Zitat: Søren Kierkegaard (dänischer Philosoph) 1813 - 1855
( Das Tagebuch des Verführers )

Überspielte Schwermut, die sich kaum besser beschreiben lässt, als mit diesem Satz des Søren Kierkegaard.
Eines Menschen, der sich mit seiner schwermütigen Art wohl oftmals selbst im Wege stand und von sich selbst sagt:

"Ich bin ein Mensch,
der von Kind auf in die elendste Schwermut gefallen ist. Das ganze Dasein ängstigt mich, von der kleinsten Mücke bis zu den Geheimnissen der Inkarnation; es ist mir alles unerklärlich,
am meisten ich selbst"


Ja, er geht sogar soweit, die Liebe seines Lebens, die Frau die er über alles liebt, von sich zu stossen.
Regine Olsen ist fünfzehn Jahre alt, als der 24 jährige Kierkegaard sie kennenlernt, sie sich ineinander verlieben. Als Regine Olsen 18 wird verloben sich die beiden.
Doch Kierkegaard fühlt sich ihrer nicht wert, denkt er hätte nicht das Recht sie an sich zu binden und eine Ehe mit ihr zu führen.
Regine zu verlassen bringt er aber nicht übers Herz.
So sinnt er darauf, sich als unwert darzustellen, damit sie die Verlobung löst, sich von ihm trennt..

"Aus dem Verhältnis als ein Schurke,
wenn möglich als ein Erzschurke hervorzugehen, war das einzige, was zu tun war, um sie wieder frei zu machen."

Schrieb Kierkegaard. Und seine Strategie ging auf. Er brach ihr das Herz, Regina nahm sich später einen anderen.
Doch Kierkegaard kam zeitlebens nicht über seine grosse Liebe hinweg, die er, da er sich unzulänglich fühlte, so schnöde von sich gestossen hatte.

Die Motive der Menschen sind rätselhaft. Und sicher handeln auch heute noch Menschen nach ähnlichen Mustern, auch wenn sie nicht Kierkegaard heissen mögen.
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19.04.2010 um 01:09 Uhr

Keine Kondensstreifen am blauen Himmel

Die letzten drei Tage überzeugten mit viel Sonnenschein in Niedersachsen.
Einfach schön war es.
Förmlich zusehen konnte ich den Büschen wie sie ihre grünen Blättchen austrieben.
Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad. Letzte Nacht allerdings noch leichter Nachtfrost um - 1 Grad.

Aschewolken vom Vulkanausbruch in Island waren nicht zu sehen.
Aber auch nicht ein einziger Kondensstreifen von vorbeifliegenden Flugzeugen störte den Blick.
Ein grenzelnloses Blau aufgrund des Flugverbotes wegen der Vulkanasche. .
Auch mal schön. Sehr schön.
Vielleicht der blaueste Himmel den ich seit langer Zeit sah.
Dazu am Abendhimmel eine liegende Mondsichel.

Jetzt soll es vorübergehend erst einmal wieder kühler werden, bevor es zum nächsten Wochenende über 20 Grad warm wird. Hoffen wir darauf.
Wünsche euch eine schöne Woche, unabhängig davon ob die Sonne scheint oder nicht.
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15.04.2010 um 03:02 Uhr

Entdeckungen

Die jetzige Generation
entdeckt immer, was die alte (vorhergehende) schon vergessen hat.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe ( zu Riemer )

Ist es auch heute noch so?
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12.04.2010 um 15:44 Uhr

Angestarrt zu werden

Jeder sollte lernen mehr Verständnis zu haben.
Wenn ich freundlich auf starrende Blicke reagierte, habe ichnoch nie schlechte Erfahrungen gemacht.
Im Gegenteil, es haben sich oft positive Gespräche ergeben.
Denn die "falschen Charaktere" kann ich als Brandverletzte doch viel schneller erkennen.

Zitat: Britta auf Cicatrix.

Beim spielen zündelte der fünfjährige Nachbarsjunge.
Britta war damals, 1975, neun Jahre alt, lebte in der Nähe von Wuppertal.
Erlitt als Kind bei dem ausbrechenden Feuer schwerste Verbrennungen mit all ihren Folgen..
Beim Sport immer die letzte zu sein, die ausgewählt wurde, ebenso beim tanzen, was sie sich denoch nicht vergällen liess. Das Arbeitsamt wollte sie später in eine Behindertenwerkstatt abschieben. Doch Britta zeigte es ihnen, ging ihren ganz eigenen Weg. Verlor nicht den Mut.

Heute ist Britta die Leiterin der "Selbsthlfegruppe Verbrennungsopfer Nordrheinwestfalen" und Stellvertrende Behindertenbeauftragte eines Unternehmens..

Britta's mutmachenden Bericht könnt ihr hier auf cicatrix.de nachlesen.

Wenn ich nur einem oder mehreren Menschen ein wenig Hoffnung, Anregung gegeben oder sonstwas positives damit bewirkt habe. Dann hätte sich die Mühe schon gelohnt.

Schreibt Britta zum Abschluss ihres Berichtes über ihre Erlebnisse.

Bei mir hat Britta etwas damit bewirkt, vielleicht eine etwas andere Sicht der Dinge und wenn ich mit diesem Eintrag helfen kann, dass noch mehr Menschen sich Gedanken darüber machen, dann freut es mich. .
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12.04.2010 um 02:15 Uhr

Verbrennungen, Leben mit Narben

Verbrannt haben wir uns wohl alle schon einmal.
Wissen wie schmerzhaft eine Verbrennung oder Verbrühung sein kann.
Zum Glück ging es meistens relativ gut aus.

Anders bei Regina Heeß, Schicksal-Berichte

Im März 2000 erlitt Regina Heeß bei einer Spiritusverpuffung schwere Verbrennungen.
Lag wochenlang im Koma auf einer Intensivstation.
Gesicht, Hals, Oberkörper verbrannt und eine Brust weg, so wachte sie wieder auf.

Als sie wieder nach Hause kam, zu einer Familienfeier ging, fragte einer ihrer Angehörigen, der sie nicht erkannte : "Wer hat denn diesen Zombie eingeladen?"

Heute, 10 Jahre später sagt Regina Heeß, sie ist glücklicher und zufriedener, als sie es vor dem Unfall war. Ihr Leben hat einen neuen Sinn bekommen.
Sie führt eine glücklich Partnerschaft, von der sie denkt, hätte sie den Mann kennengelernt als sie jung war, hätte es vielleicht garnicht geklappt.
Sie ist dankbar für ihr Leben, und ja, bor dem Unfall war sie mit ihrem Aussehen nicht so zufrieden. Heute aber ist sie es. .
Eine beeindruckende Frau, wie ich auf Phoenix sehen durfte.

Regina Heeß ist Präsidentin des Vereins
CICATRIX e.V. , ein Verein der sich für Verbrennungsopfer einsetzt.
Ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht.
Selbsthilfegruppen aufgebaut hat, damit Betroffene sich austauschen können.

Und mit Spenden Operationen z. B. für Kinder die durch Verbrennungen entstellt wurden, mit finanziert.
Hier auf der Seite des Vereins

cicatrix.de *klick*

könnt ihr mehr über den Verein erfahren. Ausserdem findet ihr dort Tipps, zur ersten Hilfe und Verhalten bei Verbrennungen.
Ratschläge zu Fragen was die Krankenkassen und Rentenversicherungsträger leisten müssen, sowie vieles weitere was dieses Thema Leben mit Verbrennungen betrifft.
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10.04.2010 um 20:33 Uhr

Descartes und das grosse Buch der Welt

Sobald mein Alter es mir erlaubte,
mich von der Unterwerfung unter meine Lehrer freizumachen, gab ich das gelehrte Studium auf.
Ich entschloss mich, kein anderes Wissen mehr zu suchen als dasjenige, das sich in mir selbst oder in dem grossen Buche der Welt finden konnte.
Ich verwandte den Rest meiner Jugend darauf, zu reisen, Höfe und Heere zu sehen, mit Menschen von verschiedener Art und Stellung zu verkehren, mannigfaltige Erfahrung zu sammeln, mich in den Ereignissen, die das Geschick mir darbot, zu erproben und überall über das, was mir begegnete, so nachzudenken, dass ich davon Gewinn hatte.

Zitat: Descartes

Hört sich für manchen wohl verlockend an, in dem "Grossen Buch der Welt" zu studieren, als nur in den Klassenzimmern der Schulen oder Hörsälen der Universitäten.
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09.04.2010 um 06:01 Uhr

Afghanistan und kein Ende


Erst hiess es friedensfördender und stabilisierender Einsatz.
Jetzt nimmt Guttenberg das Kriegswort in den Mund.
Unsere Soldaten sind in einem "kriegsähnlichen" Einsatz.

Für Friedenssicherung gibt es in Afghanistan viele Tote.
Und es scheint nicht sicherer dort zu werden.

Familien und Partnerinnen weinen und trauern hier um ihre dort, im fernen Afganistan, getöteten Kinder und Partner.

"Feige" und aus dem Hinterhalt angreifend nennt unsere Regierung die Taktik der Talibans.
Ich weiss nicht, wie die Afghanen es sehen, wenn ganze Hochzeitsgesellschaften, oder unbeteiligte Männer, Frauen und Kinder von unbemannten Drohnenangriffen "zufällig" getötet werden.
Auch sie trauern um ihre Angehörigen.

Früher, als die Taliban noch von uns und den USA mit Waffen und Geld unterstützt wurden, als es gegen die Sowjetbesatzung ging, da wurden sie hier noch mutige Freiheitskämpfer genannt, die aus dem Hinterhalt eine übermächtige Sowjetarmee davonjagte.

Heute sind aus den damaligen Freiheitskämpfern Terroristen
und hinterhältige Subjekte geworden, die es zu töten gilt, wo man sie treffen kann.

Haben sie sich verändert, oder hat sich nur unsere Sichtweise verändert, da sie jetzt gegen uns kämpfen?

Als Heidi Brühl in den sechziger Jahren
"Hundert Mann und ein Befehl"
sang, da sollte unsere Armee eine Verteidigungsarmee sein.
Und heute? Heute stehen unsere Soldaten wieder im fremden Land.
Und was ist der Sinn?

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07.04.2010 um 19:12 Uhr

Was erwartet eine Frau

von: sternenschein   Kategorie: Liebe und Emotionen   Stichwörter: erwartet, Frau, sagt, zeige, du, liebst, Forderungen

Was erwartet eine Frau wenn sie sagt, dass man ihr zeigen soll dass man sie liebt?

Fragte sich ein Google Nutzer, der mit diesem Suchbegriff auf meinem Blog landete.

Da ich keine Frau bin, kann ich diese Frage auch nicht beantworten.

Vielleicht können von euch Frauen und Mädchen einige darauf eine Antwort geben.

Auf das, was sie von einem Mann erwartet, wenn sie diese Worte sagt.
Wenngleich ich diese Fragestellung etwas seltsam finde. Denn Liebe ist da, oder sie ist es nicht. Braucht es dafür Beweise?

Ganz sicher ist es kein Liebesbeweis, wenn alles andere einem wichtiger ist, als die Frau die man vorgibt zu lieben. Wenn sie erst unter ferner liefen rangiert.
Nebenbei bemerkt könnte diese Frage natürlich genauso gut von einer Frau stammen, die in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft lebt.
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06.04.2010 um 15:55 Uhr

John Nash "A Beautiful Mind"

Nur in den rätselhaften Gleichungen der Liebe
kann man eine Logik finden.

Zitat aus "A Beautiful Mind"

Gestern schaute ich mir "A Beautiful Mind" mal wieder an.
Der mit vier Oscar's ausgezeichnete Spielfilm zeichnet das Leben des Mathematikers
John Forbes Nash nach.
Etliche werden diesem Film, über einen Menschen zwischen Genie und Wahnsinn, wohl nichts abgewinnen können, mir jedoch gibt der Film sehr viel.
Selbst wenn er sich nur an den Eckdaten des Lebens von John Nash hält, ansonsten viel Raum für künstlerische Freiheit lässt.
Dieses Rätseln beim schauen, was ist real, was entspringt nur der Phantasie des John Nash, was und welche Personeni sind seinem Wahn, seiner Schizophrenie geschuldet.

John Forbes Nash, 1928 geboren, entwickelte die Spieltheorie weiter, schuf das "Nash Equilibrium".
Nash Doktorarbeit besteht aus nur 28 Seiten.
Im Jahre 1994 wurde John Nash der Nobelpreis der Wirtschaftswissenschaften verliehen.

Seit den fünziger Jahren kämpfte John Nash mit seiner Schizophrenie, mit den Stimmen und Personen die real nicht da waren. Und besiegte sie schliesslich, indem er sie ignorierte.

Vieles aus dem Film wird Nash wohl so nicht gesagt haben, aber er sagte in Interwiews:

"Es hängt ja immer von gesellschaftlichen Übereinkünften ab, was als verrückt gilt und was nicht. Schauen sie sich doch nur die katholische Kirche und ihre Wunder an. Man kann offen sagen, dass man daran glaubt und dennoch ernst genommen werden.
Realität ist immer eine Art von Fiktion der alle zustimmen."
"Das ist ja oft das Problem bei Begabten. Sie haben andere als die vorgegebenen Lösungswege und werden deswegen nicht verstanden oder sogar diskriminiert."

Da kann ich John Nash nur zustimmen, eigene und andere Lösungswege zu suchen, sie zu gehen, scheint in unserer Gesellschaft verpönt zu sein.

Im Film heisste es auch:
"Gott muss ein Maler sein, warum sonst haben wir so viele Farben.
Ja, Gott als Maler, schöne Vorstellung wie er die Welt für uns malte, damit wir in dieser Farbenpracht leben und auch lieben können.

Sehr aufschlussreich weshalb John Nash den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften gewann, obwohl Mathematiker eher selten ein Nobelpreis zugesprochen wird, findet ihr hier:

spieltheorie.de/ Nobelpreis für John Nash


Auf der Christian Riek, ein Mathematiker und Spieltheoretiker erklärt, weshalb John Nash seine Arbeiten derart bahnbrechend sind in Bezug auf Wirtschafts- und vor allem Sozialwissenschaften.

Quelle der beiden letzten Nash Zitate: tagesspiegel.de
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05.04.2010 um 04:15 Uhr

Einen roten Faden

Der berühmte rote Faden.
Ihn findet man in meinem Blog nicht unbedingt.
Wer ihn findet kann ihn mir gerne geben.

Bei mir wechseln die Themen meiner Einträge, manchmal fast sprunghaft.
Es ist kaum vorauszusehen worüber ich morgen schreibe. Ich weiss es meistens selbst noch nicht. Selbst wenn ich viele Dinge im Kopf habe über die ich noch schreiben will.
Ja, der rote Blogfaden, in manchen Blogs ist dieser vorhanden.
Bei mir sind es eher die aktuellen Gedanken, manchmal auch meine Fragen die ich an euch habe.

Auch wenn es nichts wirklich zusammenhängendes, aufeinander aufbauendes, in meinen Einträgen gibt, so sagen sie doch einigiges über mich aus.
So gesehen gibt es dann doch einen roten Faden, einen sehr dünnen vielleicht, der sich fast unsichtbar durch die Texte zeiht.

Und viellecht noch die für einen Blog oftmals viel zu langen Einträge, die von euch einiges an Durchhaltevermögen fordern beim lesen.;-)
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01.04.2010 um 05:28 Uhr

Gaensebluemchenblog ist weg

Liebes Gänseblümchen,
deinen Blog las ich vom Anfang seines Bestehens an.
Ich las auch all die Einträge, die du später löschtest.
Immer habe ich dich bewundert, für deine Kraft, deinen Durchhaltewillen, und für deinen unbedingten Lebenswillen, trotz aller Schwierigkeiten.
Stest pustestes du die Wolken bei anderen weg, die Sonne zu uns her. Sprachst Mut zu, auch wenn es dir selbst dabei manchmal nicht gut ging, um es milde auszudrücken.

Dein letzter Eintrag lautete:
"Dieses ist ein Abschied" und
"Ich fahr in die Klinik.
6. OP, 7.OP, eine OP nach der anderen. Wieviele noch und will ich das überhaupt noch"

Ich hatte gehofft, du fährst in die Klinik, wie beim letzten mal und meldest dich dann wieder mit neuem Lebensmut.

Jetzt aber hast du deinen Blog gelöscht.
Soll es ein Abschied für immer gewesen sein?

Liebes Gänseblümchen, egal ob du dich für eine OP entscheidest oder auch dagegen, verstehen könnte ich beides und wünsche dir für alles was du tust und wo du auch bist viel Kraft und alles nur erdenklich gute.

Vielleicht siegt ja doch der Mut weiterzumachen und wir lesen uns irgendwann wieder.
Deine Einträge fehlen mir und ich verneige mcih vor dir, dem Menschen den du uns hier gezeigt hast.
Dem ganz besonderen Menschen der durch deine Worte hindurchschillerte, dem Menschen der nie aufgab.
Ich denke an dich Gaenseblümchen, ganz fest.
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