Gedanken oder Fragen

12.04.2010 um 15:44 Uhr

Angestarrt zu werden

Jeder sollte lernen mehr Verständnis zu haben.
Wenn ich freundlich auf starrende Blicke reagierte, habe ichnoch nie schlechte Erfahrungen gemacht.
Im Gegenteil, es haben sich oft positive Gespräche ergeben.
Denn die "falschen Charaktere" kann ich als Brandverletzte doch viel schneller erkennen.

Zitat: Britta auf Cicatrix.

Beim spielen zündelte der fünfjährige Nachbarsjunge.
Britta war damals, 1975, neun Jahre alt, lebte in der Nähe von Wuppertal.
Erlitt als Kind bei dem ausbrechenden Feuer schwerste Verbrennungen mit all ihren Folgen..
Beim Sport immer die letzte zu sein, die ausgewählt wurde, ebenso beim tanzen, was sie sich denoch nicht vergällen liess. Das Arbeitsamt wollte sie später in eine Behindertenwerkstatt abschieben. Doch Britta zeigte es ihnen, ging ihren ganz eigenen Weg. Verlor nicht den Mut.

Heute ist Britta die Leiterin der "Selbsthlfegruppe Verbrennungsopfer Nordrheinwestfalen" und Stellvertrende Behindertenbeauftragte eines Unternehmens..

Britta's mutmachenden Bericht könnt ihr hier auf cicatrix.de nachlesen.

Wenn ich nur einem oder mehreren Menschen ein wenig Hoffnung, Anregung gegeben oder sonstwas positives damit bewirkt habe. Dann hätte sich die Mühe schon gelohnt.

Schreibt Britta zum Abschluss ihres Berichtes über ihre Erlebnisse.

Bei mir hat Britta etwas damit bewirkt, vielleicht eine etwas andere Sicht der Dinge und wenn ich mit diesem Eintrag helfen kann, dass noch mehr Menschen sich Gedanken darüber machen, dann freut es mich. .
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12.04.2010 um 02:15 Uhr

Verbrennungen, Leben mit Narben

Verbrannt haben wir uns wohl alle schon einmal.
Wissen wie schmerzhaft eine Verbrennung oder Verbrühung sein kann.
Zum Glück ging es meistens relativ gut aus.

Anders bei Regina Heeß, Schicksal-Berichte

Im März 2000 erlitt Regina Heeß bei einer Spiritusverpuffung schwere Verbrennungen.
Lag wochenlang im Koma auf einer Intensivstation.
Gesicht, Hals, Oberkörper verbrannt und eine Brust weg, so wachte sie wieder auf.

Als sie wieder nach Hause kam, zu einer Familienfeier ging, fragte einer ihrer Angehörigen, der sie nicht erkannte : "Wer hat denn diesen Zombie eingeladen?"

Heute, 10 Jahre später sagt Regina Heeß, sie ist glücklicher und zufriedener, als sie es vor dem Unfall war. Ihr Leben hat einen neuen Sinn bekommen.
Sie führt eine glücklich Partnerschaft, von der sie denkt, hätte sie den Mann kennengelernt als sie jung war, hätte es vielleicht garnicht geklappt.
Sie ist dankbar für ihr Leben, und ja, bor dem Unfall war sie mit ihrem Aussehen nicht so zufrieden. Heute aber ist sie es. .
Eine beeindruckende Frau, wie ich auf Phoenix sehen durfte.

Regina Heeß ist Präsidentin des Vereins
CICATRIX e.V. , ein Verein der sich für Verbrennungsopfer einsetzt.
Ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht.
Selbsthilfegruppen aufgebaut hat, damit Betroffene sich austauschen können.

Und mit Spenden Operationen z. B. für Kinder die durch Verbrennungen entstellt wurden, mit finanziert.
Hier auf der Seite des Vereins

cicatrix.de *klick*

könnt ihr mehr über den Verein erfahren. Ausserdem findet ihr dort Tipps, zur ersten Hilfe und Verhalten bei Verbrennungen.
Ratschläge zu Fragen was die Krankenkassen und Rentenversicherungsträger leisten müssen, sowie vieles weitere was dieses Thema Leben mit Verbrennungen betrifft.
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