Gedanken oder Fragen

06.05.2010 um 04:23 Uhr

Michel de Montaigne und die Jugendliebe

Ich habe mir in meiner frùhen Jugend
an der Frauenliebe die Finger verbrannt, und ich habe all die rasenden Leiden durchgemacht, welche denen zuteil werden, so sagen die Dichter, die sich ihr hemmungslos und sinnlos hingeben; freilich habe ich mir dieses schmerzhafte Erlebnis später zur Lehre dienen lassen.

Zitat: Michel de Montaigne (1533 - 1592 )

Kennen wohl die meisten von uns, dass die Liebe auch rasende Leiden bescheren oder schmerzhaft sein kann. Da hat sich wohl in den letzten 500 Jahren nicht sehr viel verändert.
Und doch, kann oder sollte man sich dieses als Lehre dienen lassen? Der Liebe entsagen, oder sich nicht mehr hemmungs und sinnlos hingeben.
Der Liebe aus dem Wege gehen?
Dieses kann doch auch nicht der Weg sein.
Nimmt man sich damit nicht mehr, als man eventuell dadurch gewinnen wùrde?
Die Liebe fragt nicht, sie ist oder sie ist nicht.
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