Gedanken oder Fragen

23.08.2010 um 18:43 Uhr

Steinmeier spendet Niere für seine Frau

Als Politiker mag ich ihn nicht.
Frank Walter Steinmeier, ehemaliger Aussenminister und Kanzlerkandidat der SPD, jetzt Fraktionsvorsitzender.
Habe etliches gegen ihn geschrieben.
Denn Steinmeier war der Mitinitator der Hartz IV Gesetzgebung, die weite Teile der Bevölkerung ins Elend stürzte. Ebenso auch ein Befürworter der Rente mit 67, die einer faktischen Rentenkürzung gleichkommt. Zusammen mit Müntefering und Schröder der Ruinator der SPD.

Jetzt nimmt sich F.W. Steinmeier eine kurze Auszeit von der Politik.
Seine Frau leidet unter einer Nierenerkrankung, die sich derart verschlimmert hat, so dass sie nur noch mit einer Spenderniere zu retten ist.
Frank Walter Steinmeier will ihr seine Niere spenden, damit sie weiterleben kann. So zieht er sich für die Nierentransplantation für eine Weile von der politischen Bühne zurück.

Auch wenn ich ihn politisch nicht mag, so hat er doch vom menschlichen Aspekt her betrachtet meine Hochachtung für diesen Schritt, der seiner Frau das Leben retten und ermöglichen soll.
Ich wünsche beiden, F. W. Steinmeier und seiner Frau eine gute und baldige Genesung.
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23.08.2010 um 17:54 Uhr

Textilkette Kik erhöht den Basislohn

Auch wenn sich etwas verbessert, sollte darüber geschrieben werden.
In diesem Fall über die Textilkette Kik.

Kik, ein Textildiscounter, der zur Tengelmann Gruppe gehört, wird ab den 1. Oktober den Basislohn seiner Beschäftigten auf 7.50 Euro anheben.
Dieses ist eine Erhöhung des Basislohnes um 1 Euro.
Profitieren werden davon überwiegend die Teilzeitjobsausübenden der Kik Kette.

Gut, 7,50 Euro die Stunde, da bricht bei den Beschäftigten noch nicht der Reichtum aus.
Es zeigt auch, dass wir in Deutschland endlich Mindestlöhne in allen Branchen brauchen.

Aber doch ist es ein Fortschritt.
Vielleicht der Fernsehsendung "Die Kik Story" geschuldet, die auf die Arbeitsbedingungen in den 2.480 Filialen mit ihren 15.000 Mitarbeitern in Deutschland hinwies.
Die Sendung sorgte für Empörung bei den Menschen, so dass die Kik Geschäftsleitung scheinbar reagieren musste.

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass Kik bei seinen Zulieferern in Asien, dafür sorgt, dass seine angebotenen Waren unter menschenwürdigen Bedingungen und angemessener Entlohnung hergestellt werden.
Selbst wenn wir als Kunden einige Cents mehr für das Kik Angebot zahlen müssten, könnte die Kik Erfolgsstory dann weitergehen, ohne dass die Kunden ein schlechtes Gewissen beim Kauf der Kik Waren haben müssen.

Siehe auch Die Kik Story heute im TV
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