Gedanken oder Fragen

01.08.2011 um 21:56 Uhr

Sehnsuchtsvolles warten

Auch Katzen können Sehnsucht empfinden,
Davon bin ich fest überzeugt.
Selbst wenn sie manches mal recht phlegmatisch erscheinen mögen, oftmals mit Ruhe und Gelassenheit reagieren. Sich ihre Streicheleineiten nur abholen, wenn sie es auch wirklich selbst wollen, so können sie doch auch vermissen.

Sehnsucht macht sich in ihnen breit, wenn ihr Mensch mal für einige Zeit nicht da ist. Umso mehr freuen sie sich, wenn sie ihn dann wieder begrüssen dürfen.

Da geht es ihnen nicht nur um das Futter, nein, da geht es ihnen um ihren ganz persönlichen Menschen, der ihnen an ihr Katzenherz gewachsen ist,

Man sieht es schon an dem Ausdruck ihrer Freude, wenn man nur kurze Zeit weg war. Wie sie an der Tür schon warten, einem um die Beine streichen. Schnurrend den Menschen, ihren Menschen begrüssen.

Und da sage noch einmal einer, Tiere könnten nicht denken, nicht empfinden.
Ja, ich glaube sie können sich Sehnsucht empfinden.

Diese Sehnsucht gibt es auch bei Hunden.
Bei Hunden sowieso. Sie verschmähen aus Traurigkeit oftmals ja sogar ihr Futter, wenn ihr Besitzer nicht da ist. Winseln leise vor sich hin. Schauen immer wieder zur Tür, wohl mit dem Gedanken, wann kommt er/sie denn endlich. Nur weil sie nicht "weinen" können, denekn wir manchmal, sie sind zu so tiefen Empfindungen nicht fähig. Oh, doch, dass sind sie, sie weinen stille Tränen, wenn sie sich sehnen.

Wenn ich mal auf Charly aufpasste, dem Hund meiner Tochter, dann heftete er seinen Blick den ganzen Tag und die ganze Nacht an der Haustür, immer in der Erwartung, dass sie hereinkäme.
Charly mochte mich, er liebte mich, freute sich jedesmal wie wahnsinnig, wenn er mich sah.
Doch sie, meine Tochter, sie war die Bezugsperson für ihn. Nach ihr, da sehnte sich Charly, wenn sie mal nicht da war.
Ja, auch bei Hunden, da wird SEHNSUCHT, nach dem geliebten Menschen, ganz gross geschrieben.
Und vielleicht träumte Charly auch von ihr, in diesen seltenen Momenten, die sie ihn mal alleine liess.
Ja, auch Hunde und Katzen können träumen, sehr sogar, nicht nur wir Menschen.
.

01.08.2011 um 16:09 Uhr

Bauernregeln August

Die Wetter und Bauernregeln für den Monat August.

August, der Erntemond.

Lostage:
10. August Laurentius
16. August Joachim
24. August Bartholomäus

Wenn's lange regnet im August, regnet's Honig und auch Most.

Was der August nicht kocht, kann der September nicht braten.

Der Tau ist dem August so Not,
als jedermann sein täglich Brot.

Wenn's zu Joachim regnet, dann folgt ein warmer Winter.

Ist am Laurenzi und Bartholomäus heiter und schön, so folgt ein schöner Herbst.

Schön und gut, dass es Honig und auch Most gibt, wenn es im August regnet.
Doch vom Regen und trüben Tagen habe ich die Nase erst einmal voll. Ich will die Sonne sehen, wenn es sie denn überhaupt noch gibt.
Wir haben die Hundstage, es sollten die wärmsten Tage des Jahres sein.
Und dann so etwas, Temperaturen unter 20 Grad, morgens um 9 Uhr, gestern, noch so dunkel wie im Winter, kann doch nicht angehen. Ich will es anders haben, ja!
Die angekündigte Wärme und das schöne Wetter für diese Woche ist hier jedenfalls noch nicht angekommen.
Die Spinnen weben seit Wochen, gerade so als sei es Spätherbst, ihre Spinnennetze.
Kein Stern erhellt die Nacht mit seinem Schimmer, die Wolkendecke verhindnert es.

Mal schauen was Laurentius sagen wird, wenn die Laurentius Tränen fallen. Hoffe sie fallen nicht als Regen, sondern wirklich als hell aufleuchtende Sternschnuppen. Die Tränen des Laurentius.

Im übrigen sagt das Horoskop für das Sternzeichen des Monats, dem Löwen, voraus:
Liebeserklärungen, ja sogar Eheversprechen liegen in der Luft. Da sollten sie sich unbedingt mit ihrem neuen Schatz treffen und turteln.

Na dann, dann wird es wenigstens für den Löwen eine heisse Zeit werden, dieser Monat August.
.