Gedanken oder Fragen

28.02.2012 um 15:09 Uhr

Noserings and Shoestrings

Noserings and Shoestrings
Gesungen von Nina Nesbitt.
Manche Youtube Videos überraschen durch Nebensächlichkeiten, die man erst beim zweiten Hinschauen entdeckt.

Ich war fasziniert, nicht von der Sängerin Nina Nesbitt, obgleich sie gut ist, singen kann und wohl auch als Songschreiberin ihre Qualitäten hat.

Nein, etwas ganz anderes hat mich in diesem Video fasziniert.
Nun ratet mal, was es war, was mich immer noch einmal gespannt hinschauen liess?




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25.02.2012 um 08:47 Uhr

Nils, wo bist du?

von: sternenschein   Kategorie: sonstiges und allgemeines   Stichwörter: Nils, Blogigo, DUBIOSE, Werbung, Blogs, kotzt

Es kotzt mich an.
Aber sowas von.
Diese ganzen Medikamentenblogs mit ihrer dauernden Scheisswerbung und blöden Einträgen im Minutentakt.
Es scheint schon wieder Überhand zu nehmen und Nils scheint nichts dagegen zu machen oder es nicht zu bemerken.
So macht das bloggen keinen Spass, wenn man seine Einträge zwischen lauter Werbung für obskure Potenzmittel und anderen Arzneimittel oder Werbung für Spiele wiederfindet.;-((
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25.02.2012 um 06:27 Uhr

Den Tod aussperren

Aussperren kann man den Tod wohl nicht, er gehört zum Leben dazu.
Da ist nichts mit Tür zu machen und er bleibt draussen.
Selbst wenn wir es vielleicht manchmal gerne so hätten.

Unser Umgang mit dem Tod ist ein seltsamer.
Es wird nicht gerne über Gevatter Tod gesprochen. Meistens wird der Tod als Mann dargestellt, als Mutter Tod kommt er seltener daher.
Tröstlicher könnte der Tod vielleicht sein, wenn er in einer Frauenrolle daherkommen würde. Mutter Tod, die den Menschen in ihre warmen fürsorglichen Arme schliesst, um ihn zu seiner letzen Reise abzuholen.

Weit weg soll der Tod sein, ein Tabuthema in unserer heutigen Gesellschaft.
Und die Hinterbliebenen, sie stehen oft da mit ihrer Trauer, von der die meisten nichts hören wollen. Mit der Trauer, dem Leid des anderen nicht umgehen können oder auch nicht wollen.

In Hamburg Harburg will der Hospizverein ein Hospiz für Sterbende erbauen.
Dort im Grünen, in einer ruhigen Gegend, sollen sie ihre letzten Tage in schöner und angenehmer Umgebung verbringen können.

Einige Nachbarn wollen gegen den Bau des Hospiz klagen. Sie befürchten die Konfrontation mit dem Tod, Wollen keine Leichen oder Kraneknwagen vorbeifahren sehen. Glauben ihre Grundstücke würden dadurch einen Wertverlust erleiden.
Fordern zumindest einen Sichtschutz, eine Mauer um das Hospiz, damit sie das Elend nicht mit eigenen Augen sehen müssen. Schieben ihre Kinder vor, indem sie sagen, sie müssten ihren Kindern den Anblick dieser Einrichtung ersparen.

Mir erscheint dieser Umgang und dieses hinwegweisen von allem was mit dem Tod zu tun hat, sehr merkwürdig. Ja Unmenschlich sogar.
Auch Kinder werden schon mit dem Tod konfrontiert. Da sterben Haustiere, Verwandte, Grosseltern, wie will man all dieses von den Kindern fernhalten, ohne es ihnen zu erklären?
Bei den Hamstern oder Meerschweinchen greifen die Eltern manchmal zu einem Kunstgriff, kaufen eines in der Farbe des verstorbenen Tieres und tun so, als sei es dieses. Lügen das Kind an, ohne ihm die Chance zu geben, sein Tier würdevoll zu begraben, sich von ihm zu verabschieden.

Beerdigungen, Friedhöfe und Leichenwagen sind doch kein "BÄÄHHH", auch wenn man in unserer Gesellschaft leicht den Eindruck gewinnen könnte.
Ich begrub als Kind meinen Hamster, schaute aus dem Fenster meiner Schule genau auf einen Friedhof. Sah dort oftmals die Trauernden gehen, wenn sie ihren Verstorbenen die letze Ehre erwiesen. Ich fand als Kind da nichts unheimlich dran.
Die erste Tote sah ich mit vier Jahren, es war eine Wasserleiche, eine ertrunkene Frau, die angespült und von der Polizei geborgen wurde.
Wenn ich mit meinem Vater übers Land in Schleswig Holstein mitfahren durfte, war es ganz normal, damals, dass auf den Dörfern auf der Landstrasse manchmal ein schwarzer Leichenwagen fuhr. Es bildete sich eine lange Kolonne hinter den Trauergästen und anderen Fahrzeugen, da es sich nicht gehörte den Verstorbenen auf seiner letzten Reise zu überholen.
Die Leichenwagen damals waren meistens schwarzglänzende Mercedes Kombis, manchmal sogar mit einem Glasgehäuse über der Ladefläche, so dass man den Blumengeschmückten Sarg wunderschön sehen konnte.
Für mich als Kind hatte dieses etwas von Tod, Beerdigung, Trauer, aber auch von Schneewittchen, wegen deses prachtvollen Glassarges.

Heute aber will keiner mehr einen Leichenwagern sehen, am besten sie würden in Tarnfarben fahren und die Zeit einen Leichenwagen, der den Verstorbenen zu seinem letzten Ruheort bringt, nicht zu überholen, die würde sich heute auch noch kaum jemand nehmen.

Spiegel-Online/Widerstand gegen Hospiz *klick*
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23.02.2012 um 06:39 Uhr

Ich bin ich und die Selbstwahrnehmung

Sehen wir den anderen wirklich?
Oder sehen wir in unserem Gegenüber nur was wir sehen und wahrnehmen wollen?
Erschaffen uns ein Bild, welches scheibar mit der Realität übereinstimmt, doch das Gegenüber mit seiner ganzen Persönlichkeit nicht wirklich erfasst.

Viele fühlen sich ja nicht wirklich erkannt, viele fühlen sich auch verkannt.
Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung differieren häufig.
Wobei die Sache mit der Selbsteinschätzung auch nicht gerade einfach ist.
Denn wer kennt sich schon selbst und schätzt sich auch wirklich und objektiv richtig ein?

Wir können Vorbehalte gegen manche Menschen haben, die auf Irrtümer beruhen, oder auch auf Vorurteile die in uns verfestigt sind oder uns "eingepflanzt" wurden.
Und diese Vorurteile, sie können wir auch in der Betrachtung unseres Selbstbildes haben.

Wie oft hören wir, wenn ein Mensch sich selbst Charakterisiert, er sei Tolpatschig, zu dünn oder dick, naiv, kein Mathe oder Sprachgenie und vieles andere, was häufig aber mit den von uns wahrgenommenen Realitäten garnicht übereinstimmt.

Ich bin ich!
Ich bin das, was Du erst dann sehen wirst,
wenn Du Deine Augen öffnest!


Schrieb @Witchboard hier mal in einem Kommentar.
Ich finde es ist ein wunderschönes Zitat.
Wir sollten wohl viel öfter die Augen WIRKLICH öffnen, nicht nur um zu sehen was wir sehen wollen, sondern um den anderen wirklich und ganz wahrzunehmen.
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22.02.2012 um 10:48 Uhr

So etwas nenne ich Grösse

"Es tut mir leid, dass Deine Frau meinetwegen so traurig ist.
Natürlich hasst sie mich... kann ich gut verstehen. Ich stand ja selbst schon auf der gleichen Seite.
Bitte sage ihr trotzdem, dass ich ihr nicht den Mann nehmen werde!!!!!
Lieber XXXXX,
bitte genieße diesen Moment des "Schwebens". Er ist wunderschön, tut so gut und wir empfinden so selten so....
Doch ich werde mich jetzt wieder zurückziehen....
Alles Gute für Euch!
Ich drücke fest die Daumen, dass ihr Beiden diese Krise gut übersteht!

Zitat: aus einem Kommentar des Eintrages "verliebt in Jugendliebe":
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22.02.2012 um 09:29 Uhr

Alexis Zorba und der Zusammenbruch

Der schönste Filmzusammenbruch der damaligen Zeit.
Alexis Zorba, Griechische Lebensfreude und nach dem Zusammenbruch tanzt er am Strand den Sirtaki.
Der Sirtaki wurde extra für diesen Film erfunden.
Eine wunderbare Szene.
Bleibt zu hoffen, dieser Film ist kein Orakel für das Griechenland der Jetztzeit.
Das Griechenland, welches heute kurz vor dem Zusammenbruch steht.
Auf Merkels Wunsch und Anregung hin kaputtgespart wird.

Wir hören immer von Griechenlandhilfen und Griechenlandrettungspakete.
Doch den einfachen Griechen geht es mit diesen Sparauflagen immer schlechter.
Der Konsum und die Produktion sind zusammengebrochen, die Jugendarbeitslosigkeit beträgt rund 50 % die Selbstmordrate hat enorm zugenommen. Die Armut erreicht die Mittelschicht.
Obdachlosigkeit ist ein grosses Problem in der Bevölkerung geworden.
Kinder brechen im Unterricht vor Schwäche ohnmächtig zusammen, da ihre Eltern kein Geld für Nahrung haben.Da sie ihre Kinder nicht mehr ordentlich versorgen können, bitten sie zum Teil die SOS Kinderdörfer darum, ob diese ihre Kinder aufnehmen könnten.
Die ärztliche Versorgung ist fast zusammengebrochen, in den Krankenhäusern fehlen die Medikamente.

Es ist noch nicht genug, sagen Merkel und Schäuble, die Sparanstrengungen der Griechen, die Lohn und Rentenkürzungen müssen noch härter werden, fordern sie.

Sind Merkel und Schäuble erst zufrieden, wenn Griechenland ganz zusammengebrochen ist, die Menschen dort tot und verhungert auf den Strassen liegen?
Die einfachen Griechen, die jetzt unter der Finanzkrise leiden müssen, sie sind doch nicht schuld an der Verschuldung Griechenlands. Sie waren es doch nicht, die über ihre Verhältnisse gelebt haben.
Wo bleibt das Mitgefühl für unsere europäischen Nachbarn in Griechenland?
Wer hat etwas von der Griechenlandhilfe, wenn die Menschen dort mit dieser "Hilfe" immer mehr darben und Hungern müssen?
"Chef, Hast Du jemals erlebt, wie etwas so schön zusammen kracht?" fragt Alexis Zorba nach der Katastrophe und lacht. Dann tanzt er den Sirtaki.
Ich hoffe den Griechen bleibt ein derartiger Zusammenbruch erspart.



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20.02.2012 um 08:25 Uhr

Vergauckelt

Da wird uns etwas Vorgegauckelt.
Die Medien, allen voran die BILD Zeitung und ihr Anhangsorgan Spiiegel-Online haben Joachim Gauck zum Bundespräsidenten auserkoren.
Seit der Wulff Wahl stlisieren sie Gauck zum Präsidenten der Herzen, zum Freiheitskämpfer und bauen ihn als Bürgerrechtler auf.

Und die Parteien salutieren vor der Macht der geballten Gauck Medien.
SPD/Grüne/CDU/CSU/FDP erklären ihn Unisono zu ihren Kandidaten.
Die Wahlfrauen und Wahlmänner der Bundesversammlung haben gefälligst zu spuren, wenn die Befehle aus den Parteizentralen von oben kommen.
Einen Gegenkandidaten gibt es bisher nicht,
Frohes wählen, fast im wie im Politbüro. Der Kandidat erhält 98,9 Prozent der Stimmen. Kennt Merkel ja.
Die letzten beiden Präsidenten Köhler und Wullf hat sie ja auch ohne weiteres durchgesetzt. Jetzt also der von der FDP nominierte Gauck,
Die FDP wird schon wissen, weshalb sie diesen Wirtschaftsfreundlichen Gauck haben wollte. Ist er doch für freiere Finanzmärkte, niedrigere Löhne, weniger Sozialstaat und für Thilo Sarrazins Ausländerfeindliche Töne.
Da können die SPD und die Grünen nur zustimmen. Gauck liegt voll auf ihrer Welle. Der Sozialabbau, die Privatisierungen, die Kürzungen der Rente, sie müssen doch weitergehen.

Gauck beschimpfte die Hartz IV Montagsdemonstranten als Dumm, ebenso die Okkupy Bewegung. Wer für die freien Finanzmärkte eintritt, der muss ja auch etwas gegen Demonstranten haben, die vor Banken demonstrieren gehen.

Angeblich war Gauck ein Bürgerrechtler in der DDR als er dort Pfarrer war. Doch hervorgetan bei den Montagsdemos in der DDR hat er sich nicht, erst als die Wende kam, es abzusehen war , dass das DDR System zusammenbricht, da war er dann dabei. Laut einer Umfrage will eine grosse Mehrheit Rostocker Bürger ihn nicht als Ehrenbürger haben. Sie sehen in Gauck eher einen der ersten Wendehälse der DDR.
Aufgeklärt ist auch immer noch nicht, weshalb er in einer Anhörung das Parlament belog, was die Anzahl der EX Stasi Mitarbeiter in seiner Gauck Behörde betraf.
Merkwürdig finde ich auch, dass Joachim Gauck die Offenlegung der Stasi Akten über Angela Merkel und Helmut Kohl verweigerte.

Nein, mein Präsident der Herzen wird Joachim Gauck ganz sicherlich nicht sein.
Ich fühle mich von diesem Polit und Medienzirkus eher VERGAUCKELT.
Nicht einmal weil ein Kirchenmann Präsident werden soll in unserem Staat, aber da würde es bessere Kirchenleute geben, wie zum Beispiel Eugen Drewemann oder Margot Käßmann, die sich wenigstens für die Menschen hier einsetzen würde. Die Sachen beim Namen nennt, sagt was hier in Schieflage ist und nicht wie Gauck es macht, die Rüstungsindustrie und die Bundeswehreinsätze in Afghanistabn befürwortet.

Die Bildzeitung, der Springer Verlag, SPIEGEL online und die Finanzindustrie die dahinter steht, sie werden schon wissen, weshalb sie Gauck durchsetzen wollen.
Dann doch lieber ein Klaus Töpfer oder ein Georg Schramm.
Nur dann würde es ja keine 98,9 Prozent der wahlberechtgten Stimmen geben.

Noch kurz etwas zu unserem Ex Präsidenten Wulff.
Er war eine Fehlbesetzung die Angela Merkel durchsetzte. Letztendlich fiel er ihr auf die Füsse, sie hatte ihn zu verantworten und ins Amt gehievt.
Es ist auch gut, dass Wulff jetzt zurückgetreten ist.
Doch die Häme von Spiegel-Online Redakteuren nach seinem Rücktritt, sie war und ist etwas daneben. Klar kann man etwas dagegen haben, wenn Wulff sich durch seine Ämter Vorteile verschaffte, das Parlament anlog.
Doch in der Spiegel Berichterstattung darauf abzuheben, Wulff kam aus kleinbürgerlichen Verhältnissen, aus der Armut praktisch, sei kein Weltmann der zu den oberen Zehntausend dazugehörte, konnte nur mit einem biederen Billigreihenhaus in Burgwedel aufwarten, diese Kritik finde ich daneben. Gerade als ob ein Mensch der aus kleinen Verhältnissen kommt, nicht zum Präsidenten aller Deutschen taugen könnte. Die grosse Mehrheit der Deutschen wohnt doch schliesslich auch nicht in Villen und Villenvororten.
Diese sogenannte Kleinbürgerlichkeit kann man Wullf nicht vorwerfen.
Vorwerfen kann man ihm aber, wenn er sich durch und an sein Amt unrechtmässig bereichern wollte.

Ich lasse mich nicht mehr von der Presse VERGAUKELN.
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18.02.2012 um 13:01 Uhr

Umfrage zu Halluzinationen

Habt ihr hin und wieder Halluzinationen?
Fragte @Lullaby vor vor einigen Tagen in einem Blogeintrag.
Startete dazu eine Umfrage.
Fragte sich, wieviele wohl an dieser Umfrage teilnehmen würden, da ja jeder Mensch damit anders umgeht und einige es wohl nicht zugeben würden oder es ihnen peinlich ist, Halluzinationen zu erleben.

Nun gibt es ja unterschiedliche Arten von Halluzinationen, einige sind optischer Art, andere akustischer Art. Das kann von Dinge sehen, die nicht wirklich da sind, bis zum Stimmen oder Musik hören gehen, obwohl es still ist.
Unterschiede bestehen auch noch darin, ob man selbst in dem Moment des Erlebens bemerkt es ist ein Hallunzination oder das Gesehene bzw. Gehörte als real ansieht.
Da, wo sich Trugbild und Wirklichkeit vermischt.

Ich finde diese Umfrage von @Lullaby sehr interessant und würde mich freuen, wenn recht viele von euch an dieser Umfrage teilnehmen würden.

Hier geht es zur Umfrage

zur @Lullaby Umfrage "Hattet ihr schon einmal Halluzinationen?" *klick*

In der Seitenleiste bei ihr könnt ihr "abstimmen".
Auch Gäste und Besucher können an dieser Umfrage bzw. Abstimmung teilnehmen.
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18.02.2012 um 11:56 Uhr

Halluzinationen

Stimmung: gut auch ohne Halluzinationen

Ich sehe was, was du nicht siehst.
Könnte man es auch nennen.
Halluzinationen.
Manchmal hört man auch etwas, was andere nicht hören.

Das Gehirn sammelt ständig neue Informationen, unablässig und jederzeit. Penfield behauptete, es speichert fast alles, was wir sehen, hören, fühlen, riechen in unserem Erinnerungsspeicher.

Wenn von aussen nichts neues kommt, dann langweilt sich unser Gehirn. Beschäftigt sich mit sich selbst. Kramt in dem Erinnerungsspeicher herum und holt von dort alles mögliche hervor.
Nachts zum Beispiel, wenn wir schlafen. Das Gehirn arbeitet weiter und schickt uns in Traumwelten.

Jeder Mensch kann wohl halluzinieren.
In einem Experiment welches das ZDF auf seinem Dokukanal zeigte, wurden Freiwillige für 2 Tage unter der Erde in einem Bunker eingesperrt.
Isoliert und abgeschlossen, jeder für sich in einem Zimmer, in dem nur ein Bett und ein Stuhl stand.
Bei der Hälfte der Probanden fand dieses Experiment in völliger Dunkelheit statt.
Sie verloren sehr schnell jedes Zeit und Raumgefühl, fingen als erste an zu halluzinieren.
Sie sahen Dinge, wie Schlangen, Krokodile, Menschen, die garnicht da waren.
Beide Gruppen hatten das Gefühl fast verrückt zu werden.
Beeindruckend war, das Ende des Experiment, wie diese Menschen ihre Freiheit genossen, die Schönheit ihrer Umwelt um sich herum mit ganz anderen Augen sahen.

Dadurch, dass unser Hirn der ständigen Stimulation bedarf, kommt es durch Unterversorgung mit Informationen zu diesen Halluzinationen ohne äussere Reizgeber.
Aber auch durch Schlafentzug, Isolation, Meditation und Drogen kann es zu Halluizinationen kommen.

Halluzinationen haben inzwischen viel von ihrem unheimlichen Flair verloren. Sie gelten als eine natürliche Reaktion unseres Gehirns, die aufgrund unterschiedlicher Einflüsse entstehen können.

Dr. Erich Kasten
beschrieb auf seiner Seite wie es zur Entstehung dieser Erfahrungen der anderen Art kommen kann und wie man damit umgehen sollte.
Dr. Erich Kasten "sammelt" Halluzinationen.

Spiegel.de/wissenschaft/Halluzinationen sind kein Grund für Panik* klick*

Irgendwie ist mir dadurch klarer, weshalb in der Bibel die Gottes und Engelserscheiniungen meistens in der Wüste geschahen. Abgeschieden und alleine von anderen Reizen.

Ob ein De ja vu oder Dejaveus den Halluzinationen zuzurechnen sind, weiss ich nicht. Sie sollen ja entstehen durch zeitliche Verschiebungen in den Reizleitungen, dass beim erleben, das Hirn schon in Erinnerungen herumkramt, meistens ausgelöst durch Übermüdung.
Was ich nicht ganz glauben kann, denn wieso weiss ich in einem solchen Moment, bis zu einem gewissen Zeitpunkt, was in den nächsten Momenten geschehen wird? Solange, bis das geschehen abweicht und das De ja Vu, manchmal erst nach Minuten, sich dadurch wieder auflöst.

Halluzination, ein sehr interessantes Thema, wie ich finde, mit dem fast jeder schon mal auf die eine oder andere Art in Berührung kam und sich fragte, was ist das?
Hattet ihr schon Erlebnisse dieser Art? Halluzinationen zwischen Wirklichkeit und Phantasie?
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18.02.2012 um 07:58 Uhr

Busfahrer verdienen zuviel

Die Busfahrer bekommen einen fürstlichen Stundenlohn.
Der muss gekürzt werden.
Denken sich die Nahverkehrsbetriebe der Celler CeBus in Niedersachsen.
Sie empfinden den Stundenlohn für einen Busfahrer von 13,40 Euro als wesentlich zu hoch.

So wollen sie jetzt die Stundenlöhne von 30 Busfahrern auf 8,39 Euro kürzen.
Verantwortung für die Fahrgäste hin oder her, Verantwortung für die Schulkinder die der Schulbusfahrer transportiert, ebenso, sie scheint uns und dem Land sowie der Stadt Celle nicht mehr Wert zu sein, als diese 8,39 Euro Lohn die Stunde.
Ob der Busfahrer davon leben kann, seine Kinder und Familie ernähren kann, es scheint egal zu sein. Er kann notfalls ja sein Gehalt durch Hartz IV vom Staat aufstocken lassen, oder sich noch einen Zweitjob in der Nacht suchen, kellnern oder Nachts Zeitung austragen. Am Tage dann völlig übermüdet die Kinder und die Personen, die auf dem flachen Land auf dem Bus angewiesen sind, durch die Gegend kutschieren.

Vor etwas über 10 Jahren wurde der öffentliche Nahverkehr in Celle privatisiert. Die Zuschüsse der Stadt für die CeBus sind jetzt ausgelaufen, da muss gekürzt werden.
Ansonsten droht die CeBus mit der Stilllegung von Strecken.
Schöne neue Welt, mit diesen ganzen Privatisierungen öffentlicher Aufgaben.

Uns geht es gut, sagt Kanzlerin Merkel. Wir können stolz auf Deutschland und das Wirtschaftswunder 2.0 sein.

Ob dieses die Busfahrer, die von den Lohnkürzungen betroffen sein werden, auch so sehen bezweifel ich stark.

Die SPDCDUFDPGrünen im Landtag von Niedersachsen zucken nur mit den Schultern, ihnen ist es egal. Da müssen halt die Busfahrer ihren Gürtel enger schnallen. Opfer müssen wir alle bringen, vor allem die, die eh schon wenig haben.

Nur die Partei Die Linke brachte im Landtag von Niedersachsen eine kleine Anfrage zu diesem Thema ein und protestiert gegen die Lohnkürzungen.
Immer diese Linken in den Landtagen, die sind auch gegen alles, sogar gegen Lohnkürzungen. Unmöglich.;-)
Dabei müsste doch inzwischen selbst der letzte Ignorant bemerkt haben, dass es uns allen besser geht, je niedriger die Löhne sind.

Seien wir doch mal ehrlich, es geht uns so gut wie selten zuvor. Wir leisten uns sogar Armenspeisungen.
Nein, keine Armenspeisungen, sondern Tafeln.
Die Tafel hört sich doch gut an, eben wie ein üppig gedeckter Tisch, mit Leuchtern, feinem Porzelangeschirr auf Damasttischdecken und die delikatesten Speisen werden aufgetischt. Darf es noch etwas mehr sein? So verwöhnt werden bei uns die armen Menschen. Sie brauchen nicht Hungern und da ist an dieser grossen Tafel wohl auch noch Platz für die Schulbusfahrer, falls sie mit ihren Hungerlöhnen nicht auskommen sollten.
Danke Deutschland, Danke Angela.
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16.02.2012 um 07:16 Uhr

Die Schneekönigin

Stimmung: gut

Da setzte sie sich hin und weinte;
aber ihre Tränen fielen gerade auf die Stelle, wo ein Rosenstrauch versunken war, und als die warmen Tränen die Erde benetzten, schoss der Strauch auf einmal empor, so blühend, wie er versunken war, und Gerda umarmte ihn, küsste die Rosen und gedachte der herrlichen Rosen daheim und mit ihnen auch des kleinen Kay.

So heisst es in Christian Anders Märchen

Die Schneekönigin (klick hier um das Märchen zu lesen)

Ich liebte als Kind, dieses Märchen von Gerda und Kay.
Von diesem Mädchen, dass alles, aber auch alles tut, um ihren Kay wiederzufinden.
Kay, der einen Splitter des Spiegels, der alles hässlich macht, ins Auge bekam und sein Herz zu Eis gefror..

Nachdem er mit der Schneekönigen, dieser so schönen kalten Frau, in ihren riesigen Eispalast fuhr.
Die Schneekönigin, die von sich sagte, dass sie im Spiegel des Verstandes sässe, und dass dieser der einzige und der beste der Welt sei.

Was fieberte ich mit Gerda, auf der Suche nach ihrem Kay mit. Wusste schon immer genau an welchen Stellen mir die Tränen kamen.
Und nie wollte ich wie Kay werden, der das wirklich schöne nicht mehr sieht. Niemals. Hoffte so sehr, wenn es einmal so kommen sollte, dass es auch für mich eine Gerda gibt, die mich sucht, mein Herz wieder auftaut.
Ich bin nicht wie Kay geworden, hoffe ich zumindest.
Es kamen wohl auch einige Gerdas, die mich suchten. Und vielleicht hatte ich doch manchmal ein kleines Stück dieses Splitters, des Spiegel des Verstandes im Herzen. So dass ich Gerda nicht erkennen konnte.

Nein, ich will nicht wie Kay sein, ich will mit dem Herzen sehen, ich will fühlen. Im Märchen geht es meistens gut aus. In der Wirklichkeit aber?

Da sassen sie beide, erwachsen und doch Kinder, Kinder im Herzen, und es war Sommer, warmer wohltuender Sommer.

Da dieser Eintrag aus dem Februar 2008 gerade so gut passt.
Und ich eine sehr gute, wenn auch vielleicht eigenwillige, Interpretation des Märchens als "Pubertätätsdrama" gefunden habe, in der schlüssig dargelegt wird, es handelt sich um die Geschichte zweier Kinder auf dem Weg in das Erwachsenenleben.

Siehe hier

Die Schneekönigin.com/ute an wolfgang *klick*

Da ist eure Meinung gefragt, wie ihr die Interpretation des Märchens und der Märchenwelt von Ute seht.
Ich denke, man kann dieses Märchen, diese Geschichte durchaus im Sinne von Ute's Interpretation sehen und lesen.
Es ist zwar noch kein Sommer, aber die bitterkalten Nächte sind vorbei und das Eis auf den Teichen taut und schmilzt langsam in der Mittagssonne,
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16.02.2012 um 05:22 Uhr

Zitat über die Treue

Liebe schwärmt auf allen Wegen;
Treue wohnt für sich allein.
Liebe kommt euch rasch entgegen;
Aufgesucht will Treue sein.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe ( Claudine v. Villa Bella )
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14.02.2012 um 00:54 Uhr

Manchmal zittert die Erde

Reporterinnen haben es bei Umfragen auch nicht immer leicht.
Dabei wollte sie diesen Mann doch nur fragen was er seiner Liebsten zum Valentinstag schenkt.

Konnte ja nicht ahnen, dass die Erde zittert, dadurch alles durcheinanderkommt, auch der Kalender und die Frage nach der oder dem Liebsten für ihn als unangemessen gilt.;-) Bleibt die Feststellung, wir haben eine zitternde Erde, aber wohl nicht wegn dem Winter, sondern eher für den Kalender und dem Schaltmonat. Sowie einen Befragten, der meint die Reporterin sei neurotisch auf ihrem Valentinstrip.
Wenn er einen Menschen mag, dann schenkt er wann er will und nicht weil ein bestimmter Tag im Jahr ist, der sich Valentinstag nennt. Oder eben Wallendienstag, wie @Rabenmutter ihn nennt.
Diese Umfrage schenkte mir heute ein Schmunzeln, wenn das kein Geschenk ist?
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04.02.2012 um 22:44 Uhr

Abhängigkeit und Unterdrückung in einer Beziehung

Was, wenn eine Beziehung nicht gut tut?
Der geliebte Partner einem jedes Selbstbewusstsein nimmt, versucht die eigene Persönlichkeit schlechtzureden, kleinzumachen?
Versucht alle Kontakte nach aussen zu unterbinden, den Draht zu Freunden, Freundinnen, Verwandten abreissen zu lassen, damit er alleine die Macht hat.

Ja, um Macht geht es diesen Menschen, die so handeln oftmals.
Um Macht und Unterdrückung, aber nicht um Liebe.
In Liebe hüllen sie nur ihre Machtgelüste ein, damit sie nicht so offensichtlich sind.

War er schon immer so, fragt man sich dann. Da war doch mal Liebe und liebevolles Verhalten.
Wahrscheinlich war er schon immer so, vielleicht nur am Anfang etwas versteckter, damit er diese Machtstellung, diese Abhängigkeit erreichen kann.

Zu einem Tanz gehören immer zwei.
Hier der, der Unterdrücken will und dann die, die sich unterdrücken lässt.
Wenn sie nicht mehr mittanzt, dann funktionieren diese Machtspiele auch nicht mehr. Es gehören immer zwei dazu.

Wir fragen uns oft, weshalb lässt sich diese Frau das alles gefallen?
Hält zu ihrem Partner und verniedlicht seine Agressionen auch noch.
Gibt sich teils die Schuld daran, meint sie hätte ja anders handeln können und er hat ja auch seine guten Seiten.
Dieses Auf und Ab auf der Gefühlsachterbahn, sie hat es scheinbar verinnerlicht. Braucht diesen Kick, nie zu wissen, wie wird er jetzt reagieren.
Deutet diese Abhängigkeit in tiefe Liebe um. Lässt sich diese Spiele gefallen, manchmal auch aus Angst vor dem Alleinsein.
Eine Beziehung, die nicht zwischen Heiss und Kalt schwankt, sie würde ihr langweilig erscheinen. So bleibt sie auf der Gefühlsachterbahn sitzen und fährt munter weiter, immer in der Hoffnung auf Besserung.
Und so fällt sie immer und immer wieder auf den gleichen Typ Mann herein.
Und das Spiel geht weiter.

Sicherlich treffen nicht nur Frauen auf solche, im Grunde Sadisten, die anderen keine Freude gönnen, sie abhängig machen wollen. Auch Männer kann es treffen, wenn sie auf Frauen treffen, die an ihrem Partner kein gutes Haar lassen und ihnen alles aus tiefsten Herzen missgönnen.
Auch sie können von solch einer Partnerin abhängig werden, doch davon hört man seltsamerweise eher weniger.
Vielleicht wissen sie sich nur besser dem zu erwehren, oder führen eine Beziehung, in der sie wegen Haus, Hof und Kinder sich nicht trennen und ihr Leben mehr oder weniger im Hobbykeller verbringen.

Wie kann man sich jetzt aus solch einer Abhängigkeitsbeziehung lösen, woran erkennt man sie überhaupt?
Einen recht guten Text habe ich hierzu auf der Seite

klee-klaus/lupe_psychosadismus *klick*


gefunden.

Wenngleich ich nicht mit allem dort geschilderten übereinstimme, besonders nicht mit den Vorschlägen wie man sich durch Manipulation gegen den Manipulator wehren soll. Im Grunde ist eine klare Trennung da schon besser.
Doch wer kann das schon, sich trennen wenn er liebt?

Ich denke, so einige von euch werden sich und iihre Beziehung, ob sie nun real oder über das Internet entstanden ist, wiedererkennen.
In diesem Spiel zwischen Heiss und Kalt.
In dem Spiel um die Macht über den andern Menschen.
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02.02.2012 um 19:44 Uhr

Eiseskälte und Heizungsausfälle an Schulen

Eiseskälte in Deutschland und Heizungsausfälle in Schulen.
Heute morgen hatte ich ich hier in Nidersachsen - 14,8 Grad Celsiius.
Bibberkalt also und für die Schüler sicherlich kein Vergnügen in dieser Kälte auf den Schulbus zu warten.
Noch schlimmer ist es dann, wenn in den Schulen die Heizungsanlagen ausfallen, die Klassenräume nicht geheizt werden können.
Da ist dann kein Unterricht mehr möglich.

So fällt in Niedersachsen am 03.02.2012 an folgenden Schulen der Unterricht wegen eines Heizungsausfall aus:
Cuxhaven in der Wichernschule, die Betreuneg der Kinder ist aber gewährleitet.

Im Landkreis Osterholz-Scharmbeck, in Ritterhude an der Grundschule Platjenwerbe.

Im Landkreis Diepholz, in Twistringen
an der Grundschule Am Markt,
in der Aussenstelle Scharrendorf findet der Unterricht aber statt.

Quelle: http://www.vmz-niedersachsen.de/aktuell/schulausfall.php

Und irgendwie denke ich an meine Grundschulzeit zurück..
Es war eine andere Zeit. damals.
Es gab Hitzefrei, aber kein Kältefrei.
Im Klassenimmer der Grundschule stand ein Kohleofen. Er wurde mit Briketts beheizt.
Jedes der 40 Kinder in der Klasse musste ein Brikett von zu Hause mit in den Unterricht bringen.
Mein Schulweg war 6 Kilometer weit, den ich durch die Kälte, Dunkelheit und dem hohen Schnee zu Fuss gehen musste. Busse fuhren da nicht.
So schleppte ich dann, als 7 jähriger, diesen doofen Brikett die ganzen 6 Kilometer durch den Schnee mit mir herum.
Im Klassnzimmer war es eiskalt, der Ofen wurde erst angeheizt wenn wir Grundschüler mit den Briketts kamen.
Es wurde auch niemals richtig warm dort. So sassern wir dann den ganzen Tag in unseren Jacken und Mänteln in unseren Schulbänken. Hatten klamme Hände, die kaum zum schreiben taugten. Aber die Tinte im Fass war noch nicht gefroren.
Ganz schlimm war es, wenn die Eltern selbst keine Briketts zum heizen hatten. Dann ging ich die 6 Kilometer ohne Brikett und versuchte mir eine Ausrede einfallen zu lassen. Zuzugeben, dass zu Hause auch nichts zu heizen vorhanden war, wäre eine Blösse.
So sagte ich dann der Lehrerin, ich hätte den Brikett zu Hause heute vergessen.

Dieses liess sie aber nicht gelten, ich solle noch einmal zurückgehen und den Brikett holen.
So stapfte ich die 5 Kilometer ganz verzweifelt durch den hohen Schnee und die Kälte zurück. Die Kleidung war inzwischen schon durchnässt vom Schneefall und vielleicht waren mir auch einige Tränen der Verzweiflung ins Gesicht gefroren, auf diesem demütigenden Rückweg.
Wo ich doch wusste Briketts wird es nicht geben, nicht zu Hause oder anderswo.
Meine Mutter schrieb mir eine Entschuldigung, meine Hände froren, meine Nase und Ohren waren von der Kälte schon knallrot. So ging es dann mit diesem Zettel und ohne Brikett die 6 Kilometer Fussmarsch wieder zurück, zur Schule.
Manchmal hätte ich mich wohl am liebsten in den hohen Schnee gelegt und wäre einfach nur gestorben.
Ja, so war es zu meiner Grundschulzeit im Winter. Die Zeit als es noch keine Schulbusse gab, die die Schüler abholten.