Gedanken oder Fragen

28.03.2012 um 04:31 Uhr

Abschlussrede Charlie Chaplin der grosse Diktator

Diese Abschlussrede von Charlie Chaplin, aus dem Film "Der grosse Diktator", ist jetzt schon über 70 Jahre alt.
Und doch berührt sie mich immer noch sehr tief.
Wir wissen es alles. Wir wissen es schon so lange.
Doch was hat sich wirklich verändert in diesen 70 Jahren?
Nicht sehr viel. Es wird immer noch gehasst, es werden Kriege von Soldaten geführt und Menschen sowie Völker unterdrückt.

Hoffnung. Ja, Hoffnung. Wird sich dieses alles jemals ändern?
Falls ich mich recht entsinne sagt Chaplin zum Schluss: "Schau Hannah, die Wolken brechen auf, die Sonne kommt heraus".

Wann werden die Wolken endlich aufbrechen und die Menschheit aus ihren Fehlern endlich lernen?

Vielleicht beruht der Erfolg der Piratenpartei im Saarland auch auf diesen Film. Denn einen Ausschnitt daraus, den Anfang dieser Rede, benutzten die Piraten als Wahlwerbespot.


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28.03.2012 um 02:58 Uhr

Link in den Kommentaren funktioniert nicht

Im Kommentar, zum vorherigen Eintrag, werden einige Zeichen des Links einfach verschluckt. Deshalb hier noch einmal der Link zu einem TAZ Artikel, wie der Fall der Berliner Schülerin, in Hamburg gesehen worden wäre.

taz.de/Die Qual mit der Pubertät

In dem TAZ Interview wird deutlich, dass diese Problematik eindeutig auch anders gesehen und bewertet werden kann, im Gegensatz zu den vom Carite Prof. Beier vertretenen Lehrmeinungen.
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24.03.2012 um 17:02 Uhr

Weil sie sich als Mädchen fühlt soll sie zwangseingewiesen werden

Sie ist 11 Jahre alt, als Junge geboren, fühlt sich aber schon immer wie ein Mädchen.
Sie ist Transsexuell, vielleicht auch mit dem Gefühl im falschen Körper zu stecken, wie es zuweilen vorkommt.
Hat ihre Identität als Mädchen angenommen und fühlt sich als Mädchen wohl.
So etwas darf es nicht geben, scheint sich das Berliner Jugendamt szu sagen und hat beschlossen, diese 11 Jährige soll zwangsweise in die Psychiatrie eingewiesen werden.
In der Berliner Psychiatrie der Charite wollen sie dieses Mädchen von seinen Vorstellungen ein Mädchen zu sein "heilen". Ihr ihre "normale" Geschlechtsindentität als Junge zurückgeben

Man kann zur Transsexualität eines Menschen stehen wie man will, doch dieses Mädchen gegen ihren ausdrücklichen Willen in die Psychiatrie zwangseinzuweisen ist ein Unding, wie ich finde.
Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter, auch wenn es beim Berliner Jugendamt vielleicht so scheinen mag.

taz.de/Streit um elfjaerige Transsexuelle

Da stellt sich doch die Frage, ob bald jedes Mädchen welches Fussball oder mit Autos spielt, sich ein wenig jungenhaft benimmt, oder Jungen die sich nicht für Fussball interessieren, vielleicht auch mal mit Puppen spielen, gleich in die Psychiatrie eingewiesen werden müssen, um sie zu "heilen"?
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23.03.2012 um 03:40 Uhr

Wenn Kieselsteine träumen

Wenn Kieselsteine träumen,
Halte ich schon beim lesen, vor lauter Spannung, die Luft an.
Besonders wenn es sich um so einen

Albtraum wie er hier von Blogigo/Kieselstein beschriebenen handelt.

Einen derartig spannungsreichen Traum möchte ich wohl lieber nicht träumen. Aber vielleicht sollte man so etwas auch nicht in der Nacht lesen, und schon garnicht träumen.;-)
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21.03.2012 um 03:52 Uhr

Eliane Müller die neue Stimme der Schweiz

Die Schweiz hat eine neue Stimme.
Eliane Müller aus Hochdorf.
Ihre Schwester meldete sie bei dem Talentwettbewerb DGST, "Die grössten Schweizer Talente" an.
Und die 21 jährige Eliane gewann den Wettbewerb.
Von der Siegesprämie in Höhe von 100.000 Schweizer Franken will Eliane ihr Studium finanzieren.
Ich nehmen an, wir werden von Eliane Müller und ihrer tollen Stimme noch so einiges zu hören bekommen.
"Wenn Engel singen" sagte ein Juror und DJ Bobo sagt ihr eine grosse Karriere voraus.

Hier singt Eliane Müller mit ihrer wunderbaren Stimme, den Leona Lewis Titel "Run" mit dem sie im DGST Halbfinale eine Runde weiterkam.
Nebenbei bemerkt, ich liebe diesen Titel.



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20.03.2012 um 03:25 Uhr

Proteste in Marokko gegen Gesetz welches Vergewaltiger schützt

Die 16 jährige Marokkanerin Amina F. sollte ihren Vergewaltiger heiraten.
Es sind unglaublich Frauenfeindliche Gesetze in Marokko. Männer die dort eine Frau vergewaltigen können der Strafe entgehen, wenn sie sich bereit erklären ihr Opfer zu heiraten.
Amina F., 16 Jahre alt, sollte nach einer Vergewaltigung, die sie sich traute anzuzeigen, ihren 25 jährigen Peiniger heiraten.
Dieser Gedanke, mit dem Mann zusammenleben zu müssen, eine Ehe mit ihm zu führen, erschien Amina F. verständlicherweise derartig unerträglich, so dass sie sich vor über einer Woche mit Rattengift das Leben nahm.

Da dieser Fall in Marokko aber auch im Ausland Aufsehen erregte, demonstrierten am Wochenende Frauenrechtlerinnen vor dem marokkanischen Parlament und forderten eine Änderung dieses Gesetzes, welches Vergewaltiger schützt und Frauen zum Zusammenleben mit ihrem Peiniger zwingt.
Siehe auch:

derstandard.at/Demonstrationnen-gegen_Vergewaltiger_Gesetz


Dem Mädchen Amina kann keine Gerechtigkeit mehr wiederfahren, sie ist tot. Aber dennoch wird es höchste Zeit derartige Gesetze, egal in welchem Land sie gelten, abzuschaffen. Damit derartige Fälle wie der von Amina sich nicht mehr ereignen und die Vergewaltiger vom Staat noch geschützt werden.
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19.03.2012 um 04:07 Uhr

Montaigne Zitat am Montag

Allerdings geht es uns irgendwie gut ein,
wenn wir gelobt werden: aber darauf geben wir viel zu viel.
Ich kümmere mich nicht so sehr darum, was für ein Mensch ich im Geiste anderer bin, als darum, was für ein Mensch ich vor mir selbst bin, ich will mir reich vorkommen durch meinen eigenen, nicht durch geborgten Reichtum. ...

Zitat: Michel de Montaigne ( 1533 - 1592 )

Recht hat er, der Michel de Montaigne.
Was hat man schon davon, welcher Mensch man im Geiste der anderen ist?
Garnichts. Mag sein dass man Anerkennung erfährt oder auch Ablehung, doch letztlich zählt dieses alles wenig, wenn es von aussen kommt.
Viel wichtiger ist doch wie wir selbst uns sehen, was für ein Mensch wir vor uns selbst sind, ob wir uns selbst anerkennen und achten, in unserem Inneren. Dann sind wir auch nicht so leicht von aussen manipulierbar oder sogar korrumpierbar von aussen, durch die anderen, und die Abhängigkeit von deren Lob oder auch Tadel.
Erst dann sind wir wirklich frei und selbstbestimmt in unserem Dasein.
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17.03.2012 um 01:58 Uhr

Unglücklich sein ist erlernbar

Unglücklich sein, aber richtig.
Ein wenig unglücklich zu sein, was ist da schon besonderes dran?
Up und Downs gbt es immer und sie treffen viele.
Damit, mit so ein wenig Unglück kann man sich von anderen nicht abheben, die für sich in Anspruch nehmen, ihnen ginge es noch viel schlechter, sie sind vom Pech verfolgt und es wird sich niemals ändern oder bessern
Dagegen kann man mit so ein klein wenig "mir geht es aber auch schleecht" nicht gegenankommen.
Da bleibt man als Verlierer im Unglückswettbewerb gnadenlos auf der Strecke.

Aber nur keine Panik, unglücklich sein lässt sich erlernen und perfektionieren.
Keiner muss für ewig der Verlierer bleiben im Wettkampf wer nun der Unglücklichste ist.
Es gibt professionelle Hilfe und Tipps, um zu erlernen wie man wirklich Unglüch wird.
Wenn schon denn schon, wer will schon blosses Mittelmass sein?

psychotipps.com/die 32 Glüeck saboteure *klick*

Selbstverständlich braucht man diese 32 Tipps zum unglücklich sein nicht zu befolgen. Man könnte auch das genaue Gegenteil davon machen, doch dann erreicht man sein Ziel nie, Unglücklich sein aber richtig.
Für Anfänger, jeder fängt ja mal klein an, reicht es vielleicht schon aus, für alles immer die Schuld nur bei sich selbst zu suchen und ständig darüber nachzugrübeln was man noch alles verkehrt gemacht und nicht geschafft hat,
Ein bisschen Selbsthass kann auch nicht schaden.
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14.03.2012 um 18:49 Uhr

Sie freuten sich auf das heimkommen

Es waren wunderbare Skiferien, die die belgischen Kinder in den Schweizer Bergen verbracht hatten.
Sie hatten im Schnee getobt, sind wohl Ski oder Snowboard gefahren und jetzt sollte es nach diesen schönen Tagen im Kanton Wallis wieder heimwärts gehen.
So sassen die Schüler im Bus, freuten sich auf das heimkommen, dachten wohl daran wie sie ihre Eltern in die Arme nehmen würden, was sie ihnen alles an Erlebnissen von diesen schönen Tagen erzählen wollten.

Doch es kam alles ganz anders.
Es war 21.15 Uhr, es war schon dunkel geworden. Der Bus war gerade eine halbe Stunde unterwegs , als es in einem Tunnel auf der A9 zu der Katastrophe kam.
Der Reisebus schrammte den Bordstein und prallte frontal in eine Nothaltebucht.
28 Tote, unter ihnen die beiden Busfahrer, ein Betreuer und Lehrer,sowie 22 Schüler. die dieses Unglück nicht überlebten.

22 Kinder zwischen 10 und 12 Jahren, dessen Leben und Träume hier so abrupt endete.
22 Kinder, die nie mehr von ihre Eltern in den Arm genommen werden können.
22 Geschichten und Erlebnisse, die sie daheim erzählen wollten und jetzt für immer mit ins Grab nehmen werden. Sie bleiben für immer unerzählt.
Und statt der grossen Wiedersehensfreude bleibt bei den Eltern, Geschwistern und Angehörigen nur diese unendliche Trauer.
Denn kaum etwas ist für Eltern schlimmer, als sein Kind an den Tod zu verlieren. Es ist, als würde einem mit dem Kind das Herz herausgerissen.
Meine Gedanken sind bei den Eltern, aber auch bei den Kindern, die dieses fürchterliche Unglück schwer verletzt überlebten.

11.03.2012 um 14:47 Uhr

Fifteen? No, Fifty Taylor Swift

Hier der passende Song für den 50. Geburtstag.
Taylor Swift, Fifteen? No, Fifty.
Böse, böse, da fragt man sich doch, ist mit 50 alles zu Ende?




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10.03.2012 um 23:57 Uhr

Mutter ist krank, was machen?

Rollentausch, wenn Kinder ihrer kranke Mutter pflegen und betreuen.
Jedes Kind sollte ein Anrecht auf seine Kindheit haben.
Doch oftmals isrt es nicht so. Da wird die Mutter krank und schon sind die Mutter Kind Rollen vertauscht.
Eine schwierige und belastende Situation, über die kaum gesprochen wird.
225.000 Kinder und Jugendliche werden in Deutschland zu Pflegern ihrer Eltern.
Am häufigsten betroffen sind Kinder von Alleinerziehenden.
Wie Sabine Metzing-Blau in einer Studie herausfand.

Die Gründe dafür mögen vielfältig sein. Körperliche Erkrankungen der Mutter, wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Krebserkrankung, im schlimmsten Falle.
Aber ich denke auch Drogensucht, Tablettenabhängigkeit, Alkoholismus und Depressionen können ebenso Auslöser dieser Rollenumkehr sein.
In der das Kind gezwungenermassen dafür sorgt, dass das Leben in halbwegs erträglichen Bahnen weiter läuft.
Viel geredet wird darüber nicht. Die Kinder und Jugendlichen schämen sich, oder sie haben Angst. Angst davor, die Familie könnte zerbrechen, der Mutter das Sorgerecht entzogen werden, so schweigen sie und sind doch mehr oder weniger überfordert mit der Situation.
Was sollten sie auch schon sagen, wenn sie in der Schule unaufmerksam sind, vor Überlastung fast einschlafen könnten? Sollten sie dem Lehrer sagen, sie müssen Zuhause alle Arbeiten machen, auf die Mutter aufpassen?

Ein schwieriges Thema, bei dem ich lange überlegt habe, wie schreibe ich es?
Ein Thema welche mich betroffen machte. Betroffen, da ich als Kind auch teils davon betroffen war.
Mich verantwortlich fühlte für den Zusammenhalt der Familie, für meine Mutter, wenn sie depressiv war, zuviele Schlaftabletten genommen hatte oder körperlich krank war. Wenn sie schlief, wenn ich aus der Schule kam und ich dann die Kartoffeln schälte, Essen kochte und abwusch. Zum Einkaufern ging und zum Arzt um ihre Medikamente zu holen.
Zum Glück war dieses alles kein Dauerzustand, aber es kam oft genug vor.
Und so habe ich auch den allergrössten Respekt vor den Kindern, bei denen dieses allers ein Dauerzustand ist und sie es dennoch schaffen, ein einigermassen normals Leben, trotz dieser ganzen Schwierigkeiten zu führen.
Meine Hochachtung euch allen da drussen, die dieses durchmachen müssen.

In Österreich gibt es noch keine Studie zu diesem Thema, sie wird zur Zeit erstellt.
Es wird geschätzt, dass 25.000 Kinder Österreichs ihre Eltern pflegen müssen.
Das Österreichische Jugendrotkreuz startete jetzt das Projekt "Pflegefit". in der Lehrer vom ÖJRK ausgebildet werden, damit sie im Unterricht für Achtklässler Hilfen und Anleitungen geben können, damit die Schüler im Bedarfsfall ihre Eltern richtig pflegen können und Informationen an die Hand bekommmen, wo und wie sie sich Hilfe suchen könnten.

Irgendwie ja erschreckend 13 oder 14 jährigen Kindern dieses im Unterricht näher bringen zu müssen, aber allemal besser, als nur zu schweigen und so zub tun als gäbe es diese Problematik nicht. Die Kinder mit ihren Sorgen alleine zu lassen.

derstandard.at/Tabuthema-Hilfe-für-tausende-Kinder-die-Angehörige-pflegen

Für Kinder und Jugendliche aber auch Eltern in Deutschland, die Hilfe brauchen oder sich informieren wollen ist die Adresse von SupaKids

http://www.supakids.de/cms/index.php?id=21

die richtige Anlaufstelle. Dort findet sich auch eine Telefonnummer um sich beraten zu lassen. Die Beratung ist kostenlos.
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08.03.2012 um 22:20 Uhr

Es ist würdelos

Es ist würdelos, wie mit dem Ex-Bundespräsidenten Christian Wulff umgegangen wird.
Ich bin und war nie ein Fan des CDU Politikers Christian Wulff.
Des von Angela Merkels Gnaden installierten Bundespräsidenten Wulff.
Sie hat ihn in dieses Amt gebracht und sie hat auch dieses Desaster zu verantworten.
Er mag Fehler begangen haben, ja, vielleicht sich sogar der Vorteilnahme im Amt schuldig gemacht haben. Darüber mag die Staatsanwaltschaft entscheiden.
Christian Wulff ist zurückgetreten, er ist jetzt ein Bundespräsident im Ruhestand.
Und so steht ihm auch der "Ehrensold" zu, wie allen anderen Präsidenten vor ihm auch. Ebenso der Personenschutz, ein Büro, Mitarbeiter und Fahrer-

Es mag ja viel sein, an "Rente" und den sonstigen Zahlungen, so viel wie andere "Normalbürger" niemals bekommen würden.
Aber so steht es im Gesetz und alle anderen Bundespräsidenten vor ihm, sie haben es auch bekommen.

Zu denken sollte uns doch eher geben, dass die Anfeindungen gegen Wulff von der BILD Zeitung kommen. Und mit ihr stossen fast alle Systemmedien in das gleiche Horn.
Da wird verlangt, er solle auf Büro und Referenten verzichten, denn mit ihm wolle sowieso niemand mehr sprechen.
Wulff liegt quasi schon auf dem Boden und es wird munter weiter nachgetreten, als sei es eine Freude für die Redakteure der BILD ihn gänzlich fertig zu machen. Ja als Unmensch zu deklassieren.

Seine heutige Abschiedsrede war nicht schlecht. Und ich bin mir sicher, etliche Menschen, auch die mit Migrationshintergrund, werden mit Wulff noch sprechen wollen, mit ihren Anliegen zu ihm gehen. Denn ihm verttrauen sie mehr, als dem "Freiheits Gauck", der für die Freiheiten der Banken und des Kapitals spricht..

Es ist sowieso merkwürdig, wenn die Medien den einen so runterschreiben, selbst kleinste Verfehlungen suchen und den anderen, im Gegenzuge so kritiklos hochjubeln, als sei er der neue Messias und Erlöser.

Oder war der Reihenhauskredit garnicht der wirkliche Anlass dieser konzertierten Medienaktion von BILD, Welt und Spon?
War es eher der Ausspruch von Wulff, "Die Politik dürfte sich nicht von den Banken, Hedgefonds, Finanzkapital und Ratingagenturen wie ein Tanzbär am Nasenring durch die Manege ziehen lassen", welcher dem Kapital und den Verlegern nicht gepasst hatte? Ja, so sehr verärgerte, dass sie ihn sogleich demontierten und Medienwirksam exekutierten.

Es macht mich einfach misstrauisch, wenn die BILD, der Spiegel und andere Medien derartige Kampagnen starten.
Und ebenso sollten wir ein misstrauisches Auge auf auf den von eben diesen Medien so hochgejubelten Gauck werfen. Denn noch ist er nicht gewählt und hat somit noch keinen Anspruch auf einen Ehrensold sich erworben.
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08.03.2012 um 16:51 Uhr

Noelle Coverversion Louder, Louder

Erstaunlich, wie stimmgewaltig dieses Mädchen sein kann.
Ich bin überrascht, wie sie in diesem jungen Alter in der lage ist ihre Stimme derartig vielfältig modulieren zu können.
Mich würde es nicht wundern, wenn man später von Noelle mal als "The Voice" sprechen würde.
Hier interpretiert sie den wunderschönen Snow Patrol Song "Run" in einer Coverversion. Es gibt diesen Song auch in der Leona Lewis Version unter dem Titel "Louder, Louder".

Ich glaube um den Nachwuchs bei den Sängerinnen und Sängern brauchen wir uns keine Gedanken machen. Solange es derartige Talente gibt.

Dafür sorgen schon Sängerinnen wie Katy Perry, Adele und andere, die junge Menschen dazu verleiten ihre Songs mitzusingen und selbst zu interpretieren.
Manchmal kommt dann bei diesen Coverversionen etwas ganz wunderbares heraus, wie in diesem Fall bei Noelle. Hörenswert von Noelle auch die Coverversion "Someone Like You" von Adele .



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07.03.2012 um 20:12 Uhr

Internationaler Frauentag am 8. März

Stimmung: gut

Heute, am 8 März, ist der internationale Frauentag, 1977 von den vereinten Nationen eingeführt.

Es ist nicht mein Tag, es ist euer Tag, ihr Frauen dieser Welt.
Es ist der Tag, der daran erinnern soll, dass Frau und Mann auf allen Feldern gleich sind.
Tag der Gleichberechtigung.

Die Wurzeln des Frauentages reichen weiter zurùck, Clara Zetkin forderte schon 1911 einen Frauentag.

Vieles wurde erreicht, wie zum Beispiel das Frauenwahlrecht.
In der ehemaligen DDR wurde der Frauentag immer ganz besonders gefeiert, im Westen eher nicht so sehr.

Und doch,
auch heute noch gibt es viele Frauen, die für die gleiche Arbeit, wie Männer sie verrichten, schlechter bezahlt werden.
Frauen, die, wenn sie berufstätig sind, unter der Doppelbelastung von Beruf und Haushalt mehr zu leiden haben, als die Männer.
Frauen, denen es selbstverständlich erscheint, einen Beruf auszuüben und abends dann noch im Haushalt, den Mann zu verwöhnen.
Frauen die Kinder grossziehen, deshalb von Arbeitgebern misstrauisch beäugt werden, während Männer, die Väter sind, anders behandelt werden.

Und ja, Mùtter, die ihren Söhnen alles abnehmen, wirklich alles, was auch nur im geringsten mit Haushalt zu tun hat. Die heute noch sagen, für einen Jungen ist so etwas nichts.

Wie schrieb abbygail auf ihrem Blog:
doch so treffend:
"Ja, ich bin ein Mädchen, eine Frau, aber dieses heisst doch nicht, ich sei automatisch mit einem Putzlappen, Kochbuch und einer Waschmaschine auf die Welt gekommen."
Beklagt das Verhalten der Mütter, die die Mädchen oftmals zur Hausarbeit anhalten, doch die Jungen bedienen.
Sich zu Sklaven der Jungen machen, und dennoch die Jungs versklaven, da sie sie in eine Abhängigkeit führen.

Ich denke auch, einiges im Rollenverständnis zwischen Mann und Frau muss sich auch hier in Deutschland noch verändern, bevor es soweit ist, wie die EU Kommisarin Viviane Reding sagt, die 2008 für die Abschaffung des Frauentages plädiërte:
"Solange wir einen Frauentag feiern müssen, bedeutet das, dass wir keine Gleichberechtigung haben."
Ja, haben wir die denn wirklich und in allen Bereichen schon erreicht? Ich denke nicht. Auf dem Papier vielleicht schon, aber im wirklichen Leben?

Und nicht nur das, in anderen Ländern, anderen Kulturen, sieht es mit der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau teils noch sehr düster aus.
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01.03.2012 um 11:30 Uhr

Schiller und die Hoffnung

Den Empfindungen der Hoffnung,
der erregenden Neugier soll man nicht entfliehen wollen, das ist gegen die Natur.

Zitat: Friedrich Schiller
( in einem Brief an Caroline von Wolzogen, Weimar, 22.06.1801 )
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