Gedanken oder Fragen

11.04.2012 um 00:57 Uhr

Schiller und das Unglück

Wer ins Unglück fällt,
verliert sich leicht aus der Erinnerung der Menschen!

Zitat: Friedrich Schiller ( Turandot, Prinzessin von China )

Ist es wirklich so, wie Schiller es hier behauptet?
Ich kann es nicht ganz glauben.

Sollten sich wirklich die Menschen abwenden, von denen die im Unglück sind, von denen die im Dunkeln stehen, wenn das Licht des Erfolges und des Lebens sie nicht mehr berührt? Ertragen die Menschen das Unglück der anderen nicht, haben sie Angst es könnte auch sie treffen?

Gerade dann sollten sich Freundschaften und Mitmenschlichkeit doch beweisen.
Fortlaufen kann jeder, doch stehenbleiben und die Hand reichen, es ist eine Kunst.

Selbstschutz, klar ist auch dieser wichtig, denn niemand sollte sich mehr Lassten aufbürden, als er auch wirklich tragen kann. Ein Helfer, der unter Last selbst zusammenbricht, ist kein Helfer mehr, sondern eher eine zusätzliche Last.
Wie gehen wir damit um? Wenden wir uns ab, oder wenden wir uns zu?
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