Gedanken oder Fragen

31.05.2012 um 11:14 Uhr

Die erste grosse Liebe

von: sternenschein   Kategorie: Liebe und Emotionen   Stichwörter: Erste, Grosse, Liebe, Loesungen, Erfahrungen

Magda sucht einen Rat als Gastautorin .
Magda schreibt am 31.05.2012 um 10:04 Uhr:
Ich war nur einmal verliebt und da war ich 17 Jahre alt.
Halt der Klassiker, die erste große Liebe.

Klingt alles ganz schön.....nur leider bin ich an diesen Typen hängen geblieben.
Die ganze Geschichte ist 5 Jahre her und ich kann ganz klar sagen dass die zeit Wunden heilt....nur leider nicht die ganz tiefen und wie es aussieht auch nicht meine.
Ichhabe mein Leben voll im Griff und bin auch dabei mich selbst zu finden, habe viele Freunde, bin glücklich mit meinem Aussehen bekomme auch positives Feedback von Typen.
Mein Leben sieht ganz nett aus von Außen und ich kriege von Leuten zu hören dass ich aufhören sollte zu jammern, dass sie an meiner Stelle sich den nächst besten Typen schnappen würden und sich ein schönes Leben machen würden.
Diese und ähnliche Aussagen machen mich echt wütend, mag sein dass ich des öfteren melancholisch bin und definitiv nicht einfach, aber ist es den so falsch dass ich dem Leben einen weit aus größeren Sinn gebe als Eigenheim, Garten und Hund um jeden Preis und egal mit wem.

Ich möchte mein Leben mit meinem Seelen Verwandten verbringen....ich weiß klingt echt kitschig und heut zu Tage muss man sich schon fast schämen so was laut zu sagen.
Ich kriege dann immer Antworten die immer dass gleiche aussagen wie....oh wie naiv...du wirst auch irgendwann erwachsen.
Ich habe mit den Typen in den ich noch immer verliebt bin (egal wie gut ich es verdränge) schon seit fast 2 Jahren keinen Kontakt mehr und habe in auch erfolgreich aus meinem Leben verbannt. Sprich ich denke nicht an ihn.....aber dann kam meine Freundin und erzählte mir einige Sachen....dass der Typ bald wieder von seinen Reisen zurückkehrt...und dass Gedankenspiel fängt von vorne an.
Ich habe die ganze zeit nicht an ihn denken müssen und ein kleiner Anlass und ich kann nicht aufhören.....es fühlt sich immer wieder wie eine Backpfeife an und ich schaffe es nicht auszuweichen.
Ich glaube dass es mein Seelen Verwandter ist...z.B. macht mich unheimlich wütend Fotos von ihm bei Facebook zu sehen weil es mich wütend macht wie ähnlich wir uns sind (meiner Ansicht nach).
Ich weiß echt nicht mehr weiter...wie kann ich diese Sache Lösen....ich wäre echt für ein paar Ratschläge oder Erfahrungen dankbar.
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31.05.2012 um 09:30 Uhr

Curlie

Liebe macht doof.
Nanntest du, Curlie, deinen Blog hier bei Blogigo.
Schriebst über die Suche nach dem richtigen Partner, über Gefühle der Einsamkeit und Begegnungen auf Singleseiten.

Dann drücktest du den Löschbutton und dein Blog verschwand im Nirvana.
Und so werden wir wohl nicht mehr erfahren, was aus Mr. Singleseite, Mr. Auge und Mr. Verheiratet geworden ist.
Ob du letztendlich nicht doch noch deinen Traumprinzen finden wirst und zu der Überzeugung kommst "Liebe macht doch nicht doof".
Auch wenn diese rosarote Brille, die wir uns aufsetzen um der Einsamkeit zu entgehen, es manchmal so scheinen lässt.

Schade, dass dein Blog jetzt weg ist. Ich wünsche dir alles Gute und den "richtigen und wirklichen "Traum oder Alltagsprinzen" an deiner Seite.
Liebe Grüsse
sternenschein

30.05.2012 um 18:00 Uhr

Es gibt Reis

von: sternenschein   Kategorie: sonstiges und allgemeines   Stichwörter: Reis, schuettel, Haar, Helge, Schneider

Schüttel dein Haar für mich.
Sang Helge Schneider damals.
Wenn er nicht inzwischen tief gesunken ist mit seinem Song Sang.
Denn bisschen billig wollte er es sich ja schon machen. Ein Mädel einladen und dann nur Reis kredenzen. Billiger geht es wohl nicht.
Dazu auch noch Kochbeutelreis.
Welches Mädel würde für eine Schüssel Reis auch nur ein Haar schütteln, geschweige denn alle. Zumal sie dann anschliessend auch noch abwaschen soll.
Nein, so kann man kein Herz erobern. Es sei denn man ist Helge Schneider und hat ausreichend Phantasie.

Lachen musste ich trotzdem "Oh Baby,Baby, schüttel dein Haar für mich".
. Und ja, er riskiert es wie ein Narr auszusehen für seine grosse Liebe, jedenfalls hier in diesem Video. Wobei, wie ein Narr auszusehen scheint Helge Schneider zu liegen, denn damit verdient er sich sein Geld.


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30.05.2012 um 09:57 Uhr

Der Liebe aus dem Weg gehen

von: sternenschein   Kategorie: Liebe und Emotionen   Stichwörter: Liebe, weg, ausweichen, Angst, finden

Der Liebe aus dem Weg zu gehen,
scheint manchmal einfacher und erstrebenswerter als
der Liebe einfach mit einem Lächeln auf den Lippen entgegenzugehen.

"Ich will mich niemals wieder verlieben", hört man oft von Menschen, die von sich sagen, sie suchen nach der Liebe.
Aber wie soll das gehen, diese Suche, wenn man die grössten Umwege geht um ihr ja nicht zu begegnen? Sich Gedankenkonstrukte aufbaut, die das Lieben und auch das finden der Liebe verhindern.
Woher kommt diese Angst vor der Liebe. Sie muss ja ein mächtig grosses Ungetüm sein, welches einen verschlingt, sobald man sich in ihre Nähe wagt.
Oder haben zu viele dieses "Liebe macht blind" zu hören bekommen und sitzen jetzt wie das Kaninchen vor der Schlange und fürchten um ihr Augenlicht?
Rosarote Brillen sollen übrigens auch keinen Lichtschutzfaktor besitzen, sie schützen nicht vor temporärer Liebesblindheit. :D

Nein. Jetzt im ernst, woher stammt diese Angst vor der Liebe, vor dem sich verlieben? Was ist an der Liebe so schrecklich, dass man der Liebe nicht begegnen will und ihr wenn möglich aus dem Wege geht?
Wer hat Angst vor der Liebe? Macht sie das Leben leichter oder eher komplizierter?

29.05.2012 um 06:13 Uhr

Umfragergebnisse Wie alt sind meine Seitenbesucher

Welches Alter haben meine Seitenbesucher? Wie alt bist du?
19.08.2011 Antworten / Ergebnisse

Unter 20 Jahre 39 % = 121 Stimmen
20 - 29 Jahre 18 % = 55 Stimmen
30 - 39 Jahre 9 % = 29 Stimmen
40- 49 Jahre 15% = 46 Stimmen
50 - 59 Jahre 12 % = 36 Stimmen
60 bis 69 Jahre 6 % = 19 Stimmen
70 und mehr Jahre 2 % = 6 Stimmen

Stimmen insgesamt: 312

Ich freue mich über die doch sehr gemischte Struktur durch alle Altersstufen der User, die meinen Blog besuchen.
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25.05.2012 um 22:33 Uhr

Jan van Aken kritisiert Lindner

Jan van Aken (Die Linke) nennt Lindner (FDP) einen unertrtäglichen Macho.
Erschreckend wie wenig Abgeordnete des Bundestages sich für die Debatte über Rüstungsexporte interessieren. Die Stuhlreihen im Plenarsaal blieben fast leer.
Dabei werden jährlich etwa 500.000 Kinder, Frauen und Männer weltweit erschossen. Auch zum Teil mit deutschen Waffen. Doch dieses interessiert unsere Abgeordneten scheinbar nicht. Sie finden die Debatte darüber "langweilig".

Für Heiterkeit sorgte Jan van Aken im Plenum mit seiner Macho Bezeichnung für Lindner der "sich dabei seine Eier krault wenn er bei den Fauen machohaft dazwischenruft".
Für die Eier entschuldigte sich von Aken, für das Macho aber nicht.


Können wir stolz darauf sein, dass Deutschland der drittgrösste Waffenexporteur der Welt ist? Wir den Tod in so viele Länder exportieren? Ich sehe es nicht als Grund an, darauf stolz zu sein, wenn in so vielen Ländern Menschen mit Waffen "Made in Germany" erschossen und getötet werden.


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23.05.2012 um 17:09 Uhr

Neues Leben

von: sternenschein   Kategorie: sonstiges und allgemeines   Stichwörter: Leben, Geburt, Stute, Fohlen

Ich durfte dabei sein.
Was heisst dabei sein, alleine stand ich in der dunklen Nacht am Pferdestall am Rande des Waldes, als die Stute ihr Fohlen bekam.. Tagelang hatte die Besitzerin schon gewartet, es musste bald so weit sein. Doch jetzt war ihr das Trinkwasser für die Pferde und auch ihr eigenes Essen ausgegangen.
So wollte sie schnell nach Hause fahren und Nachschub besorgen. Bat mich, ob ich mal eben eie Stunde auf die Stute aufpassen kann.
So stand ich dort in der Dunkelheit am Waldesrand, nur mit einer Taschenlampe bewaffnet.
Die Stute schaute aus ihren Stall, begrüsste mich mit ihrem dicken Bauch.
Kaum waren die Rücklichter des Autos der Besitzerin in der Dunkelheit verschwunden, legte die Stute sich hin. Es geht los, dachte ich. Doch sie stand noch einmal auf, frass etwas, legte sich wieder hin.
Ich wollte sie bei dem Geburtsvorgang nicht stören oder aufschrecken, da sie mich ja nicht so gut kennt.
Leuchtete vorsichtig in ihre Richtung, sagte ein paar beruhigende Worte.
Langsam wurde etwas schwarzes zwischen ihren Hinterläufen sichtbar, das Fohlen, es kam. Dachte dabei an die Tierarztfilme, in denen häufig das Fohlen verkehrt liegt, an ihm gezogen wird, an schweissüberströmte Tierärzte, hoffentlich nicht so etwas.
Dann dachte ich an die Natur, sie wird es schon alles richtig machen, bei den Wildpferden sind auch keine Tierärzte dabei, wenn sie draussen im grünen ihre Fohlen bekommen. Die Natur hat es schon alles gut eringerichtet und die Stute, die Mutter, sie wird schon wissen was sie zu tun hat.
Hatte auch etwas Angst, sie könnte, wenn sie sich bewegt ihr Baby zerdrücken. Doch das tat sie nicht, sie war sehr vorsichtig.
Nach einer halben Stunde lag dann das schwarze Fohlen zwischen ihren Beinen, umhüllt von Teilen der Fruchtblase. Hatte ich so noch nie gesehen. Es reckte sein Köpfchen, welches von der Fruchtblase eingehüllt war. Wollte schon hingehen und eingreifen, sie entfernen, dachte sonst erstickt es noch. Hatte aber Bedenken, dass die Stute sich erschrecken könnte. Zum Glück reckte und drehte das Fohlen noch einmal seinen Kopf, die Mutter leckte daran und dieses Fruchtblasenteil löste scih vom Kopf. Puh, gutgegangen..;-)
Nach etwa 1 1/2 Stunden kam dann die Besitzerin wieder, freute sich, dass alles gut gegangen war. Rieb das Fohlen ab, entsorgte die Mengen an Fruchtblasenhaut, geriet noch einmal in Panik, da sie dachte, die Vorderhufe des Fohlen seien "verklumpt" und hängen in Teilen herab.
Dem war aber nicht so. die Hufe im Mutterleib haben eine Art Schutzballen, damit das Fohlen die Mutter nicht mit Huftritte im Leib verletzen kann.
Langsam versuchte das schwarze Fohlen sich aufzustellen, irgendwann stand es dann auch wackelig und schwankend da. Die Stute stand auch auf, leckte ihr Baby ab, es dauerte noch etwas, bis dieses die Zitzen der Mutter fand.
Eine Riesennachgeburt bzw. Mutterkuchen hing bei der Mutter herunter, da durfte sie nicht drauftreten, damit es nicht mit Gewalt herausgerissen wird. So band die Besitzerin die Nachgeburt hoch.
Alles sehr merkwürdig anzusehen und teils eben auch sehr blutig.

So durfte ich, der keine Ahnung von Pferden hat. das erste mal bei der Geburt eines Fohlen dabei sein.
Sehen, wie neues Leben die Welt betritt.
Einmal ist immer das erste Mal. Ich bin dankbar für dieses Erlebnis und hoffe dieses noch schwarze Fohlen wird ein schönes Leben haben und gross und kräftig werden. War bei seiner Geburt ja schon etwa im Stehen 1.20 Meter gross.

Noch nebenbei bemerkt, heute ist schon der dritte Tag mit sommerlichen Tagestemperaturen von über 30 Grad. Und das hier im Norden.
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22.05.2012 um 20:00 Uhr

Die Milch-Lüge

Die Mich-Lüge, gross beworben von Phoenis.
Aber nicht gesendet.
Will Phoenix seine Zuschauer verarschen?

In der Fernsehzeitung für heute noch gross angekündigt:
15.15 Uhr Die Milch-Lüge Doku D 12
Durch die Kuhmilch können u.a. Neurodermitis, Asthma, und Diabetes ausgelöst werden. 45 Min.


Hätte ich mir gerne angesehen. Doch die Sendung wurde nicht ausgestrahlt, stattdessen gab es "Glaube. Liebe. Couscous", was ja nun garnichts mit Milch und deren Auswirkungen auf den menschlichen Körper zu tun hat.

Auch Online über Google findet man beim NDR und Phöenix zwar noch den Titel der Sendung , doch letztendlich wird beim Aufruf der Seite nicht wirklich etwas über Milch angezeigt. Ja, es wird auch nicht auf Anfragen zu dem Sendungsausfall eingegangen.
Die Erstausstrahlung Ende letzten Monats wurde auch schon abgesetzt.

Da kann man sich fragen, was soll dies jetzt? Wer hat dafür gesorgt, dass die Sendung abgesetzt wurde?
Hat die Milchwirtschaftslobby oder das Landwirtschaftsministerium seine Finger bei diesen Sendern im Spiel?
Was sollen wir nicht wissen, was soll uns vorenthalten werden?

Schade, ich hätte die Sendung gerne gesehen.
Wir wissen doch sowieso schon alle, einige Menschen vertragen den Konsum von Milch nicht, können sie nicht ab, anderen scheint es nichts auszumachen.
Also, was soll diese Sendungsabsetzung, wovor, vor welchen Informationen hat die Milchwirtschaft und ihre Interessenvertreter Angst?
Falls diese Doku doch noch irgendwann gesendet werden sollte, hätte ich jetzt das Gefühl, es sei etwas herausgeschnitten, geschönt worden, damit die Botschaft wie immer herüberkommt "Milch macht müde Männer munter und Kinder mit der Extraportion Milch ebenso.

Hier, als kleiner Ersatz für die ausgefallene Sendung:
aus Welt der Wunder: Milch


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21.05.2012 um 03:23 Uhr

Robin Gibb

Robin Gibb erlag seinem Krebsleiden.
Der erfolgreiche Bee-Gees Sänger und Songschreiber wurde nur 62 Jahre alt.
Sein Zwillingsbruder Maurice Gibb starb schon 2003 an einem Darmleiden.
Ich war zwar kein so grosser Fan der Bee-Gees, aber zahlreiche ihrer Stücke wurden auch von vielen anderen Sängerinnen und Sängern interpretiert.
Habe dabei eher John Travolta im Kopf , wenn es hiess "Saturday Night Fever".
Verballhornt von Helga Feddersen gesungen "Du die Wanne ist voll".

Nach Massachusetts habe ich auch mal getanzt, war ein sogenannter "Engtanz und Kuschelsong".


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19.05.2012 um 02:25 Uhr

Ein Fall von Losig keit

Einfallslosigkeit.
Gedankenverloren sitze ich hier. Habe die Gedanken verloren, weiss nicht ob ich sie wiederfinde.
Das Wort Gedankenverloren kommt wesentlich öfter vor als dieses Wort Gedankenfinder. Wollen wir die Gedanken eher verlieren, als sie zu finden. Suchen wir die Gedanken überhaupt, wenn wir sie verloren haben? Oder sind wir eher froh, wenn sie Ruhe geben und in das Abseits treten.
Diese Abseitstreter, nun sind wir nicht beim Fussball und Herta BSC, oder bei dem Fussballdamen Europcup, da wird des öfteren mal ins Abseits getreten Sind ja auch keine Leisetreter, diese Abseitstreter, zur Not wird dann noch gefoult und eine Blutgrätsche gemacht.

Darüber aber wollte ich nicht schreiben.

Über Eifallslosigkeit wollte ich schreiben, nicht über Ausfallslosigkeit.
Denn dieses Wort gibt es garnicht. Dabei müsste es doch auch einen Ausfall geben, wenn es einen Einfall gibt. Der Ausfall kommt spätestens beim Einfall.

Jetzt zur Einfallslosigkeit.
Ich weiss nicht worüber ich schreiben möchte. Schlimm ist das,
Schreibe ich jetzt über Chomsky. der sagt, wir werden von den Regierungen möglichst dumm gehalten, durch die Medien und TV regelrecht verblödet, damit aus uns gute, stille, nach immer mehr Konsum gierende Menschen werden. Denen die Werbug einhämmert, was sie noch kaufen MÜSSEN um endlich glücklich zu sein.
Es wird eine innere seelische Leere erzeugt, damit die Menschen versuchen diese Leere durch immer neuen Konsum aufzufüllen.
Er verurteilt die Intellektuellen als willige Helfer des Systems, die Menschen zu verdummen. Dieses tun sie, indem sie unverständlich für den Normalbürger Pseudowissenschaftliches Zeug daherschwurbeln und sagen, davon versteht ihr sowieso nichts.
Bei deren Wortwahl verstehen die meisten Menschen wirklich kaum etwas und glauben dann, diese Intellektuellen Helfer MÜSSEN ja Recht haben, denn sie sind ja so intelligent.
So lassen wir uns doch gerne verdummen.

Aber über Chomsky wollte ich garnicht schreiben.

Über Mutter und Vatertag wollte ich schreiben.

Er schaute sie lange an, dann fragte er leise und kaum hörbar seine Mutter:
"Habt ihr mich eigentlich gewollt?"
Seine Frage, dieses leise Zweifeln in den Worten, sie hallten noch lange nach.
"Aber ganz sicher doch", antwortete sie mit einem warmen und liebevollen Lächeln in den Augen. "Wir lieben dich doch".
Sein Herz klopfte nicht mehr so stark, wie es noch klopfte als er diese Frage stellte.

So etwas hatte ich am Mutter und Vatertag schon fast hier in den Bildschirm eingetippt. So sollte es sein, so wäre es wünschenswert. Eltern die ihre Kinder WOLLEN und die lieben, vielleicht sogar mehr als sich selbst.

Dann fiel mir ein, das Leben ist nicht immer so und auch längst nicht alle Eltern sind so.

Etliche fühlten sich als Kind nich angenommen, nicht gewollt, nicht GELIEBT.
So etwas hinterlässt Unsicherheiten, seelische Wunden, sich selbst in Frage stellen, den Drang sich abzuwerten, wenn man damit nicht fertig wird.
Aber wie auch sollte man damit fertig werden, mit der Ablehnung durch die Eltern?

So löschte ich den Text wieder, denn ich wollte nicht die noch trauriger machen, die am Muttertag oder Vatertag eh schon traurig sind, aufgrund ihrer ganz eigenen Geschichte.

Und ja, genau dieses las ich dann an den Tagen auch in einigen Blogs, wie zum Beispiel bei @Ryan, vom nichtgewolltsein, vom nichtgeliebtsein als Kind. Und die Frage bleibt, wie soll etwas wachsen, zum Licht streben, wenn der Boden und die Wurzeln fehlen.
Entwurzelt und hinausgestossen wächst es sich nun mal eben schlecht.
Es gibt vielleicht nur einen Trost, das Leben wollte euch, es hat auf euch gewartet, sonst wäret ihr nicht.
Ich weiss, ein schwacher Trost, wenn alles so kalt erscheint.

Aber auch darüber wollte ich ja nicht schreiben, selbst wenn es etliche Gedanken wert gewesen wäre.
Ebenso wollte ich nicht über Röttgens Rauswurf als Umeltminister durch Frau Merkel.
Jetzt haben sie in NRW über Merkels Politk abgestimmt, so wie es CDU, Merkel und Röttgers verlangten, ein desaströses Ergebnis erzielt, da müssen Köpfe rollen, wenn auch nicht der, der Kanzlerin. Sie hält sich da heraus, gerade so, als hätte sie mit der Regierung und der CDU nichts zu tun.
> Nun ja, auch da wollte ich nichts drüber schreiben.

Donna Summer ist gestorben, wissen wir inzwichen ja alle schon.
130 Millionen ihrer Schallplatten hatte sie verkauft. War sehr erfolgreich.
Ich hatte von ihr kein Album gekauft. Dieses Discogewummer war nicht so wirklich meins, passt wohl nur mit Stroboskopblitzen im Takt des Beats, dann mag es gehen.
Besser fand ich da schon ihre Anfänge in München, als Sängerin in dem Musical Hair.
Geboren wurde Donna Summer am 12.12.48 gestorben ist sie am 17.05.2012.
Gerade einmal 63 Jahre wurde Donna Summer, als der Krebs ihr die Kraft zum Leben nahm. Finde ich schon traurig und besonders traurig ist die Frage, weshalb so viele Menschen, die im Grunde alles haben, Ruhm ohne Ende, Geld und alle Annehmlichkeiten so häufig deraertig unglücklich sind.
Der Ruhm scheint nicht glücklich zu machen.
Donna Summer war zeitweise schwer depressiv, wollte Selbstmord machen, aus dem Fenster ihres Hotels springen. Doch das Schicksal wollte es anders, sie verfing sich beim Sprung in der Gardine und konnte gerettet werden.
"Wir alle erfashren Leid, ich auch"
Zitat: Donna Summer
R.I.P.

Aber auch darüber wollte ich nicht schreiben.;br: Um noch einmal auf den Vatertag zurückzukommen, ich mochte diesen Tag immer gerne, denn es war ein Feiertag mit Brückentag für ein langes Wochenende.

Meistens war es sehr warm und sonnig ohne Ende.
Fuhr mit Famile und Kindern hinaus ins Wochenende. Wie es Väter nun einmal machen.
Vorbei an saufenden und gröhlenden Horden junger Männer, die ihren Bollerwagen voller Bier hinter sich herzogen. Sie lachten und riefen, wenn ich vorbeifuhr lauthals: Er darf nicht, er darf nicht". Meine Kinder lachten auch über die Sprüche.
Nein es war kein "Ich darf nicht", ich wollte nicht. Denn wieviel mehr hatte ich doch, als diese spätpubertierenden wahrscheinlich Nichtväter? Viel mehr hatte ich als sie es hatten, auch ohne Alkohol, denn den braucht es nicht am Vatertag.

Wo wir beim Vatertagswetter sind, wo war die Wärme in diesem Jahr geblieben, es war kalt.
Aber ein Trost bleibt, heute war es schön sonnig und die ganze nächste Woche soll es am Tage über 20 Grad warm werden, auch Nachts kein Nachtfrost mehr, sind doch gute Aussichten hier für den Norden.

So, jetzt wisst ihr worüber ich nicht schreiben wollte.
Dem kleinen Igel sagte ich auch schon guten Abend, als er sich am Katzenfutter gütlich tat und dann eiligst davonlief, Schmetterlinge habe ich heute viele gesehen, dazu schaute mich noch lange eine Libelle an, die sich auf einem Stachelbeerblatt niedergelassen hatte. Nur der Kopf und die Augen waren blau schillernd. ihre Flügel eigenartig bräunlich und ganz durchsichtig. Wird wohl frisch geschlüpft sein.

So, Schluss für heute mit der Einfallslosigkeit, über all dieses wollte ich garnicht schreiben.
Und worüber schreibt ihr nicht?
Ich glaube fast, die nichtgeschrieben Einträge sind wesentlich zahlreicher, als es die geschrieben sind.
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16.05.2012 um 18:21 Uhr

Schwachsinniges

Stimmung: gut

Es gibt ja für alles einen Tag.
Den Tag der Verliebten etc. und etliche andere Tage. Von den Tagen der Frauen will ich mal nicht reden, um hier keine Assoziationen zu wecken.
Weshalb um Himmels willen, gibt es nicht den
- Tag des Besoffenen -???
AngelInChains würde wohl sagen, den gibt es täglich in den Berliner Verkehrsbetrieben und den städtischen Einkaufszentren.. *lol*

In Hamburg gibt es das Denkmal des unbekannten Soldaten. Woanders gibt es wohl ähliches.

Wo aber ist das Denkmal des unbekannten Säufers?
Der analog, wie Bismark mit seinem Schwert in der Hand, über die Elbe gen England blickt.
So könnte er doch, mit der Flasche in der Hand und trüb stierigen Säuferblick über die Fluten seines Lebens schauen, oder etwa nicht?
Hat der Säufer kein Denkmal verdient?

Ehrenfriedhöfe täten es auch. Die Kreuze müssten nur oben angespitzt werden, damit statt Helm, eine leere Flasche dort darufgesteckt werden kann.
Er starb zwar nicht im Dienst am Vaterland, aber er fiel im ständigen ehrenhaften Kampf mit dem Alkohol. Ja, da liegt er nun.

Die Parkbänke, die auch Säuferbänke genannt werden, kann ich beim besten Willen nicht als Ehren oder Denkmal ansehen. Es muss etwas anderes her, denn schliesslich nimmt der Staat für Schnaps auch Unmengen an Steuern ein.

Bevor ich mich warm schreibe höre ich lieber auf sonst wird der Eintrag zu lang.;-)

Also her mit dem Tag der Säufer, des Wodkas und Jonny Walker. Er war schon Marius Müller Westernhagen sein bester Freund. Eine Hymne gibt es also schon für diesen Tag..

Oder gibt es diesen Tag etwa doch schon und nennt sich nur beschönigend Vatertag?

*Prost und lall* merwürdig, ich wollte nur Unsinn und Blödsinn schreiben, etwas Sinn hat es wohl doch.
Und morgen ist mal wieder Vatertag.
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15.05.2012 um 16:34 Uhr

Kommentare und Gastkommentare

Die Kommentarfunktion hier bei Blogigo funktioniert wieder.
Wie ich gerade durch @Nicci erfahren habe.
Funktionierte vorher zwar auch, nur sah man seinen Kommentar nur über den Kunstgriff "Seite neu laden", was dann oftmals zu Doppelkommentaren führte, da der User nicht wusste, wurde der Kommentar nun abgeschickt oder nicht.
Jetzt erscheint die Meldung "Der Kommentar wurde gespeichert" und er wird auch sofort angezeigt.
Welch ein Luxus, so soll es sein.

Wir Blogigo User wussten mit dem Fehler mehr oder weniger umzugehen.
Doch wie müssen sich die Gastkommentatoren, die von diesen Schwierigkeiten nichts wussten, sich gefühlt haben?
Ich habe, aufgrund von Gastspamkommentaren, die Kommentarfunktion so eingestellt, dass die Gastkommentare erst nach Freigabe erscheinen.

Da hatte dann so mancher Gast einen langen Kommentar geschrieben und abgeschickt, nichts passierte, er erhielt keine Rückmeldung vom System.
Falls er den Kommentar vorgespeichert hatte, sendete er ihn noch einmal ab, wieder nichts.
So hatten etliche Gastkommentatoren dann in ihrer Verzweiflung manchmal ihren Kommentar 5 oder 6 mal abgeschickt, scheinbar ohne Ergebnis. Ob sie später noch einmal nachschauten, ob ihre Anmerkungen und Gedanken hier im Blog erschienen sind bezweifel ich, denn für sie sah es ja so aus, als sei nichts passiert, der Kommentar nicht gespeichert worden.

Und jetzt, TADAA, erscheint wohl nach der Kommentarabgabe:
"Ihr Kommentar wurde gespeichert und erscheint nach Freigabe durch den User".
Sehr schön. Endlich geht es wieder.
Auch @AlteEule hatte sich beschwert, dass ihr Gastkommentar nicht angenommen wird. Er wurde angenommen, nur sie konnte es nicht sehen.
Liebe @AlteEule, falls du hier gerade zufällig lesen solltest, auf deinem Wordpressblog wollte ich letztens gerade kommentieren, da funktioniert deine Kommentarfunktion auch nicht.
Das Kommentarfeld wird zwar weiss angezeigt, aber leider lässt sich, für mich, kein Text dort hineintippen.

Besonders löblich, der Blogigo Betreiber hat einen News Eintrag auf seinem Blog verfasst:

blogigo.de/news/In-aller-Frische-zurück

Muss ja auch mal gesagt und lobend erwähnt werden.;-)
Liebe Grüsse

11.05.2012 um 23:46 Uhr

Fancoise Hollande, als sei der Teufel in Frankreich eingefahren

Der Teufel persönlich scheint die Franzosen heimgesucht zu haben.
So jedenfalls scheint es, wenn man die Medien sich anschaut.
Die Wünsche eines Scheiterns an der "Realität", der Exorzismus auf hohem konservativ politischem Niveau prägt die Berichterstattung der Medien.
Die Märkte und die Finanzwirtschaft wird dem Präsidenten Hollande seine Flausen schon austreiben. Hand in Hand mit Angela Merkel.

Sie sehen ihn, den künftigen Lenker der "Grande Nation" schon bettelnd auf den Knien rutschend um Hilfe rufen. Das Leben wollen sie ihm schwermachen, seine Vorschläge, sein Wollen ad absurdum führen. Frankreich unter Hollande am liebsten aus der EU Staatengemeinde ausschliessen.

Doch so einfach wird es nicht sein, sich seinen Forderungen und Vorstellungen zu widersetzen.
Was haben uns die konservativen, den Märkten hörigen und die ökonomische Marktkonforme Demokratie verteidigenden EU Staatenführer schon gebracht.
Eine Krise nach der anderen, ein Sparprogramm nach dem anderen, welche letztendlich nichts besser, aber vieles schlechter gemacht hat. Armut und hungernde Menschen, die um ihr Überleben kämpfen in Griechenland, Portugal, Italien, Spanien, Haushaltskürzungen die die Wirtschaft und auch das soziale in den Ländern abwürgen. Immer niedrigere Löhne, mehr Zeitarbeit und Arbeitsverhältnisse von denen man nicht leben kann. Privatisierungen auf Kosten der Bürger.
Wollen wir dieses noch alles, dazu noch in einer verschärften Form? Es muss eben noch mehr gespart werden, sagt Merkel und lässt die Städte und Gemeinde Infrastruktur den Bach hinuntergehen. Schwimmbäder, Büchereien, Jugendzentren und vieles andere wird geschlossen, es reicht nicht, es muss eben noch mehr gespart werden.

Griechenland wird geholfen, nur hat der Grieche nichts davon. Die Hilfsgelder stehen unter dem Vorbehalt, dass sie nur genutzt werden dürfen, um Schulden oder Zinsen der Banken, die Forderungen haben, davon vorrangig zu bezahlen.

Und jetzt der Leibhaftige Hollande in Frankreich.
Der es einfach nicht einsehen will, Sparen als Allheilmittel, als gute Medizin anzusehen.
Er will den Leistungsträgern ihren verdienten Lohn wegnehmen, heisst es. Sie höher besteuern. Frechheit könnte man sagen, wenn er Einkommen von über 1 Millionen Euro jährlich, für das was darüber geht mit über 70 Prozent besteuern will.
Würde uns dieses nicht alle tief treffen, denn wer verdient schon weniger als 1 Millionen Euro jährlich? Doch kaum einer und wenn dann sind es die Looser, die eh nicht mehr verdient haben.

Ganz schlimm auch, er will die Bezüge für Präsidenten, Minister, und Regierungschefs kürzen. Darf doch wohl nicht wahr sein!
Dafür will er auch noch mehr Geld in die Schulen, Kindergärten, Jugendausbildung, sozialen Wohnungsbau, ÖVPN in der Fläche und anderen Firlefanz stecken.
Ja hta der Hollande denn noch alle beisammen, wo lebt er denn, wenn er noch nicht mitbekommen hat, all dieses braucht keiner, Sparen ist angesagt.
Lieber sollte er doch die Suppenküchen und Tafeln für die Armen ausbauen, so wie Merkel es für die Hartz IV Empfänger macht, dann braucht er auch keine 35 Stunden Woche und Kündigungsschutzgesetze, die nur die Arbeiter von Niedriglohnjobs fernhält, bequem und faul macht.

Nein, ich bin schon froh. dass die Franzosen einen Sozialisten zum Präsidenten gewählt haben, den Teufel in Person für die Neoliberalen in Deutschland.
Für dir, die uns letztendlich immer weiter in den Abgrund führen, wie man anhand der Krisen gut sehen kann.
Hollande sein 60b Punkte Plan würde der SPD auch gut zu Gesicht stehen, nur sind die SPD Oberen leider schon seit langer Zeit keine Sozialisten mehr, geht ja auch nciht, sonst würden sie sich ja von der CDU, FDP und den Grünen unterscheiden.
Das wollen sie nicht und in diesem Einheitsbrei der Marktwirtschft hörigen Parteien, die den Lobbygruppen und der Fianzwirtschaft sich andient, versinken. Wenn schon untergehen, dann glorios. Stones können schnell und tief sinken, wenn man sie ins Wasser wirft, aber nicht nur Steinmeiers und Streinbrücks auch Gabriels, der meint noch härter sparen zu wollen, als es die CDU und FDP schon forder

So, wer bis hierhin mit dem lesen durchgehalten hat, der kann sich noch schnell die deutsche Übersetzung der 60 Forderungen und Vorhaben von Hollande anschauen:

wiesausieht.de der 60 Punkte Plan von Hollande *klick*

und sagen was an diesen Vorhaben so falsch sein soll.
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09.05.2012 um 18:54 Uhr

Und Eis wird vom Himmel fallen

Es sah garnicht so schlimm aus, dieses Gewitter welches da aufzog. Aber dann..
Sonnenschein bei 19 Grad. Im Westen wurden die Wolken dunkler, es grummelte aus der Ferne. Eine Art Höhengewitter zog heran. Es donnerte, aber Blitze sah man nicht, das Grollen blieb oben in den Wolken verborgen.
Die ersten dicken Regentropfen prasselten hernieder, mischten sich mit den Blütenblättern der Obstbäume. Die Regentropfen wurden heftiger, mischten sich mit Hagelkörnern, die gegen das Fenster und auf das Dach prasselten.
In kurzer Zeit wurde alles weiss, dick vom Hagel bedeckt. Ich hätte einen Schneeschieber benutzen können. Aprilwetter mit Glatteis durch den aufgetürmten Hagel. Innerhalb von Minuten sank die Temperatur von 19 Grad auf nur noch 6 Grad herunter.

Starkregen, ich dachte ich schwimme hier bald weg, Es rauschte und toste wie an einem Wasserfall, ein reissender Wildbach strömte gurgend durch den Garten, spülte alles weg was sich dem Wasser in den Weg stellte. Dann lies der Regen nach, die Sonne kam hervor, die Felder und Wiesen dampften.
Aber die 1 cm grossen Hagelkörner liegen noch immer draussen, wie Glasperlen sehen sie aus. In der Mitte ein kleines weisses Hagelkorn, drumherum eine kugelförmige durchsichtige Eisschicht. Glasperlen aus Eis, die vom Himmel fielen und die Butterblumen zerrupft aussehen lassen.
Und jetzt donnert es schon wieder, das nächste Gewitter ist herangezogen hier im östlichen Niedersachsen. Ich hoffe es wird nicht so schlimm wie das vorige.

Nebenbei bemerkt, gestern Abend habe ich den Igel gesehen, wie er sich am Katzenfutter gütlich tat. Ihm wird das herumlaufen auf dem Hageleis auch nicht gefallen, ebenso wie den Katzen nicht, die etwas verdutzt vor dem Hagelschlag Unterschlupf suchten und verwirrt aufgrund des Wetters dreinschauten.;br:.

08.05.2012 um 16:22 Uhr

Wenn heute dein letzter Tag wäre

If today was your last day.
Er wird es nicht sein, dein letzter Tag. Es werden weitere folgen.
Jeder Tag den wir erleben dürfen ist ein Geschenk an uns.
Nichts daran ist selbstverständlich, auch wenn morgen wieder die Sonne aufgehen wird, so wie sie es immer, jeden Morgen aufs neue tut, so ist es doch irgendwie etwas ganz besonderes. Ein Geschenk, welches wir dankbar annehmen sollten.

Oftmals wird gesagt: "Lebe immer so, als ob es dein letzter Tag sein würde".
Ich stelle es mir fürchterlich anstrengend vor, so zu leben, als gebe es kein morgen, keine Zukunft mehr. Zu versuchen alles in diese letzten Momente zu packen.
Klar hatte auch ich mich schon mal gefragt, was würde ich jetzt machen, wenn es der letzte Tag wäre.
Und ich habe dann Gechirr abgewaschen. Nicht weil ich meiner Nachwelt nicht mein ungespültes Geschirr hinterlassen wollte, sondern weill es in dem Moment etwas meditatives für mich hatte. Etwas, bei dem ich denken und reflektieren konnte,
Nein, ich würde meinen letzten Tag wohl nicht vollpacken, mit all dem was ich noch erleben wollen würde, mit scheinbar versäumten Dingen.
Ich glaube, ich würde einige Gedanken daran verschwenden, was ich hatte, erlebt habe und voller Dankbarkeit dafür sein. Für alles was ich sehen und erleben durfte.
Aber nicht in Hektik ausbrechen, noch etwas nachholen zu wollen.

Und doch sollten wir uns manchmal, wie in diesem wunderbaren Song "If today was your last Day", von Nickelback, fragen was wir machen würden, heute und nicht morgen, ob wir die Liebe gezeigt haben wenn wir sie empfanden, ob wir zufrieden zurückblicken können, und wenn nicht, was wir ändern wollen.
Noch ist es nicht zu spät dafür, noch leben wir, noch gibt es eine Zukunft die wir selbst beeinflussen können. Packen wir es an.

"If today was your last day" hier in einer wunderbaren Cooverversion gesunegen von Catie Lee
Und in diesem Zusammenhang die Frage, darf man auf einem Friedhof, inmitten von Grabsteinen Gitarre spielen und singen, diese Frage stellen "If today your last day"? Ich glaube in diesem Fall schon.


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05.05.2012 um 17:45 Uhr

Wie benenne ich meinen Blog

Da will man einen Blog eröffnen, sitzt dann vor der Frage wie man ihn benennen soll.
Die Eingabezeile blinkt auffordernd vor sich hin, was jetzt?
Es ist garnicht so leicht sich einen Namen für den eigenen Blog einfallen zu lassen.
Es sei denn man eröffnet einen Kochblog, da bietet sich "Kochen nach Zahlen" an, Erst zahlen, dann kochen.
Und doch entscheidet der Blogname letztendlich auch mit, aber nicht nur, über die Leserschaft die wir erreichen.

Mein Blogname "Gedanken oder Fragen" war irgendwie auch nicht sonderlich geistreich, hat aber scheinbar ihren Zweck erfüllt.
Nun muss ich gestehen, meine Kriterien einen neuen Blog aufzurufen und zu lesen mache ich manchmal von den Namen eines Blogs abhängig. Ob er mir interessant erscheint oder nicht. Mag ein Fehler sein, da dieses Kriterium Vorurteilsbehaftet ist.

So stosse ich manchmal erst nach langer Zeit, durch Zufall, auf einen Blog der lesenswert ist und wundere mich, ihn bisher noch nicht wahrgenommen zu haben.
So auch gestern, da fand ich den Blog von Hibou "Hotel Naipaula".
Hatte ihn bisher noch nicht bemerkt, obwohl er schon seit Ende 2010 hier auf Blogigo schreibt, mit dem Blog vom "Freitag" nach Blogigo umzog.
Was sehr lobenswert ist. Nur eben finde ich Hotelgeschichten aus einem exotischen Hotel nicht so prickelnd, so dass ich den Blog immer übersah.
Dabei hat dieser Blog ganz sicher mehr als die bisherigen 647 Seitenaufrufe seit Dez. 2010 verdient, denn es handelt sich um alles andere, als nur um Hotelgeschichten, es handelt sich um gutgemachte Beobachtungen des "Beschreibers" zu vielerlei Gegebenheiten und Geschichten. Ja selbst ein Märchen findet man dort, welches mich zum lachen brachte.

Hotel_Naipaula Der Mann in allen Farben (ein kanadisches Märchen)

Jetzt würde mich noch interessieren, nach welchen Kriterien geht ihr, wenn ihr zum erstenmal einen neuen Blog aufruft? Wie ging es euch, als ihr für euren neuen Blog einen Namen eingeben solltet?
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04.05.2012 um 20:47 Uhr

Goethe und die Egoisten

Sie schelten einander Egoisten;
Will jeder doch nur sein Leben fristen.
Wenn der und der ein Egoist,
So denke, dass du es selber bist.
Du willst nach deiner Art bestehen,
Musst selber auf deinen Nutzen sehn!
Dann werdet ihr das Geheimnis besitzen,
Euch sämtlich untereinander zu nützen;
Doch den lasst nicht zu euch herein,
Der anderen schadet, um etwas zu sein.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe

Dieser Goethe Spruch wird gerade heute zur Förderung des allgemeinen Egoismus in unserer Wettbewerbsgesellschaft sehr gerne benutzt.
Da heisst es dann so schön marktkonform: "Wenn jeder nur an sich denkt, dann ist an alle gedacht",
Der letzte Satz, "Doch den lasst nicht hinein, der anderen schadet , um etwas zu sein", wird dabei zu gerne unterschlagen.

Von diesen, die anderen schaden um etwas zu sein, haben wir wohl schon viel zu viele hereingelassen, wir finden sie in der Politik, der Wirtschaft, den Verbänden, den Istitutionen und natürlich bei den Banken auf allen möglichen Posten.
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02.05.2012 um 15:10 Uhr

Kuckuck, Kuckuck

Der Kuckuck ist da.
Am vorletzten Märztag hörte ich ihn rufen. Noch vor dem 1. Mai lies er sein lautes "Kuckuck, Kuckuck" über die Felder erschallen, auf der Suche nach einer Partnerin.
Für mich ist der erste Kuckucksruf des Jahres irgendwie immer etwas ganz besonderes. Er gehört zum Frühling, zum Ankündiger wärmerer Zeiten.

Die anderen Vögel sind fleissig am Nester bauen, warten mit Sicherheit nicht auf den Kuckuck, auf diesen Strolch, der seine Eier in fremde Nester legt.
Die Stiefgeschwister aus dem Nest wirft und seinen grossen Schnabel weit aufreisst, um sich von den kleinen Adoptiveltern durchfüttern zu lassen, bis er flügge wird.
Gut finde ich dieses Verhalten nicht, aber so ist eben die Natur und so ist es geplant.
Und dennoch mag ich den Kuckuck, er ist ein wunderhübscher Vogel und er hat einen lautstarken Ruf, den man weithin vernehmen kann.

Die Menschen waren von diesem Frühlingsboten, dem Kuckuck scheinbar schon immer angetan.
Ihm wurde sogar ein Kinderlied gewidmet.
Kuckuck, Kuckuck, rufts aus dem Wald,
lasset uns singen, tanzen und springen,
Kuckuck, Kuckuck, Frühling wirds bald.

Dichtete Hoffmann von Fallersleben ( 1798 - 1874 ) damals.

Wer kennt es nicht, dieses alte Kinderlied, wer hatte es als Kind nicht gesungen.
Ich glaube, wir kennen es fast alle.

Und so sollen wir nicht nur tanzen und singen, sondern auch noch springen,
in Anbetracht der erwachten Natur, wenn der Frühling sein blaues Band durch die Lüfte wehen lässt und der Kuckuck seinen Ruf erschallen lässt.
So springet denn, dem Sonnenschein und dem schönen Wetter entgegen.
Vielleicht mutieren wir dann alee zu kleinen "SpringinsFeld"
Wobei ich mich frage, wo dieser Ausdruck, "Du spring ins Feld", wohl herkommen mag?
Sprangen die Menschen früher alle in die Felder? Heute hätten wohl die Bauern etwas dagegen, wenn man in ihren Feldern herumspringen würde.
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