Gedanken oder Fragen

30.07.2012 um 07:51 Uhr

Der kleine Prinz

Am 31. Juli 1944 starb der Flieger und Schriftsteller Antoine de Saint Exupėry.
Sein Buch "Der kleine Prinz" wurde in 140 Sprachen übersetzt, erreichte eine Auflage von 80 Millionen.

Antoine de Saint Exupėry geb. 29.06.1900 in Lyon
gest. 31.07.1944
Es sollte sein letzter Aufklärungseinsatz auf diesem Flug in Richtung Grenoble werden, an diesem 31.07.1944. Doch Antoine de Saint Exupėry kehrte von diesem Flug nicht zurück.
Er galt als verschollen.
Manche dachten auch an einen willentlichen Absturz, an Selbstmord, da Antoine als depressiv galt.
Zahlreiche abgestürzte Piloten hatte er aus der Wüste gerettet, bekam dafür den höchsten französischen Orden.
Jetzt aber, von seinem letzten Flug, gab es keine Wiederkehr, er kam nicht mehr zurück.
Es ist möglich, sein Flugzeug wurde abgeschossen. Später fand man seine Uhr und das Flugzeugwrack im Mittelmeer.

Und ich, sowie viele andere, werden bei seinem Namen an den kleinen Prinzen denken, der auf diesem winzigen Planeten lebt. An diese kleine Fabelwelt, die Antoine uns in und mit seiner Fantasie hinterlassen hat.
Der kleine Prinz hat überlebt. Er wird in uns, die wir diese wunderbare Geschichte kennen, für immer weiterleben.
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26.07.2012 um 01:08 Uhr

Liebe und Mühe

In einem Augenblick gewährt die Liebe,
Was Mühe kaum in langer Zeit erreicht.


Zitat: Johann Wolfgang von Goethe ( Tasso )

21.07.2012 um 07:55 Uhr

Übel kann einem bei den Thesen der INSM werden

Ganz schlimm, wenn diese INSM dann noch auf meinem Blog dafür wirbt, doch den neuen INSM Blog zu lesen.
Ich rufe hiermit alle meine Leser auf, nicht auf diese Werbung und das Geschwafel der Initative neue Soziale Marktwirtschaft hereinzufallen.
Denn die Mitglieder dieser, von den Arbeitgeberverbänden gesponserten Gruppierung, sind alles andere als sozial.

Sie sind schuld an das momentane Desaster der Finanzkrise, an der Hartz IV Gesetzgebung, an den Rentenkürzungen und den Studiengebühren.
Allen voran das ehemalige SPD Mitglied Clement, der heutige Leiter des Kuratoriums der INSM.

Dort, in diesem Verein haben sich die ganzen Zocker der Republik versammelt, fördern die Armut hier im Lande mit ihren kruden Thesen.
Die sie, in der ihnen hörigen Presse verbreiten lassen.
Fordern und fördern Lohndumping, Privatisierungen und soziale Kürzungen, damit es vielen schlechter geht und einigen sehr wenigen wesentlich besser.
Ich könnte kotzen, wenn ich hier auf Blogigo, zumal noch auf meinem eigenen Blog, diese Werbung von diesem Verein sehe.

Wer mehr über die INSM erfahren möchte kann weiteres zu dem Thema INSM und Wolfgang Clement hier auf den Nachdenkseiten finden:

Nachdenkseiten/INSM *klick*
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18.07.2012 um 06:16 Uhr

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von: sternenschein   Kategorie: persönliches

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junge
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18.07.2012 um 01:31 Uhr

Schlafzimmer mit Schiebedach

Ein Schlafzimmer mit Schiebdach
Habe ich noch nicht gesehen.
Doch ich weiss wie toll es manche finden, ihr Bett unter dem Fenster der Dachschräge stehen zu haben und aus dem Bett heraus zu dem Mond und den Sternen hinauf sehen zu können.
In Sommernächten könnte ich mir auch vorstellen, wie toll es wäre, wenn das Schlafzimmer ein Schiebedach hätte. Leise surrend fährt es zurück, gibt den Blick frei auf das nächtliche Firmament.
Natürlich müssten es warme Sommernächte sein, nicht so wie jetzt zur Zeit, da würde man im Bett eher eine Regendusche von oben bekommen.
Aber es hätte doch etwas, mit diesem freien Ausblick nach oben bei dem man vielleicht ab und an eine Sternschnuppe fallen sehen könnte und es sich dabei kuschelig bequem im Bett macht.

Gut, die Vögel. Dieses will auch bedacht sein.
Weiss im Moment garnicht, ob sie ihr Geschäft im fliegen machen, oder nur wenn sie auf einem Zweig sitzen.
Mit einem Vogel oder Taubenschiss im Gesicht aufzuwachen, mag ja vielleicht Glück bringen, aber angenehm ist es sicher nicht.
Auch sollte man bei geöffneten Schiebedach das Zimmer unbeleuchtet lassen, denn sonst finden sich Mücken, Bienen, Wespen, Hornissen und anderes Flatterzeug ein, was störend wirken könnte.

Generell aber doch eine schöne Vorstellung, so ein Schiebedach für das Schlafzimmer.

Früher hatten mich immer die Kuppeln der Sternwarte am Gojenberg in Hamburg Bergedorf fasziniert. Die Gebäude standen dort auf einer Anhöhe, die runde Dachkonstruktion konnte aufgefahren werden, damit man mit einem Riesenspiegelteleskop die Sterne betrachten konnte.
Da würde ich glatt einziehen wollen, aber nur wenn das Teleskop drinnen bleibt.;-)
Steht dort jetzt wohl alles unter Denkmalschutz.
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18.07.2012 um 00:49 Uhr

Stille

Es ist still und ruhig hier geworden.
Mein letzter Eintrag liegt schon eine Weile zurück.
Hat einen einfachen Grund, mein mobiles Gerät, mit dem ich die Einträge schreibe, ist defekt.
Die Buchse zum Akku nachladen gab den Geist auf. Ein bisschen lief das Gerät noch, maulte aber warnmässig herum, Ladegerät anschliessen. Nur was will man machen, wenn es angeschlossen ist, aber eben nichts nachlädt.
Dann war die Batterie leer und alles hatte ein Ende.*Knack und aus*

Mit dem Handy, als Ersatz, konnte ich zwar noch ein wenig bei euch lesen und sehr wenige Kommentare schreiben, aber es ist eher ein Krampf und Kampf damit.
Zumal Handys es so an sich haben, Worte zu ergänzen und aus "schönes" mal eben ganz schnell ein "Schiebedach" machen, was in einem Kommentar doch für den betreffenden User etwas befremdlich wirkt.

Morgen, so hoffe ich, trifft das Ersatzgerät ein, dann kann es wieder weitergehen mit meinem Blog und den Kommentaren.
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07.07.2012 um 09:44 Uhr

Die heilende Liebe oder die gebrochene Macht der bösen Zauberin

Und dann packte sie eine Schere und schnitt Rapunzels langen goldenen Haarschopf ab.
Danach brachte sie das Mädchen an einen neuen abgeschiedenen Ort.
Die Zauberin aber band Rapunzels Haare an den Fensterrahmen des Turmfensters, und als abends der Prinz kam und rief, da liess sie sie hinab. Was aber machte der Prinz für grosse Augen, als er oben nicht Rapunzel fand, sondern die erboste Zauberin.
Und sie sagte: "Du wirst Rapunzel nie wiedersehen, denn ab jetzt sollst du blind umhergehen". ( Wie gemein ist das denn? )

So irrte der Prinz ohne Augenlicht lange im Wald herum und ernährte sich von Wurzeln. Rief dabei immer den Namen seiner Liebsten: "Rapunzel". Und auf dieser ziellosen Wanderschaft gelangte er auch eines Tages zu dem abgeschiedenen Ort, wo Rapunzel jetzt lebte. Und Rapunzel hörte ihren Namen rufen, erkannte seine Stimme und ihn sofort. Umarmte ihren Liebsten und weinte vor lauter Glück.
Und zwei von ihren Tränen fielen auf seine Augenlieder, und da wurden seine Augen wieder klar, und er konnte sehen wie früher.
Jetzt konnte er Rapunzel endlich in sein Land führen, wo man ihn mit Freuden empfing. Und die beiden lebten noch lange und waren ein Herz und eine Seele.

Frei nach dem Märchen Rapunzel der Gebrüder Grimm.

Bei diesem Märchen kann man sehen "Liebe macht nicht nur Blind", sie kann auch heilen und "sehend machen".

Wie sagt doch Karlheinz Deschner:

"Liebe, an jemand denken, ohne nachzudenken"
"Wer liebt, vergleicht nicht mehr"

Zitate: Karl Heinz Deschner
Ich mag ja seine "Bissige Aphorismen.
Besonders an diesem "Wer liebt, vergleicht nicht mehr", ist viel wahres dran.
Für den der liebt, versinkt die Vergangenheit, macht einer neuen Zukunft Platz und lässt sie in einem hellen Licht erstrahlen. Was zählt da noch ein vorher oder nachher?
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07.07.2012 um 07:01 Uhr

Cloud und Datenwolken

Speicher werden überflüssig, sagen sie.
Dafür bieten jetzt viele Cloud an, die virtuelle Datenwolke.
In die wir unser Daten hochladen sollen.
Speicherplatz irgendwo im Internet auf Grossrechnern.

Ich will meine Daten aber behalten und nicht in irgendeiner Datenwolke wissen.
Ich will sie auf meinen Rechner, Handy oder Tablet haben und nicht erst ins Internet gehen müssen, um auf sie zugreifen zu können.

Den Machern der Datenwolken schweben schon Geräte vor, ohne jede Speichermöglichkeit, ja sogar das Betriebssystem soll aus der Datenwolke geladen werden.
Ohne mich.
Bin ich etwa zu konservativ, was diese Datenwolken betrifft?

Nun ja, vielleicht etwas.
Ich verweigere mich auch Facebook, da die nur meine Daten haben wollen, meine Telefonkontakte durchforsten und Einladungen verschicken, von denen ich nichts weiss.
Selbst Kunden Payback Karten verweigere ich mich, auch wenn es dann 2 % Rabatt gibt. Sie wollen auch nur die Kundendaten haben um Werbung besser anbringen zu können.

Ganz schlimm finde ich den neuen Gesetzentwurf für die Meldeämter, nach dem diese mit den Meldedaten Adresshandel betreiben dürfen. Ein Widerspruch ist da kaum möglich. Da werden sich die Callcenter freuen, wenn sie wieder ungebeten Menschen anrufen können um ihnen irgendetwas oder Finanzprodukte andrehen wollen.
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04.07.2012 um 20:39 Uhr

Wovon träumt ein Baby

Den grössten Teil der Zeit verbringt ein Baby schlafend oder schlummernd.
Meistens wohlig, manchmal lächelnd, manchmal das Gesicht verziehend.
Bis es dann erwacht und mit grossen staunenden Augen sich die Welt betrachtet.
Aber was träumt ein neugeborenes Kind? Wenn es schläft, wird es auch Träume haben. Gute Träume, aber auch Albträume, wenn der Alb auf seiner Brust sitzt.

Nun mag sich mancher fragen, was kann ein Kleinkind, welches erst seit kurzem auf der Welt ist, überhaupt träumen, es hat ja noch nicht viel gesehen und erlebt.

Ich bin mir sicher, das Baby träumt schon im Mutterleib, alleine schon um sein Gehirn auszubilden. Es nimmt da schon Geräusche, Melodien, Zusprache und vieles andere wahr. Ebenso wohl die Stimmungslage, Gefühle und Emotionen der Mutter.
Schon alleine, da es mit deren Blutkreislauf verbunden ist.

Inwieweit das Kind im Mutterleib auch an ihre Gedanken, inneren Bilder und Erinnerungen teilhaben kann, ich weiss es nicht.
Könnte mir aber vorstellen, dass die Erinnerungen der Mutter sich teilweise auch auf das noch nicht geborene Kind übertragen könnten. In einer Art innerer Gedankenübertragung durch Botenstoffe. Aber dieses ist Spekulation von mir.

Dann kommt der Geburtsvorgang, ein Trauma für das Baby schlechthin.
Aus der schwerelosen Leichtigkeit wird es unter Gewalt in diese für ihn doch gleissend helle und kalte Welt mit ihrem Lärm geworfen. Kann kaum atmen, brauchte es bisher ja auch nicht. Wer würde da nicht schreien?

So wie die kleine Hummel von Sunny anfing zu quäken und Sunny sich fragte, können Babys überhaupt schon einen Alptraum haben?

Hummelchen/Geräusch von Sunnysightup*klick*

Beim lesen ihres Eintrages fielen mir wieder viele meiner Baby und Kleinkindträume ein, mir wurde einiges klarer und bewusster. Dafür danke ich Sunny sehr.

Ich träumte als Baby und als Kleinkind häufig davon, ich könne fliegen. Fragte mich immer woher derartige Träume kommen könnten. Denn natürlich bin ich als Baby nicht geflogen. War am überlegen, ob es aus den Urzeiten kommt, in denen die Vorläufer des Menschen vielleicht mal fliegen konnten, dieses Wissen irgendwie gespeichert ist.
Aber dann kam mir die Erkenntnis, diese Scherelosigkeit im Fruchtwasser des Mutterleibes, es ist wie fliegen zu können. Ähnlich des schwimmens und tauchen unter Wasser.
Es half mir in meinen Albträumen, die ich als Baby hatte, den Kreaturen, wie zum Beispiel Tigern und Löwen sowei anderen Ungeheuern zu entkommen, die nach mir schnappen wollten, mich verfolgten. Gut, Tiger und Löwen hatte ich zu der Zeit auch noch nie gesehen, trotzdem kamen sie in meinen Träumen als Gefahr vor, Frage mich, was sie da zu suchen hatten?
Ich breitete dann die Arme aus, begann damit zu rudern und erhob mich in die Lüfte. Es war fürchterlich anstrengend, diese Art des Fliegens, auch nicht so wirklich durch die Armbewegungen steuerbar, mal kam ich höher, dann sackte ich trotz kräftiger und schneller Armbewegungen wieder nach unten, zu den schnappenden Bestien. Ein Gleiten durch die Lüfte, wie ich es in Gedanken machen kann, war es nie. Hatte ja auch keine Flughäute zwischen den Fingern und Armen, auch keine Engelsfederflügel.
Vielleicht hätte ich mir diese dazuträumen sollen, aber wer weiss das als Baby schon?

Nein, es war ähnlich wie eine Lageveränderung durch Arm ud Fussbewegungen im Wasser der Fruchtblase.

Auch heute noch träume ich desöfteren, ich befinde mich in irgendwelchen Gebäuden, will in einen anderen Raum, es führt aber nur ein äusserst enger Durchgang oder eine Luke dorthin, durch die man normalerweise nicht hindurchpassen würde. Ich lasse mich dann immer hindurchgleiten/fallen, wundere mich anschliessend wie leicht es doch ging, in diese ander, hinter dem äusserst kleinen Durchgang liegende schöne und interessante Welt zu kommen.
Auch diese Träume hängen scheinbar mit dem Geburtsvorgang zusammen, wenn ich es mir recht überlege.
Mit 3 Jahren, war es dann mit den Fugkünsten im Traum vorbei, da hatte mich wohl die Realität eingeholt. Auch wenn ich gerne beim herumlaufen spielte, fliegen zu können. Es klappte einfach nicht, egal wieviel Anlauf ich nahm. Selbst das einfache hinauflaufen an einer Wand funktionierte nicht so wirklich. Und beim heruntersprinen mit einem Regenschirm als Fallschirm, klappte dieser immer nach oben weg. Der Mensch ist eben kein Flieger.
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03.07.2012 um 15:04 Uhr

Wenn Kinder nicht Kind sein dürfen

Wenn andere Kinder spielen und lachen, dann kümmern sie sich um ihre Geschwister, um ihre Mutter, um ihre Familie.
Und sind dabei doch selbst noch ein Kind.
Die Verantwortung ist zu gross für eine Kinderseele und doch übernehmen sie sie.
Notgedrungen, denn wer sollte es sonst tun?

Die Kinder kranker Mütter.
Die Kindheit bleibt dabei auf der Strecke, sie erleben sie nicht, sie erleben sie anders. Hineingeschubst in ein Leben voller Verantwortung.
Und voller Angst. Angst davor, was wird sein wenn ich nach Hause komme?

Ich könnte hier einige Blogs auf Blogigo nennen, bei denen es den betreffenden Jugendlichen Schreiberinnen genau so ergeht und die darunter leiden..
Leiden unter der Angst, sie könnten zu spät kommen, wenn die Mutter mal wieder einen Selbstmordversuch machte, oder eben auch "nur" zu viel getrunken hat.
Die Verantwortung ist eine zu grosse, dazu dann noch "nebenbei" eine Ausbildung oder den Schulpflichten nachkommen zu müssen.
Wer hält das schon aus? Dazu noch die Angst, später vielleicht einmal selbst wie die Mutter zu werden.

TV Tipp: Di. 03.07. um 22:15 Uhr ZDF 37 Grad - Mein verrücktes Leben -
Von starken Kindern und kranken Müttern

Jedes fünfte Kind lebt mit einem psychisch kranken Elternteil zusammen.

Lesenswert zu diesem Thema der Spiegel Bericht von Julia Jüttner:

spiegel.de/gesellschaft/wie-kinder-psychisch-kranker-eltern-leiden *klick*
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02.07.2012 um 19:13 Uhr

Das Gute soll nicht warten

Jeder, der in sich fühlt, dass er etwas Gutes wirken kann,
muss Plaggeist sein. Er muss nicht warten, bis man ihn ruft;
er muss nicht achten, wenn man ihn fortschickt. Er muss sein, was Homer an dem Helden preist, er muss sein wie eine Fliege, die, verscheucht, den Menschen immer wieder von einer anderen Seite anfällt,

Zitat:Johann Wolfgang von Goethe ( Lila )