Gedanken oder Fragen

29.12.2012 um 22:45 Uhr

Konfuzius und die Liebe

Ein etwas merkwürdiges und eigenwilliges Zitat von Konfuzius.

Liebe ist wie der Mond:
wenn sie nicht zunimmt, nimmt sie ab,


Zitat: Konfuzius

Die Gezeiten und Flutwellen der Liebe, die die Herzen bewegen, der Tidehub der das Ufer des Inneren überspült mit und voller Liebe.
Die Ebbe, die die Liebe mit sich hinausnahm auf das Liebesmeer, soweit, dass man die Liebe kaum noch sehen kann.
Die Sturmfluten der Liebe, gegen die man keine Deiche und Schutzmauern errichten sollte. Da darf dann auch mal gerne Land unter sein, von Liebe überflutet zu werden.
Liebesphasen mit Mondphasen zu vergleichen, ist schon eigenartig.
Und ergibt einen sinnlosen Eintrag, bei einer im Moment abnehmender Mondphase. Was da der Mondkalender wohl zu sagen würde?
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24.12.2012 um 16:45 Uhr

Wie frei ist der Mensch

Weihnachten ist die Zeit der Besinnlichkeit.
Vielleicht auch die Zeit, einmal darüber nachzudenken wie frei wir wirklich sind.
Behindern wir uns selbst, durch unsere Ängste oder durch Mutlosigkeit? Stellen wir uns selbst immer wieder ein Bein, stolpern über unsere eigenen Füsse?

Unser Potential ist sicher grösser, als wir oftmals denken. Wir sollten es ausschöpfen und uns nicht selbst blockieren und einschränken.

Nehme dir die Freiheit, "Mach dich frei"
meint der Victor Frankl Schüler Prof. Uwe Böschemeyer, der Frankl's Logotherapie weiterentwickelte.

Hier auf einem Podcast des hr3 zu hören, welches man als MP3 Datei herunterladen kann oder auch um es direkt anzuhören.

Zu Gast Uwe Böschemeyer Psychotherapeut "Machen sie sich frei" *klick*


Vielleicht findet ja der eine oder andere von euch über die Feiertage die Muße sich den Podcast anzuhören um sich "frei zu machen" oder zumindest ein Stück weit mehr Freiheit zu entwickeln.

Euch allen ein frohes Weihnachtsfest.
Welches ihr so verbringen mögt, wie es euch gefällt und nicht so wie es andere verlangen weil man es halt so macht und es schon immer so gemacht wurde.
Auch in dieser Entscheidung ist man frei, wenn man es denn will.
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23.12.2012 um 20:43 Uhr

Music for the Dancer

Stimmung: gut

Musik kann so viel mehr sein, als lediglich eine Aneinanderreihung von Tönen.

Ein Sprichwort sagt schon, der Ton macht die Musik. Töne aneinandergereiht, sie können schrill klingen, unharmonisch, fast Schmerzen bereiten.

Aber die gleichen Töne in der richtigen Reihenfolge, in Harmonien verpackt, sie kann uns berühren.
Zutiefst berühren. Unser Herz und die Seele zum mitschwingen bringen, die Füsse im Takt wippen lassen, ganz ohne unser Zutun.
Einschmeichelnd, kaum merkbar, oder Kraft und Druckvoll sich ihren Weg in unser inneres sich bahnen.

Musik ist wohl eine Art der Liebe, sphärische Liebe, Klänge auf denen unsere Seele sich erhebt, davonfliegt, den Alltag hinter sich lässt.
Sie streichelt uns, so dass wir Gänsehaut und Schauer verspüren, sie lässt uns weinen, aber auch lachen.

Bei Tom Bombadil fand ich folgendes Zitat:

Die Musik wird treffend als Sprache
der Engel beschrieben.

( Thomas Carlyle )


Ja, was wäre die Welt ohne diese Schwingungen der Musik?

23.12.2012 um 02:57 Uhr

Nach OP im Krankenhaus verblutet

Es ist unfassbar, da lassen Ärzte nach einer OP einen Mann in einem Krankenhaus verbluten.
Menschen machen Fehler bei ihrer Arbeit.
Bei Ärzten nennt man es dann Kunstfehler.
Doch mit Kunst und können hat folgender Fall nichts mehr zu tun.
Eher mit Fahrlässigkeit.

Da durchtrennen Ärzte bei einer Prostataoperation ausversehen eine Vene des Patienten, lassen ihn in den nächsten Stunden langsam verbluten.
Seiner Witwe wurden jetzt in einem Vergleich 6.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen.
Doch dieses Geld wird ihren Mann auch nicht wieder lebendig machen.

Ich bin mir sicher, es lag nicht an dem Unwillen der Ärzte und des Pflegepersonals.
Eher an der dünnen Personaldecke der heutigen Klinikbetreiber und den daraus resultierenden Überlastungen der Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern, die ihren Dienst im Schichtbetrieb leisten müssen und oftmals überlastet sind.

Diese ganzen Einsparungen kosten Menschenleben und können so nicht richtig sein.

Näheres zu diesem Fall auf:

bz-berlin.de/dagmar-m-verlor-mann-nach-einer-routine-op

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22.12.2012 um 21:18 Uhr

Rauhnacht und Julfest

Die Tage werde wieder länger, das Licht kehrt zurück.
Jetzt, zur Wintersonnenwende, ist die Zeit der Rauhnächte und des Feierns, der Freude über das Sonnenlicht, welches neu geboren wird.
Zu uns zurückkommt um unsere Herzen zu wärmen.

Heute, am Julfest, werden wir die längste Nacht des Jahres haben.
Zu frühere Zeiten wurden diese "Rauhnächte" 12 Tage lang gefeiert. Heute feiern wir in dieser Zeit Weihnachten, die Zeit zwischen den Jahren, Silvester und Neujahr.

Die Welt ist nicht untergegangen, sie wird sich weiterdrehen.

Das Wetter wird uns wohl keine weissen Weihnachten vergönnen, denn der Wetterbericht spricht von Tagestemperaturen von 10 Grad plus.
Da wird dann kaum Schneefall möglich sein.

nirakara.de/Bräuche zur Witersonnenwende*klick*
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20.12.2012 um 13:36 Uhr

Verschiedene Sichtweisen

Es kommt immer darauf an wie wir etwas einordnen.

Die Menschen sind so unterschiedlich in ihren Sichtweisen und Bewertungen der Dinge.
Was dem einen als Ablehnung daherkommt, ist für den anderen Motivation. Zuspruch kann sogar negativ gedeutet werden und das Gegenteil dessen erreichen, was damit erreicht werden sollte.

Über ein Lächeln wird sich gefreut, oder auch nicht, da der Empfänger es grosszügig übersieht oder nicht einordnen kann.

Irgendwie tragen wir alle grosse Ordner mit us herum, in die wir alles fein säuberlich einsortieren, damit es in unser Weltbild passt.

Nur die Sortiermethoden und die Register dieser Odner sind bei jedem Menschen individuell verschieden.
Geprägt von Erfahrungen, oder aber eher von den Gedanken, wie wir diese Erfahrungen bewerten und verarbeitet habe?
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15.12.2012 um 07:36 Uhr

Gib mir Asyl hier im Paradies

Gib mir Asyl, hier im Paradies.
Gestern wäre Tamara Danz, die Sängerin von Silly, 60 Jahre alt geworden.
Tamara Danz, geb. 14.12.1952, gest. 22.07.1996.
Sie starb 1996 an einem Krebsleiden, wurde nur 43 Jahre alt.

Alexander Osang führte mit Tamara Danz kurz vor ihrem Tode noch einige sehr bemerkenswerte Interviews mit Tamara Danz, in denen sie aus ihrem wechselhaften Leben berichtete. Sie hat eine beeindruckende Biografie, wie ich finde. Liess sich niemals verbiegen.

buschfunk.com/36_Silly/ Tamara Danz ein letztes Interview

Nach dem Tode von Tamara Danz machte Silly eine längere Pause, bevor sie mit der Sängerin Anna Loos als Frontfrau wieder auftraten.


13.12.2012 um 22:16 Uhr

Sind wir alles Franzosen

Ab dem 13.12.1810 gehörte Hamburg, Bremen, Oldenburg, Harburg, sowie viele andere Orte und Städte Norddeutschlands, per Dekret Napoleons, zum französischen Kaiserreich.

Hurra, wir waren Franzosen im Elbmündungsdepartment.
Was für die Menschen hier in Norddeutschland vielleicht besser war, als zum Königreich Hannover zu gehören.

Denn alles böse kommt aus Hannover, wie wir ja seit Wulff, Maschmaier, Schröder und dem letzten Klüngeltatort aus dem Hannoversumpf wissen.

Ab jetzt, als zum französischen Kaiserreich gehörend, galt die modernere französische Zivilgesetzgebung.und die Gewerbefreiheit. Gleiches Recht für alle.
Die Franzosen bauten wunderschöne Strassen und Alleen, schufen bei Harburg die erste Elbquerung.
Gut, die Stassen konnte man auch als Heerstrassen benutzen, so wie die Bremer Strasse.
Auf alle Fälle waren wir plötzlich alle Franzosen, ob mit Baguette oder auch ohne. Jedenfalls keine Hannoveraner oder Braunschweiger mehr.

Es fragt sich, wieviel von diesem französisch sein, in uns zurückgeblieben ist?

Es waren in der Vergangenheit, ohne die EU, sowieso merkwürdige undurchschaubare Zeiten.
Mein Grossvater war Däne, wovon ich niemals etwas bemerkte. Er sprach wohl auch kein Dänisch.
Er wurde in Altonas geboren, woraus später Hamburg- Altona wurde.
Zur der Zeit seiner Geburt gehörte Altona zum Königreich Dänemark.
Ja, Altona war im Jahre 1803 mit 24.000 Einwohnern, nach Kopenhagen, sogar die zweitgrösste Stadt im dänischen Gesamtstaat.

Ja, sind wir überhaupt Deutsche, oder eher Franzosen oder Dänen, die Geschichte würfelte vieles damals durcheinander, wenn sie ihren Mantel durch die verschiedenen Länder schleifen liess, infolge der Wirren, der europäischen Kriegsunruhen.
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13.12.2012 um 03:11 Uhr

Schulausfälle aufgrund der Witterung

Kinder und Jugendliche in Schaumburg werden sich freuen.
Im Landkreis Schaumburg fällt heute, am
Donnerstag, 13.12.2012 an allen allgemein und berufsbildenden Schulen aufgrund der Witterung der Unterricht aus.

Ausserdem teilt für die Region Hannover, die Regio Bus Gesellschaft mit, dass der Personentransport in Barsinghausen, Springe, Gehrden, Ronnenberg, Pattensen, Wenningsen, Weetzen, Bennigsen aufgrund der Witterung eingestellt wurde.

Sollte es noch mehr Schulausfälle geben, könnt ihr euch

hier auf der vmz schulausfall Seite informieren *klick*

Oder auch über die NDR Verkehrsmeldungen.

Und am Wochende soll es warm werden.
Der Wetterdienst sagt 5-6 Grad PLUS voraus.
Ist schon ein Unterschied, gegen die 12 Grad MINUS in der vorletzten Nacht.
Verrücktes Vorweihnachtswetter. Bin gespannt, ob es dieses Jahr eine weisse Weihnacht geben wird.

12.12.2012 um 21:27 Uhr

Schiller und die mitfühlende Seele

Es ist schrecklich, ohne Menschen,
ohne eine mitfühlende Seele zu leben;
aber es ist auch ebenso schrecklich, sich an irgendein Herz zu hängen, wo man, weil doch nichts in der Welt Bestand hat, notwendig einmal sich losreissen und verbluten muss.

Zitat:Friedrich Schiller
( In einem Brief an Henriette v. Wolzogen, 4.1.1783 )

Wie mag Friedrich Schiller sich wohl beim schreiben dieser, Zeilen, damals, gerade gefühlt haben?
Es hört sich nach einer ausweglosen "Kreisdenkdepression" an.
Denn wenn es schrecklich ist, ohne einen Menschen, aber ebenso schrecklich, sein Herz an einen Menschen zu hängen, da dieses niemals von Bestand sein kann, dann gibt es keinen Ausweg aus dieser spiralförmigen Gedankenwelt, die so oder so schrecklich ist oder schrecklich im seelischen verbluten endet.
Wo ist da das Licht, welches ein Ausgang aus diesem Gedankenkonstrukt zeigt?
Schiller konnte es damals, an diesem Tage, wohl nicht sehen oder finden und ergab sich seinen Gedanken.
Äusserst schrecklich.

Alle Probleme der Menschen haben ihren Grund in der Unfähigkeit still und allein in einem Raum zu sitzen.

Zitat: Blaise Pascal

Wer nicht versteht sein Alleinsein zu bevölkern,
der versteht auch nicht, in einer geschäftigen Menge allein zu sein.

Zitat: Charles Baudelaire
..

11.12.2012 um 19:34 Uhr

Wer kann schon entscheiden was er träumt

von: sternenschein   Kategorie: Aus den Kommentaren   Stichwörter: Liebe, Träume, Sehnsucht, Leben, Herz, Gedanken

Wer kann schon entscheiden was und wovonn er träumt?
Die Gedanken sind frei, sie wandern wohin sie wollen.
Lassen uns träumen, von Dingen und Begebenheiten, die wir uns wünschen.
Oftmals auch von Menschen, die wir uns an unsere Seite wünschen würden.
Nur die Realität sieht manchmal anders aus, lässt das Herz alleine mit seinen Wünschen und Vorstellungen.

Hier der wunderschönerText einer Frau aus einem Kommentar dazu:

Ich war heute morgen beim Arzt. Man hat mir bescheinigt, das ich nicht verrückt bin, da bin ich schon mal erleichtert.

Kein Kontakt mehr, am Anfang kommt man damit zurecht, aber ich spüre noch immer deine Gegenwart. Sie hält mich gefangen! Diese Wunden scheinen niemals zu heilen, dafür ist der Schmerz zu stark. Es war einfach zu viel Gefühl! So viel, dass es selbst die Zeit niemals auslöschen kann...

Du gabst mir ein zweites Leben! Du berührtest mein Herz! Ließest mich diese Lektion verstehen, um mich selbst zu finden, um nicht wieder darin zu versinken! Ich hätte alles und noch mehr für dich getan. Sollte es schmerzen dich zu lieben? Das tat es! Das tut es! Du warst alles was ich brauchte, um mich zum Strahlen zu bringen, um mir das Gefühl zu geben, zu leben und nicht nur lebendig zu sein. Konnte ich dir zeigen, was du für mich bist?

Du hast mich immer und immer wieder gerettet. Ich muss gestehen, du bist es, der mich immer stärkt. Mein Mut das Leben so zu gestalten das ich damit zurechtgekommen bin und meine Kraft jeden Tag zu meistern. Und dieses Band, was uns verbindet hatte immer genug Kraft mich zu fangen, wenn ich falle. Ich bin gefallen.... Es ist jetzt irgendwie anders geworden. Aber DICH kann ich nicht vergessen:

Ich erinnere mich an jedes Detail, als wäre es erst gestern gewesen, in Münster, in Duisburg , an die ganzen eMails, das neue Leben, sich freuen sich jeden Tag austauschen. Ich sehe dich immer noch am Bahnsteig stehen, 70 Meter von mir entfernt nach der langen Zeit. Erwarteter knallharter Geschäftsmann, entpuppte sich als großer Junge im Anzug mit großem Herzen. Ein verschmitztes, aber sympathisches Lächeln und einen klaren Blick. Erinnerst du dich, dass ich dir nicht in die Augen schauen konnte? Ob du da schon gemerkt hast was in mir vorgeht, was diese schicksalhafte Begegnung macht ..

Ich habe nie verstanden, was dich an mir interessiert hat, bin ich doch so ein freches Wesen mit einem eigenem Kopf, die unendlich nerven kann wenn sie was will, aber umso besser weiß ich, was mich an dir fasziniert hat und mich auch heute noch immer fasziniert: Deine Fähigkeit, bis in die tiefsten Tiefen meiner Seele vorzudringen, Punkte zu berühren, die niemand zuvor entdeckt hat und besonders, mir gnadenlos den Spiegel vorzuhalten und wenn wir nicht einer Meinung waren.

Weißt du was mich früher und auch heute noch am Meisten umgehauen hat? Dein Blick. Du hast diesen Blick, mit dem du mich immer angesehen hast und an den ich mich so genau erinnern kann. Als würdest du das Buch zu meinem Herzen, durch einen einzigen Blick, öffnen…Unbeschreiblich.

Was ist es, das mich immer wieder zu dir treibt? Warum ignoriere ich jede Alarmglocke, die anfängt zu läuten, wenn es um dich geht? Warum genügt nur eine Erinnerung von dir, um meinen ganzen Körper erzittern zu lassen? Warum reicht schon ein Wort von dir, um mein Herz zum Hämmern zu bringen, wie die Trommeln eines afrikanischen Stammes? Warum reicht es schon, deine Nähe nur zu spüren nur einen" Klick entfernt" von mir zu spüren und ich brenne so voller Leidenschaft, wie die Sonne an einem Vorabend im Herbst, die zärtlich die Blätter im Wind srtreichelt .Warum geistert mir das alles durch den Kopf mal stärker mal weniger stark... Warum versuche ich dich verzweifelt zu erreichen, obwohl ich dich doch eigentlich nur vergessen will?

Ich habe so sehr versucht mir klar zu machen, das es vorbei ist, das es keine Perspektive für mich ist, aber ich spüre dich in jeder Faser meines Körpers. Ich kann dich nicht gehen lassen, es zerreißt meine Seele, wenn ich daran denke. Ich kann nicht ändern wer ich bin.

Aber das ist es, was du nie wolltest! Du freust dich doch immer, wenn ich dir schrieb...

Ich weiß noch, wie du sagtest, dass du Angst vor dem Tag hast, und nicht möchtest

das ich wegen dir mein Leben ändere.Hattest du zu viel Angst? Vor mir?

So tief war ich schon vorherin meiner Welt gefangen, nur Pflichten erfüllen um es anderen recht zu machen, bis man sich in den Fluten des Webs wiederfand. Erinnerungen wieder hochkamen, Bilder durch den Kopf schiessen .Nur für dich wollte ich in mir nach der Frau suchen, die für so lange Zeit verschollen war! Sie ist wieder da, sie schreibt gerade so einen langen Schwachsinnnstext

Bin ich die, die du immer wolltest? Auch wenn es jetzt zu spät ist? Zu spät für uns, ja! Zu spät für mich? Nein!

Ich versuche so sehr, nicht an dich zu denken. Aber wer kann entscheiden was er träumt? Wer entscheidet, wen das Herz gefangen hält und nicht bereit ist jemals wieder los zu lassen??? Du bist der Grund, weshalb ich lebe und mich selbst liebe. Es klingt banal und idiotisch aber meine ganze Kraft und Power und Anstrengungen im neuen Aufgaben und hole ich ganz tief aus mir heraus.

Denn obwohl Du immer bei mir bist, bin ich die ganze Zeit allein…

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10.12.2012 um 02:00 Uhr

Wenn die Kinder zu Hause ausziehen

Die erste eigene Wohnung.
Irgendwann ist es immer soweit, die Kinder sind erwachsen geworden, sie nehmen sich die erste eigene Wohnung, ziehen von zu Hause aus.

Vieles ändert sich dadurch, es fällt schwer, die Kinder gehen zu lassen und doch muss es sein.

Die erste eigene Wohnung, welch ein Gefühl wenn man dort dann sitzt und sich seine eigenen vier Wände anschaut.
Eine Mischung zwischen ganz toll und stolzsein, aber auch Wehmut über das verlorene Kinderzimmer.
Auf eigenen Füssen zu stehen, ist nicht immer ganz leicht und dennoch auch etwas schönes.

Darüber schrieb ich hier vor 6 Jahren, es war einer meiner ersten Einträge:

Wenn die Töchter selbständig werden*klick*

@angelmagia schrieb damals in einem Kommentar:
"Noch habe ich es vor mir"
Heute lebt @Angelmagia in Wien, hat den Schritt gemacht. Wohnt nicht mehr "zu Hause".

Etlichen, die diesen Schritt auch machten, fiel er mehr oder weniger schwer.
So wie etwa @Muffin, die jetzt in München lebt und dort studiert, aber manchmal doch von der Sehnsucht gepackt wird nach ihrer Heimat, nach den Eltern und nach dem "zu Hause". Sie freut sich schon wahnsinnig auf die Weihnachtsferien, die sie daheim verbringen kann.

Ähnlich geht es wohl @filino, die in einem Kommentar zu meinem Eintrag schrieb:

filino schreibt am 25.08.2008 um 11:56 Uhr:

Dieser Eintrag hier ist zwar schon uralt (ich stöber immer ganz gerne in den Blog-Anfängen rum), aber ich möchte ihn trotzdem kommentieren.
Mir hat's beim lesen Tränen in die Augen getrieben, weil es mich an meinen Auszug erinnert hat. In den ersten Wochen habe ich ständig nach Mängeln in der Wohnung gesucht, damit mein Vater vorbeikommen muss - und er kam auch immer ;-)
Mittlerweile sehen wir uns seltener...telefonieren auch nicht mehr jeden Tag. Aber er ist immer noch meine erste Anlaufstelle, wenn ich Kummer habe und manchmal, wenn es mir schlecht geht, würde ich am liebsten meine sieben Sachen packen und wieder nach Hause ziehen.
Ich glaube nicht, dass man als Vater etwas verliert...es "gehört" einem irgendwie immer noch...es ist nur manchmal nicht mehr so deutlich zu erkennen.

Und ganz, ganz sicher erinnert auch ihr euch alle noch an dieses Gefühl, die erste eigene Wohnung zu haben. Zu Hause auszuziehen.
War es nicht grandios, diesen Schritt zu machen, oder eher beängstigend für euch?

Nur so, wie hier in diesem Viedeo "Jesse" von Stefan Waggershausen und Victor Laslo sollte es wohl nicht sein.

06.12.2012 um 20:01 Uhr

Erstaunlich

Irgendwie erstaunlich.
Schon 6 Jahre her, als ich hier anfing zu bloggen.
Weiss garnicht, was mich veranlasste genau am Nikolaustag meinen Blog hier einzurichten.
Die Blogigo Betreiber wechselten in der Zeit, mehrmals. Es gab "Aufstände", technische Pannen und Abwanderungswellen in den ganzen Jahren.
Doch ich bin immer noch hier, nach wie vor.
Seltsam oder auch nicht.

Weblog gehört: sternenschein
Aktualisiert am: 05.12.2012 um 09:42 Uhr Weblog online seit: 06.12.2006
Kategorie: Liebe & Emotionen

Besucher: 274358
Einträge: 1980
Kommentare: 18454


Und hätte ich diesen Blog jetzt hier nicht, ich glaube ich würde ihn mir heute hier einrichten.

Danke für eure Begleitung und Kommentare in dieser ganzen langen Zeit.
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05.12.2012 um 09:42 Uhr

Goethe und das Mensch sein

Der Mensch kann nur mit seinesgleichen leben,
und auch mit denen nicht, denn er kann auf die Länge nicht leiden, dass ihm jemand gleich sei.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe ( Zu Dichtung und Wahrheit )

Der Mensch erkennt sich nur im Menschen,
nur das Leben lehret jedem was er sei.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe ( Tasso )

Ja, mit wem kann der Mensch denn nun leben?
Mit seinesgleichen, aber dann doch wieder nicht.
Es ist schon merkwürdig, etliche sagen, sie leiden darunter "anders" zu sein, als die "anderen".
Und dabei streben doch die meisten danach sich abzuheben, von der sogenannten "Grauen Masse".
Was wollen sie nun, die Menschen?

03.12.2012 um 03:35 Uhr

Es führt kein Weg daran vorbei

Wir nähern uns unumkehrbar Weihnachten.
Sind mitten in der Vorweihnachtszeit. Den einen freut es, den anderen stresst es eher.

In den Städten überall hell beleuchtete und weihnachtlich geschmückte Einkaufspassagen, in denen sich die Menschen drängeln.
Weihnachtsmärkte, mit Kunsthandwerk, Punsch und vielen anderen Dingen. Dort drängeln sich die Menschen auch oftmals, so dass es fast kein durchkommen ist, doch meistens sind sie hier besser gelaunt, lachen mehr, als in den überfüllten Einkaufspassagen. Wenn sie dort am Stand unter einem Heizstrahler stehen.

An einem Imbissstand drängte sich die Menschenschlange, ein Mann beschwerte sich bei dem dem Verkäufer:"Es geht doch hier nicht nach Schönheit, wer zuerst dran kommt" sagte er.
Ich drehte mich nach der Frau, die hinter mir stand um, sagte"Wenn es nach Schönheit geht, dann kämen sie als erste dran, gehen sie mal vor". Sie schenkte mir ein Lächeln, wurde etwas rot dabei und ich liess sie vor. Geht doch. Was soll diese Drängelei?

Und Tannenbäume, überall bunt mit Lametta, Glitzerzeug und Lichterketten geschmückte Tannenbäume. Der Wald scheint in die Stadt gekommen zu sein, an diesen dunklen Tagen.

Manches sieht künstlich aus, manches aber auch prachtvoll.
In einer derartig prachtvollen Umgebung spielt auch Lindsey Stirling ihre Weihnachtsmusik.
Allüberall auf den Tannenspitzen sah ich kleine Lichtlein blitzen.
Wünsche all meinen Lesern eine schöne Vorweihnachts und Weihnachtszeit, möglichst ohne Stress.