Gedanken oder Fragen

19.05.2013 um 20:29 Uhr

Krebs verändert das gaze Leben

Wahrlich kein schönes Thema, eine Krebsdiagnose.
Sie verändert fast schlagartig von einem Moment zum anderen das ganze Leben.

Zeit zum reaslisieren wird einem kaum gegeben.
Es wird gedrängelt, zur Eile aufgerufen, das Leben findet jetzt in Ärztewartezimmern, Kliniken und bei der Onkologie statt.
Ein Termin nach dem anderen, OP oder Bestrahlung und Chemotherapie.
Die Nebenwirkungen, mit denen man sich einverstanden erklären muss, werden von den Ärzten lächelnd rasch abgehandelt.

Dieses erfuhr auch Eva Bley, die an Darmkrebs erkrankte. Von einem Moment zum anderen wurde aus einer gesunden Frau eine Darmkrebspatientin deren Leben dadurch total umgekrempelt wurde.Aus der Reha gibt es die Nachricht, Eva Bley gehe es inzwischen wieder besser. Siehe

www.dasmagazin.de-Eva Bley-am besten viel Geschlechtsverkehr *klick*


Gut, ich habe keinen Darmkrebs, sondern eine unbekannte Krebsart.
Aber dennoch schildert Eva Bley das Prozedere der Ärzteindustrie sehr anschaulich, ähnlich wie auch ich es erlebte.
Eine Darmspiegelung musste ich in der Klinik auch über mich ergehen lassen.
Sie dauerte praktisch vier Tage, da jeden Tag etwas unerwartetes dazwischenkam. Vier Tage lang mehr oder weniger nüchtern bleiben, massenhaft Abführwasser trinken, ich fühlte mich schon ganz wässerig, bis es am vierten Tage endlich klappte. Ein Karzinom konnte allerdings ausgeschlossen werden, Weigstens etwas gutes.

Die Ärzte mutieren mit ihren IGEL Leistungen, die von den Krankenkassen nicht bezahlt werden, immer mehr zu Verkäufern.
Da wird fast jedem Mann empfohlen seine PSA Werte für 20 bis 60 Euro testen zu lassen, die auf Prostatkrebs hindeuten sollen.
Letztendlich zeigte ein Fersehbeitrag, der kürzich im 1. Programm gezeigt wurde, wie nutzos dieser Test ist.
Ein betroffener Mann, der kerngesund zum Arzt ging, ist inzwischen, nach der Prostataoperation schwer krank, impotent geworden, dazu leidet er durch Verletzung des Schliessmuskels unter Inkontinenz und das gehe fällt ihm gegenüber früher auch schwerer.
Er gründete eine Interessengemeinschaft Betroffener, die sich für ein Verbot dieser PSA Wert Testerei einsetzt.
Denn wenn von 1.000 Männern vieleicht einer durch diese Test gerettet wird, werden von den 1.000 etwa 38 unnötigerweise krankoperiert, bestrahlt oder behandelt.