Gedanken oder Fragen

17.10.2012 um 06:52 Uhr

Ein armseliger Tausch

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Prinzessin, Ritter, Tausch, Eintrag, Oktober, 2007

Damit ich es nicht vergesse.

Habe ich die Geschichte von der Prinzessin und dem Ritter, aus ihrer Isolation des Eintrages vom Oktober 2007 befreit und hier nach vorne gesetzt.
Ich hoffe es war kein armseliger Tausch.
Gibt es sie auch heute noch, die Prinzessinen und die glänzenden Ritter, dort irgendwo tief in uns?

Jedes Denken hat wohl seine eigene Zeit. Manchmal wünschte ich, ich könnte noch so denken, wie ich es 2007 tat. Verwehte Spuren im Sand des Vergessens suchen.
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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. Amanita schreibt am 17.10.2012 um 08:06 Uhr:Die Geschichte ist sehr schön. Ja, was passiert mit uns im Verlauf des Erwachsenwerdens? Nur wenige, unter sehr privilegierten Umständen, können sich ein Stück ihrer Kinderseele bewahren. Bei mir hat, nach Erreichen der Volljährigkeit, eine ganze Armee von Leuten 24 Stunden täglich schwer daran gearbeitet, auch nur den kleinsten Rest kindlicher Lebensfreude und Weltvertrauens aus mir herauszuprügeln. Jetzt schaue ich erstaunt (und ziemlich mitleidlos) auf den Rest von mir, der mir täglich im Spiegel begegnet. Nun ja. Nichts hält ewig - wir sollen nicht allzu sehr am Leben hängen, schätze ich, und dafür ist das Ganze vielleicht gut.
  2. Majas_Traumwelten schreibt am 17.10.2012 um 10:14 Uhr:Lieber Sternenschein, auch ich finde, dass das eine wirklich sehr schöne Geschichte ist! Ich habe mich mein Leben lang nach Magie gesehnt, nach dem Zauber im Leben und irgendwann wurde mir klar, dass das Kind in mir ja noch da ist - es traute sich nur nicht, den Mund aufzumachen und der Erwachsenen zu widersprechen. Ganz so, wie ich mich früher nicht traute, meiner Mutter zu widersprechen. Also arbeitete ich hart daran, die Erwachsene in mir von den Vorurteilen und Glaubenssätzen ihrer eigenen Mutter zu befreien und nachdem das immer besser gelang, wurde das Kind in mir lauter und lauter...

    Heute bestehe ich darauf, dass ich an den Weihnachtsmann glaube - und es ist mir egal, was alle anderen sagen ;-) Ich glaube an Magie und daran, dass wir umgeben sind von ihr - wir müssen nur lernen, uns selbst zu erlauben, sie sehen zu dürfen. Ich habe das getan und es tut unendlich gut :)

    In diesem Sinne wünsche ich Dir, dass Du das Kind in Dir wieder frei lässt und seine Sicht der Welt genießen darfst :)

    Liebe Grüsse
    Maja
  3. sternenschein schreibt am 18.10.2012 um 21:34 Uhr:Liebe Amanita,
    deine Geschichte und Beschreibung hört sich unendlich traurig an, spiegelt aber wohl die Realität in unserer Gesellschaft und des Erwachsenswerdens mit seinen Anforderungen an uns.
    Träumer und Visionäre die etwas anderes wollen sind nicht erwünscht. Was nicht passt, wird passend gemacht, auch die Menschen.

    Liebe Maja,
    wünsche dir viel erfolg dabei, deinen Weg zu finden, dem Kind in dir seinen Platz zu lassen, es zu Wort kommen und ausreden zu lassen und viele "Wunder" die dich dabei begleiten sollen.
    Denn etwas Mut gehört ja auch dazu, diesen Gegenentwurf leben zu wollen.

    Liebe Grüsse
  4. angelmagia schreibt am 18.10.2012 um 23:36 Uhr:Lieber Sternenschein, ich bin davon überzeugt, dass es die Prinzessinnen und Ritter auch heute noch gibt. Dass dieses Kind in uns niemals ganz verschwindet.
    Auch in dir nicht. Vorallem in dir nicht. Und so glaube ich auch daran, dass deine Art zu denken wie du es vor fünf Jahren getan hast nicht gänzlich verschwunden ist.
    Es ist schön, dass es dich gibt und dass du bist, wie du bist.


    Liebe Maja,

    "Heute bestehe ich darauf, dass ich an den Weihnachtsmann glaube - und es ist mir egal, was alle anderen sagen ;-) Ich glaube an Magie und daran, dass wir umgeben sind von ihr - wir müssen nur lernen, uns selbst zu erlauben, sie sehen zu dürfen. Ich habe das getan und es tut unendlich gut :)"

    das geht mir sooo unglaublich nah... Danke. Ich kann deine Worte einfach nur unterschreiben. Denn ich empfinde ganz genauso.
    Es gibt die Magie und sie ist überall um uns herum und in uns ;)

    Ganz ganz herzliche Grüße an euch drei hier und fühlt euch umarmt von mir, wenn euch danach ist.

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