Gedanken oder Fragen

23.11.2010 um 06:56 Uhr

Kambodscha, Massenpanik auf Brücke fordert 347 Tote

Es sollte ein schönes Fest werden, das Wasserfest in Kambodscha.
Jährlich wird das Wasserfest am Mekong in der Hauptstadt Phnom Penh gefeiert.
Dieses Fest wird von rund 2 Millionen Menschen besucht..
Viele von ihnen wollten auf der Diamanteninsel an einem Kozert teilnehmen. Einige der Besucher fielen in Ohnmacht, wodurch es zu einer Massenpanik kam.

Die Besucher wollten von der Insel über eine etwa 100 Meter lange Brücke zum Festland fliehen.
Einige stolperten wohl auf der Brücke, fielen hin. Doch die anderen drängten und schoben in Panik nach.
Die Menschen wurden von der Menge auf der Brücke eingeklemmt, zu Tode getrampelt oder zerquetscht.
Die Rettungsmannschaften bekamen die verletzten und toten Menschen kaum aus dem Menschenknäuel herausgezogen.
Überwiegend junge Menschen liessen dabei ihr Leben. 347 starben, sie erstickten oder starben an inneren Blutungen durch die Quetschungen.
Dazu gab es zahlreiche Verletzte.
Der Kambodschanische Regierungschef ist sichtlich betroffen, bezeichnete die Katastrophe als grösste Tragödie, seit der Roten Khmer Zeit in Kambodscha.

Und irgendwie erinnert es an die Love Parade in Duisburg.
Derartig grosse Menschenmassen sollte man wohl wirklich nicht durch Tunnel oder oder über schmale Brücken, wie in diesem tragischen Fall leiten.
.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. Bloomsbury schreibt am 23.11.2010 um 12:24 Uhr:
    Derartig grosse Menschenmassen sollte man wohl wirklich nicht durch Tunnel oder oder über schmale Brücken, wie in diesem tragischen Fall leiten.

    Sogar das Kolosseum in Rom hatte damals schon sehr viele (nummerierte) Ausgänge, um die enormen Menschenmassen zu leiten.
  2. sternenschein schreibt am 30.11.2010 um 15:18 Uhr:Liebe Bloomsbury,
    da wussten die römischen Veranstalter, damlas scheinbar schon mehr, als unsere es heute tun.
    Finde so etwas, wenn bei solchen Massenpaniken Menschen ums Leben kommen, immer wieder erschreckend.
    Kann soagar an Grundschulen vorkommen, wie gerade in China. Dort stürzten einige Kinder auf einer Treppe und es kam zu einer Panik, bei der es dann etliche z.T. scherverletzte Kinder gab, aber zum Glück keine Toten.
    Wir mussten früher in der Schule immer noch das geordnete rausgehen beim Feueralarm üben.
    Aber wer weiss, wie es gewesen wäre, wenn der Alarm echt wäre und es in der Schule gebrannt hätte? Ob man da den klaren Kopf behalten hätte?
    Liebe Grüsse

Einloggen zum Kommentieren:

Hinweis: viele Funktionen von blogigo (z.B. Einträge kommentieren) stehen Dir erst nach einer kostenlosen und unverbindlichen Registrierung zur Verfügung. Hier kannst Du Dich in Sekundenschnelle registrieren.