Gedanken oder Fragen

22.10.2009 um 16:14 Uhr

Mister Goethe und der tägliche Verdruss

Stimmung: gut

Ein Zustand,
der alle Tage neuen Verdruss zuzieht,
ist nicht der rechte.

Zitat: Goethe

Den Verdruss zu erkennen ist wohl leicht, den spürt man von alleine.
Den Grund für den Verdruss zu erkennen wohl auch.

Es zu ändern erfordert handeln, anders handeln als bisher. Und da wird es dann schon schwieriger.
Da gibt es keinen Handlungsbevollmächtigten, den wir zum ändern einsetzen können, das müssen wir schon selbst machen.
.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. AngelInChains schreibt am 22.10.2009 um 20:24 Uhr:Da haben wir dann aber auch wieder ein Spannungsfeld zwischen Vernunft und Gefühl.
  2. rougenoir schreibt am 22.10.2009 um 21:07 Uhr:Jah, sonst würd ich das mit dem Praktikum schon längst aufgegeben haben, denn das bringt mehr Verdruss als Freude ... also ein sehr falscher Zustand ;).
  3. sternenschein schreibt am 25.10.2009 um 04:27 Uhr:@AngelInChains,
    dieses Spannungsfeld lässt uns oftmals lange aushalten. Und immer wieder versuchen und hoffen.

    Als ich das Goethe Zitat schrieb kam mir ein Allgemeinplatz in den Kopf:

    "Vom Abwarten wird nichts besser"

    was ja nun auch nicht immer stimmt.Manche Dinge im Leben lösen sich irgendwann von alleine, wenn auch vielleicht selten. Und vielleicht dann auch nicht wie gewünscht.

    @Rougenoir,
    schade eigentlich, wenn das was du lernen willst, dir keinen Spass macht, für Verdruss sorgt.
    Schlechter Ausbildungs/Praktikumsbetrieb oder doch nicht so wirklich das was du dir vorstelltest?
    Gut, normalerweise sagt man ja da muss man durch. Das Leben ist kein Ponyhof. Früher auch gerne "Lehrjahre sind keine Herrenjahre". Mit dem Spruch wurde fast jeder Lehrling beglückt, wenn ihm schlechte Aufgaben zugeteilt wurden.
    Und doch wird damit viel an Motivation und Freude an der Tätigkeit zerstört.
    Das hat dann nicht mehr viel mit Beruf im Sinne von Berufung zu tun.

    Liebe Grüsse
    sternenschein
  4. rougenoir schreibt am 25.10.2009 um 15:40 Uhr:Ach, ich weiß garnicht, ob das denn meine Berufung ist ... meine wirklich wahre Berufung ist ja wie gesagt Großgrundbesitzerin, die in historischen Kostümen über Wiesen hüpft (sofern das darin möglich ist), im Hauseigenen Spiegelsaal herumtanzt und zwischendrin liest, Musik macht (ja, das muss ich dann noch lernen *hehe*) und malt ... und vielleicht ein bisschen näht ;).

    Eigentlich stell ich mir das toll vor ... vom Nähen leben zu können, oder ein kleines feines Designunternehmen zu haben (ich hab auch schon genaue Vorstellungen davon) ... aber dauernd bin ich am zweifeln, ob mir das wirklich Spaß macht.

    Also im Grunde genommen will ich alles ... was mir Spaß macht :D ... sonst nichts.

    Aber da prügel ich mich jetzt selbst durch, die letzten 2 Jahre hab ich auch mit mehr oder weniger Lust auf diese Sache gemeistert, da wird dieses eine Jahr auch noch irgendwie rumgehen und dann seh ich mal, was ich mache.

    Also Abwarten, sozusagen ... und versuchen das Beste aus dem zu machen, was da ist. Voilà Motivation.

    Liebe Grüße

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