Mitblogger Frau Mausekind und Galahad
Manches beschäftigt einen sehr lange, wenn man es liest.
Mich beschäftigt heute der Artikel von Frau Mausekind.
Da lese ich schon so lange Frau Mausekind ihren Blog. Sie hat es nicht immer leicht gehabt, damals, in ihrer Tannenbaumbeziehung.
Es begann eine neue Beziehung. Anfangs fragte sie sich noch, soll ich oder nicht.
Auch diese neue Beziehung hatte Anfangs ihre Tücken und Stolperfallen, was sich aber letztendlich regelte und wohl einpendelte.
Zu unserer aller Überraschung wurde Frau Mausekind plötzlich schwanger, nachdem sie das "Feta Kind" gesehen hatte. Wurde das was sie nie sein wollte, eine Blogmutti, die ihre Freude über das in ihr wachsende Leben mit uns teilte.
Und nun der Schock.
Frau Mausekind freute sich auf die Untersuchung bei dem Gynäkologen, wollte endlich wissen, wird es ein Junge oder ein Mädchen.
Der Arzt sagte: " Da gibt es ein kleines Problem" Das Kind in ihr hat eine Zyste, kann Leber Niere und Herzen schaden. Würde wohl, wenn überhaupt, nur schwerstbehindert auf die Welt kommen.
Jetzt sollte sich Frau Mausekind noch eine zweite Meinung einer Klinik einholen.
Dann wahrscheinlich eine Tablette schlucken, mit der sie das kleine, 15 Centimeter grosse, Leben in sich tötet, um anschliessend die Geburt des toten Kindes einleiten zu können.
Eine furchtbare Vorstellung für mich, aber noch viel mehr für Frau Mausekind.
Sie fragt sich
"Erbringe ich meinem Kind nicht die gebührende Ehre, wenn ich nicht 24 Stunden am Stück heule?
Wie trauert man richtig?"
Über alles musste ich lange nachdenken.
Es würde mir wohl unsagbar schwer fallen, diese Tablette zu nehmen, die das Kind tötet.
Und ich würde wohl, so lange das Kind lebt, versuchen nicht zu trauern, gut zu dem Kind sein, damit es einen letzten schönen Tag hat, bevor es gehen muss. Denn ich denke es würde die Trauer wohl miterleben.
Wenn es mir schon so geht, dass ich es mir kaum vorstellen kann, es aber als Mann wohl nicht so wie eine Frau empfinden kann, wie geht es dann erst der Frau Mausekind.
Ja, ich denke heute an dich, Frau Mausekind.
Und wünsche dir ganz viel Kraft dieses alles zu überstehen.
Frau Mausekind Eintrag "Der Sarkasmus stirbt zuletzt"
Noch etwas was garnicht zu dem vorangegangenem passt, aber auch einen Mitblogger betrifft.
Unser Danny ist jetzt echter Staatsbürger der USA geworden. Ein waschechter Ami also.
Er hat den Einbürgerungstest glorios bestanden.
Woran ich nie gezweifelt hatte.
Hätten sie ihn nicht genommen, so wären die Staaten um eine Errungenschaft ärmer, so ist es jetzt Deutschland, welches etwas ärmer geworden ist.
Meinen Glückwunsch Galahd.
Irgendwie musste ich auch bei beiden Einträgen an diese merkwürdige These denken, "Ein Blogger muss gut lügen können um zu bloggen ".
Diese Einträge von Frau Mausekind und Galahd beweisen genau das Gegenteil. Und gerade dieses mag ich hier an Blogigo und den Mitblloggern.
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Mich beschäftigt heute der Artikel von Frau Mausekind.
Da lese ich schon so lange Frau Mausekind ihren Blog. Sie hat es nicht immer leicht gehabt, damals, in ihrer Tannenbaumbeziehung.
Es begann eine neue Beziehung. Anfangs fragte sie sich noch, soll ich oder nicht.
Auch diese neue Beziehung hatte Anfangs ihre Tücken und Stolperfallen, was sich aber letztendlich regelte und wohl einpendelte.
Zu unserer aller Überraschung wurde Frau Mausekind plötzlich schwanger, nachdem sie das "Feta Kind" gesehen hatte. Wurde das was sie nie sein wollte, eine Blogmutti, die ihre Freude über das in ihr wachsende Leben mit uns teilte.
Und nun der Schock.
Frau Mausekind freute sich auf die Untersuchung bei dem Gynäkologen, wollte endlich wissen, wird es ein Junge oder ein Mädchen.
Der Arzt sagte: " Da gibt es ein kleines Problem" Das Kind in ihr hat eine Zyste, kann Leber Niere und Herzen schaden. Würde wohl, wenn überhaupt, nur schwerstbehindert auf die Welt kommen.
Jetzt sollte sich Frau Mausekind noch eine zweite Meinung einer Klinik einholen.
Dann wahrscheinlich eine Tablette schlucken, mit der sie das kleine, 15 Centimeter grosse, Leben in sich tötet, um anschliessend die Geburt des toten Kindes einleiten zu können.
Eine furchtbare Vorstellung für mich, aber noch viel mehr für Frau Mausekind.
Sie fragt sich
"Erbringe ich meinem Kind nicht die gebührende Ehre, wenn ich nicht 24 Stunden am Stück heule?
Wie trauert man richtig?"
Über alles musste ich lange nachdenken.
Es würde mir wohl unsagbar schwer fallen, diese Tablette zu nehmen, die das Kind tötet.
Und ich würde wohl, so lange das Kind lebt, versuchen nicht zu trauern, gut zu dem Kind sein, damit es einen letzten schönen Tag hat, bevor es gehen muss. Denn ich denke es würde die Trauer wohl miterleben.
Wenn es mir schon so geht, dass ich es mir kaum vorstellen kann, es aber als Mann wohl nicht so wie eine Frau empfinden kann, wie geht es dann erst der Frau Mausekind.
Ja, ich denke heute an dich, Frau Mausekind.
Und wünsche dir ganz viel Kraft dieses alles zu überstehen.
Frau Mausekind Eintrag "Der Sarkasmus stirbt zuletzt"
Noch etwas was garnicht zu dem vorangegangenem passt, aber auch einen Mitblogger betrifft.
Unser Danny ist jetzt echter Staatsbürger der USA geworden. Ein waschechter Ami also.
Er hat den Einbürgerungstest glorios bestanden.
Woran ich nie gezweifelt hatte.
Hätten sie ihn nicht genommen, so wären die Staaten um eine Errungenschaft ärmer, so ist es jetzt Deutschland, welches etwas ärmer geworden ist.
Meinen Glückwunsch Galahd.
Irgendwie musste ich auch bei beiden Einträgen an diese merkwürdige These denken, "Ein Blogger muss gut lügen können um zu bloggen ".
Diese Einträge von Frau Mausekind und Galahd beweisen genau das Gegenteil. Und gerade dieses mag ich hier an Blogigo und den Mitblloggern.
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Man muss nicht alles schreiben, aber wenn man schreibt, muss es stimmen, sonst macht das keinen Sinn.
Man findet die Blogs aber gut und schnell heraus aus denen nur heiße Luft kommt und i.d.R. sind die eh schnell wieder weg.
lG anima
ich möchte dir zu bedenken geben, auf deinen Satz, dass du dieser Embryo solange
in die tragen würdest bis es von selbst stirbt.
Dagegen sprechen für mich als Frau mehrere Faktoren.
1.) Solange es im Bauch lebt kann es wachsen und immer grösser werden, aber leben
wird es wohl kaum je. Weshalb einer Frau die Last aufbürden ein grösseres Kind
gebären müssen ?
2.) Zu dem Zeitpunkt wo das Kind im Mutterleib stirbt, wird es sehr gefährlich für die
werdende Mutter. Es ist nicht selbstverständlich das eine Frau unabdingbar merkt
das ihr Kind gestorben ist, da es Kinder gibt die sehr ruhig sind und gar nicht so
wild um sich schlagen.
Um so länger so ein totes Kind unbemerkt im Mutterleib liegt um so mehr Gifte usw.
können in den Blutkreislauf der Mutter gelangen die sie zu einem hochakuten Notfallen
werden lassen !
Ab einer gewissen Grösse beim Kind wo bereits die Totenstarre eingesetzt hat gebären
zu müssen ist an unmenschlicher Tortur nicht mehr zu beschreiben !
Muss eine Frau tatsächlich ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, oder im dümmeren Fall
ein grösseres Kind gebären mit totenstarre, nur damit man eine Abtreibung umgehen
kann um es dann als Gott gewollt auslegen kann ?
3.) Muss eine Frau wirklich den Psychoterror von vielen Wochen oder gar Monaten auf
sich nehmen bis das Kind von selber stirbt ?
Was spricht dagegen einen klaren Strich unter das Ganze ziehen zu dürfen in einem
früheren Stadium ?
Wobei 18. Woche gar nicht mehr so ein Frühstadium mehr ist, wenn man von
40 Schwangerschaftswochen ausgeht
Sternenschein mal ganz ehrlich, würdest du wenn du eine Frau wärst, wirklich so ein
Risiko eingehen nur um eine Abtreibung zu umgehen ?
Würdest du lieber dein eigenes Leben aufs Spiel setzen und wenn du es überlebst,
allenfalls die Gewissheit erhalten, dass du nie wieder Kinder kriegen kannst ?
Dazu sage ich als Frau ein ganz klares NEIN und würde den Weg gehen wie es das
Mausekind tut !
Ich bin wahrlich keine Abtreibungsbefürworterin, ganz im Gegenteil, aber in solchen
Fällen bin ich froh das es die Möglichkeit gibt und allenfalls ihr Leben rettet
lg
LunaPiena
Gerade Mausekind und Galahad zählen zu denen, die an Authentizität kaum zu überbieten sind. Deshalb möchte ich mich Deinem Schlußsatz uneingeschränkt anschließen.
Was ich jedoch bei einigen beobachte - und dabei schließe ich mich auch selbst nicht aus -, ist eine Form der Selbstdarstellung, die ein gewisses Maß an Eigenmotivation enthält. Man zeigt sich nicht immer so, wie man tatsächlich ist, sondern so, wie man gerne wäre. Sich quasi selbst ein Ziel setzend: Da möchte ich hin - so möchte ich sein - als solcher will ich wahrgenommen werden.
Daran finde ich nichts Verwerfliches, denn - machen wir uns nichts vor - die meisten bloggen doch in erster Linie für sich selbst... um sich zu ordnen, sich zu finden, zur Selbstreflexion.
Wenn wir hier auch auf Menschen stößen, die in ihrer humorige Selbstsicht einen hohen Unterhaltungswert für die Leserschaft besitzen, heißt das noch lange nicht, sie würden dabei lügen. ;)
das ist ein Missverständnis.
Ich meinte nicht so lange austragen wie es geht, sondern die Tage vor dem Abbruch zu versuchen noch alles für das Kind zu tun, damit es noch einen oder zwei schöne Tage hat.
Hört sich vielleicht merkwürdig gedacht an, aber ich denke jede Aufregung, Trauer, Streit etc. der Mutter verspürt auch das Kind mehr oder weniger.
es stimmt und ist leider so, wenn ein Kind im Mutterleib stirbt, was ja auch vorkommt, dann ist die Mutter dadurch sehr gefährdet, wenn es nicht schnell bemerkt wird.
Einen Gedanken hatte ich aber noch, dass man "früher"..ist ja noch garnicht so lange her, bevor es Ultraschall und Vorgeburtliche Diagnostik gab, da garnichts gemacht hätte, da man es nicht bemerkt hätte, oder wirklich erst, wenn das Kind im Mutterleib gestorben wäre. .
@anima_cara,
es gibt manchmal Geschichten, da stehen einem die Tränen in den Augen beim lesen.
Bei manchen Einträgen bin ich am schmunzeln oder lachen.
Und ich freue mich jedesmal wenn ich irgendwo lese, eine über lange Zeit scheinbar hoffnungslose Situation hat sich zum besseren gewendet.
@Zwischenweltler,
da hatten wir ja die gleichen Gedanken.
Ich sehe auch das weglassen nicht als lügen an.
Und was das sich darstellen als der der man werden möchte oder sein will angeht. Mag sein.
Aber ich habe oftmals bemerkt wenn ich einen Kommentar geschrieben hatte, es wäre das was ich spontan denke und auch davon halte, doch nicht unbedingt das was ich lebe.
Dann habe ich es eben so geschrieben, dass es eher der Wirklichkeit entspricht und nicht dem wie ich denke dass ich bin oder sein will.
Ja, gerade diese beiden Blogs sind sehr authentisch, so viele andere Blogs hier auch. Deshalb lese ich sie auch so gerne.
Für anderes ist mir meine Zeit meistens zu schade, da könnte ich sonst ja auch einen Roman lesen.
Ich finde gerade bei diesen ganzen unterschiedlichen Erleben und verarbeiten der Blogautoren wird man doch sehr bereichert in seinem Denken.
Liebe Grüsse
sternenschein
Er schrieb:
"Es würde mir wohl unsagbar schwer fallen, diese Tablette zu nehmen, die das Kind tötet.
Und ich würde wohl, so lange das Kind lebt, versuchen nicht zu trauern, gut zu dem Kind sein, damit es einen letzten schönen Tag hat, bevor es gehen muss."
Luna, abgesehn davon kann Sternenschein nicht sagen, was er tun WÜRDE, wenn er eine Frau WÄRE, denn er ist nun mal keine! Er kann es allenfalls vermuten, so wie wir alle übrigens das auch nur können.
Nix für ungut. ;o)
lG anima
hats wohl gar nicht *schäm*
sternenschein einen kaffee spendieren und rüber schieben *treuherzigguck*
ja das stimmt, dass man solche einrichtungen zur früherkennung nicht hatte.
gibt schon gründe weshalb die wochenbettsterblichkeit früher um einiges höher lag
als sie es heute tut ;-)
jo stimmt auch, dass ein kind im bauch wahr nimmt wie es der mami geht.
denke ich so zurück an meine schwangerschaft, dann gab es, wenn ich es lustig hatte
das mein junior so mit strampeln begonnen hat, dass es mir fast die eingeweide rausgehauen
hat. war ich müde oder mir ging es nicht gut, dann war er meist auch muckse mäuschen
still.
aus dieser perspektive hast du sicher recht mit deiner aussage.
versuche ich mich in die situation vom mausekind einzudenken, könnte ich mir jetzt nicht
vorstellen, dass ich es schaffen würde wenig emotionen zu zeigen.
so wie ich mich kenne, ginge das wohl von absolut gefühlslosen phasen, über weinen,
bis zur verzweiflung wohl das ganze register rauf und runter.
in gedanken diese tablette zu verweigern in böser kollision mit der vernuft, dass es besser
ist sie zu nehmen.
denke in der ganzen achterbahn der gefühle drin, gäbe es einen teil von mir der wie ein
roboter den vorgegebenen weg beschreiten würde, ohne richtig fassen zu können was
jetzt genau abgeht.
das fassen und begreifen können, käme wohl erst später und somit vermutlich dann auch
ein los lassen können verbunden mit trauer.
im grunde wenn alles vorbei ist voll einklappen, wo andere in ne zukunft starten würden.
wie ich wirklich reagieren würde weiss ich nicht und kann es auch nur ableiten von anderen
erlebnissen wie ich reagiert habe.
so kann ich mir auch nicht vorstellen, dass sich meine emotionen hintenanstellen liesen
damit das kind in meinem bauch davon verschont bliebe......
Die These" ein Blogger muß gut lügen können um zu bloggen " ist in der Tat sehr merkwürdig. Dazu gibt es genug Gegenbeweise. Die "Windbeutel" entlarven sich meist selbst...
Liebe Grüße
Mausekinds Geschichte hat auch mich sehr betroffen gemacht. Ich lese ja auch schon lange bei ihr... und leider muss ich mich voll und ganz mockingbird anschließen: ich kann ihr noch nicht mal sagen, dass ich weiß, wie sie sich fühlt und dass ich mit ihr fühle. Ich kann nur eine stumme Umarmung rüberschicken und an sie denken... :-(
Und dann kommt der Sprung zu mir? Das passt doch gar nicht *räusper*... ich habe weder gerade etwas Schlimmes erlebt noch irgendeine Heldentat vollbracht. Nur ein paar Interviewer vollgequasselt *grins*...
Aber ich sag vielen Dank für deine Glückwünsche und dein Lob! :-)
Und was die Blog-Authentizität angeht - da spielst du, lieber Sternenschein, ja wohl ganz oben in der Liga mit!!!
Ein schönes Wochenende!
Danny
Da die schwangeren Frauen heute sehr aufgeklärt sind und bestens medizinisch ver- und umsorgt werden, kommt es - Gott sei Dank - nur noch selten zu Schwangerschaftsvergiftungen.
Die Wochenbettsterblichkeit von "früher", die du beschreibst, hatte nichts mit einer Schwangerschaftsvergiftungen zu tun. Die Frauen starben oft in "Massen", weil die Ärzte sich nicht die Hände gewaschen haben, wenn sie die Frauen untersuchten. Das dies heute nicht mehr passiert, haben wir Herrn Semmelweis zu verdanken.
Leider war dein Beitrag medizinisch nicht ganz korrekt. Sorry... ich kann das nicht einfach so stehen lassen.
Zum Mausekind habe ich mich auch schon in meinem Blog geäussert. Ich habe die letzten Tage immer mal wieder an sie denken müssen. Sie hat jetzt wohl die schwerste Zeit in ihrem Leben. Mir tut das sehr sehr leid.
Und der Danny... jaja... unser aller Liebling, wir freuen uns alle mit ihm... :-))
ist schon ok wenn du es ergänzt oder berichtigst, bin schliesslich nicht
allwissend ;-)
die wochenbettsterblichkeit von früher war allgemein gesehen, da ja in allen
bereichen keine vorsorge möglich war wie sie heute möglich ist.
mag sein das du noch nie ein kind gesehen hast mit totenstarre bei der geburt.
meine bekannte musste so ein kind vor ca. 20-25 jahren gebären, so ca. 4-5 wochen
vor dem eigentlichen geburtstermin. danach mussten sie über eine woche um ihr leben
kämpfen auf der intensivstation, weil dieses baby schon mindestens 3 tage tod war
im mutterleib.
aber die kurzfassung dieser geschichte habe ich bereits beim mausekind im blog
geschrieben.
na und hätte ich den sternenschein nicht so fürchterlich missverstanden, dann wär
diese thematik gar nicht da.
wäre eventuell sinnvoll diesen beitrag von mir zu löschen, da er durch das missverständnis
völlig am thema vorbeigeht
Es geht um Frau Mausekind und ihr Schicksal = Emotionen!
Und alles was ich im Groben lesen kann, ist TOTENSTARRE.
Hallo?
Wenn ich sie wäre, würde ich das nicht lesen wollen. Anteilnahme ist in meinen Augen was anderes. Wir können doch nur erahnen, wie sie sich fühlt, was anderes können wir nicht!
Fühlt Euch meinetwegen auf den Schlips getreten - haargenauso isses gemeint!
an dem Tag als ich den Eintrag schrieb, hatte ich beide Blogs hintereinander gelesen.
Beides berührte mich tief, natürlich auf unterschiedliche Weise.
Frau Mausekinds Eintrag machte mich sehr traurig, Galahads Eintrag berührte mich auch sehr, da ich wusste wieviel Gedanken er sich vorher über die Einbürgerung machte. Und es jetzt so gut geklappt hatte.
Diese beides ging mir den Tag nicht aus dem Kopf, so dass ich darüber einen Eintrag schrieb und auch anmerkte, wie du ja lesen kannst, dass es im Grunde nicht zusammenpasst.
Nur das Leben fragt manchmal nicht danach, was zusammenpasst, es geschieht ohne zu fragen.
Und als ich über diese Einträge der beiden nachdachte, kam mir diese These von Blogger müssen lügen in den Kopf, die ich woanders gelesen hatte und dort widerprach.
Diese Einträge von Frau Mausekind, aber auch von Galahd sind doch das beste Beispiel dafür, dass Blogger gerade nicht lügen, dass sie ehrlich schreiben, wie sie denken und was sie meinen.
zum zusammenpassen noch.
Natürlich passt garnichts zu dem was Frau Mausekind im Moment auf schlimmste Weise durchmachen muss.
Aber es war nun einmal so, dass mir beides an dem Tag nicht aus den Kopf ging.
War auch erst am überlegen ob ich da zwei Einträge draus machen sollte. Nur ein "Doppelposting" in so kurzer Zeit wollte ich auch nicht machen.
So schrieb ich es dann so wie es da steht, was du ja auch öfter machst, zwei oder drei Thematiken die sehr unterschiedlich sind in einen Blogeintrag zu schreiben.
Keiner zweifelt die Ehrlichkeit von Frau Mausekind an, der ihren Blog und ihre Einträge kennt, egal um was es dort bisher ging, hat sie immer alles sehr direkt und ehrlich geschrieben. So wie du in deinem Blog es ja auch tust.
Zur Diskussion hier. Ich denke alle die hier geschrieben haben, fühlen mit Mausekind sehr mit, machen sich Gedanken, auch darüber wie sie selbst in dieser Situation empfinden könnten und eben auch was das beste für Mutter und Kind sein könnte.
Mausekind schrieb ja selbst in ihrem Blog darüber, dass der Arzt sagte, normalerweise sterben solche Kinder im Mutterleib und gefährden dadurch die Mutter, wenn es nicht gleich bemerkt wird.
Auch dass sie diese Tablette nehmen soll um damit das Kind zu töten, obwohl dessen Herz noch schlägt.
Sie nicht das "Glück" hat, dass das Kind, wie bei anderen, von alleine in ihr gestorben ist.
Sie es nach der Tabletteneinnahme als totes Kind gebären muss, wie ihr die Ärzte mitteilten. Was sie als sehr schlimm und fast unvorstellbar ansieht ein totes Kind zur Welt zu bringen.
Da doch eine Geburt für sie, wie für uns alles wohl auch, im Grunde mit der Geburt von einem neuen Leben im Zusammenhang steht.
luna_piena und kassastra haben nicht viel anderes geschrieben, als das was Frau Mausekind schrieb, was ihr die Äezte mehr oder weniger sagten, oder was sie über Google herausfand.
So bestürzt und traurig uns das alle macht, es für so etwas auch keinen Trost gibt, können wir wohl alle nicht wirklcih nachempfinden was Frau Mausekind im Moment für ein Gedankenkarussell, Trauer, Zweifel und Schmerz durchmachen muss.
Liebe Grüsse
Mir persönlich würde nur kotzübel werden, wenn ich in ihrer Situation wäre und andere schreiben dann, wie / was passiert.
Jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung, will ich auch keinem absprechen, aber als ich es gestern laß, war ich erstmal richtig stinkig und angewidert ...
Naja, wir sehen weiter...
Nein, Nicci, mich macht es nicht sauer, dies hier zu lesen.
Zum Einen habe ich mich sehr gefreut, dass Sternenschein Anteil nimmt.
Dabei ist mir auch nicht in den Sinn gekommen, dass meine und Danny's Geschichte nicht zusammenpassen.
Sternenschein schreibt viel über Dinge, die ihn beschäftigen. Und so fühle ich mich quasi "geehrt" in einem Gedanken von ihm vorzukommen.
Aber ich finde es überaus bemerkenswert von Dir, liebe Nicci, dass Du Dir solche Gedanken über mich machst.
...
Das freut mich wirklich!
Und ich finde es schön, dass Du mir den "Rücken freihältst".
*****
Zum Anderen:
Das Baby wurde in der letzten Untersuchung als "vital" beschrieben.
Was heißen soll, dass noch kaum Fruchtwasser vorhanden war, aber unser kleiner Krieger noch ordentlich gekämpft hat. Sein Herz war sehr stark.
Ich musste übrigens nicht die befürchtete Tablette schlucken.
In der Klinik wurde mir erzählt, dass das Kind die Wehen nicht überleben wird.
Weil es eben noch viel zu früh für ihn war.
Und, komischerweise, finde ich den Gedanken gerade völlig in Ordnung so.
Es musste sein.
Und da gab's eben auch keine Entscheidung zu treffen.
du kamst nicht nur in einem Gedanken von mir vor, sondern ich musste die ganze Zeit an dich denken.
Hätte ehrlich gesagt nicht gewusst wie ich mich in solch einer Situation verhalten hätte, in der du nun leider warst.
Es ist gut so, dass du die Tablette nicht nehmen musstest. Und es ist wohl auch gut so wie es jetzt ist.
Denn so hast du gesehen, du hast das richtige gemacht, er hätte wohl keine Lebenschance gehabt.
iM Grunde hat dieser kleine Junge ganz viel für euch getan.
Er hat euch über Dinge nachdenken lassen über die ihr noch nie nachgedacht hattet.
Er hat euch erfahren lassen, wie sehr ihr in der Not füreinander einsteht und zusammenhaltet. Wie standhaft eurer Beziehung ist.
Und dieses hatte er gemacht so gut er es konnte. Vielleicht war es die Aufgabe die er sich für sein kurzes Hiersein setzte.
Wenn, dann hat er sie gut erfüllt.
Eine Freundin von mir hatte auch ein Baby welches im Mutterleib starb, sie fast vergiftete wie sie mir erzählte.
Sie hat noch sehr lange an dieses Kind denken müssen.
Bekam später eine gesunde Tochter, die jetzt schon erwachsen ist.
Wie du es sagst, so etwas kommt wohl extrem selten vor. Ich freue mich, dass du, liebes Mausekind, es jetzt überstanden hast, und der kleine auch. Auch wenn ich weiss, es wird noch dauern, bis du damit wirklich fertig geworden bist, es für dich mehr oder weniger abschliessen kannst.
Und Hochachtung dem Herrn Mausekind der dich so gut in allem unterstützt hat.
Liebe Grüsse und alles gUte für dich.
sternenschein
ich glaube, ich kenne keine zweite, so mitfühlende Person hier wie Dich!
Ich habe eine Kollegin, die ich sehr dafür bewundere, dass sie ständig ein offenes Ohr für andere hat. Sie erkundigt sich ständig nach deren Wohlbefinden und vergisst auch einfach nicht, nach gewissen Dingen nachzufragen.
Ohne Dich "live" zu kennen, schätze ich Dich genauso ein.
Und ich freue mich, dass ich nicht nur ein kleiner Gedanke am Rande bin, sondern ein großer insgesamt.
Natürlich wird es dauern, bis ich, bis WIR darüber hinweg sind.
Und so richtig hinweg wird man wahrscheinlich nie sein.
Es gibt einfach Dinge, die auch durch Zeit nicht verheilen können.
Die Narben sind da.
wobei ich diese Narbe als "Bereicherung" empfinde. Hört sich das makaber an?
-Ich bin gern schwanger gewesen, habe die Zeit mit meinem Ungeborenen sehr genossen. Und auch aus dieser negativen Erfahrung habe ich gelernt.
Und das ist das, was ich für mich als wichtig empfinde:
Etwas lernen. Wissen, was ich vielleicht noch nicht an meinem Partner zu schätzen gewusst habe. Erlernen zu dürfen, dass mein Partner mehr als nur mein Partner ist. Er ist mein Leben!
Und es ist mir eine große Ehre, die Frau an seiner Seite sein zu dürfen!
Worauf ich übrigens vorhin nicht eingegangen bin, was mich aber wirklich gefreut hat, ist Folgendes:
Das meine Echtheit hier nicht angezweifelt wird, sondern sogar noch durch andere Blogger unterstützt wird, ist das positivste Feedback, das man eigentlich bekommen kann!
Nie erfährt man soviel Feedback über sich, wenn alles "normal" läuft.
Vielen Dank und alles Liebe...
ich finde, es hört sich absolut nicht makaber an, wenn du diese "Narbe" als Beeicherung empfindest.
Ich glaube, in keiner anderen Situation, als solchen extremen Lebenserfahrungen, wie die, die du durchleben musstest, lernt man soviel über sich selbst und über andere, wie sonst in Jahren nicht. Ja, das eigene Weltbild wird dadurch oftmals ein ganz anderes. Die Wichtigkeit von Dingen verschiebt sich.
Ein Dankeschön für deine lieben Worte. *rotwerd*