Gedanken oder Fragen

12.08.2009 um 17:34 Uhr

Negativität schadet der Gesundheit

Stimmung: gut

Wollen wir nicht alle ein gesundes und langes Leben führen?

Es scheint so einfach, Optimismus verlängert das Leben, schützt vor Diabetis, Herz- und Kreislauferkrankungen und auch vor anderen chronischen Krankheiten.
Macht zudem noch schlank.

Es hört sich so einfach an.
Optimisten leben länger, bleiben gesünder, doch ist es wirklich so einfach?

Optimismus und eine positive Sicht auf das Leben gibt es in keiner Apotheke zu kaufen.
Diese Sicht- und Denkweise müssen wir uns selbst aneignen. Doch wie sollen wir das, wenn alles nicht so läuft wie wir es uns wünschen, alles negativ zu sein scheint, was uns und unser Leben betrifft?

Eine grossangelegte Studie in den USA an 97.000 Frauen belegt die negativen Auswirkungen von Pessimismus und Zynismus auf die Gesundheit und Lebenserwartung..
"Ein daurerhaft hoher Grad an Negativität schädigt die Gesundheit."
Heisst es in der
Netzeitung zu der Studie.

Sicher, in dem Artikel dort stehen auch nicht sonderlich viele Details zu der Studie. Aber die Grundaussage wird wohl treffend sein.

Mit dem Rauchen können wir aufhören, Alkohol auch weglassen, zumindest in Mengen, weniger essen, oder uns Gesund ernähren vielleicht auch Sport treiben um fit zu sein. Das geht alles, ist alles möglich.

Doch eine positive Grundeinstellung zum Leben, wo bekommen wir die her? Können wir uns die auch antrainieren, um ein längeres und gesünderes Leben zu führen?
Ich glaube Muskelaufbau im Fitnesscenter ist einfacher, als das Aufbauen von positiver Sichtweisen und Denkstrukturen, in einer Welt die manchmal etwas gegen uns zu haben scheint.
Oder sehe ich das jetzt zu negativ? *g*
Ich gehe dann mal wieder weiter trainieren.
Bodybuilding für die seelischen Muskeln betreiben.
Sie sollen nicht hart sein, ich will mir ja keinen Seelenpanzer zulegen, aber stark genug das negative abzuwehren und fernzuhalten.
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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. rougenoir schreibt am 12.08.2009 um 17:57 Uhr:Vielleicht müsste man herausfinden, woher diese negative Einstellung kommt, um sie eliminieren zu können :). Ich werde jedenfalls nicht sehr lange leben, bei meiner Einstellung zu ... allem ... Vielleicht sollte das auch so sein, damit ich diese Einstellung nicht mehr allzu lange ertragen muss. Meist ist auch alles garnicht so negativ, sondern nur die Sichtweise auf alles. Ich hatte das Vergnügen schon in "jungen Jahren" an ein Buch über Ernährungsumstellung zu geraten, das mir (und den anderen Lesern *g*) zu erklären versuchte, dass man Gefühle manipulieren kann, bzw. dass man sich so fühlt, wie man denkt. Das läuft größtenteils auch alles unterbewusst ab. Da gibt es "Glaubenssätze", die man in der Kindheit gelernt hat und an die man immer noch glaubt. Man kann von seiner eigenen Minderwertigkeit überzeugt sein, oder von der Gemeinheit aller anderen Menschen (so wie ich *haha*) ... und dann bekommt man nervige Gefühle ... die dann auch noch das Leben verkürzen. Gemein sowas, da macht man es sich selbst schon nicht schön und muss dann auch noch früher sterben! ;)

    Liebe Grüße, Lieselotte (ich mag den Namen irgendwie *hach*)
  2. JugendVonHeute schreibt am 12.08.2009 um 18:19 Uhr:Negativität ist schwer zu überwinden. Aber es geht :) Nach dem Aufstehen, auch wenn sich nciht danach fühlt, lächeln. Und wenn es ein ironisches Lächeln für einen beschissenen Tag ist, es hilft. ( Lächeln heißt Freude, der Körper denkt, es ist etwas Gutes passiert und schüttet Hormone aus.)
    Außerdem hilft es manchmal einfach, sich seines verdammt wunderschönen Lebens bewusst zu werde. Müssen wir hungern? Nein! Haben wir sauberes Wasser? Ja! Also, uns gehts schon besser als 2/3teln der Menschen dieser Erde. Sind wir frei, zu tun was wir wollen?
    Optimismus ist meistens eher die Fähigkeit, sich über alltägliche Dinge und winzige Fortschritte zu freuen und so aus jeder beschissenen Situation das beste zu machen, als wirklich immer sofort alles rosa zu sehen.

    Liebe Grüße,
    JvH. Optimistin und stolz drauf. ;D
  3. rougenoir schreibt am 12.08.2009 um 18:44 Uhr:Das stimmt. Eigentlich muss ich immer in den seltsamsten Situationen lachen, ich weiß auch nicht warum, aber ich lache eigentlich über alles. Sooo, pessimistisch bin ich anscheinend doch nicht. Schade aber, dass mir meistens nie einfällt, wie gut es mir eigentlich geht.
    Liebe Grüße
  4. AngelInChains schreibt am 13.08.2009 um 01:20 Uhr:Die Frage ist, wenn es nun wirklich beschissen um uns aussieht, und wie dann laecheln - luegen wir uns dann nicht selbst an? Und sind Luegen nichts Negatives?
  5. AngelInChains schreibt am 13.08.2009 um 01:24 Uhr:Zum Beitrag noch... Wenn Optimismus einen aelter werden laesst, waer meine Omma dann nicht mit 94, sondern mit 104 gestorben? Und was haette sie davon gehabt? ;)

    Wenn Optimismus einen schlanker macht, wieso hab ich zu der Zeit, zu der ich einen Selbstmordversuch hinter mich gebracht habe, weniger gewogen, als danach, als ich mal eine Zeitlang Hoffnung hatte?

    Jaja, immer dieser Zweifler ;) Aber ohne Gegen gaebs auf der Welt wohl auch kein Fuer, oder?
  6. Rabenmutter schreibt am 13.08.2009 um 06:49 Uhr:Also das mit dem Schlanksein kann ich auch ncith so akzeptieren, ich bin und war schon imemr ein Optimist und lache sehr viel... und brauche Esse nur ANSEHEN damit sich irgendwo ein neues Fettpolster bildet...
    Und ob ich wirklich so lange leben möchte... Das sehe ich dann wohl doch eher pssimistisch, bei all der *** ringsum.
    Klar haben wir Wasser und genug zu essen (meistens, aber ich nehme selbst zu wenn der Kühlschrank gähnende Lehre verströmt) - aber wenn ich mich so umsehe, haben so manche nicht viel Grund zu einer optimistischen Lebenseinstellung...
  7. Wari schreibt am 13.08.2009 um 08:55 Uhr:ohne schlechte tage ohne manch pessimistischen tag wüsste man nicht, was freude, was optimismus ist. man braucht das gegenstück, um froh gelaunt durch´s leben gehen zu können.
    so lange man aber nicht für sich herausgefunden hat, was das leben ausmacht, so lange man vor sich hinlebt, sich von der hast und den bestimmungen der gesellschaft, der angepassten normen mitreißen lässt, so lange wird man keinen inneren frieden finden und sich immer wieder im pessimismus suhlen.
    man muss es wollen, das glücklich sein!
    ich kann für mich behaupten, alle schichten vom pessimismus zu kennen, bis hin zu den gedanken, dieses leben als so beschissen anzusehen, dass ich es nicht mehr leben wollte. und es war ein langer weg weg davon mit so mancher schmerzverzerrter stunde. aber es hat sich gelohnt, los zu gehen.
    mittlerweile gestehe ich mir auch tage zu, an denen ich abends sage: was für ein besch*** tag, der gehört durchgestrichen im kalender. aber sie sind wichtig, sie gehören zu mir und meinem leben, denn sie sind es meist, die mich in meinem denken, im fühlen, handeln weiter bringen. an den schönen tagen, die mir in jeder sekunde ein lächeln ins gesicht zaubern, schaue ich auf eben jene zeiten zurück und freue mich über den weg, den ich erfolgreich zurück gelegt habe.
    es ist die liebe des lebens, auf deren pfade ich wandle ...

    einen schönen tag euch allen!
  8. JugendVonHeute schreibt am 13.08.2009 um 19:39 Uhr:Natürlich ist es schwer, immer positiv zu denken. Und doch macht es das Leben einfach leichter. Man muss sich nicht immer selbst belügen, nur auf andere Dinge wert legen. Eine meiner Freundinnen ist immer gereizt. Sie streitet oft, beschwert sich viel. Andere fühlen sich verletzt und ihr selbst geht es dadurch auch nicht besser. Und die Gründe, weshalb sie sich aufregt, sind meistens so banal, dass andere nicht mal darüber nachdenken würden. Manchmal sind wir glaube ich einfach nur viel zu kleinlich. ;)

    lg
    Jvh. immernoch optimistisch.
  9. sternenschein schreibt am 14.08.2009 um 03:13 Uhr:@Rougenoir,
    wenn du aber über alles und vieles lachen kannst, dann ist es nichts mit früher sterben. Lachen verlängert das Leben.;-)
    Herauszufinden, woher diese Einstellung kommt, ist schon mal ganz gut, nur sie dann auch zu ändern ist nicht so ganz einfach, eher ein längerer Prozess.
    Und zudem steht da die Sterblichkeit ist um 16 % erhöht. Das ist ja noch ein relativ niedriger Prozentsatz.
    Also sind bei dir noch alle Chancen auf ein langes Leben gegeben. Die Untersuchte Gruppe war eh im Alter von 50 bis 75 glaube ich.. wer weiss wie du in dem Alter denken wirst. Vielleicht ja wesentlich positiver als heute,

    @JugendvonHeute,
    es stimmt was du sagst, ein Lächeln verändert die Stimmung, zumindest kurzfristig.

    @AngelInChains,
    die eine Frage ist wenn es um uns herum alles übel aussieht...
    Sollten wir es dann hinnehmen und sagen, es ist nun einmal so, oder eher versuchen durch ein "anderes" Leben einen Gegenpol zu schaffen und es daurch vielleicht ein Stück weit zu ändern?
    Nunh könnte man natürlich sagen, was kann schon der einzelne machen? Aber setzt sich dieses alles nicht aus einzelnen zusammen?
    Was das Gewicht angeht, klar kenne ich auch etliche, die unzufrieden oder pessimistisch sind, und dabei eher zu dünn sind, wie man ja an Magersüchtigen sieht, die sicher nicht gerade glücklich sind.
    Über diese Aussage der Studie war ich auch erstaunt.
    Auf der anderen Seite erscheint es mir aber auch ein Stück weit schlüssig.
    Denn ein zufriedener Mensch der optimistisch in die Zukunft schaut, sucht vielleicht weniger Ersatzbefriedigung im Essen.

    Liebe Grüsse
  10. sternenschein schreibt am 14.08.2009 um 03:26 Uhr:@Rabenmutter,
    das ist dann auch wieder die Frage, ob man überhaupt so lange leben möchte.
    Ich glaube, ohne deine optimistische Einstellung hättest du wohl ganz vieles auch garnicht schaffen können, was du bis heute geschafft hast.
    Es stimmt schon, wenn man sich umsieht haben sehr viele nicht unbedingt einen Grund sich in Optimismus zu baden.
    Doch auf der anderen Seite, hättest du keine Wohnung für deinen Bekannten gefunden, ihm damit sehr geholfen, wenn du es garnicht erst versucht hättest.

    @Wari,
    das hast du wunderschön gesagt.
    Ja, auch die schlechten Momente, oder sogar gerade die, bringen uns weiter, da wir daraus lernen.
    Missen möchte ich sie auch nicht, nur sie brauchen nicht zu oft zu sein,:-)
    Liebe Grüsse
  11. AngelInChains schreibt am 14.08.2009 um 16:43 Uhr:Natuerlich sollte man es nicht hinnehmen, wenn es einem schlecht geht. Jedenfalls, wenn Aenderung moeglich waere. Es gibt aber auch Situationen, in denen muss man wohl einfach ertragen, bis das Leid vorbei ist. Aber selbst, wenn man etwas aendern moechte und auch aktiv etwas dafuer tut, dann muss man ja noch lange kein Optimist sein.

    Ich denke, es ist bei jedem Menschen anders. Ich esse beispielsweise, wenn es mir schlecht geht, gar nichts. Das unter Umstaenden auch mal tagelang. Andererseits esse ich auch manchmal tagelang nichts, wenn es mir eigentlich gut geht.
  12. Rabenmutter schreibt am 14.08.2009 um 19:33 Uhr:Ich esse immer - egal, ob es mir gut oder schlecht geht. Wenn's mir schlecht geht aus Frust und wenn's mir gut geht, aus Vergnügen... Hmpf!
  13. rougenoir schreibt am 14.08.2009 um 21:37 Uhr:Hmmm ... das könnte auch ich sein ;)
  14. AngelInChains schreibt am 14.08.2009 um 22:23 Uhr:Macht euch nix draus, da mein Stoffwechsel ziemlich kaputt ist (ich weiss, durch das ungesunde Essverhalten bin ich selbst schuld), nehme ich auch nichts ab, auch, wenn ich laenger nichts esse. Es ist also nicht so, dass ich den Vorteil haette, schlank zu bleiben/sein ;)
  15. Wari schreibt am 15.08.2009 um 07:31 Uhr:AngelInChains - dann machst du dich wohl in zweierlei hinsicht kaputt. das ist traurig, denn das leben hat so viel schönes parat.
    ich denke, man muss als erstes lernen, sich selbst zu achten und zu lieben, dann entdeckt man auch in den kleinen dinge wahre wunder!
  16. AngelInChains schreibt am 15.08.2009 um 17:00 Uhr:Ich liebe mich. Die Menschen bezeichnen mich als hoechst eitel. Ich lieb nur die Welt nicht, jedenfalls die Menschen - Natur find ich toll. Tiere, Pflanzen, Landschaften. Nur die meisten Menschen stoeren.

    Nur ess ich eben nix, wenn ich keinen Hunger hab, so einfach ist das. Waer das hier ein Thread ueber Heilfasten, dann faende man mein Verhalten toll, und so findens nun alle krank.
  17. AngelInChains schreibt am 16.08.2009 um 16:56 Uhr:Kannte es noch nicht, Rabenmutter, ist mir auch n bisschen zu verallgemeinernd, weils halt doch ein paar wenige nette Menschen gibt - aber ansonsten triffts die Aussage ;)
  18. Rabenmutter schreibt am 16.08.2009 um 18:07 Uhr:Ja ich weiß dass es immer ein paar nette darunter gibt... ;-)
    Zum Glück, oder?!
    find das Shirt dennoch einigermaßen genial :-D
  19. sternenschein schreibt am 17.08.2009 um 02:56 Uhr:Mein Essverhalten hängt auch eher nicht mit meinem Wohlfühlgefühl oder dessen fehlen zusammen.
    Es heisst ja manchmal, bei Liebeskummer schmeckt garnichts mehr, da mag man garnichts essen.
    Ob dieses ein Vorurteil ist, Wahrheit oder von der jeweiligen Person abhängig, wie sie mit negativen Stress umgeht?

    Liebe Grüsse
  20. rougenoir schreibt am 18.08.2009 um 08:33 Uhr:Das T-Shirt ist toll, das will ich auch!! :)

    Also wenn Lachen das Leben verlängert, dann lache ich mal schön weiter über alles, auch wenn's seltsam ist ;), und vielleicht verstehen manche das auch falsch, aber das ist eben meine Art mit teilweise äußerst schrecklichen Dingen umzugehen.
    Frei nach dem Motto "Wenn man über die Dunkelheit des Lebens nicht lachen kann, dann hat die Dunkelheit gewonnen" :)

    Liebe Grüße
  21. Rabenmutter schreibt am 18.08.2009 um 14:50 Uhr:Ich sag immer "Wenn wir unseren Humor verlieren, sind wir verloren." Auch wenn's manchmal nur Galgenhumor ist :-)

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