Neugeborenes aus Hochhaus geworfen, warum?
Ein neugeborenes Baby, wurde in Hamburg Osdorf, in einer Plastiktüte gewickelt aus einem Hochhaus geworfen. Ich kenne die Hochhaussiedlung vom sehen her, hier fliegen wohl auch schon mal leere Bierflaschen aus dem Fenster...aber ein Baby? Wer kann so ein hilfloses Wesen, so einfach aus dem Fenster werfen? Was muss in dem Menschen, der Mutter vor sich gegangen sein. Wie gross war die Gleichgültigkeit oder die Verzweiflung? Dabei gibt es in Hamburg extra Babyklappen, keine Ideallösung, aber das Baby könnte noch leben. Ich kann nur fragen:*WARUM!!*. Und es geschieht immer wieder.

Bisher ist noch kein Täter da und auch noch nicht geklärt, ob die Tat
im Streit geschah oder eine Verzweiflungstat eines jungen Mädchens
war. Ist eigentlich auch nicht wichtig, beide Fälle sind für mich
nicht nachvollziehbar.
In der heutigen Zeit gibt es doch wohl andere Möglichkeiten.
Und immer wieder muessen wir so etwas lesen, es ist schrecklich. oft wird so etwas ja garnicht bemerkt im Vorfeld. Bevor das Kind verhungert, verdurstet ist, oder eben an den Misshandlungen stirbt. Es ist schrecklich.
Das Problem ist, dass die jungen Mädchen es zu dem Zeitpunkt einfach nicht wahrhaben wollen, sie wollen es einfach ungeschehen machen und denken dabei nicht nach.
Ich kann zwar nicht ganz verstehen, dass der Verstand dann so aussetzt, dass ihnen das Leben von dem Kind völlig egal ist, aber anscheinend ist es so. kA, man kann wahrscheinlich nie ganz nachvollziehen was denen grad im Kopf vorgeht.
Und zu denen die ihre Kinder misshandeln (egal auf welche Weise), die gehören für mich sowieso sterilisiert/kastiert und weggesperrt.
Bei den Maedchen /Frauen denen gesagt wird, wenn Du schwanger bist, fliegst Du raus, oder auch der Freund sie deswegen verlaesst oder verlassen will, da baut sich ja ein hoher Druck auf.
Der Staat kann wohl nicht alles, aber etwas mehr an Hilfe, koennte er diesen Maedchen ja wohl anbieten.
Gut, es gibt Mutter/Kind Haeuser, Babyklappen, und doch sind viele dieser Hilfsangebote bei den Betroffenen nicht bekannt.
manchmal ist es auch die Erfahrung, wenn ein Maedchen beim Jugendamt war, wegen einer Jugendwohnung fragte, und abgewiesen wurde, mit der Begruendung, es sei ja nicht so schlimm.
Oder eine junge Frau, die wegne Hartz IV, vielleicht noch Sperrzeit, sowieso kaum Leben kann, von der Behoerde hoert, da koennen wir nichts machen, so sind die Gesetze, sie muss doch verzweifeln, wenn sie dann noch schwanger ist.
Und manchmal ist es wohl auch, weil dieser Mensch sich vor der ganzen Verantwortung, sowie der Lebensumstellung fuerchtet.
Nur ich finde, die Hilfsangebote sollten nicht erst lange gesucht werden muessen, sondern sie sollten einfach da sein.
Da, wo der Mensch in Not ist.
lg
lg
Und die Leidtragenden, das vergisst man, sind die Kinder. Die hätten mehr verdient.