Gedanken oder Fragen

27.07.2009 um 00:57 Uhr

Picknicken in Braunschweig verboten

Das Ordnungsamt der Stadt Braunschweig hat das Picknicken auf öffentlichen Flächen verboten.
Der öffentliche Raum dient lediglich dem Verkehr, liess es verlauten.
Bei Zuwiderhandlungen kann die Polizei einschreiten und das Picknicken in fröhlicher Runde beenden und auflösen.

In den beiden vergangenen Jahren trafen sich im August ca 70 Menschen mit einer Decke zum Picknicken auf dem Braunschweiger Schlossplatz. Es war eine Internet Flashmobveranstaltung dessen Aufruf scheinbar gerne nachgegangen wurde.

Solcherart Flashmobaufrufe wurden jetzt in Braunschweig generell verboten und das Treffen auf dem Braunscheiger Schlossplatz untersagt.
Diese "Veranstaltungen" sind auch generell nicht genehmigungsfähig, wie das Ordnungsamt mitteilte.

Für alle die an diesem Flashmob Picknick teilnehmen wollten...
Am 08.08.09 von 16 - 18 Uhr
findet am Braunschweiger Schlossplatz
kein Flashmob Picknick statt.
Es ist verboten, dort eine Wolldecke auszubreiten und sich zum Picknicken niederzulassen.

Vielleicht sollte man die Stadt Braunschweig sowieso meiden, sie erschien mir schon immer so braun ähhh grau und merkwürdig wenn ich da hindurchfuhr. Zum Glück hatte ich in Braunschweig noch nie gepicknickt, jetzt dürfte ich es wohl auch nicht mehr. Schon garnicht in Gesellschaft.

Näheres auf der Seite des Picknickorganisators
nerdcore.de
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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. eineReisende schreibt am 27.07.2009 um 01:47 Uhr:Wollen wir uns nicht zum Picknicken in Braunschweig treffen??? :-))
  2. rougenoir schreibt am 27.07.2009 um 05:42 Uhr:Brrrraunschweig *aahahaha*, ich glaube, das ist sehr weit weg von hier ... da kann ich glücklicherweise garnicht erst in Versuchung kommen ;).
  3. JOblogt schreibt am 27.07.2009 um 07:03 Uhr:*tock tock die spinnen, die vom braunschweiger ordnungsamt.
    gebt den öffentlichen raum der öffentlichkeit zurück!
  4. Arydale schreibt am 27.07.2009 um 10:14 Uhr:Gutes Statement Jo:

    "Gebt den öffentlichen Raum der Öffentlichkeit zurück!!! " "Und nicht nur in Braunschweig!!!!!"
  5. Rabenmutter schreibt am 27.07.2009 um 10:29 Uhr:"Der öffentliche Raum dient lediglich dem Verkehr, liess es verlauten. "
    Also wenn alle mit ihren Decken hingehen und Verkehr... *öhm*
    Man sollte es mal austesten, oder ;-)))
    Allerdings ist Braunschweig weit weg.
  6. eineReisende schreibt am 27.07.2009 um 13:57 Uhr:Verzehr ja, Decken nein? Haben sie Angst, daß ihr englischer Rasen nicht genug Licht bekommt?
  7. sternenschein schreibt am 27.07.2009 um 17:09 Uhr:Öffentlicher Verkehr..hmm...*g*
    Es geht da nicht um heiligen Rasen. Es ist ein Sandsteinplatz vor dem Braunschweiger Schloss, in dessen inneres eine Kaufmeile, ein Konsumtempel errichtet wurde. Die Menschen sollen wohl konsumieren, aber nicht davor picknicken und einfach Freude haben.
    Das Ordnungsamt sagte, der öffentliche Raum ist lediglich für den Verkehr da, um von der Wohnung A in die Wohnung B zu gelangen, oder von der Wohnung A in das Geschäft B.
    Wird sich im öffentlichen Raum getroffen, ist dieses ein Missbrauch des öffentlichen Raumes und das wird untersagt, notfalls mit dem Einsatz von Polizei unterbunden.
    Als sei es ein Verbrechen und ach so böse, wenn sich dort einige Studenten zu einem Picknick treffen, als wenn dieses die öffentlich Ordnung verletzt.
    Ich weiss zwar nicht was ich von diesen spontanen Flashmobtreffen und Aufrufen dazu halten soll, aber im Grunde ist es doch eine witzige Sache, dient der Kommunikation und dem kennenlernen von Menschen.
    Ist zeitlich begrenzt, und verlief die letzten zwei Jahre dort absolut friedlich.
    Da kann ich dieses Verbot nicht verstehen.
    Liebe Grüsse.
  8. Rabenmutter schreibt am 27.07.2009 um 18:20 Uhr:Das wäre ja noch schöner, wenn man hier versuchen würde, uns die Picknicks in den Parks, auf den Elbwiesen oder sonstwo zu verbieten... Das gehört doch einfach dazu. Wen nder Park in Privatbesitz ist (also der in Braunschweig), ok, dann ist es was anderes... aber so??? Das erinnert mich an die DDR kurz vor der Wendezeit, als wir zu mehreren Jugendlichen eine Nachtwanderung unternahmen und in Ermangelung von Taschenlampen halt Kerzen benutzten. Wurden auf unserem Weg mehrfach von der Polizei angehalten und letztendlich nach Hause geschickt, weil es als Zusammnrottung und Demonstration gezählt werden "könnte" - genauso wurde sich damals ausgedrückt.
  9. eineReisende schreibt am 28.07.2009 um 00:47 Uhr:Mit einer solchen Ermahnung im Rücken werden die Menschen mit doppelter Begeisterung in dem Einkaufszentrum shoppen gehen.
  10. Mausekind schreibt am 28.07.2009 um 11:40 Uhr:Ich möchte mich dazu nicht äußern...

    *hüstel*
    Hass-Stadt...
    *räusper*

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