Gedanken oder Fragen

13.12.2009 um 07:16 Uhr

Selbstverteidigung für Frauen

Ein Kurs in Selbstverteidigung ist für Frauen und Mädchen oftmals sinnvoller als ein Schminkkursus..
Finde ich jedenfalls.
Wie sie sich richtig schminkt und schön macht weiss fast jede Frau. Doch wie sie sich gegen Angriffe und Bedrohungen , ihren Mitteln entsprechend, richtig zur Wehr setzen kann eher weniger.

Es mag sein, dass richtiges Schminken selbstbewusster macht. Vielleicht auch sportliche Aktivitäten im Fitnessclub.
Aber noch sicherer und selbstbewusster macht wohl das Gefühl, auch auf unangenehme Situationen richtig reagieren und sich angemessen zur Wehr setzen zu können.

Ich bin gegen jede Art von Gewalt. Und doch, wenn es darauf ankommt, sollte auch eine Frau wissen wie sie sich efektiv wehren kann. Denn schminken hilft in solchen Situationen meistens nicht weiter.

Deshalb bin ich sehr für Selbstverteidigungskurse speziell für Frauen und Mädchen.
Sie werden z.B. vom "Weissen Ring" organisiert, von Vereinen angeboten und wohl auch bei der Polizei kann man sich informieren wo und wann diese Kurse stattfinden.

Ein grosses Problem wird wohl auch sein, Frauen haben Hemmungen, dem anderen wehzutun. Deshalb wehren sie sich wohl oftmals nicht mit aller Kraft und allen zur Verfügung stehenden Mitteln.

Als meine (Ex)Freundin damals zur Polizeischule ging, übte ich mit ihr die Gesetze ein, und natürlich auch ein wenig Angriff und Verteidigungs sowie den Polizeigriff.
Und immer sah ich dabei diese Unsicherheit und Ägstlichkeit in ihren blauen Augen leuchten.
Dieses Zurückzucken. Ihr Polizeigriff war auch nicht der festeste, da konnte ich mich locker draus befreien. Ich musste sie anfeuern, dass sie mir von hinten an den Haaren den Kopf hochriss und dabei meinen Arm auf dem Rücken stark nach oben drückte, So dass ich recht wehrlos war. Gut, sie mochte mir wohl nicht wehtun, aber so sanft wie sie es am Anfang noch bewerkstelligte, hätte es ihr, in einer Notsituation vielleicht das Leben kosten können. Also fester drücken und ziehen.
Ja, dann tat es richtig weh, sie freute sich und wir lachten. Ich glaube ich merke noch heute manchmal meine Schulter deshalb. ;-) ..aber es war zielführend.
Und ich glaube, es gab ihr ein Stück weit mehr Selbstbewusstsein.
Nach Jahren sagten mir meine damaligen Nachbarn, sie hätten gedacht was ist denn da drüben los. Glaubten, wir hätten uns gestritten und geprügelt, was sie garnicht verstehen konnten.
Von ihr, auf mich schiessen lassen, habe ich dann allerdings doch nicht. Bin ja keine lebende Zielscheibe.Vielleicht hätte sie dann auch noch zufällig getroffen. Nein.
Es langte ja vollkommen, wenn sie mich im Polizeigriff wie einen Schwerverbrecher abführen konnte.

Aber es zeigte mir doch, dass Frauen aus Angst den anderen zu verletzen oder Schmerzen zufügen zu können, in ihren Aktionen oftmals sehr gehemmt sind. Ihr Potential nicht ausschöpfen.

Selbstverteidigungskurse für Frauen, ich finde sie gut und wichtig. Wichtiger als sich richtig schminken zu können.
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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. DustinYannickPhoebe schreibt am 13.12.2009 um 11:08 Uhr:ja da bin ich voll deiner meinung gerade in der heutigen Zeit wo soviel Gewalt auf den Strasse ist, sollte man als Frau/Mädchen wissen wie man sich in solchen Situationen richtig zur wehr setzt!
  2. AngelInChains schreibt am 13.12.2009 um 12:24 Uhr:Ich frage mich, ob man die Kurse nach Geschlechtern aufteilen muss. Sicher, genetisch bedingt haben Frauen durchschnittlich bei dem gleichen gesundheitlichen Training weniger Kraft, als Männer (durchschnittlich... Ausnahmen gibt es auch). Aber muessen sie andere Techniken anwenden, wenn sie angegriffen werden?

    Ich habe ja nie einen solchen Kurs gemacht, wurde einmal uebelst angegriffen (ich denke, man wollte mich ueberfallen und an mein Geld und Wertsachen), ich habe dann dem Angreifer den Arm umgedreht und ihm dann, weil er sich immernoch an meiner jacke festhielt, mehrfach fest ins Gesicht geschlagen, bis er zu Boden fiel, und gut wars. Ich glaube kaum, dass das die Methode waere, die man in Kursen fuer Maedchen und Frauen lehrt, aber eine effektive war es.

    Anders sieht das aus, was ich von einer Bekannten, die so einen Kurs besucht hat, gehoert habe. Sie fand den Kurs eher weniger zufrieden stellend und ich finde ihn den Beschreibungen nach auch nicht so ideal. Es ging wohl hauptsaechlich darum, dass man bei einem Angriff laut "Hilfe" schreien soll, dass man den Angreifer distanziert anreden soll, und dass man ihm als besten Angriff wohl in den Schritt treten soll. Gut, das mag bei einigen Angreifern helfen, aber statt laut zu schreien und da schon meine ganze Kraft heraus zu lassen, wuerde ich wohl eher erst einmal versuchen, mich los zu reissen. Und geschlagen wird dahin, wo die Person gerade keine Deckung hat, sei das nun die Schulter, die Augen, die Nase, das Kinn, oder was auch immer. Da kann man doch schlecht pauschalisieren, man soll immer in den Schritt treten, oder irre ich mich?

    Mein Vater hat mir uebrigens beigebracht, ich solle Menschen, wenn sie mich ernsthaft angreifen, auf die Schulter schlagen. Der Knochen breche angeblich sehr leicht, wodurch der Angreifer seinen Arm nicht mehr heben koenne und einen nicht mehr festhalten koenne *hust* Sehr brutal, aber fuer den Notfall vielleicht brauchbar.

    Ich verstehe uebrigens nicht, wieso sich Frauen nicht trauen sollten, sich zu wehren (gut, ich bin psychisch ja auch keine Frau). Fuer mich ist klar: Greift mich einer an, richtig ernsthaft, dann ist es mein Recht, mich selbst zu retten, mit welchen Mitteln auch immer. Wenn jemand mir wirklich Gewalt antut, und damit meine ich keine Beschimpfung oder auch keine Rempelei oder auch nur einen leichten Klaps (wobei es unterschiedlich ist... je nachdem, wer das macht, bin ich mehr oder weniger gutmuetig), ja, wenn ich tatsaechlich heftig angegriffen werden, dann weiss ich nicht, wieso ich mich dann NICHT wehren sollte?!

    Nebenbei... Ich glaube, ich koennte das uebrigens nicht ueben. Ich kann niemanden, auch nicht in einer gewollten Uebung, Gewalt antun. Also ich koennte dann nicht so zuschlagen, wie ich es in einer Notsituation tue. Irgendwie... brauche ich eine gewisse Wut dazu. Das klingt jetzt bloed, aber wenn ich wirklich angegriffen werde, bekomme ich eine rasende Wut der Person gegenueber und das setzt zerstoererische Kraefte frei. Wobei ich mich noch kontrollieren kann, na klar. Aber ich bin dann schon ruppiger, als wenn ich gerade voellig friedlich gelaunt bin.
  3. DustinYannickPhoebe schreibt am 13.12.2009 um 12:43 Uhr:ich denke die Geschlechteraufteiliung ist schon ganz gut, viele Frauen trauen sich in Gemischten Kursen nicht so richtig aus sich raus zu kommen, da finde ich es schon wichtig das es so Kurse speziel nur für Frauen gibt. Ich persönlich würde auch in einen Gemischten Kurs gehen, ich hätte keine Probleme vor Männern zu zeigen was Frau so drauf hat. Ja wenn mich einer Angreifen würde, ich würde auch dahin schlagen was gerade keine Deckung hat. Merin Vater hat früher als ich noch klein war immer zu mir gesagt "wenn dir einer was will hau immer auf die Nase drau" Naja ob das so sinnvoll ist keine ahnung, weil es ist noch nie dazu gekommen das ich es ausprobieren musste!
  4. rougenoir schreibt am 13.12.2009 um 13:19 Uhr:Ich finde das eigentlich für jeden wichtig. Auch Männer und Jungs werden angegriffen (mein Bruder beispielsweise) und können sich nicht wehren (weil sie körperlich schwächer oder es mehrere Angreifer sind). Solch ein Kurs, oder das Erlernen einer Kampfsportart machen einen auch sicherer denk ich.
    Naja, das Bruderherzilein :) erzählt mir jetzt dauernd davon, wie man Menschen möglichst schmerzhaft irgendwelche Knochen und Gelenke brechen kann, áber ehrlich gesagt, finde ich gut, dass er sich wehren kann, egal wie. Er kann ja nichts dafür, wenn er angegriffen wird, haaahaaah! ´So einfach ist das natürlich nicht, denn das wäre gegen die Philosophie seiner Kampfsportart, glaube ich. Manchmal würd ich das auch gern können ... schon allein die Vorstellung das tun zu können, uh! :)
  5. AngelInChains schreibt am 13.12.2009 um 13:40 Uhr:
    DustinYannickPhoebe:ich denke die Geschlechteraufteiliung ist schon ganz gut, viele Frauen trauen sich in Gemischten Kursen nicht so richtig aus sich raus zu kommen, da finde ich es schon wichtig das es so Kurse speziel nur für Frauen gibt.


    Sollte man da nicht auch an der Psyche arbeiten? Es ist sicherlich im ganzen Leben hinderlich, wenn Frauen sich nicht trauen, bei Anwesenheit von Männern einfach sie selbst zu sein. Und sein Leben lang kann man die Geschlechter ja nicht trennen. Also fände ich es persönlich sinnvoller, wenn man daran arbeiten würde, sich von soetwas nicht mehr erschrecken zu lassen.

    Ich denke übrigens schon, dass ein Schlag auf die Nase ziemlich weh tut. Selbst hatte ich das noch nicht, aber so eine Nase soll ja schnell brechen, und wenn im Sportunterricht einer einen Fußball an die Nase bekommen hatte, dann war das Geweine auch immer übelst.

    Rougenoir,

    Man kann Menschen doch auch ohne Kampfsportart Knochen brechen. Es ist ja auch so erlernbar, wohin man schlagen sollte. Ohne direkt Unterricht zu nehmen und eine gesamte Sportart mit der ganzen Philosophie dahinter zu erlernen.

    Übrigens bezweifle ich, dass er lernt, wie man Knochen möglichst schmerzhaft bricht. ;) Es sei denn, er lernt bei irgendwelchen Ghetto-Asis. Aber bei einer halbwegs "ehrenhaften" Kampfschule sollte soetwas eigentlich ausgeschlossen sein. Also... klingt für mich eher für ne "ich bin so stark"-Pubertierenden-Fantasie, ist aber nicht böse gemeint ;)
  6. DustinYannickPhoebe schreibt am 13.12.2009 um 14:03 Uhr:na klar hast du recht das man dabei an der psyche arbeiten sollte aber es gibt trotzdem genug Frauen die sich in einem reinen Frauen Kurs einfach wohler fühlen
  7. rougenoir schreibt am 13.12.2009 um 14:34 Uhr:Hmmm, das ist keine Schule, eher Privatunterricht (aber keine Ghetto-Assis *g*). Ich weiß auch nicht mehr genau, was er mir da erzählt hat (irgendwas mit Armen) ... aber ich hab gefragt, ob das sehr weh tut, und er meinte "Ja" ... na ja, vielleicht geht es ja auch nur darum das Gegenüber komplett kampfunfähig zu machen, oder es wird nur auf die Art angewendet, wenn es wirklich sein muss. Ich weiß nicht so ganz genau, was dahinter steht, aber es geht im gut damit, soweit ich das sehen kann und das ist für mich vorrangig ;).
    Möglicherweise prahlt er auch gerne mit solch schmerzhaften Details, ... jaaah, ich glaube das tut er wirklich.
  8. AngelInChains schreibt am 13.12.2009 um 15:31 Uhr:Wieso gibt es eigentlich keine reinen Männerkurse? ;) So, der Gleichberechtigung halber?
  9. DustinYannickPhoebe schreibt am 13.12.2009 um 15:40 Uhr:tja das ist eine gute Frage!!!!
  10. TheNicciPain schreibt am 14.12.2009 um 11:44 Uhr:Geschlechtertrennung ist in meinen Augen auch Quatsch .. Mädels sollten an vermeintlich Stärkeren üben. Und wenn ich mir manche Jungs heutzutage angucke - Hallo? Die kannste mit dem kleinen Finger vertrimmen ...

    Vor Monaten habe ich mal über eine Verteidigungsart etwas im TV gesehen, die speziell für Kinder angeboten wird. Leider konnte ich mir den Namen nicht merken -klang so ähnlich wie 'Subotnik' ;) (was ja etwas anderes ist). Jedenfalls wurden Techniken gezeigt, die Kinder WIRKLICH gegen Erwachsene anwenden können, wo sie nicht mal die körperliche Stärke brauchen ... dass man zum Beispiel auch möglichst immer auf die Augen los geht ... würde ich persönlich auch machen - immer im Gesicht rumpieken, kratzen, schlagen ...

    Es geht nicht darum, Knochen zu brechen, sondern Zeit zu gewinnen. Beispiel: ich ramme meinem Gegenüber möglichst schmerzhaft die Finger in die Augen - er strauchelt und ich nutze den Moment, um weg zu rennen....

    Lautstärke ist genauso wichtig. Man sollte LAUT dem Gegenüber eine 'Ansage' machen ... und da wären wir wieder bei der Psyche.

    Ich schicke meine Tochter jedenfalls in einen Kurs, sobald sie in die Schule kommt.

    Das besagte 'Schminken' lernt sie von allein, hahahahaha.
  11. sternenschein schreibt am 15.12.2009 um 15:53 Uhr:Ich glaube es sind zwei verschiedene Sachen.
    Einmal die Kampfsportkurse, wie Judo, Teakwando etc., an denen man teilnehmen kann. Die sind in der Regel ja auch gemischt und nicht nach Geschlechtern getrennt.
    Hatte mal bei einer Prüfung zugeschaut, da machte unter anderem ein 19 Jahre altes Mädel ihren schwarzen Gürtel. Hatte die Prüfung auch bestanden, fand ich toll.

    Nun könnte man denken, dem Mädel könnte keiner etwas. Mag auch so sein, ist aber dennoch nicht gewiss, ob sie ihre Kenntnisse auch privat einsetzen würde, wenn sie von einem Bekannten, Freund oder später Ehemann bedroht oder belästigt wird.

    Wie @DJP sagt, es ist gut wenn man sich auf der Strasse wehren kann, auch für die Selbstsicherheit. Aber Frauen und Mädels werden ja auch manchmal von "Freunden" und Ehemännern zu Hause oder in deren Wohnung bedroht bzw. genötigt.
    Und sich da wehren zu können, das richtige zu tun ist noch einmal etwas ganz anderes, als draussen auf der Strasse.

    Die Kurse die ich meinte, laufen auch nur über ein oder zwei Wochenenden, für diejenigen, die nicht das Durchhaltevermögen für jahrelanges Trainieren haben, sich aber dennoch wirksam zur Wehr setzen können wollen.
    Da wird auch nicht nur geübt laut um Hilfe zu rufen. Es nimmt auch ein Mann teil, als "gepanzertes Versuchsobjekt"*g*, bei dem gezielte Tritte etc. in den Schritt geübt werden sollen.
    Eure Augenstecherei wird wohl schon sehr wirkungsvoll sein, auf alle Fälle um weglaufen zu können, aber ein kräftiger Tritt oder das hineinrammen eines Knies in die Genitalien sind für einen Mann auch nicht gerade schön. Höchstens schön schmerzhaft. Ich glaube zudem, dass selbstsichere Frauen seltener angegriffen werden, als ängstliche, die als leichteres Opfer erscheinen mögen.
    Natürlich können auch Männer/Jungs ebenso angegriffen werden, doch sexueller Belästigung oder Bedrängung sind eher die Frauen/Mädels ausgesetzt.

    Und da gilt es die Hemmungen abzubauen, in Notsituationen zu denken, was die Nachbarn denken könnten, wenn Frau lautstark schreit, oder eben wenn sie eingeschlossen wird, durch das Fenster einen schweren Gegenstand nach draussen zu werfen etc. um aufmerksam zu machen.
    Ich finde, da sind solcherlei Frauen/Mädchen Selbstverteigungskurse schon sehr hilfreich um etwas mehr Sicherheit zu gewinnen.
    Ob nun mit Knochenbrechen oder ohne.;-)
    Liebe Grüsse
    sternenschein
  12. AngelInChains schreibt am 15.12.2009 um 16:17 Uhr:Das Problem ist doch dieses: Ein männlicher Angreifer, der halbwegs Grips hat (ob das bei Schlägern der Fall ist, darüber kann man sich natürlich streiten), der weiß, dass Frauen immer gesagt bekommen, man solle Angreifern in den Schritt treten. Daher (und nicht nur daher) wird er diesen Körperbereich besonders schützen. Wenn man nun einem Mädchen sagt "Immer auf den Schritt zielen!", dann bringt das in diesem Fall weitaus weniger, als ein kräftiger Schlag auf eine beliebige andere Körperpartie.

    Außerdem gibt es Jungs, die sind so hart im Nehmen, denen macht ein Tritt in den Schritt nicht so viel ;) Ich bin schon als Kind meisterlich darin gewesen, bei Bälgereien Jungs versehentlich(!) in den Schritt zu treten, und einige haben das ohne viel Geschrei weggesteckt - andere weniger ;) Dennoch würde ich, allen Schmerzen zum Trotz, meinen, dass ein Tritt zwischen die Beine nicht blendet, ein Piekser in beide Augen hingegen schon. Klar, ich will den Angreifer nicht dauerhaft erblinden lassen, aber diese Momente des Nicht-Sehen-Könnens bieten einem einen guten Vorsprung beim Weglaufen.

    Was mir persönlich übrigens auch unpraktisch erscheint: Rammt man jemandem das Knie in den Schritt, ist man sehr körpernah. Die Person könnte einen direkt am Bein greifen und das wäre es dann gewesen mit Weglaufen! Wenn man zuschlägt, hat man den Arm relativ ausgestreckt und der Angreifer kann einen schlechter fassen.

    Es gibt übrigens sehr viele männliche Gewaltopfer (auch sexueller Gewalt). Das Thema wird bei unserem gegenwärtigen Männerbild allerdings gerne verschwiegen, und Opfer trauen sich kaum, Hilfe zu suchen, weil sie dann als "unmännliche Loser" dastehen.

    Wer darüber nachdenkt, was die Nachbarn denken können, hat für mich übrigens allgemein sein Leben verschenkt. Mir wäre es zu schade, mich so zu beschränken. Na gut, dafür leiden bei uns die armen Nachbarn ;)
  13. TheNicciPain schreibt am 15.12.2009 um 16:38 Uhr:..oha, ich wollte es selbst nicht schreiben, aber ich merkte eben, dass nicht nur mir etwas aufgefallen ist: männern tut ein tritt in ihr gemächt nicht zwangsläufig weh. AF und ich 'kämpfen' manchmal so aus spaß ... klar, läuft dies ganz anders ab, wir lachen uns kaputt und meinen es nicht ernst ... jedenfalls passiert es durchaus, dass meine füße/kniee/hände etc. in seinem *** landet und nicht grad zärtlich! er macht kurz 'auwa' und dann isses vergessen. wenn ich (aus spaß!!!) nach ihm trete, dann hat er so schnell mein bein in der hand - in einer gefährlichen situation, mit fremden - wäre es das gewesen. ich denke auch, dass männer mittlerweile wissen, dass frauen an 'dummies' üben DORTHIN zu treten und es schützen...
  14. AngelInChains schreibt am 15.12.2009 um 16:49 Uhr:Jup, genau meine Rede.

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