Gedanken oder Fragen

09.09.2012 um 20:46 Uhr

Wenn Sänger weinen

Musik ist etwas wunderbares.
Sie bewegt, wenn wir uns im Rhytmus des Taktes mitbewegen oder mit den Beinen dazu wippen. Manchmal ist sie so eingängig, dass nichts uns auf unseren Plätzen halten kann.
Aber sie bewegt nicht nur den Körper, sie bewegt uns innerlich, trifft Hirn, Herz und Seele.

Sie lässt uns lachen, Freude empfinden und je nach Song auch einmal Trauer oder Melancholie. Je nachdem, womit unser Gefühl und unsere Erinnerung diesen Song verbinden.
Ja, sie lässt uns schweben. Sie kann so unheimlich schön sein, uns so tief treffen, dass einem beim hören die Tränen kommen. Wir einfach überwältigt sind, von der Melodie, dem Klang oder auch dem Text des Liedes.

Dieses geht nicht nur uns, den Hörern oder Zuschauern so, manchmal trifft es auch den interpreten so tief ins Herz, so dass er auf der Bühne beim Singen anfängt zu weinen.
Kommt wohl eher selten vor, denn es sind Profis, aber doch, manchmal geschieht es.
Wir fragen uns ja oftmals, was empfinden die Interpreten, empfinden sie das was sie singen, fühlen sie auch so, oder ist es für sie alles nur Show? Wenn sie zum hundertsten Male ihren Song abspulen. Wieviele Emotionen bleiben dann noch dabei?

Ein Junge der Kelly Family fing bei einem Solo von "Amazing Grace" derartig auf der Bühne zu weinen an, so dass seine Geschwister für ihn weitersingen mussten.

Hier, in diesem Video traf es Jessica Simpson".
Sie konnte einfach nicht weitersingen, da die Emotionen sie gepackt hatten und ihre Tränen liefen.




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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. indalo schreibt am 09.09.2012 um 21:10 Uhr:Das ist so schön
    Warum weinen sie nicht öfter? Warum gehört es zum Profidasein, nicht zu weinen?
  2. sternenschein schreibt am 11.09.2012 um 05:20 Uhr:Liebe Indalo,
    diese frage stelle ich mir auch,
    Manchmal wird man und ist man ja von der Musik derartig überwältigt, so dass man garnicht anders kann.
    Ich merkte es oftmals wenn ich ein Stück welches ich garnicht kannte, versuchte nach den Noten zu spielen.
    Irgendwann kommt der moment, da bekommt man das gefühl, ganz tief im Innern jetzt zu verstehen, was der Komponist damit wirklich ausdrücken wollte. Fühlt praktisch nach.
    Ist natürlich eigen interpretationssache, selbst wenn man die Noten und Akordfolge richtig spielt, kann es sich dann, wenn den Song dann das erste mal vom Originalinterpreten hört, immer noch von der Stimmung her ganz anders anhören.
    Da er eben andere Gefühle bei der Interpretation und andere gedanken hatte, als ich sie habe.

    Liebe Lohan,
    Adele ist auch sehr gefühlsbetont, denke ich. Was ja auch ihre Lieder zeigen, mit denen sie vielleicht auch einiges aufarbeiten will.
    Finde ihre Stimmgewalt und die Art ihrer Stimmodulation einfach beeindruckend.

    Liebe Grüsse an euch.

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