Gedanken oder Fragen

23.10.2011 um 23:50 Uhr

The Rose of pain ..

von: sternenschein   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: Rose, blühen, stechen, Stich, brechen, Gedicht, Gedichte, Liebe, Dornen

Stimmung: gut

Die Rose

Wenn ich eine Rose könnte sein,
blühte ich nur für dich ganz allein.
Gingest du vorbei, würdest zu mir sehen,
bliebest vieleicht ein Weilchen bei mir stehen.

Mit süßen Duft, würd ich dich betören.
Blüh nur für dich, ich könnt es schwören.
Doch kämest Du, um mich zu brechen,
könnt nicht anders , ich würd dich stechen.

Ein Tropfen nur, von deines Finger Blut,
jetzt auf dem grünen Blatte ruht.
So kündet dunkelrot, er von der Blüte Ende,
vom Tod durch deine zarten Hände.


Musste mal wieder ein 5 Minuten Instant Gedicht schreiben ;-) Manchmal brauche ich das..komisch.
Eintrag ist vom 13.08.2007. Wundere mich manchmal, wie lange ich hier schon schreibe und was es für wunderbare Kommentare gibt, wie man unten sehen kann.
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26.06.2011 um 01:52 Uhr

Den unglücklich Liebenden gewidmet

von: sternenschein   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: Tal, Sehnsucht, Nebel, Mondlicht, tropfen, Flügel, Traeume, Liebe, Schmerz

Stimmung: gut

Mondlicht fließt perlend den Hang hinab,
in des Tales Nebel, findet es sein kühles Grab.
Silbrig grau, jetzt der Nebel liegt,
wenn zu dir, mein Gedanke fliegt.

Sehnsucht breitet ihre weiten Arme aus.
Schau mit traurig Aug, in's silbrig Tal hinaus.
Da strömt die Sehnsucht hinein ins Herz,
füllt es aus, mit ach so süßem Schmerz.

Wie gerne, ließe ich Eriinerungen leben,
auf den Flügeln der Träume, zu dir schweben.
So stehe ich, starrend ins silbrig Tal hinein,
verlier eine Träne, und merke ich bin allein.


by sternenschein
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03.06.2009 um 05:22 Uhr

Vogels Sang

von: sternenschein   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: Elfchen, Gedicht, Vogel, Tag, begruessen

Ein
Vogel singt
in Baumesgrüner Höh
dem jungen Tag erwartungsvoll
entgegen.

Musste doch auch mal ein Elfchengedicht schreiben.
Elfchen sind Texte mit 11 Wörtern, die sich nicht reimen müssen.
In der ersten Zeile 1 Wort,
in der 2.Zeile zwei,
in der dritten 3,
in der vierten 4 Wörter,
und in der fünften Zeile wieder ein Wort.

Eine gute Idee wie ich finde, geklaut bei:
SerenasGedanken

Inwiefern ein doppeltes oder dreifaches "Elfchen" jetzt geschummelt ist, weiss ich nicht.
*lach* Auf alle Fälle muss ich noch üüüben!
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23.12.2008 um 06:08 Uhr

O wie ist es kalt geworden

von: sternenschein   Kategorie: Gedichte

Stimmung: Hoffmann , von, Fallersleben, Gedicht, Winter, Winde, Berge, fliehen, Blume, Frühling

O wie ist es kalt geworden
und so traurig, öd und leer.
Rauhe Winde wehn von Norden,
und die Sonne scheint nicht mehr.

Auf die Berge möcht ich fliegen,
möchte sehn ein grünes Tal,
möcht in Gras und Blumen liegen
und mich freun am Sonnenstrahl.

Möchte hören die Schalmeien
und der Herden Glockenklang,
möchte freuen mich im Freien
an der Vögel süssem Sang.

Schöner Frühling, komm doch wieder,
lieber Frühling, komm doch bald!
Bring uns Blumen, Laub und Lieder,
schmücke wieder Feld und Wald.

Gedicht von Hoffmann von Fallersleben
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06.09.2008 um 17:18 Uhr

Mr. Schiller Gedicht zur Hocheit

von: sternenschein   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: Schiller, Koerner, Hochzeit, Gedicht, Weiberherzen, Perlen, Juwele

Stimmung: gut

Weiberherzen sind so gern
Kästchen zum verzieren,
Manchen lockt der der goldne Stern,
Perlen die nur zieren;
Hundert werden aufgetan,
Neunundneunzig trügen,
Aber nur in einer kann
Die Juwele liegen.

Zitat: Schiller ( zu Körners Hochzeit )

Innere Schönheit

Des klaren Quell im innern pur
Gilt es mit Liebe anzusehen,
Doch achten wir auf Schönheit nur,
So werden wir daran vorübergehen.


by sternenschein
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02.09.2008 um 15:34 Uhr

Nonsensgedicht vom Frosch

Stimmung: gut froschig

Der Frosch
Der Frosch, er sass am Weiher,
spielte nicht auf seiner Leier.
Am Wegrain kam ein Mädchen her,
sie spielte auf der Harfe, bittesehr.

Der Harfe Spiel der Frosch gerne hört,
war von dem Klang sogleich betört.
Voll Liebreiz das Mädchen sang dazu,
der Frosch war hin und weg im nu.

So sagte er dem Mädchen fein,
küss mich, ich bin ein Prinz und dann dein.
Das Mädchen küsste ihn ganz weich und zart,
doch der Prinz war nicht sehr apart.

Ihr Herz nicht entflammt in Liebes Glut,
liess da den Prinz, es wär nicht gut.
Den Frosch, der sass daneben,
mit ihm, da lässt sichs besser leben.

Ihn küsste sie, ein Frosch er blieb,
es stört sie nicht, sie hat ihn lieb.
Es war ein Alltagsfrosch wie ich und du,
die Prinzen liess sie fortan in Ruh.

Frosch gegen Prinz tauschen wollt sie nicht,
sie hört auf ihr Herz, das zu ihr spricht.
So liebt sie ihren Frosch bis ans Lebensende,
und schmiss ihn niemals gegen harte Wände.

Aus der Kategorie: 5 Minuten Instantgedicht.;-)
(by) sternenschein
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28.07.2008 um 20:36 Uhr

Tränenregen

Stimmung: gut

Tränenregen

Wir sassen so traulich beisammen
im kühlen Erlendach.
Wir schauten so traulich zusammen
hinab in den Bach.
Der Mond war auch gekommen,
die Sternlein hinterdrein
und schauten so traulich zusammen
in den silbernen Spiegel hinein.

Ich sah nach keinem Monde,
nach keinem Sternenschein,
ich schaute nach ihrem Bilde,
nach ihren Augen allein.
Und sah sie nicken und blicken
herauf aus dem seligen Bach.
Die Blümlein am Ufer, die blauen,
sie nickten und blickten ihr nach.

Und in dem Bach versunken,
der ganze Himmel schien
und wollte mich mit hinunter
in seine Tiefe ziehen.
Und über den Wolken und Sternen,
da rieselte munter der Bach
und rief mir mit Singen und Klingen:
Geselle, Geselle, mir nach!

Da gingen die Augen mir über,
da wurd es im Spiegel so kraus;
Sie sprach: Es kommt ein Regen.
Ade, ich geh nach Haus.

Gedicht von Wilhelm Müller ( 1794 - 1827 )
Es wurde von Franz Schubert (1797 - 1828 ) vertont.

Irgendetwas berührt mich bei diesem Gedicht, welches vor ca 188 Jahren geschrieben wurde sehr tief.
Der Bach, das spiegelnde Wasser, der Mondschein, das Gesicht des Mädchens welches sich an der Oberfläche des Wassers spiegelt?
Wer kennt nicht diese Spiegelmomente, wenn nicht im Wasser, so doch in der Fensterscheibe eines Busses oder der Bahn. Man schaut hinaus und wird auf einmal von zwei Augen gefangengenommen, die sich in der Scheibe spiegeln. Vielleicht begleitet von einem lächeln. Lächelnde Momente. Und dann stieg sie aus. Schaute noch einmal im vorbeigehen hinein.

16.07.2008 um 14:21 Uhr

Eiskalte City Neon Nacht

von: sternenschein   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: city, Neon, Nacht, Schminke, Klamotten, Glück

Stimmung: gut

Eiskalte City Neon Nacht

Sie saß in ihrer kleinen Wohnung
heute Abend mal allein,
die sie schon ein wenig länger hatte,
doch meist war sie zu zwein.

Der Abend war noch lange nicht zu Ende,
die Unruhe fiel sie an wie ein ungestümes Tier.
Sie dachte an die einsamen Nächte
und an den Geruch von abgestandenen Bier.

Nein, ich muss mir mal was gutes tun,
heute Abend zieh ich mir einen Typen rein.
Die Schminke war schnell drauf auf ihrem Gesicht.
Darunter sah man fast die Tränen nicht.

In glitzernden Klamotten gehüllt, auf hohen Schuhen
ging sie in die Neonfarbene Pracht,
um da das kleine Glück zu suchen
in dieser unsagbar kühlen anonymen Citynacht.

An Schattengestalten und Männern vorbei ging ihr Weg
Spürte die lüsternen Blicke auf ihrer Haut,
als diese sie mit den begierigen Augen verschlangen,
sie wusste, die dachten, holla, was für eine Braut.

In irgendeiner Kneipe, da sprach sie dann einer an,
und wenn sie ihn so ansah war es ansich ein hübscher Mann.
Naja, das Licht und so, aber ganz interessant,
es kribbelte ein wenig, mit dem fang ich was an.

Schnell getrunken, ein wenig falsch gelacht,
die Musik sie dröhnt, der Leib vibriert,
noch schneller sich einig, in dieser Citynacht.
Und dann nach Haus, nicht lang geziert.

Er kommt auch gleich knallhart zur Sache.
Sie findets gut, sie will es ja auch,
und genauso schnell zu Ende, na toll war er nicht.
He, er liegt schon, auf seinen etwas fetten Bauch.

Sie liegt noch lange wach, in dieser kühlen Citynacht,
er ist so fremd da neben ihr, gut, sie ist nicht allein,
trotzdem kommt der Ekel, schnell noch unter die Dusche
und alles runter geschrubbt, fast könnt sie schrein.

Bleischwer wie gerädert vom fahlen Morgenlicht geweckt,
kann sich kaum bewegen, die Nacht war lang,
sieht sie ihn da immer noch liegen, in ihrem Bett.
Denkt bei sich, wie kann ich den entsorgen?

Um allem aus dem Weg zu gehen und ihn nicht länger anzusehen,
schmeisst sie ihm die Klamotten hin, zieh an, ich muss weg,
man sieht sich, hier ist meine Nummer, du kannst jetzt gehn.
Leider ist er dai nicht so schnell wie letzte Nacht.

Die Tür fällt ins Schloss, sie lehnt sich von innen dagegen.
Gottseidank, der ist weg. Die Betten noch schnell abgezogen.
Nie wieder so ein Kerl wie ein Stück Eis neben dir,
Ich will doch Zärtlichkeit, und das war nicht gelogen.

Doch abends sass sie wieder in ihrer Wohnung,
sie war mal wieder allein, hats sich zurechtgebogen
dachte an den Mann von heute Nacht,
ich finde noch einen anderen, es wäre ja gelacht.
Grusel, das habe ich mal vor etlichen Jahren geschrieben..;-)
Was man so alles schreibt...tsts.

10.06.2008 um 17:36 Uhr

Wolken ziehen auf ...

von: sternenschein   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: Wolken, Regen, Sonne

Stimmung: gut

Wolken ziehen langsam auf,
werden dunkler mit der Zeit.
Der Boden wartet drauf,
Regen scheint nicht weit.

Die Bäume im leichten Wind sich wiegen,
das sieht ein kleines Kind,
nichts mehr mit auf der Wiese liegen,
holt sich den Regenschirm geschwind.

Zum Glück wissen wir, die Sonne scheint auch hinter den Wolken weiter. So denke ich daran, wie ich aus einem Flugzeug eine wunderschöne weisse Wolkenlandschaft unter mir in der Sonne liegen sah.
Ein ganz anderer Anlick als wenn man von hier unten schaut.

16.05.2008 um 01:29 Uhr

Wenn Herz an Herz sich bindet

von: sternenschein   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: Herz, bindet, Zeit, Liebe, findet

Stimmung: gut

Wenn Herz an Herz sich bindet,
es nur gebunden bleibt,
wenn es im anderen Liebe findet,
dann überdauert es auch die Zeit.


Inspiriert durch Zartgewebt ihren Eintrag.

06.03.2008 um 04:22 Uhr

Gedicht vom Löwenzahn

Stimmung: gut, dichtend..lach
Musik: Butterfly

Vom Löwenzahn

Der Löwenzahn tief in der Erde sass,
es macht ihm wirklich keinen Spass.
Der Winter war kalt und so lang,
manchmal wurde ihm schon bang.

Er fragte, ob er noch einmal nur,
sehe der Wiese grün Natur.
Um sie mit seinem gelb zu tupfen,
da tat ein Sonnenstrahl ihn zupfen.

Rasch trieb er aus an diesem Tage,
er wollte blühen keine Frage.
Dies gelang ihm auch recht schnell,
sein Gelb über die Wiese strahlte hell.

Im Alter wurde er weissgrau,
des Weges kam ein Kind und ein Frau.
es nahm die Blume pustend in die Hand,
die Fallschirme flogen weit durchs Land.

Ein lachen des Kindes folgte ihnen,
denn bald werden sie wieder grünen.
Von neuem sie am Wege stehen,
darauf warten, dass wir vorübergehen.


Inspiriert durch Lauralis Blog
In dem sich viele schöne Gedichte und Fotos finden.
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02.02.2008 um 23:43 Uhr

Ende einer Liebe

von: sternenschein   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: Liebe, Liebeskummer, Gedicht, ertrunken, Sinn, Leben

Stimmung: gut

Im Meer des Liebeskummers ertrunken.
Im Sumpf des Selbstmitleids versunken.

Auf fremden Wegen ging dahin der Lebenssinn,
Die ganzen Träume gingen mit, wo sind sie hin?

Alles Dunkel, die Sonne scheint nicht mehr,
das ganze Leben scheint sinnlos und leer.

Leben wird grau und einerlei,
Was mal war, es brach entzwei.

willst nie wieder in die Augen der Liebe sehen,
glaube mir, auch dieses wird vergehen.

Aus der Kategorie 5 Min. Instant Gedicht. ;-)

08.12.2007 um 18:24 Uhr

Die Frauen von Nidden

von: sternenschein   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: Gedicht, Ostpreussen, Agnes, Miegel, Pest, Tod, Wanderduene, Kirche, Frauen

Stimmung: gut

Die Frauen von Nidden standen am Strand
Über spähenden Augen die braune Hand,
Und die Boote nahten in wilder Hast,
Schwarze Wimpel flatterten am Mast.

Die Männer banden die Kähne fest
Und schrien:" Drüben wütet die Pest!
In der Niederung von Heykenkrug bis Schaaken
Gehn die Leute in Trauerlaken."

Da sprachen die Frauen:" Es hat nicht Not, -
Vor unsrer Tür lauert der Tod.
Jeder Tag, den uns Gott gegeben,
Müssen wir ringen um unser Leben.

Die wandernde Düne ist Leides genug,
Gott wird uns verschonen, der uns schlug."
Doch die Pest ist des Nachts gekommen,
Mit den Elchen übers Haff geschwommen.

Drei Tage lang, drei Nächte lang,
Wimmernd im Kirchstuhl die Glocke klang.
Am vierten Morgen schrill und ach,
Ihre Stimme im Leide brach.

Und in dem Dorf aus Kate und Haus,
Sieben Frauen schritten heraus.
Sie schritten barfuß und tief gebückt,
Die schwarzen Kleider bunt bestickt.

Sie klommen die steile Düne hinan,
Schuhe und Strümpfe legten sie an.
Und sie sprachen:" Düne wir sieben
Sind alleine noch übrig geblieben.

Kein Tischler lebt der den Sarg uns schreint,
Nicht Sohn noch Enkel, der uns beweint.
Kein Pfarrer noch uns den Kelch zu geben,
Nicht Knecht noch Magd ist mehr unten am Leben. -

Nun weisse Düne gib wohl Acht,
Tür und Tor ist dir aufgemacht.
In unsre Stube wirst Du gehn,
Herd und Hof und Schober verwehn.

Gott vergass uns, er liess uns verderben,
Sein verödetes Haus sollst du erben.
Kreuz und Bibel zum Spielzeug haben, -
Nun, Mütterchen, komm uns zu begraben.

Schlage uns still ins Leinentuch,
Du unser Segen, - einst unser Fluch.
Sieh wir liegen und warten ganz mit Ruh."

Und die Düne kam und deckte sie zu.

Agnes Miegel

Dieses Gedicht, "Die Frauen von Nidden" mochte ich als Kind sehr gern. Es faszinierte mich. Stellte mir alles bildlich vor, den schwimmenden Elch, das Haff, die Kirchturmglocke, die Wanderdüne, wie sie vom Wind verweht, die Frauen zudeckt und langsam in die Häuser eindringt. Das ganze Dorf unter sich begräbt. In Gedanken schaute vielleicht noch etwas von der Kirchturmspitze aus dem Sand hervor.
Und hach, ich konnte es auswendig. Konnte! Jetzt nicht mehr. Aber irgendwie finde ich die Verse immer noch schoen.

07.08.2007 um 15:59 Uhr

Sehnsucht..

Stimmung: gut

Welten die zwichen uns liegen..
Gedanken, losgelöst, die zu dir fliegen.
Suchen dort der Sehnsucht liebstes Ziel,
umfangen dich mit zärtlich Spiel.

Und schaust du, zu den Wolken, dort hinauf,
sag, ganz leis, spürst du es auch?
Nicht nur jetzt bin ich dir so nah,
nein, ich war schon immer da.

Spürst du meinen leisen Atem,
er flüstert nur still, ich werde warten.
Bis wir in fernen Zeiten uns wiedersehen,
gemeinsam durch grüne Wiesen gehen.

Tiefste Sehnsucht, ganz zart dich umhüllt,
alles in mir, losgelöst, von Liebe erfüllt.
Dort hinten, am Horizont, ganz, ganz weit,
wir beide für immer, bis ans Ende der Zeit.


Kategorie: 5 Minuten Instant Gedicht, by sternenschein ;-)

02.08.2007 um 18:08 Uhr

Das Grab

von: sternenschein   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: Grab, Martin, Greif, Lyriker, Rose, Lilie, Herz, Maientanz

Stimmung: gut

Es blüht ein Grab in treuer Hut,
Das beste Herz darinnen ruht.
Zu oberst blühen Rosen rot --
Dein Mund so manchen Kuss mir bot.
Und weiter ab die Lilie blüht --
Dein Herz hat rein für mich geglüht.
Zu Füßen liegt ein grüner Kranz --
Ich schwang dich oft im Maientanz.
Die Leute gehen dran vorbei,
Mir aber bricht das Herz entzwei.

Ein sehr schönes Gedicht des Lyrikers
Martin Greif ( 1839 - 1911 )
Wenn man es liest, kann man diese Zeilen, diese Gefühle, nur zu gut nachempfinden.

20.07.2007 um 05:05 Uhr

Es reimt sich nicht..

von: sternenschein   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: Mondschein, Sehsucht, Nebel, Tal, Heru, Kopf, Sehnsucht

Stimmung: gut
Musik: Moonlight

Mondlicht fließt den Hügel sanft hinunter,
stürzt sich in des Tales Nebel grau..
verzaubert ihn mit seinem silbrig Licht.
So schleicht sich Sehnsucht in den Kopf,
strömt ins Herz mit voller Wucht,
verzaubert vergangnes im silbrig Licht,
ist es wahr oder nicht..
der Sehnsucht süßer Schmerz,
und manchmal bricht er gar das Herz..


Manches will sich einfach nicht reimen..;-)

14.06.2007 um 14:58 Uhr

Der Duft

von: sternenschein   Kategorie: Gedichte

Stimmung: Duft flüchtig Erinerung Versprechen gebrochen Herz

Der Duft, er ist so flüchtig,
lässt ein Bild in der Erinnerung erscheinen.
Ist er für die Sinne so wichtig,
lässt uns unbewusst fast weinen.
Versetzt uns zurück zu Tagen,
an denen uns wurd versprochen,
aus vollem Herzen, ohne zu fragen,
doch wie oft wurd es gebrochen?

by sternenschein

04.04.2007 um 02:13 Uhr

Nonsens Gedicht von dem Hasen

von: sternenschein   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: Hase, Jäger, Tal, grün, Tanne, Moral, Geschicht, Schüttelreim

Stimmung: gut

Mal ein Nonsens Gedicht von mir..*lach*..
In einem grünen Tal ein Jäger schlief,
recht fest und auch sehr tief.
Das sah ein kleiner Hase,
er lachte und zeigte dem Jäger eine lange Nase,
hoppelte dann eilig von dannen,
so sitzt er jetzt unter grünen Tannen.
War froh das der Jäger ihn nicht konnt erschiessen,
denn dieses würde den Hasen doch sehr verdriessen.
Und was ist die Moral von der Geschicht?
Als Jäger schlaf im grünen Tale nicht.

19.02.2007 um 01:03 Uhr

Jetzt steht man da mit leerer Hand

von: sternenschein   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: Liebe, Enttäuschung, falsches, Spiel

Stimmung: gut

So dann sich die Spreu vom Weizen trennt,
wenn man dann die Wahrheit erkennt.
Jetzt steht man da mit leerer Hand,
obwohl man glaubte das die Liebe einen verband.

Durch des anderen falsche Spiel so vieles einem genommen,
an Zärtlichkeit und Sehnsucht die man sich so wünscht, dann nicht bekommen.
Die Sehnsucht jetzt ins Leere greift,
kein Ziel mehr hat, bis eine neue Liebe reift.

15.02.2007 um 03:22 Uhr

Die Rose aus der eine Träne fällt

von: sternenschein   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: Liebe, Rose, Tränen, Gedicht

Stimmung: fast ein Gedicht

Du dunkle wunderschöne Rose aus der eine Träne fällt...
Ich wünschte Dir, eine für Dich gerechtere Welt..
denn Tage und Wochen voller Trauer und Schmerzen..
sie brennen in der Seele so sehr, hinterlassen ihre Spuren im Herzen..
ein Gefùhl wie in unendliche Tiefen fallen..
die stummen Schreie..sie verhallen..
der Wunsch..das du im fallen aufgefangen wirst..
von einem Herz -das vor lauter Liebe zu dir - schon fast zerbirst..
das dir gibt, was du dir erträumst und erfleht..
alle Wege deines Lebens mit dir geht..
den grossen Schmerz dich vergessen lässt..
es hält dich dann in Liebe fest.