Gedanken oder Fragen

03.08.2013 um 19:48 Uhr

Der letzte Akkord

Der letzte Akkord des Liedes des Lebens ist noch nicht angeklungen.
Jedenfalls bei mir noch nicht. Ich lasse mir damit noch Zeit, Überlege wie ich dann den Übergang von F über G7 hin nach C Dur bekomme.;-)

Und was kommt dann danach? Beginnt dann, wenn der letzte Akkord leise verklingt, ein ganz neuer, ein ganz anderer Song, der mich durch die Welt tragen wird?

Träume und der Geist können heilen, geben Kraft, Mut und Zuversicht.
Heute träumte ich ich hätte so einen Federstab, auf den man sich stellen konnte, durch die Federkraft damit herrliche Sprünge machen konnte.
Ich federte damit treppauf und treppab. Es war einfach ein herrlich freies Sprunggefühl. Ein heilendes, ein heilender Traum.

Diagnose: Unheilbar erkrankt.
Therapie: Einfach leben, weiterleben, immer weiterleben.

Ich lasse mir doch nicht von Ärzten diktieren wann es zu Ende zu gehen hat. Ich lebe und das ist gut so.
Und dieses habe ich noch für einige Zeit vor. Leben!
.

26.06.2013 um 23:42 Uhr

Kleinigkeiten zu schätzen wissen

Immer war ich ein Mensch, der auch die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen wusste.
Die vielen weissen Blüten des Schneballstrauches, die Katze die schnurrend um meine Füsse streicht

Und doch merke ich, wie undankbar ich war, wenn es um das ganz "normale" ging. Um die Kraft, die mir geschenkt war, um die Ausdauer, das klare sehen können. Alles Dinge die ich als selbstverständlich hinnahm. Den Wert dieser Dinge erst jetzt wirklich erkannte, wo sie aufgrund der Erkrankung nicht mehr selbstverständlich sind.
Es ist im Leben wohl oft so, dass man den Wert von Dingen erst erkennt, wenn sie nicht mehr so selbstverständlich vorhanden sind.

Einfach aufzugeben erscheint manchmal so leicht.
Besonders wenn die Schmerzen fast unerträglich sind.
Dann fühle ich mich wie in einem Ringkampf im Würgegriff des Krebses.
Der Ringer schlägt dann mit der Hand auf den Boden, der Würgegriff lässt nach, er kann sich erholen, bevor der Kampf dann weitergeht.
Doch mein klammernder Gegner ist kein fairer Sportpartner, da kann man klopfen so viel man will, er lässt nicht locker.
Ich werde ihm irgendwann einen Tritt geben müssen, damit er sich verabschiedet.;-)

Nein, ich werde nicht aufgeben, nicht mich aufgeben.
Ich werde weitermachen, dafür ist das Leben einfach zu schön.

Meine Träume zeigen es mir immer wieder.
Träume, in denen ich gesund bin, wieder alles machen kann, eben so wie vorher als alles noch normal war.
Es sind wunderschöne Träume, die mir helfen, diesen Zustand zumindest in Teilen zu erreichen und anzustreben.
Diese Träume, sie füttern meine Seele und helfen zu heilen.

PS.: Und macht euch bitte keine Sorgen um mich.
Ich will und möchte euch mit meinen Gedanken nicht herunterziehen. Es wird schon alles wieder werden.;-)

03.05.2013 um 23:57 Uhr

Ist das Leben nicht schön

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Leben, Lebenssinn, James, Stewart, Einfluss, Auswirkungen

"Ist das Leben nicht schön,"
Einer meiner Lieblingsfilme, mit James Stewart, der stets zur Weihnachtszeit wiederholt wird.
Er zeigt uns anschaulich, was unsere Anwesenheit hier im Leben für Auswirkungen auf unsere Umgebung und auch auf die Meschen hat, denen wir im Laufe der Zeit begegnen.

Diese Faktoren werden oftmals unterschätzt. Viele Menschen glauben nicht an einen Sinn in ihrem Leben, fühlen sich überflüssig und nutzlos.
Ahnen jedoch überhaupt nicht, was alles fehlen würde, würde es sie nicht geben. Auf wieviele andere Leben sie bewusst oder auch unbewusst Einfluss ausgeübt hatten.
Kurz gesagt, es würde alles anders sein und aussehen, würde es Dich und auch Dich dort nicht geben.

Jetzt noch ein wenig Werbung in eigener Sache.
Für mich gehört auch zum Sommer, am Lagerfeuer zu sitzen. den züngelnden Flammen zuzusehen und die Träume mit dem sich kräuselnden Rauch emporsteigen lassen.
Darüber schrieb ich in meinem anderen Blog und denke bei diesem Eintrag mal wieder "Ist das Leben nicht schön."

kleiner blütenzauber/ da war ein Schiff *klick*

01.05.2013 um 22:44 Uhr

Es ist nicht mehr zu verbergen

Es gibt ja auch keinen Grund, es zu verbergen.
Ihr seid alle so lieb, die Nachfragen häufen sich, weshalb ich nur nur noch so selten Einträge verfasse.
Ich wollte es nicht öffentlich machen, doch jetzt habe ich mich anders entschieden, da es nicht mehr zu übersehen ist.

Die Haare sind mir von der Chemo ausgefallen, was nicht weiter schlimm ist, Ich habe mir eine Glatze geschnitten, damit sie nicht überall an der Kleidung herumhängen.
Seit Anfang November lebe ich mit den Unterschiedlichsten Krebsverdachtsdiagnosen
Etliche hatten sich als nicht wirklich greifbar erwiesen.
Geblieben ist die Diagnose von der Onkologie:"Grosser Krebstumor, unheilbar im Endstadium".

Dazu eine palliative Chemotherapie und eine Bluttransfusion aufgrund der schlechten Blutwerte.
Verordnung von Morphinhaltigen Schmerztropfen, die mich manchmal derartig durcheinaderbringen, so dass ich hier kaum etwas sinnvolles schreiben kann. Selbst das konzentrieren darauf, in eure Blogs zu lesen, fällt mir oftmals wahnsinnig schwer, obwohl ich es doch so liebe.

Ich frage mich gerade, ob die Chemotherapie mir eher gut tut, oder im Gegenteil, mehr Schaden anrichtet als sie hilft.
Denn diese Zellgifte zerstören ja auch gesunde Zellen, der Schleimhäute, behindern die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Meinen Optimismus habe ich dennoch nicht verloren.
Ich glaube an den Sinn des Lebens, habe aber auch keine Angst vor dem sterben. Was vieles in dieser Hinsicht einfacher macht. Denn die Angst ist kein guter Ratgeber.
Ich werde auch nicht kämpfen. Ich will durchlässig sein, den Sturm sich austoben lassen, seine Kraft nutzen, ihn als Freund ansehen, bis er sich beruhigt hat und vielleicht einfach weiterzieht.;-)

Oh doch, ich bin in meinem Zustand immer noch guter Dinge und irgendwie gespannt, auf das was kommen wird.

Denn so konnte ich sehr viele neue Erfahrungen sammeln, die einem im gesunden Zustand wohl eher verbrorgen geblieben wären.
Klar, es wird sich wohl keiner drängeln, diese Erfahrungen machen zu "müssen". Doch ich selbst empfinde sie als ungemein bereichernd.

Denn, wann sonst hat man die Möfglichkeit zusammen mit etwas 10 Krebspatieten, in der Onkologie zu sitzen und zuzuschauen, wie der Chemiecoktail Tropfen für Tropfen, bei allen aus den Infusionsständern über Kanülen in die Körper läuft.
Neun Stunden sass ich so da, bei der letzten Chemo. Ein Vergnügen war es wirklich nicht.
"Am Ende wird alles gut, und wenn es nicht gut ist. dann ist es auch noch nicht das Ende", heisst es so schön.
Ich bin mit mir und meinem Leben im Einklang und das ist gut so.
Ich möchte noch einiges erleben, leben, und wenn es gut geht, werde ich dieses wohl auch noch, wenn mir die Zeit dazu geschenkt wird.

PS.: Fotos von meinem Charakterglatzkopf werde ich aber nicht hier hereinstellen, auch wenn der eine oder die andere es sich wünschen würde.*g*
Und ja, oftmls muss ich auch über alles lachen, was im Zusammenhang mit dieser Krebserkrankung steht.
Lachen ist gesund und wer noch lachen kann, hat noch lange nicht verloren.
Meinen Lesern wünsche ich alles Gute ud es war mit Sicherheit noch nicht mein letzter Eintrag hier bei Blogigo.

01.11.2012 um 10:57 Uhr

Oh, mein Blog ist wieder da

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Blog, Blogigo, gesperrt, scheller, gedacht

Wie aus dem Nichts und nächtlichen Nebel ist mein Blog wieder aufgetaucht.
Das ging ja nun schneller als ich dachte.
Temporäre Sperrung wurde scheinbar von Nils wieder aufgehoben.

Danke an euch Mitblogger, die ihr euch für mich und diesen Blog eingesetzt habt.

So bin ich wohl verurteilt, diesen blog weiter zu führen (zu müssen);-).
Yes Sir, ich nehme das Urteil an.

Und schaut mal auf den

Blogigo News Blog

Dort erläutert Nils seine neue Anti-Spamstrategie.

Wer in Zukunft, in einem Kommentar Links einbaut, der wird sofort automatisch gesperrt.
Also keine Links mehr in die Kommentare schreiben.
Für Frauen wohl schwierig, wenn sie Hinweise auf modische Begehrlichkeiten mitteilen wollen. Sollte ein Blog zu Unrecht gesperrt worden sein, bitte Nils unter info@blogigo.de anschreiben.
Er schaltet dann den blog wieder frei.
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17.10.2012 um 06:52 Uhr

Ein armseliger Tausch

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Prinzessin, Ritter, Tausch, Eintrag, Oktober, 2007

Damit ich es nicht vergesse.

Habe ich die Geschichte von der Prinzessin und dem Ritter, aus ihrer Isolation des Eintrages vom Oktober 2007 befreit und hier nach vorne gesetzt.
Ich hoffe es war kein armseliger Tausch.
Gibt es sie auch heute noch, die Prinzessinen und die glänzenden Ritter, dort irgendwo tief in uns?

Jedes Denken hat wohl seine eigene Zeit. Manchmal wünschte ich, ich könnte noch so denken, wie ich es 2007 tat. Verwehte Spuren im Sand des Vergessens suchen.
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18.07.2012 um 06:16 Uhr

Bild einfügen Test

von: sternenschein   Kategorie: persönliches

Foto einfügen Test
junge
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06.12.2011 um 20:23 Uhr

Bloggeburtstag

5 Jahre, ein halbes Jahrzehnt.
Am 06.12.2006, am Nikolaustag stellte ich mir diesen Nikolausstiefel "Gedanken oder Fragen" hier hin.

Anfangs war er noch gähnend leer, später dann oftmals bunt gefüllt mit den verschiedensten Geschichten. Und ich fand immer wieder Kommentare von euch darinnen, die mich sehr erfreuten oder auch zum nachdenken brachten.

Ein halbes Jahrzehnt, eine ganz schön lange Zeit.
Zeit Dankeschön zu sagen, an euch alle, die mich hier schon so lange begleiten, manche von Anfang an, andere die später dazukamen.
Dankeschön fürs lesen und Dankeschön für all euere Kommentare, die ihr hier im Laufe der Jahre geschrieben habt.

Jetzt noch ein wenig Statistik.

Blog erstellt am 06 12.2006
Einträge: 1810
Kommentare: 17810
Besucher laut GOWEB Counter: 571.790

Ich hätte ich mir damals, als ich mich hier anmeldete, niemals gedacht jemals auf eine Zahl von über eine halbe Millionen Besucher zu kommen.
Es waren Anfangs 0 bis drei Besucher am Tage, die meinen Blog aufriefen. Da schienen schon 1.000 Besucher absurd gewaltig.
Auch dafür danke ich, für euer Interesse, doch immer mal wieder hier, bei mir, zu lesen.
Danke, für die schöne Zeit hier mit euch,
euer sternenschein
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23.04.2011 um 03:19 Uhr

Eine Sternschnuppe für euch

Ich wollte sie unbedingt sehen, eine Sternschnuppe.
Hatte mir fest vorgenommen, bei einer Sichtung für euch alle einen Wunsch zu äussern.

So ging ich kurz vor 1 Uhr noch einmal in die Dunkelheit hinaus. Stellte mich in die Nacht und schaute nach oben, zu den Sternen hinauf.

Schaute und schaute, aber nichts geschah.
Keine Sternschnuppe fiel herab an die ich meine Wünsche anbringen konnte.

Nichts war mit "Sternschnuppenregen".

Nur meine Gans, die ich in der Dunkelheit kaum sehen konnte, störte meine Betrachtungen.

Sie stiess mich mit ihrem Kopf und Schnabel von hinten in die Kniekehle. Wollte gekrault werden.
Ich beugt mich hinunter, kraulte ihren Hals und
sagte: "Wenn ich dich streichle, muss ich nach unten sehen, aber ich will doch die Sternschnuppen sehen".
Ja, manchmal spreche ich auch mit meiner Gans.
Sie liess sich von dem gesagten nicht beeindrucken, kam immer wieder hinter mir her, um mich anzustubsen, egal auch wohin ich mich stellte.
Wirklich sehen konnte ich die Gans in der Dunkelheit nicht, nur ihr anstubsen fühlen.

15 bis 20 Sternschnuppen sollten doch pro Stunde heute fallen. Aber nichts.
"Bitte, schick mir nur eine Sternschnuppe" sagte ich leise. Die Gans schaute mich verständnislos an. Und ich verstand, ohne Sternschnuppe wird auch dieser Wunsch nicht erfüllt werden.

Wollte schon aufgeben. Dachte an die Internationale Raumstation, die ich am Vorabend um etwa 22.30 hier von West nach Ost vorüberziehen sehen konnte.
Heller leuchtend als ein Stern. Vielleicht kann man sich beim Anblick der ISS ja auch etwas wûnschen? Fragte ich mich.

Aber dann, dann sah ich SIE, SIE, die wohl schönste Sternschnuppe meines Lebens.
Fast genau senkrecht über mir fiel sie sehr hell aufleuchtend, einen kleinen Schweif nach sich ziehend, vom Firmanent. Heller als jeder Stern aufleuchtend, zog sie schnell auf ihrer Bahn von Ost nach West.. Einfach faszinierend, dieser Anblick, der leider ja immer nur sehr kurz andauert.
Und ich äusserte still meinen Wunsch, der euch meinen Lesern galt.

Ach, könnte man so einen wunderbaren Sternschnuppenmoment doch konservieren.

Ich hoffe doch, dass auch solche "Massenwünsche" für viele Menschen von der "Sternschnuppenwunschzentrale" zugelassen sind und nicht als Massenwunsch auf der Liste "Nicht erfüllbares und Wunschspam" landen.

Glücklich und erfüllt ging ich wieder hinein.

Ich hatte Glück gehabt und "meine Sternschnuppe " heute gesehen.
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24.12.2010 um 02:08 Uhr

Sim Karte defekt

Meine SIM Karte zerbrach vor einingen Tagen. in zwei Teile.
Der Chip ansich sah zwar noch heil aus. Nur beim einlegen in das Sanrtphone kam immer nur:
"Sim wurde nicht erkannt. Ausschalten oder wollen sie einen Notruf tätigen".

Na, der Notruf hätte in diesem Fall auch nichts geholfen.
Was hätte ich auch sagen sollen?
"Hilfe, ich kann nicht bloggen und nicht online gehen"

So kam es zu einigen Tagen Onlineabstinenz.
Kein Bloggen, kein lesen und auch keine E-Mails.
Jetzt hat E-Plus "Base"die Karte anstandslos ausgetauscht und ich kann wieder mobil online sein.
SCHÖN!

Der Schnee sucht Niedersachsen heim.Sind zwar keine frostigen minus 22 Grad in der Nacht mehr, wie noch vor einigen Tagen, eher pendelt das Thermometer um den Gefrierpunkt herum.
Aber es schneit.
Als ich nach draussen wollte ging die Haustür erst nicht auf. Der Schnee hatte sich sanft und leise davorgelegt und wartete darauf weggeschoben zu werden.
Aber so schlimm, dass ich das Haus durch das Fenster verlassen musste war es dann doch noch nicht.
Bin schon gespannt, wie es in der Frühe wohl aussehen wird. Genug zu essen habe ich ja, falls ich hier ganz einschneie.;-)
Und jetzt wieder eine funktiomierende Internetverbindung zur Aussenwelt, was soll da noch passieren können?
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28.10.2010 um 03:54 Uhr

Kater Karlo ist beleidigt

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Kater, Karlo, Holz, saegen, Krallen, schaerfen

Sagt zu mir, ich solle Holz machen.

Zeigt mir sogar welches Brett ich sägen soll.

Schärft sich genüsslich die Krallen dabei.

War dann ein bisschen beleidigt, da ich ihn, den Kater Karlo, hier nicht zeigte.
Somit ist es nachgeholt und etliches an Holz wurde auch noch gesägt.;-) 

Kater Karlo 

25.10.2010 um 14:18 Uhr

Pferde gefüttert

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Pferde, füttern, Hengst, gelegt, Stute, friedlich, Stall

Ich bin nicht so der Pferdemensch.
Die Besitzerin der Pferde musste/wollte zwei Tage fort, bat mich ob ich ihre Pferde die beiden Tage füttern könnte.
Ich sagte zu und so ging ich Freitag und Samstag zu ihrer Pferdekoppel um den Pferden ihr Futter zu geben.

Mit leicht gemischten Gefühlen.
Denn es ist ein Hengst dabei, der nicht gelegt wurde.
Wenn ich da die ganzen Geschichten von Pferdebesitzern höre...uih..uih.
Hengste darf man niemals aus den Augen lassen, unberechenbar und gefährlich, würden sie sich niemals halten, sagten sie.. *lach* Wenn der steigt oder ausschlägt hat man schlechte Karten.

Ging aber alles gut und besser als ich dachte.
Die Stute ging mit ihrem Folen in ihren Stall und wartete auf das Futter. Der Hengst ging auch von ganz alleine in seinen Extra Stall, als er das sah.
Der Shetty Wallach ebenso.
Alle standen da und schauten mich erwartungsvoll an.. Freuten sich scheinbar als ich ihnen ihre Rationen an Futter gab. Schmatzten genüsslich vor sich hin und liessen sich streicheln. Selbst der Hengst war ganz lieb und brav.
Bei den Futtermengen merkte ich Pferde sind eben keine Gänse, fressen doch um einiges mehr.;-)
Bin zwar kein Pferdeflüsterer, auch wenn ich mit so gut wie allen Tieren klarkomme. Mein Kontakt zu Pferden beschränkte sich bisher mehr oder weniger von ausserhalb des Zaunes, wenn sie neugierig angetrabt kommen um zu schauen wer da ist.
Was nicht ist, kann ja noch werden. Vielleicht werde ich doch noch ein Pferdeflüsterer.
Freue mich, dass alles geklappt hatte und ich nicht einmal einen Schlag von dem Stromzaun bekam, unter den ich durchstieg um auf die Weide zu kommen..
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16.10.2010 um 23:27 Uhr

Angefressen

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Buchenblatt, Oktober, Sonne, Herbstkatze, Gans

Ich bin nicht angefressen. ;-)
Aber doch so einige Buchenblätter. 

Buchenblatt-angefressen 

Vorgestern war es noch schön, Oktobersonne pur, wie sie durch die Blätter schien.

Herbstgans 


Es war warm, am Tage jedenfalls.
Der Katze gefiel es, der Gans auch.

Herbstkatze 


Sie genossen einfach diesen Tag.

 

Oktoberhimmel 

Da schien noch die Sonne durch die Bäume. 

Und heute?
Eher bewölkt, kühl und feucht.
Leider.

04.08.2010 um 04:21 Uhr

Die Welt ist voller Geheimzahlen

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Geheimzahl, Passwort, Geldautomat, vergessen, EC, Karte, Puk, Pin, Nummer

Sie schwirren nur so um uns herum.
So gut wie jeder hat sie. So gut wie jeder braucht sie.
Die Geheimzahlen.
Geheimzahl fürs Handy, für das Konto, Tan Nummern, Puk Nummern, Pin Nummern.
Dazu noch die unendliche Zahl an Passwörtern.

Die Elektronik brachte uns vieles geheimnisvolles, so auch die Geheimzahlen und Passwörter.

Nicht und niemals aufschreiben sollen wir sie, immer nur merken. Zettel wegwerfen, auf denen sie stehen.

Doch wer kann sich diesen ganzen Wust an Geheimzahlen und Passwörtern schon merken?

So stand ich gestern im Vorraum der Bank am Geldautomaten.
Es leuchtete "Bitte geben sie ihre Geheimzahl ein".
Die Hand soll man dann auch noch über das Eingabefeld halten, damit keine anderen Personen oder spionische Betrügerkameras sehen können, welche Zahl man da eingibt.
Alles sehr geheim.

Zahl eingegeben, sie war leider falsch.
Noch einmal eingegeben, wieder falsch.

Atmen, ein und aus.
Ich wusste, bei der dritten Fehleingabe macht es schlürf und die Karte ist erst einmal erbarmungslos für Wochen weg.
Hatte ich doch schon mal erlebt, selbst wenn man die Karte nicht schnell genug wieder dem Gerät entnimmt, schlürft er sie sich ein. Und es dauert auch Wochen, bis man sie wiederbekommt.

So verliess ich den Ort des Grauens erst einmal.
War mir alles zu geheim.

Draussen wartete ich auf die Eingebung, doch die Zahl fiel mir nicht ein. Bis ich meinen Fehler bemerkte.
Sonst tippte ich die Zahlenfolge einfach ein, heute hatte ich überlegt und meinte die richtigen Zahlen zu wissen.

Die Finger sind doch schlauer als der Kopf. So ging ich wieder rein, tippte die Zahlenfolge wie gewohnt, ohne nachzudenken ein...und..*tada*..sie war richtig.

Scheint eine Erkenntnis zu sein,wenn wir eine Zahlenfolge etwa 20 mal eintippen, dann ist diese Hand,ungautomatisiert und die Finger finden automatisch die richtigen Zahlen auf dem Tastenfeld.
Nur zwanzigmal lassen uns diese merkwürdigen EC-Geldautomaten uns die Zahl leider nicht eintippen.
Genau wie das Handy nach irgendeiner vergeblichen PIN Eingabe den Totenkopf zegt und eine PUK Nummer haben will. Die man ja sofort zur Hand hat. Oder?

Ich glaube, ich werde vergesslich.
Euch ist das sicherlich noch niemals passiert.
Ihr behaltet sicher alle Geheimnummern, Pins, Passwörter etc. im Kopf, musstet noch nie die PUK beim Handy eingeben oder vom Geldautomaten verschlungene und verdaute EC-Karten hinterhertelefonieren, oder? ;-)
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18.03.2010 um 18:27 Uhr

Zu sicher fühlen sollte man sich nicht

....beim Holzhacken und spalten.
Schon garnicht mit einer grossen und scharfen 1250 Gramm schweren Axt.

Fast traumwandlerische Sicherheit verspüre ich beim Holzhacken. Holzscheit auf den Hauklotz, mit einer Hand den Holzscheit festhalten, und zack, zack, zack..mit der anderen Hand und der schweren Axt Stück für Stück abhacken.
Recht treffsicher bin ich da.
Gut, mal springt die Axt oder geht ein zwei Zentimeter neben der gewünschten Stelle ins Holz.

Aber eben traf sie meinen Handschuh am Zeigefinger.
Zack, schnitt sie ein Loch in den Handschuh.
Der Finger blieb zum Glück unbeschadet.

Uih, das hätte schiefgehen können.
Das sicherste ist natürlich den Scheit nicht mit einer Hand beim schlagen festzuhalten, lässt sich aber nicht immer umgehen.

Mal wieder "Danke an meinen Schutzengel", der schon so oft für mich da war.
Mich schon oftmals aus wesentlich heikleren Situationen gerettet hat.

Aber trotz Schutzengel werde ich in Zukunft mit Sicherheit beim Holzspalten besser aufpassen.
Sich zu sicher fühlen kann genauso gefährlich sein, ebenso wie zu ängstlich an allem heranzugehen.
Denn Unsicherheit lässt einen Menschen auch Fehler begehen.
Das Mittelmass wird wohl bei nicht ungefährlichen Tätigkeiten der richtige Weg sein.
Wir wollen ja auch nicht, dass unsere Schutzengel wegen Überlastung verfrüht in Rente gehen müssen. Wir brauchen sie ja noch.;-)

Ansonsten hält der Frühling Einzug. Die Schneeglöckchen haben ihre Blüten wieder erhoben. Temperaturen über 10 Grad Plus und der Geruch nach Frühling sind etwas tolles.

So mache ich mal mit bei dem allgemeinen Frühlingsgehüpfe hier in den Blogs.
*Hüpf**Hüpf**Hüpf*

Nur das Holz soll nicht hüpfen und springen, wenn es von der Axt getroffen wird. Das Hüpfen sollte es mir überlassen.
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02.03.2010 um 15:11 Uhr

Frühling im Herzen

Gestern, am 1. März, war ja der meteorologische Frühlingsanfang.
Wärmer ist es dadurch nicht unbedingt geworden.
Eher wieder etwas kühler.
Zeigte das Thermometer in den vergangenen Tagen noch fast 10 Grad Celsius an, kam mit dem Sturmtief Xynthia ein wenig die Kälte zurück.

hier im östlichen Niedersachsen hagelte es gerade. Die Windboen liessen die etwa 1 Zentimeter grossen Hagelkörner fast waagerecht zur Erde fallen.
Immerhin waren sie so gross, dass die Katzen die FLucht ergriffen und sich versteckten.
Danach fielen noch ein paar Schneeflocken bei nur 2 Grad Celsius.

Der Winter ist ein rauher Geselle.
So ganz ohne jede Gegenwehr will er nicht gehen, auch wenn seine Zeit abgelaufen ist.
Soll er ruhig noch etwas herumzicken, mich stört es nicht, denn
In meinem Herzen ist bereits Frühling.
Egal was das Wetter dazu sagen mag.;-)
Just in diesem Moment wird der Himmel wieder blau, und die Sonne scheint. *Yeah*
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20.02.2010 um 22:09 Uhr

Mit einem Reh Kaffee trinken

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Kaffee, Kueche, Reh, Fenster, Hecke, Spuren, Garten, Schnee

Nein, sie hatte keine Rehbraunen Augen.
Es war ein echtes Reh, welches dort vor meinem Fenster stand, als ich Kaffee trank.
Schaute dabei aus dem Küchenfenster..
Staksig stand es dort draussen in dem verharschten Schnee.

  

Nagte hier und da an den Zweigen der Hecke, der Büsche. Hatte wohl grossen Hunger.

Schaute hin und wieder zu mir her, konnte mich durch die Scheiben wohl nicht sehen. Von den Katzen liess es sich nicht stören.

Schon gestern sah ich die Rehspuren im Schnee des Gartens. Heute kam es wieder. Es sah nicht dünn aus, nur der Gang war etwas unsicher.

Die Ohren kamen mir sehr lang vor, besonders wenn es sie aufstellte um zu lauschen.

  Vielleicht ist es ja das Kitz, welches im letzten Sommer mit seiner Rehmutter oftmals hier im Garten war. Schien sich hier zu Hause zu fühlen.

reh3

 Rausgehen mochte ich nicht. Wollte es nicht stören beim äsen. Denn der Winter war für dieses Reh sicher hart genug gewesen. 

 gartenreh

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10.02.2010 um 13:11 Uhr

Jetzt kennt sie meine Stimme ...

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Stimme, Handy, verwählt, Adresse, durchgeben, Hamburg

Jetzt kennt sie meine Stimme.
Mein Handy klingelte.
Eine nette Frauenstimme sagt auf mein "Hallo"::
"Augenblick noch..gleich"

Und schon hat sie wieder aufgelegt.
Ich wundere mich, die Stimme kam mir nicht bekannt vor. Hmmm...
Kurz darauf klngelt es wieder..wieder sage ich "Hallo" und was sagt sie?
"Ich wollte dir nur schnell die Adresse durchgeben".

"Hmmm..welche Adresse?" frage ich.
"Na, die Adresse" sagt sie lachend.
Ich warte die Adresse nicht ab.
"Ich glaube du bist hier nicht richtig"
Muss lachen dabei.
"Oh" lacht auch sie und "Dann entschuldigen sie vielmals, ich wollte Alex haben".
"Macht nichts, aber mit Alex kann ich leider nicht dienen", lache ich immer noch.
Noch zwei wortreiche Entschuldigungen von der netten Frauenstimme am anderen Ende der Leitung und wir legen auf.

Vielleicht hätte ich mir die Adresse ja doch geben lassen sollen, auch wenn ich nicht Alex bin.;-)))

War wohl eine Hamburger Telefonnummer.
Falls es ganz zufällig eine von den Bloggerinnen hier war..
Dann kennt sie jetzt meine Stimme.
Auch wenn ich nicht Alex bin.
Aber wer ist schon Alex?
...

05.02.2010 um 08:12 Uhr

Eisblumen sind ja ganz schön ..

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Eisblumen, Schneeglöckchen, Schnee, Eis, warten, graben

Eisblumen sind ja ganz schön,
aber im Moment warte ich eher auf die Schneeglöckchen. 

Ob sie sich unter dem Eis und Schnee wohl schon entwickeln, darauf warten ans Licht und an die Sonne zu kommen?
  Auf diesen Moment freue ich mich. Auf den Moment wenn sie das Licht erblicken. 

Im Schnee graben und nachschauenn ob sie schon da sind werde ich nicht. Selbst wenn ich es gerne täte.;-)

Alles hat seine Zeit.
  So auch die Schneeglöckchen und die ihnen bald darauf folgenden Butterblumen. *hach* 


Bis sie da sind werde ich mich mit Eisblumen am Fenster begnügen müssen.

 

Butterblume 

 

 

18.01.2010 um 17:10 Uhr

Wie schnell man sich gewöhnt ..

Irgendwie erfordert es viel Phantasie.
Ich schaffe es kaum, mir vorzustellen draussen sei wieder alles grün verwuchert.. Die Bienen summen in den Linden. Die Vögel fliegen zwitschernd von Ast zu Ast.

Es ist weiss, der Schnee liegt als würde er schon immer da liegen. Als wäre es niemals anders gewesen, oder hätte jemals anders sein können.
Normalzustand eben. Jetzt und für immer. So fühlt es sich an. Eis und Schnee.
Wie schnell ein Mensch sich doch an die verschiedenen Umstände gewöhnen kann?
Die Bilder einer Landschaft in grün verblassen, weisse Schneelandschaften schieben sich davor.
Schnee forever, so fühlt es sich an.
Und doch, es wird nicht ewig weiss bleiben, es wird wieder grün werden. Der Schnee wird vergehen.
Schon bald sogar. Nur noch 7 Wochen bis zum meteorologischen Frühjahrsanfang.
Dann haben wir den Monat März und die Krokusse sowie Schneeglöckchen nebst Tulpen und Narzissen werden ihre Köpfe dem Lichte entgegenrecken.

Es wird nicht ewig weiss bleiben, selbst wenn es so scheinen mag.
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