Juchu, ich war einkaufen.
Wunderschönes sonniges Wetter am Tage in Niedersachsen. Der Schnee glitzerte in der Sonne bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Und ja, er knirscht unter den Schuhen.
Bekam den Motorroller durch den Schnee kaum zur Strasse hoch. Die ganzen Felder voller Schnee, die Landstrasse zum Glück geräumt und gestreut.
Im Supermarkt meines Vertrauens herrschte KEINE Kriegsstimmung, wie hier in vielen Blogs berichtet wird. Alles ruhig und zivilisiert. Kein Gedrängel und Geschubse trotz der vielen Menschen. . Selbst die Regale waren noch voll. Auf Weihnachtsartikel gab es 30 % Nachlass.
Ein kleines Kind, welches in einem Einkaufswagen sass, von den Eltern durch den Laden geschoben wurde, kommentierte alles lautstark. Passte den Eltern nicht so wirklcih. Ich aber dachte, es kann klar und deutlich sprechen, besser als wenn es nicht reden könnte. Mich nervt so etwas nicht. *g*
Natürlich wieder viel zu viel in den Wagen gepackt. Der Roller hat ja keinen Kofferraum, vergesse ich wohl immer.
Vor Silvester wollte ich nicht noch einmal einkaufen, da müssen diese Vorräte schon sein.
Auch an der Kasse KEINE langen Schlangen und supernette Verkäuferinnen. Die trotz des ganzen Weihnachtsstresses und Gepacke immer ausgesprochen freundlich sind.
So auch "meine" Kassiererin mit der gesunden Gesichtsfarbe, die mir zur Begrüssung ein zauberhaftes Lächeln schenkte. Wenngleich ich manchmal das Gefühl nicht loswerde, dass sie leicht errötet wenn ich sie anschaue, etwas zu ihr sage oder ihr schöne Feiertage wünsche. Aber das wird wohl nur so ein Gefühl sein..;-)
Manchmal, aber nur manchmal..achso..das war ja ein anderes Lied*g* welches etwa so weiterging..haben Typen wie du was auf die Fresse verdient.;-)
Naja, vielleicht denkt sie ja an diesen Song, wenn sie mich sieht und errötet ob ihrer Gedanken.
Was ich aber nicht glauben willl, denn gewalttätig sieht sie nicht aus. . Vielleicht sollte ich sie mal fragen.*lach*
Alles verstauen und zurück gen Heimat.
War so glatt anfangs, dass ich schieben musste. Mit nur zwei Rädern legt man sich halt eher hin, als wenn man auf vier Rädern unterwegs ist. Ist alles nicht ungefährlich
Inzwischen war es dunkel geworden. Nebelschwaden zogen durch die tiefergelegenen Dörfer. Teils waren sie so stark, dass ich den nächsten Strassenpfahl nicht sehen konnte.
Und es wurde wieder kalt. Minus sechs Grad. Kein schönes Fahren bei der frierenden Feuchte auf der Strasse..
Rauhreifnächte, wie sie im Buche stehen. Dunst der die Büsche in weissen glitzernde Farben kleidet.
Es ist ja jetzt die Zeit der Rauhnächte, aus der später die Rauchnächte wurden. Nächte in denen die Geister umgehen sollen, Nächte in denen sich Menschen in Werwölfe verwandeln und Tiere um Mitternacht in Stall Verständlich sprechen können sollen. . Sich über usere Zukunft unterhalten, sie uns vorhersagen.. Nur wer es hört und versteht, muss leider sterben. So die Legende.
Deshalb wird es davon keine Belege geben, da die Menschen, die Zeugnis davon ablegen könnten, nicht mehr leben.
Früher durften zu diesen Zeiten die Kinder und Frauen nicht auf die Strasse, da es viel zu gefährlich schien wenn die Geister über sie herfallen würden. Ebenso durfte keine weisse Wäsche auf der Leine hängen, da diese die Geister anlockte.
Später wurden mit Weihrauch die Häuser und besonders die Ställe ausgeräuchert, um auch die letzten Geister mit dem Rauch zu vertreiben und die Gebäude von dem bösen zu reinigen.
So wurden aus den rauhen Raunächten die Rauchnächte.
Böse Geister, Nebelgestalten und andere Unwesen liefen mir zum Glück nicht über den Weg., stattdessen schien der Fasthalbmond wunderschön. So war ich froh darüber, meine Einkäufe heil und ohne Blessuren oder Stürze nach Hause bekommen zu haben. *Freu*
Rauhnächte, die magischen Tage zwischen den Jahren. Und ich muss über Weihnachten nicht verhungern. Was will man mehr?
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