Gedanken oder Fragen

18.03.2010 um 18:27 Uhr

Zu sicher fühlen sollte man sich nicht

....beim Holzhacken und spalten.
Schon garnicht mit einer grossen und scharfen 1250 Gramm schweren Axt.

Fast traumwandlerische Sicherheit verspüre ich beim Holzhacken. Holzscheit auf den Hauklotz, mit einer Hand den Holzscheit festhalten, und zack, zack, zack..mit der anderen Hand und der schweren Axt Stück für Stück abhacken.
Recht treffsicher bin ich da.
Gut, mal springt die Axt oder geht ein zwei Zentimeter neben der gewünschten Stelle ins Holz.

Aber eben traf sie meinen Handschuh am Zeigefinger.
Zack, schnitt sie ein Loch in den Handschuh.
Der Finger blieb zum Glück unbeschadet.

Uih, das hätte schiefgehen können.
Das sicherste ist natürlich den Scheit nicht mit einer Hand beim schlagen festzuhalten, lässt sich aber nicht immer umgehen.

Mal wieder "Danke an meinen Schutzengel", der schon so oft für mich da war.
Mich schon oftmals aus wesentlich heikleren Situationen gerettet hat.

Aber trotz Schutzengel werde ich in Zukunft mit Sicherheit beim Holzspalten besser aufpassen.
Sich zu sicher fühlen kann genauso gefährlich sein, ebenso wie zu ängstlich an allem heranzugehen.
Denn Unsicherheit lässt einen Menschen auch Fehler begehen.
Das Mittelmass wird wohl bei nicht ungefährlichen Tätigkeiten der richtige Weg sein.
Wir wollen ja auch nicht, dass unsere Schutzengel wegen Überlastung verfrüht in Rente gehen müssen. Wir brauchen sie ja noch.;-)

Ansonsten hält der Frühling Einzug. Die Schneeglöckchen haben ihre Blüten wieder erhoben. Temperaturen über 10 Grad Plus und der Geruch nach Frühling sind etwas tolles.

So mache ich mal mit bei dem allgemeinen Frühlingsgehüpfe hier in den Blogs.
*Hüpf**Hüpf**Hüpf*

Nur das Holz soll nicht hüpfen und springen, wenn es von der Axt getroffen wird. Das Hüpfen sollte es mir überlassen.
.

02.03.2010 um 15:11 Uhr

Frühling im Herzen

Gestern, am 1. März, war ja der meteorologische Frühlingsanfang.
Wärmer ist es dadurch nicht unbedingt geworden.
Eher wieder etwas kühler.
Zeigte das Thermometer in den vergangenen Tagen noch fast 10 Grad Celsius an, kam mit dem Sturmtief Xynthia ein wenig die Kälte zurück.

hier im östlichen Niedersachsen hagelte es gerade. Die Windboen liessen die etwa 1 Zentimeter grossen Hagelkörner fast waagerecht zur Erde fallen.
Immerhin waren sie so gross, dass die Katzen die FLucht ergriffen und sich versteckten.
Danach fielen noch ein paar Schneeflocken bei nur 2 Grad Celsius.

Der Winter ist ein rauher Geselle.
So ganz ohne jede Gegenwehr will er nicht gehen, auch wenn seine Zeit abgelaufen ist.
Soll er ruhig noch etwas herumzicken, mich stört es nicht, denn
In meinem Herzen ist bereits Frühling.
Egal was das Wetter dazu sagen mag.;-)
Just in diesem Moment wird der Himmel wieder blau, und die Sonne scheint. *Yeah*
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20.02.2010 um 22:09 Uhr

Mit einem Reh Kaffee trinken

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Kaffee, Kueche, Reh, Fenster, Hecke, Spuren, Garten, Schnee

Nein, sie hatte keine Rehbraunen Augen.
Es war ein echtes Reh, welches dort vor meinem Fenster stand, als ich Kaffee trank.
Schaute dabei aus dem Küchenfenster..
Staksig stand es dort draussen in dem verharschten Schnee.

  

Nagte hier und da an den Zweigen der Hecke, der Büsche. Hatte wohl grossen Hunger.

Schaute hin und wieder zu mir her, konnte mich durch die Scheiben wohl nicht sehen. Von den Katzen liess es sich nicht stören.

Schon gestern sah ich die Rehspuren im Schnee des Gartens. Heute kam es wieder. Es sah nicht dünn aus, nur der Gang war etwas unsicher.

Die Ohren kamen mir sehr lang vor, besonders wenn es sie aufstellte um zu lauschen.

  Vielleicht ist es ja das Kitz, welches im letzten Sommer mit seiner Rehmutter oftmals hier im Garten war. Schien sich hier zu Hause zu fühlen.

reh3

 Rausgehen mochte ich nicht. Wollte es nicht stören beim äsen. Denn der Winter war für dieses Reh sicher hart genug gewesen. 

 gartenreh

. 

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10.02.2010 um 13:11 Uhr

Jetzt kennt sie meine Stimme ...

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Stimme, Handy, verwählt, Adresse, durchgeben, Hamburg

Jetzt kennt sie meine Stimme.
Mein Handy klingelte.
Eine nette Frauenstimme sagt auf mein "Hallo"::
"Augenblick noch..gleich"

Und schon hat sie wieder aufgelegt.
Ich wundere mich, die Stimme kam mir nicht bekannt vor. Hmmm...
Kurz darauf klngelt es wieder..wieder sage ich "Hallo" und was sagt sie?
"Ich wollte dir nur schnell die Adresse durchgeben".

"Hmmm..welche Adresse?" frage ich.
"Na, die Adresse" sagt sie lachend.
Ich warte die Adresse nicht ab.
"Ich glaube du bist hier nicht richtig"
Muss lachen dabei.
"Oh" lacht auch sie und "Dann entschuldigen sie vielmals, ich wollte Alex haben".
"Macht nichts, aber mit Alex kann ich leider nicht dienen", lache ich immer noch.
Noch zwei wortreiche Entschuldigungen von der netten Frauenstimme am anderen Ende der Leitung und wir legen auf.

Vielleicht hätte ich mir die Adresse ja doch geben lassen sollen, auch wenn ich nicht Alex bin.;-)))

War wohl eine Hamburger Telefonnummer.
Falls es ganz zufällig eine von den Bloggerinnen hier war..
Dann kennt sie jetzt meine Stimme.
Auch wenn ich nicht Alex bin.
Aber wer ist schon Alex?
...

05.02.2010 um 08:12 Uhr

Eisblumen sind ja ganz schön ..

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Eisblumen, Schneeglöckchen, Schnee, Eis, warten, graben

Eisblumen sind ja ganz schön,
aber im Moment warte ich eher auf die Schneeglöckchen. 

Ob sie sich unter dem Eis und Schnee wohl schon entwickeln, darauf warten ans Licht und an die Sonne zu kommen?
  Auf diesen Moment freue ich mich. Auf den Moment wenn sie das Licht erblicken. 

Im Schnee graben und nachschauenn ob sie schon da sind werde ich nicht. Selbst wenn ich es gerne täte.;-)

Alles hat seine Zeit.
  So auch die Schneeglöckchen und die ihnen bald darauf folgenden Butterblumen. *hach* 


Bis sie da sind werde ich mich mit Eisblumen am Fenster begnügen müssen.

 

Butterblume 

. 

 

 

18.01.2010 um 17:10 Uhr

Wie schnell man sich gewöhnt ..

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Schnee, Tauwetter, weiss, gruen, Voegel, singen, vorstellen, Phantasie

Irgendwie erfordert es viel Phantasie.
Ich schaffe es kaum, mir vorzustellen draussen sei wieder alles grün verwuchert.. Die Bienen summen in den Linden. Die Vögel fliegen zwitschernd von Ast zu Ast.

Es ist weiss, der Schnee liegt als würde er schon immer da liegen. Als wäre es niemals anders gewesen, oder hätte jemals anders sein können.
Normalzustand eben. Jetzt und für immer. So fühlt es sich an. Eis und Schnee.
Wie schnell ein Mensch sich doch an die verschiedenen Umstände gewöhnen kann?
Die Bilder einer Landschaft in grün verblassen, weisse Schneelandschaften schieben sich davor.
Schnee forever, so fühlt es sich an.
Und doch, es wird nicht ewig weiss bleiben, es wird wieder grün werden. Der Schnee wird vergehen.
Schon bald sogar. Nur noch 7 Wochen bis zum meteorologischen Frühjahrsanfang.
Dann haben wir den Monat März und die Krokusse sowie Schneeglöckchen nebst Tulpen und Narzissen werden ihre Köpfe dem Lichte entgegenrecken.

Es wird nicht ewig weiss bleiben, selbst wenn es so scheinen mag.
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07.01.2010 um 17:53 Uhr

Fuchs im Garten

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Fuchs, Garten, Gaense, Schnee, Äpfel, Meister, Reinicke, Katzen

Heute sah ich ihn aus dem Küchenfenster..
Den Fuchs, im Garten. Meister Reinicke lief durch den Schnee, schnüffelte mal hier mal dort. Besonders an den gefrorenen Äpfeln die unter dem Apfelbaum am Boden liegen.
Fast doppelt so gross wie der Kater ist der Fuchs mit seinem langen buschig braunen Schwanz.
Irgendwie tat er mir leid, wie er im Schnee schnüffelte, sicherlich hatte er Hunger bei der Kälte.
Und so ein ganz persönlicher Gartenfuchs wäre ja auch etwas.
Ja, wenn da nicht meine Gänse wären.

Nun ist das Gänsepaar fast doppelt so hoch wie der Fuchs, aber dennoch kann er ihnen gefährlich werden, wie ich leidvoll erfahren musste. Hühnern wohl sowieso.

So öffnete ich das Fenster, rief etwas. Der Fuchs schaute zu mir her, bevor er sich langsam davontrollte, gemächlich über das Feld wieder verschwand.

Nein, meine beiden Gänse soll Meister Reinicke nicht bekommen. Zumal der Teich langsam zufriert und sie auf dem Wasser dann auch nicht mehr so die Fluchtmöglichkeit vor diesem tierischen Killer haben.

Die Spuren an den am Boden liegenden Äpfeln waren neu.
Nun frage ich mich, ob Füchse auch Obst fressen, oder ob es das Kaninchen war, dessen Spur Meister Reinicke verfolgte.

Die Katzen lassen sich vom Fuchs scheinbar nicht sonderlich stören. Erklärt allerdings eventuell das laute Herumgetobe manchmal in der Nacht vor meinem Küchenfenster, wenn der Fuchs sich vielleicht auch ein wenig am Katzenfutter laben will.
Ob er jetzt der Hühnermörder der letzten Zeit war, ich weiss es nicht.
Ein hübsches Tier ist er ja, der Fuchs.
..

24.12.2009 um 00:30 Uhr

Rauhreifnacht

Juchu, ich war einkaufen.
Wunderschönes sonniges Wetter am Tage in Niedersachsen. Der Schnee glitzerte in der Sonne bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Und ja, er knirscht unter den Schuhen.

Bekam den Motorroller durch den Schnee kaum zur Strasse hoch. Die ganzen Felder voller Schnee, die Landstrasse zum Glück geräumt und gestreut.

Im Supermarkt meines Vertrauens herrschte KEINE Kriegsstimmung, wie hier in vielen Blogs berichtet wird. Alles ruhig und zivilisiert. Kein Gedrängel und Geschubse trotz der vielen Menschen. . Selbst die Regale waren noch voll. Auf Weihnachtsartikel gab es 30 % Nachlass.

Ein kleines Kind, welches in einem Einkaufswagen sass, von den Eltern durch den Laden geschoben wurde, kommentierte alles lautstark. Passte den Eltern nicht so wirklcih. Ich aber dachte, es kann klar und deutlich sprechen, besser als wenn es nicht reden könnte. Mich nervt so etwas nicht. *g*

Natürlich wieder viel zu viel in den Wagen gepackt. Der Roller hat ja keinen Kofferraum, vergesse ich wohl immer.
Vor Silvester wollte ich nicht noch einmal einkaufen, da müssen diese Vorräte schon sein.
Auch an der Kasse KEINE langen Schlangen und supernette Verkäuferinnen. Die trotz des ganzen Weihnachtsstresses und Gepacke immer ausgesprochen freundlich sind.
So auch "meine" Kassiererin mit der gesunden Gesichtsfarbe, die mir zur Begrüssung ein zauberhaftes Lächeln schenkte. Wenngleich ich manchmal das Gefühl nicht loswerde, dass sie leicht errötet wenn ich sie anschaue, etwas zu ihr sage oder ihr schöne Feiertage wünsche. Aber das wird wohl nur so ein Gefühl sein..;-)
Manchmal, aber nur manchmal..achso..das war ja ein anderes Lied*g* welches etwa so weiterging..haben Typen wie du was auf die Fresse verdient.;-)
Naja, vielleicht denkt sie ja an diesen Song, wenn sie mich sieht und errötet ob ihrer Gedanken.
Was ich aber nicht glauben willl, denn gewalttätig sieht sie nicht aus. . Vielleicht sollte ich sie mal fragen.*lach*

Alles verstauen und zurück gen Heimat.
War so glatt anfangs, dass ich schieben musste. Mit nur zwei Rädern legt man sich halt eher hin, als wenn man auf vier Rädern unterwegs ist. Ist alles nicht ungefährlich

Inzwischen war es dunkel geworden. Nebelschwaden zogen durch die tiefergelegenen Dörfer. Teils waren sie so stark, dass ich den nächsten Strassenpfahl nicht sehen konnte. Und es wurde wieder kalt. Minus sechs Grad. Kein schönes Fahren bei der frierenden Feuchte auf der Strasse..

Rauhreifnächte, wie sie im Buche stehen. Dunst der die Büsche in weissen glitzernde Farben kleidet.
Es ist ja jetzt die Zeit der Rauhnächte, aus der später die Rauchnächte wurden. Nächte in denen die Geister umgehen sollen, Nächte in denen sich Menschen in Werwölfe verwandeln und Tiere um Mitternacht in Stall Verständlich sprechen können sollen. . Sich über usere Zukunft unterhalten, sie uns vorhersagen.. Nur wer es hört und versteht, muss leider sterben. So die Legende.
Deshalb wird es davon keine Belege geben, da die Menschen, die Zeugnis davon ablegen könnten, nicht mehr leben.
Früher durften zu diesen Zeiten die Kinder und Frauen nicht auf die Strasse, da es viel zu gefährlich schien wenn die Geister über sie herfallen würden. Ebenso durfte keine weisse Wäsche auf der Leine hängen, da diese die Geister anlockte.
Später wurden mit Weihrauch die Häuser und besonders die Ställe ausgeräuchert, um auch die letzten Geister mit dem Rauch zu vertreiben und die Gebäude von dem bösen zu reinigen.
So wurden aus den rauhen Raunächten die Rauchnächte.

Böse Geister, Nebelgestalten und andere Unwesen liefen mir zum Glück nicht über den Weg., stattdessen schien der Fasthalbmond wunderschön. So war ich froh darüber, meine Einkäufe heil und ohne Blessuren oder Stürze nach Hause bekommen zu haben. *Freu*

Rauhnächte, die magischen Tage zwischen den Jahren. Und ich muss über Weihnachten nicht verhungern. Was will man mehr?
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21.12.2009 um 13:39 Uhr

Schreck um Mitternacht

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Mitternacht, Gans, schreien, Fuchs, Schnee, laut

Gestern, um Mitternacht..
Kein Glockenschlag aus der Ferne zu hören. Die Kirchen sind zu weit weg. Nur der Ruf des Kauzes schallt manchmal durch die Nacht, sowie die nächtlichen Geräusche der Natur, in die sich aus der Ferne manchmal Todesschreie mischen, von Tieren die den tierischen Jägern der Nacht zur Beute fallen.

Ich las noch etwas im Netz, als lautstark von draussen ein Gepolter ertönte.. Gefolgt von einem ganz lautes Schreien der Gänse.
Schlägt der Hühnermörder wieder zu. Nein, meine Gänse sollte er nicht bekommen.

So nahm ich meine Taschenlampe, liess Jacke Jacke sein und stürzte raus in den Schnee. In die Finsternis und die Kälte, in Richtung Teich, um die Gänse zu retten.

Lautstarkes Flügelschlagen nebst lautem Gänsegeschrei war zu hören, zu sehen eher weniger. In Gedanken sah ich schon den Ganter mit dem Fuchs kämpfen. Wie der Fuchs ihn am Hals gepackt hatte. Lief zum Teich und schrie noch lauter, "Hey, verschwinde, weg da".
Ja, ich kann laut rufen, auch noch um Mitternacht. Da niemand hier in der Nähe ist, ausser meine Katzen und Gänse, hört mich hier niemand und stört sich somit auch niemand daran.

Hannes, der Ganter, flatterte am Teichrand, es war ein einziges Drunter und Drüber. Er kam heraus, fiel immer wiedersich fast überschlagend hin, lief schreiend in den Busch. Genaues konnte ich in der Dunkelheit nicht sehen. Dachte immer noch, er kämpfte fauchend mit dem Fuchs.
Vom Fuchs war aber nichts zu sehen. So redete ich beruhigend auf Hannes ein und er kam vorsichtig wieder zwischen den Bäumen und Büschen hervor. Während Frau Gans auf dem Teich immer noch lautstark und flügelschlagend nach ihm rief. In der Dunkelheit lief Hannes gegen einige Äste , was wohl auch seinem fehlenden Auge geschuldet ist, um sich wieder in den Teich zu begeben. So schwammen dann Ganter und Frau Gans wieder glücklich vereint, leise schnatternd, auf dem Wasser.

Heute sah ich, Gänseherr Hannes ist bei bester Gesundheit. Gerade nahm er mit seiner Gänsedame ein Bad in seiner Trinkschüssel mit warmen Wasser und widmete sich der Federpflege. Er will für seine Herzensdame doch schön aussehen.

Und ich? Ich bin froh, dass der Fuchs ihn nicht am Hals hatte, wie befürchtet. Froh, dass es Hannes gut geht. Beim Geschrei um Mitternacht hatte er sich wohl in irgendeinem Ast am Teich verfangen und kam nicht frei. Kann mit einem Auge schon mal passieren, da läuft er, auf der augenlosen Seite, schon desöfteren irgendwo gegen.
Es war ein Schreck um Mitternacht, ohne grössere Folgen. Und Hannes lebt.
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27.11.2009 um 15:36 Uhr

Hühnerträume

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Huhn, Traum

Merkwürdig.
Ganz normal träumte ich, dann lief plötzlich in meinem Traum ein braunes Huhn durch die Küche.
Es war wohl das Ausbrecherhuhn, welches letztens von einem Tier gekillt wurde.
Ich wunderte mich sehr und freute mich im Traum, dass es wieder da war. Wunderte mcih auch noch während des Traumes, dass ich von Hühnern träumte. Hatte noch nie einen Traum in dem Hühner vorkamen..

Verwunderlich ist es wohl nicht, wenn ich in den letzten zwei Wochen nach und nach alle meine sechs Hühner nebst Hahn begraben musste, da sie dem unbekannten "Chicken Killer" zum Opfer fielen.

Beschäftigt mich innerlich wohl mehr, als ich dachte.
Merkwürdig, dass ich im Traum die Unlogik bemerkte. Dass doch garkeine Hühner mehr da sind, und schon garnicht in der Küche herumlaufen.
Irgendwie scheint auch im Traum das bewusste denken, wenigstens teilweise zu funktionieren, und ein Abgleich mit den Realitäten stattzufinden. Welches bei Nichtübereinstimmung zu träumerischer Verwunderung führt. ;-)
Wunderträume in denen alles möglich ist.
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24.11.2009 um 21:00 Uhr

Gestern

War nichts damit, den Mond oder Jupiter zu sehen.
Es war bewölkt und stockfinster.

So schaute ich, mehr zufällig, "Der Baader Meinhof Komplex (2)", die Geschichte der RAF.
Wollte ich erst garnicht, da alles noch recht präsent im Kopf aus dieser Zeit vorhanden ist.
Die Prügelperser, die scheinbar von der Polizei unterstützt wurden.
Die Schüsse auf Ohnesorg und Dutschke. Die endlosen Kolonnen der Polizeibusse die täglich und allabendlich mit ihren zuckenden Blaulichtern durch Hamburgs Strassen zu den Demos fuhren, begleitet von den Wasserwerfern.

Wenn ich mit den Kindern von einem Ausflug zurückkam, dieses angehalten werden von der Polizei, mit vorgehaltener MP, und das durchsuchen des Kofferraums. Das Knacken in der Leitung, beim Telefongespräch. Und die ganzen Horrormeldungen, von der Geilselnahme während der Olympiade, Mogadischu und die Flugzeugentführung, Schleyer im Fernsehen, als Gefangerner der RAF.

Es war eine merkwürdige Zeit.
Selbst der Weihnachtseinkauf in der Mönckebergstrasse, am verkaufsoffenen Samstag war unfriedlich. Polizisteh die auf ihre Schilde trommelten und pulkweise Demonstranten einkreisten um sie zusammenzuknüppeln. Mit ihren Schildern die ganze Strasse versperrten , und die Oma die nur einkaufen wollten, mit ihrem Schild auf den Boden drückten. Wut und Angst in den Gesichtern der Menschen. Auch Wut auf Springer, dessen Zeitungen dieses alles noch beflügelten.
Von Weihnachtstimmung blieb da in der festlich geschmückten Spitaler und Mönckebergstr. nicht viel übrig. Dabei wollte ich doch nur ein Walky-Talky CB Funkgerät als Weihnachtsgeschenk kaufen. Selbst wenn im Rundfunk eindringlich davor gewarnt wurde die Innenstadt zu betreten.

Dieses alles sah ich während des Films wieder vor mir. Viele Tote im Film, Es wurde geballert ohne Ende, viel Geschreie, viel Blut und letztendlich die toten Terroristen, die sich im Gefängnis selbst umgebracht haben sollen. Was damals kaum jemand wirklich glauben wollte.

Mitten in den TV Schüssen und Geschreie, oder war es schon bei dem Film "The Sixth Sense", in dem auch viele Tote die nocht hier auf Erden herumirren vorkamen, ein Geschreie, ja Todesschreie von draussen aus der Dunkelheit.

Nahm meine Taschenlampe und ging raus um nachzuschauen, wo das Geschreie im Todeskampf herkommt.
Es war so finster, dass man die Hand vor Augen nicht hätte sehen können. Die Katzen sausten erschrocken durch die Gegend, versteckten sich. Selbst das schwarze Kaninchen floh voller Panik nach ganz oben auf das gestapelte Holz, um sich dort zu verstecken.
Ich leuchtete alles ab, die Schreie hatten aufgehört. Es war nirgends etwas zu sehen oder zu finden.

Heute sah ich dann, mein braunes Ausbrecherhuhn, das letzte welches noch lebte, lag im Holzschuppen neben seinen ganzen braunen Federn. Halb aufgefressen. So musste es scheinbar jetzt auch dran glauben und fiel dem immer noch unbekannten "Chicken Killer" zum Opfer.

Wird wohl doch ein Marder hier sein Unwesen treiben. Die Katzen werden es wohl nicht gewesen sein, denn die haben eher Respekt vor dem Huhn gehabt, gingen zur Seite, wenn es ihnen ihr Futter klaute. Am Tage schlief es oftmals neben den Katzen im trockenen Laub. Da werden sie es ja wohl nicht in der Nacht gefressen haben? Selbst wenn der eine Kater heute sehr dick aussah und sie insgesamt nicht so hungrig wie sonst waren.

So habe ich den Rest des letzten glorreichen Ausbrecherhuhnes beerdigt, damit es nicht wie in the sixth sense hier noch als untotes Huhn herumläuft auf der Suche nach Hilfe.

Und die RAF?
Ich fragte mich nach dem Film, was aus der damaligen Protestbewegung ohne diesen Terror, die Schiessereien und das Töten geworden wäre?
Vielleicht hätten sich dann mehr "normale" Bürger den Protesten angeschlossen und es hätte erfolgreicher verlaufen können, ja vielleicht sogar eine samtene Revolution daraus werden können?
Die Staatsmacht ging allerdings auch äusserst brutal damals vor.
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24.11.2009 um 19:53 Uhr

Samstag

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Samstag, einkaufen, Tochter, Topflappen, gehäkelt, Brief

Ist mal ein Extraeintrag wert.
Samstag, gerade wollte ich los zum Einkaufen.

Stand schon draussen, als der Postwagen hier herunterkam.
Sie gab mir ein Werbeblatt und einen Luftumschlag.
Ja, was konnte das sein, fragte ich mich.
*Tada* Es waren zwei selbstgehäkelte dunkelblaue wunderschöne Topflappen, die mir meine Tochter schickte, nebst einem kleinen Brief. *hüpf*

Uih, das war wirklich eine Überraschung und ein Zeugnis absoluter Häkelkunst.
Ich habe mich sehr gefreut darüber und kann die Topflappen gut gebrauchen. Hatte ja nur noch einen und selbst häkeln ist bei mir nicht so. ;-)
Danke dafür.
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04.11.2009 um 22:37 Uhr

160.000 Besucher

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Besucher, 160000, Stadt, danke, Kommentare, Blog

Stimmung: gut

Staun!
160.000 Besucher zeigt der Besucherzähler für meinen kleinen Blog an.


Da ist mal wieder ein ganz dickes Dankeschön an euch alle fällig, die immer mal wieder hier bei mir lesen. Und vor allem auch und gerade für eure Kommentare.
Dankeschön dafür.

Bei 20.000 Besucher schrieb ich, eine Kleinstadt hat meinen Blog besucht. Einige wünschten mir damals, dass daraus noch eine Grosstadt werden möge.
160.000 ist zwar noch keine Grosstadt, aber doch schon eine mittlere Stadt.

Werde hier ja noch ein bisschen weiterbloggen und freue mich auf weiteren regen Austausch mit euch allen.*hüpf*
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26.09.2009 um 22:20 Uhr

So sehe ich aus..;-)

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Bild, Kind, Baby

Stimmung: gut

Das bin ich...;-))
naja, nicht jetzt...
War ja auch mal ein Baby*lach*
Auf den Vogel der aus dem Fotoaparat kommen sollte warte ich noch heute.
Statt eines Vogels kam nur ein Blitz.
Seitdem weiss ich Erwachsene lügen manchmal.

 

Baby 


und ein kleiner Junge von fünf Jahren

 

junge

 

- 

 

 

22.09.2009 um 01:53 Uhr

Leicht genervt

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: genervt, Mobilfunk, Anbieter, Blogigo, Kommentar

Stimmung: genervt;-)

Naja, nicht wirklich aber ein wenig doch. Hatte ein schönes Wochenende mit tollem Wetter.
Samstag war Holzägetag angesagt. Hatte Hilfe von meinen Kindern.
Ich sägte wie ein Blöder, fast bis in die Dunkelheit. Meine Kinder transportierten das gesägte Holz mit der Karre zum Schuppen und stapelten es dort. Etwa 150 Meter sind es dorthin. Bei 40 bis 50 Karren hin und zurück kommen da gut 12 Kilometer zusammen. Habe ich auch schon alleine gemacht, aber ich war doch dankbar, dass ich diese 12 Kilometer dieses mal nicht schieben musste. ;-))

Die Sonne schien heiss, wie im Vollsommer, war bestimmt 1 Liter Schweiss pro Liter Kettensägeöl.
Sah fast aus wie ein WETshirt Wettbewerb. *g*
Abends konnten wir alle nicht mehr. Waren froh noch ein wenig draussen sitzen zu können.
War ein schöner aber harter Tag.

Und jetzt zu dem was mich nervt.

>Das ganze Wochenende schon und heute auch noch, ist meine Internetmobilfunkverbindung mehr oder weniger desolat.

Manchmal konnte ich eine Seite aufrufen, dann ist wiederum nicht einmal die Netzzeit vorhanden, oder die Netzverbindung bricht einfach zusammen. Das Gerät startet neu.

Haben die den Sendemast gefällt?

Ich mag gerne bei euch lesen, doch wenn bei Seitenaufruf immer nur " kann Verbindung nicht herstellen" kommt, ist es schon übel.
Wie ihr sicher schon gemerkt habe, kommentiere ich gerne bei euch.
Habe es bei einigen versucht, schreibe einen teils längeren Kommentartext, doch er liess sich nicht abschicken. Selbst nicht nach mehreren Versuchen, da die Verbindung nicht aufgebaut werden konnte.
Oder diese einfach abgebrochen wird, mit Neustart des Gerätes.

Am PC wäre es nicht so schlimm, da ist der Text noch vorhanden. Mobil ist er dann weg. ;-(((
Klar, dass dieses mich störte und auch ein wenig nervte.
Irgendwie ein Gefühl wie ausgesperrt sein.
Ich hoffe doch, dass der Mobilfunkanbieter jetzt sein Netz wieder soweit im Griff hat, dass diese Probleme nicht mehr aufteten. *Hoff*..

09.09.2009 um 03:18 Uhr

So einfach geh ich nicht ...

Stimmung: gut

scheint sich der Sommer zu sagen.
Zeigt sich noch einmal von seiner besten Seite.
Es war windstill, sonnig und warm. Heute und in den letzten Tagen.
Gerade als würde der Spätsommer den Atem anhalten, mir noch einmal seine Pracht sowie seine schönen Seiten zeigen zu wollen.

Dazu am Abend ein Vollmond, der rotgelb und gross aufging, in der doch schon früher einsetzenden Dunkelheit.

Schöne Tage, die ich hatte und erleben durfte.;-))
Hoffe ihr habt diese "Sommerausverkaufstage" im September ebenso geniessen können.
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02.09.2009 um 03:44 Uhr

Herbst

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Herbst, Sommer, Herzen

Stimmung: gut

Selbst wenn langsam der Herbst beginnt,
Im Herzen mag es Sommer bleiben.
Auch dunke, lange Abende
können ihre hellen Seiten haben.
Sogar eine Eisblume kann
manchmal das Herz erwärmen.

Doch vorher erst,
kommen die bunten Blätter,
die raschelnd uns vom vergangenen Sommer künden.
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28.08.2009 um 16:29 Uhr

Geräusche in der Nacht

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Nacht, Leben, Geraeusche, Eule, Kauz

Stimmung: gut

Die Nacht ist voller Leben und Geräusche.
Jäger und Gejagte.
Wie in alten Edgar Wallace Filmen höre ich oft einen Kauz. Wiesel die sich streiten. Igel die laut schnüffelnd etwas leckers suchen. Mal einen Marder, der durch die Dunkelheit huscht. Vom Fuchs aufgeschreckte Wildenten. Nächtliches Quaken der Frösche. Nur die Fledermäuse, sie torkeln lautlos durch die Lüfte.

Dazwischen immer wieder das "Plong" der vom Baum fallenden Eicheln.

Dieses Jahr mischt sich wieder der Ruf einer Eule unter die nächtlichen Stimmen. "Uuuuhhh....Uhuuuuuu" beim zweiten Uuuuhhh tremolierend langgezogen.

Jahrelang hatte ich hier keine Eule mehr.
Früher sass immer eine in der alten Eiche, schaute am Tage, wenn man vorbeiging, ganz verschlafen aus ihren gelblichen Augen. Die sie dann schnell wieder schloss und weiterschlief.

Jetzt ruft die Eule wieder. Leider habe ich sie noch nicht sehen können. Weiss nicht welche Art Eule sie ist. Hoffe ich werde es noch herausfinden.
Auf alle Fälle freue ich mich, dass sie sich hier scheinbar heimisch fühlt.

Gestern war es hier übrigens ein wunderbarer Spätsommertag, der heutige ist auch noch sonnig, von weissen Wolken durchzogen bei 23 Grad.

Wünsche euch allen ein schönes Wochenende und am Spätabend werde ich die Ohren sowie Augen aufhalten um dem Jäger der Nacht auf die Spur zu kommen.
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25.08.2009 um 17:21 Uhr

König der Welt

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Karat, Koenig, Welt, Liebe, Herz, Lagerfeuer, Musik

Stimmung: gut

Am Samstag war mal wieder, nach längerer Zeit, Lagerfeuer angesagt.
Es war schön. Windstill, sehr warm von den prasselnden Flammen. Gemütlich und schön dort in der Dunkelheit zu sitzen.
Gegrilltes essen, später kam dann noch Musik dazu. Ein wenig tanzen am Lagerfeuer. ;-)
Hat Spass gemacht.

Nur leider war "Am Fenster" nicht greifbar.
Aber dennoch "Ich liebe jede Stunde"
Selbst "König der Welt" von Karat mussten wir selbst singen. Nur ganz textsicher waren wir da nicht.

König der Welt ist das Herz das liebt,
und jeder Herzschlag ist ein Ritterschlag
denn er gilt dem Anderen

Und soll dein Herz selbst ein König sein
Ich sag dann liebe und die Welt ist dein.

Zitat aus "König der Welt" von Karat.

Wenn die Welt doch nur voller Herzen wäre die lieben,wäre es eine bessere Welt.
Eine Welt voller Königinnen und Könige.

So rollt dann aus den Teppich, dass das Herz auf Samt geht..für dieses Herz das liebt, für den König der Welt.

Ja, manchmal ist es so.."Ich liebe jede Stunde", und diese Stunden, Samstag, am Feuer, habe ich geliebt.
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14.08.2009 um 01:47 Uhr

Eine Sternschnuppe fiel nach Westen

Stimmung: gut

Der August ist Sternschnuppenzeit.
Gestern war es bewölkt und keine Schnuppe zu sehen.

Heute aber, als ich zum Nachthimmel blickte, waren die Sterne zu sehen. Nachthimmel ist fast übertrieben, er war eher grau im Gegensatz zum tiefschwarzen Nachthimmel im Winter.

Ich schaute wohl keine fünf Sekunden.
Da sah ich eine hell gleissende Sternschnuppe fallen. Sie zog ihre Bahn mit einem Schweif in Richtung Südwest. . Schien also schon eine Grössere gewesen zu sein.

Es heisst, Wünsche gehen in Erfüllung, wenn man sie sich wünscht beim Anblick einer Sternschnuppe.

Hmmm, woher so schnell einen Wunsch nehmen, wo ich sogut wie keine Wünsche habe?
Aber diese Wunschmöglichkeit so "ungenutzt" verstreichen zu lassen gefiel mir auch nicht.
Wäre ja fast schon Verschwendung der Möglichkeiten.
So wünschte ich nicht mir selbst etwas, sondern etwas gutes für einen ganz bestimmten lieben Menschen.;-)

Ach, es sollten noch viele Sternschnuppen fallen, es gibt noch viele Menschen, denen ich etwas gutes wünschen wollte. Mit der Sternschnuppengarantie auf einmalige und wirkliche Erfüllung der Wünsche.

Ich warte dann mal auf weitere Sternschnuppen, vielleicht fallen ja noch einige.;-)
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