Gedanken oder Fragen

04.02.2012 um 22:44 Uhr

Abhängigkeit und Unterdrückung in einer Beziehung

Was, wenn eine Beziehung nicht gut tut?
Der geliebte Partner einem jedes Selbstbewusstsein nimmt, versucht die eigene Persönlichkeit schlechtzureden, kleinzumachen?
Versucht alle Kontakte nach aussen zu unterbinden, den Draht zu Freunden, Freundinnen, Verwandten abreissen zu lassen, damit er alleine die Macht hat.

Ja, um Macht geht es diesen Menschen, die so handeln oftmals.
Um Macht und Unterdrückung, aber nicht um Liebe.
In Liebe hüllen sie nur ihre Machtgelüste ein, damit sie nicht so offensichtlich sind.

War er schon immer so, fragt man sich dann. Da war doch mal Liebe und liebevolles Verhalten.
Wahrscheinlich war er schon immer so, vielleicht nur am Anfang etwas versteckter, damit er diese Machtstellung, diese Abhängigkeit erreichen kann.

Zu einem Tanz gehören immer zwei.
Hier der, der Unterdrücken will und dann die, die sich unterdrücken lässt.
Wenn sie nicht mehr mittanzt, dann funktionieren diese Machtspiele auch nicht mehr. Es gehören immer zwei dazu.

Wir fragen uns oft, weshalb lässt sich diese Frau das alles gefallen?
Hält zu ihrem Partner und verniedlicht seine Agressionen auch noch.
Gibt sich teils die Schuld daran, meint sie hätte ja anders handeln können und er hat ja auch seine guten Seiten.
Dieses Auf und Ab auf der Gefühlsachterbahn, sie hat es scheinbar verinnerlicht. Braucht diesen Kick, nie zu wissen, wie wird er jetzt reagieren.
Deutet diese Abhängigkeit in tiefe Liebe um. Lässt sich diese Spiele gefallen, manchmal auch aus Angst vor dem Alleinsein.
Eine Beziehung, die nicht zwischen Heiss und Kalt schwankt, sie würde ihr langweilig erscheinen. So bleibt sie auf der Gefühlsachterbahn sitzen und fährt munter weiter, immer in der Hoffnung auf Besserung.
Und so fällt sie immer und immer wieder auf den gleichen Typ Mann herein.
Und das Spiel geht weiter.

Sicherlich treffen nicht nur Frauen auf solche, im Grunde Sadisten, die anderen keine Freude gönnen, sie abhängig machen wollen. Auch Männer kann es treffen, wenn sie auf Frauen treffen, die an ihrem Partner kein gutes Haar lassen und ihnen alles aus tiefsten Herzen missgönnen.
Auch sie können von solch einer Partnerin abhängig werden, doch davon hört man seltsamerweise eher weniger.
Vielleicht wissen sie sich nur besser dem zu erwehren, oder führen eine Beziehung, in der sie wegen Haus, Hof und Kinder sich nicht trennen und ihr Leben mehr oder weniger im Hobbykeller verbringen.

Wie kann man sich jetzt aus solch einer Abhängigkeitsbeziehung lösen, woran erkennt man sie überhaupt?
Einen recht guten Text habe ich hierzu auf der Seite

klee-klaus/lupe_psychosadismus *klick*


gefunden.

Wenngleich ich nicht mit allem dort geschilderten übereinstimme, besonders nicht mit den Vorschlägen wie man sich durch Manipulation gegen den Manipulator wehren soll. Im Grunde ist eine klare Trennung da schon besser.
Doch wer kann das schon, sich trennen wenn er liebt?

Ich denke, so einige von euch werden sich und iihre Beziehung, ob sie nun real oder über das Internet entstanden ist, wiedererkennen.
In diesem Spiel zwischen Heiss und Kalt.
In dem Spiel um die Macht über den andern Menschen.
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26.01.2012 um 04:23 Uhr

Worauf kommt es im Leben an ?

Es kommt im Leben bloss aufs tun an;
das Geniessen und Leiden findet sich selbst.


Zitat: Johann Wolfgang von Goethe ( Dichtung und Wahrheit )

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22.01.2012 um 07:08 Uhr

Herzdolmetscher

Herzdolmetscher oder Übersetzer ist kein Beruf.
Schade eigentlich.
Denn sie scheinen sehr gefragt zu sein.
So muss der Freund, die Freundin als Herzdolmetscher oder Übersetzer herhalten.
Dann wird gefragt:" Er/Sie hat gesagt/geschrieben...., wie kann das gemeint gewesen sein? Was soll es bedeuten". Und der Freund oder die Freundin versucht sich in der Übersetzung und Interpretation dieser Herzsprache. Das alles nur, weil man seiner eigenen Wahrnehmung nicht traut, seinem Herzen nicht traut.

Angst hat, das eigene Herz habe blinde Flecken, erkennt die Realität nicht richtig.
Angst und die Befürchtung es will einem nur etwas vormachen, sieht etwas was garnicht da ist.

Herzdolmetscher und Übersetzer, ein gefragter Beruf, den es nicht gibt.
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22.01.2012 um 06:32 Uhr

Mit dem Herzen geschrieben

Worte und Sätze. Wir schreiben sie mit den Händen.
Doch manchmal ist es mehr, als nur mit den Händen geschriebenes.
Manchmal werden diese Worte und Sätze mit dem Herzen geschrieben.

Es bleibt verschlossen für die, die nur mit den Augen lesen.
Ich lese mit den Augen, doch nicht nur. Sehr oft auch mit dem Herzen.
Um zu sehen und lesen zu können, was mit dem Herzen geschrieben wurde.
Denn Herzschrift ist keine Geheimschrift.

Auch und wenn selbst das Herz vielleicht manchmal eine Brille braucht, um sie zwischen den Worten lesen zu können.
Die "Herzbrille", aber das wäre ein anderes Thema, selbst wenn viele Menschen so eine Herzbrille wohl nötig hätten, da sie unter Herzblindheit leiden.
Die Herzbrille, dann sieht man auch mit dem Herzen gut.
Leider gibt es sie nicht beim Optiker oder Fielmann zu kaufen.

Man hat sie, oder eben nicht.
Bei der Herzblindheit gibt es in manchen Fällen auch Spontanheilungen.
Da werden Blinde wieder sehend, wenn sie nur ihr Herz öffnren.
Wünsche euch ein freies Sichtfeld und keine blinden Flecken auf und in euren Herzen.

17.01.2012 um 21:41 Uhr

Spruch des Tages

Was ist denn von aussen her über ein Leben zu sagen!
Gar nichts.

Zitat: Christian Morgenstern ( 6. Mai 1871 - 31. März 1914 )

12.01.2012 um 08:25 Uhr

Beziehungsunfähige Männer

Gibt es sie überhaupt, diese beziehungsunfähigen Männer?
Ich weiss es nicht.
Denn jeder Mensch ist ja auf irgendeine Art beziehungsfähig. Führt Beziehungen zu Freunden, Kollegen, den Eltern und anderen Menschen.
Ob sie auch Partnerschaftsfähig sind, für eine Partnerschaft die gibt und nimmt ist eine andere Frage.

Klar gibt es Männer die die grössten Egoisten sind, die keinerlei Verantwortung übernehmen wollen, die nur haben wollen, aber nichts geben können, Männer die Arschlöcher sind, wie manche Frauen nach einer gescheiterten Beziehung mit ihnen sich auszudrücken pflegen. Gesteigert noch durch die Worte: "Das grösste welches hier aud dem Erdball herumläuft".
Die Enttäuschung ist gross. Aber was haben diese Frauen denn erwartet, vom einem Mann der egostisch ist, nur an sich selber denkt? Für nichts die Verrantwortung haben will. Haben sie gedacht sie könnten ihn ändern oder er würde sich ihnen zuliebe ändern und anders als verhalten - mit der Zeit?
Vielleicht ist er ja nicht beziehungsunfähig, sondern beziehungsunwillig.

Oder suchen sich etliche Frauen, die so oft an diesen Männern immer und immer wieder scheitern bewusst und extra gerade diese beziehungsunfähigen Männer aus?

Ich kann es mir nicht recht vorstellen, weshalb sich eine Frau so etwas antun sollte, solch einen Mann als Partner haben zu wollen, wo das böse und schmerzhafte Ende schon abzusehen ist.
Einige Blogs hier legen davon Zeugnis ab.
Woran liegt es?

Peter Truschner, der jetzt in Berlin lebende, 1967 geborene Schriftsteller, schreibt in einem Essay über seinen Vater "der sein Leben nur gestreift hatte", seine Mutter suchte sich die Männer nach diesen Kriterien aus.

"Sie hat nie mehr mit einem Mann zusammengewohnt.
Sie suchte sie sich danach aus, wie beziehungsunfähig sie waren, ob sie Nähe wollten, oder nur ihren Spass. Ernsthaft an ihr interessierte biss sie regelrecht weg wie ein in die Enge getriebenes Tier. Mein Vater blieb ihr Leben lang ein Untoter für sie.

Zitat: Peter Truschner

Peter Truschners ganzen Text könnt ihr hier lesen:

derstandard.at/ Mein Vater ein Untoter *klick*

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10.01.2012 um 14:51 Uhr

Die Frau die von 1000 Liebhabern träumt

Graue Vorstädte, Langeweile, leere Strassen am Tage.
Der Mann ist zur Arbeit, die Kinder in der Schule, die Frau mit ihrem Haushalt und ihren Träumen vom Leben alleine.
Alleine mit ihren Träumen von den 1.000 Lovers.
Lucy Jordan sitzt da und denkt über ihr Leben nach. Tag für Tag.
Ist es das was sie sich wünschte?

Hier "The Ballad of Lucy Jordan", in einer Versionvon WIWA gesungen.
Im Original sang Marianne Faithfull "The Ballad of Lucy Jordan"

Ist es so, träumen Frauen in solchen Situationen von 1.000 Liebhabern die sie haben könnten? Genügen nicht 500 oder 999?
Von wievielen Liebhabern träumt ihr?;-)
Es ist merkwürdig. Heute wird fast nur noch von meinem Lover gesprochen.
Die Liebhaber sind aus der Mode gekommen.
Vielleicht weil die Worte "Lieb haben" darinnen vorkommen.
Ist "Lieb haben" heute schon zuviel, zu weitgehend, zu verbindlich Für einen Liebhaber? Müssen und sollen es oberflächliche Beziehungen sein, die nicht tief gehen dürfen, damit sie nicht weh tun können?



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08.01.2012 um 14:28 Uhr

Im Traum singen

Irgendwie merkwürdig.
Heute Nacht, habe ich im Traum zwei Lieder gesungen.
Träumte einfach ich singe. ;-)
Finde ich seltsam. Habe zwar schon etliches geträumt, es wirkt ja im Traum auch immer alles sehr realistisch. Habe im Traum schon Nachrichten gehört, wohl auch gelesen, ja, aber dass ich im Traum laut gesungen habe, kam wohl noch nicht vor.
Kann mich jedenfalls nicht daran erinnern.

Es soll ja Traumtänzer geben, vielleicht bin ich ja ein Traumsänger. *lach*
Im Schlafe reden, dieses machen ja viele. Finde ich immer witzig. Ich glaube ich rede nicht im Schlaf.
Aber singen?
Habt ihr schon einmal davon geträumt zu singen?
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06.01.2012 um 12:36 Uhr

Darum lasst uns heute leben

Rauch ist alles ird'sche Wesen;
Wie des Dampfes Säule weht,
Schwinden alle Erdengrössen,
Nur die Götter bleiben stet.
Um das Ross des Reiters schweben,
Um das Schiff die Sorgen her;
Morgen können wir's nicht mehr,
Darum lasst uns heute leben!

Zitat: Friedrich Schiller ( Das Siegesfest )
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30.12.2011 um 22:09 Uhr

Mir bleibt aber auch garnichts erspart

Stimmung: gut

Mir bleibt aber auch garnichts erspart...
so denken wir oft wenn  ein  schlimmes  Ereignis  nach dem anderen kommt. 
Haben manchmal das  Gefühl  es  nimmt  und  nimmt  kein  Ende, wird nicht besser.
Doch wenn wir wüssten, was uns in  Wirklichkeit  alles erspart bleibt,  ich glaube wir würden  auf die  Knie fallen und nur noch dankbar sein.
Leider sehen wir in dieser Zeit  in der wir  das  Gefühl haben, uns bleibt nichts erspart, auch die guten Dinge nicht, die uns geschehen.
Für diese sind wir blind.

Es gibt den Satz
Einem Menschen wird nur aufgebürdet, was  er ertragen kann.
Da ist wohl vieles dran.
Mir blieb sehr vieles erspart.
Ich würde schon  garnicht mehr leben,wenn es anders wäre.
Ich wäre schon erstickt, ertrunken, von herabfallenden Dachziegeln
erschlagen, bei Unfällen getötet,zerquetscht worden.
Vielleicht auch nur  querschnittgelähmt dadurch.
Aber jedesmal hatte mein Schutzengel in der  rettenden Sekunde ein waches Auge auf mich.
Mal kam er daher in Gestalt eines Menschen,  mal bog  er schicksalshaft das Geschehen um  oder gab mir einen siebten Sinn.
Es sollte nicht sein, und ich habe  wohl noch  Aufgaben zu erfüllen.

Gibt es Schutzengel? Es ist im Grunde egal. Denn manchmal bedienen sie sich des Menschen. Führen uns zur richtigen Zeit an den richtigen Ort um  eingreifen zu können.
So konnte ich ein kleines Mädchen, welches schon mit dem Kopf nach unten auf dem Wasser trieb, während sich die Eltern unterhielten herausfischen. Auf der Autobahn, in der Nacht aus einem  brennenden Wagen der auf dem Kopf lag, mit Hilfe  anderer, den Fahrer herausziehen. 
Einem Mann, dem sich die Lenksäule in die Brust gebohrt hatte, und einem anderen der  nach einem Unfall auf einem Zaunpfahl gespiesst war,
 Beistand leisten und Rettungskräfte alarmieren.

So gibt es viele Situationen, in denen man zur richtigen Zeit
am richtigen Ort ist.
Tuen was getan werden muss, auch wenn man selbst geschockt ist.
Und doch, es ist als ob diese  Kraft einem von  Schutzengeln gegeben wird. Die dafür sorgen, dass  man handelt.

Engel brauchen Flügel um zu fliegen, wer das glaubt  ist kein Realist, schreibt Sterntalermädchen.
Ja das stimmt wohl.  Sie kommen in vielerlei Gestalt, manchmal als Mensch  wie Du und ich.

Und ich denke dabei an ein Mädchen, welches in Frankreich,  oben
auf den Klippen der  Steilküste liegt, um unten den Strand und das Meer zu sehen. Erst als sie bäuchlings sich zurücktbewegt, sieht  sie die neuen Risse im Fels, genau dort wo sie lag. 
Sie hatte wohl einen Schutzengel, der sie nicht herabstürzen liess.

Und so wünsche ich Euch auch allzeit einen  Schutzengel an Eurer Seite, der achtgibt und auf Euch aufpasst. Nur bedenkt, er kann  nicht so schnell fahren, wie ihr es manchmal macht.  
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30.12.2011 um 21:08 Uhr

Glaubst du an Engel

Galubst du an Engel, an Gott?
Ich tu es.
Schreibt Benjamin Breedlove auf eine seiner karten, die dieser junge Mann auf Youtube in die Kamera hält.

Erzählt dort von seinen Nahtoderlebnissen, von seiner Herzerkrankung.

Wir dürfen noch leben, wir leben noch.
Dieser Junge Mann, Benjamin Breedlove nicht mehr.
Er starb am 25. Dezember 2011, mit gerade einmal 18 Jahren.

Glaubst du an Engel, das war die Frage. Und er hatte für sich eine Antwort darauf gefunden, die mich tief berührte.




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27.12.2011 um 22:06 Uhr

Eifersucht

Mit der Eifersucht ist es doch merkwürdig.
Im Grunde mögen und wollen wir es doch, wenn wir etwas gut finden, es anderen mitzuteilen. Bei ihnen auch die Begeisterung für eben dieses zu wecken.
Der Mensch ist nicht gerne alleine, auch mit seinen Vorlieben nicht.
Ob es sich nun um eine bestimmte Art von Musik handelt, um ein Hobby oder Handarbeiten.

Oftmals wollen wir Gleichgesinnte haben, die unser Interessen teilen.
Das sehen wir beim Fussball, Formel1, Fernsehserien, Büchern, ja auch bei der Kleidung, die verschiedenen Moden nachläuft.

Fast schon beleidigt reagieren viele Menschen, wenn ihre Vorlieben als Uninteressant, als blöde oder auch als daneben abgetan werden.

Wenn andere sich darüber lustig machen, Kritik daran üben, so viel Zeit und Aufwand in diese Dinge zu investieren, die für den Betroffenen doch so ausserordentlich wichtig sind.

Dann gibt es noch die Dinge, die uns von anderen abheben sollen.
Sei es ein bestimmtes Auto, Kleidung, Handy oder eben das I Pad. Da wollen wir zwar, dass wohl der Besitz geachtet wird, doch es sollten nicht inflationär alle Menschen es sich anschaffen (können), da dann der besondere Status oder der Neidfaktor verloren geht.

Neid ist ja auch schon eine Art Eifersucht.
Eifersucht auf die Art des Lebens des Anderen. Er hat scheinbar etwas, was wir auch gerne hätten, aber nicht bekommen können. Und sei es nur ein zufriedenes Leben.
Ja, auch ein zufriedenes Leben kann Menschen neidisch oder eifersüchtig machen. Es dem Besitzer missgönnen.


Und dann kommt noch die Eifersucht auf den Partner, Freund oder Freundin.

Wir mögen den Partner oder die beste Freundin / Freund. Sehr.
Freuen uns, dass wir sie kennen.
Wäre es da nicht normal, dass wir auch dieses mögen mit anderen teilen wollen? Wollen, dass dieser Mensch auch von anderen gemocht wird, ebenso wie ein Lied, welches wir hören und mögen?
Nein, da kommt die Eifersucht ins Spiel. Diese Gefühl die anderen Menschen könnten uns diesen Partner /Freund /Freundin wegnehmen. Uns von ihm entzweien.Die Beziehung "zerstören".
Vielleicht noch begleitet von einem Minderwertigkeitsgefühl, diesem Partner nicht genügen zu können, ihn garnicht verdient zu haben. Ihn höher zu stellen, als wir uns selbst leider zu sehen in der Lage sind.

Es beginnt häufig schon in der Kinderzeit.
Wenn zwei Kinder miteinander spielen und ein drittes Kind kommt hinzu. Da beginnt oftmals schon diese Eifersucht.
Und die Worte: "Wenn du mit dem spielst, dann spiele ich nicht mehr mit dir"
Da beginnt dieser Alles oder Nichts Anspruch an den Anderen.
Und leider setzt sich dieses im Erwachsenenalter häufig genauso oder ähnlich fort.

Mögen wir es nicht, wenn andere Menschen uns ähnlich sind, ähnlich denken, das was wir lieben, eben auch lieben?
Oder ist es die Angst, eventuell dadurch anschliessend mit leeren Händen da zustehen, beraubt unseres Liebsten, traurig zurückbleibend. Mit nur noch der Erinnerung im Herzen und dem Gefühl betrogen worden zu sein?

Eifersucht ist Ahnung fremder Wahlverwandtschaft.

Zitat: Johann Wolfgang von Goehte ( Zum Kanzler Müller )

Und dabei wollte ich doch nur das nackte Zitat schreiben.
Hätte ich vielleicht dabei belassen sollen.;-)

Und hier auf Majas Blog noch wunderbar weiterführende Gedanken, Ausführungen und Einsichten zu diesem Thema

Majas Traumwelten/ Jenseits der Illusion/ Eifersucht reloaded *klick*

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23.12.2011 um 06:53 Uhr

Drummer Boy

Das etwas andere Weihnachtslied.
"Little Drummer Boy".

Hier in einer kleinen Weihnachtsgeschichte verpackt,
Morgen ist es soweit, Heiligabend und dann kommt das Weihnachtsfest.
Dieses mal wohl keine weissen Weihnachten, jedenfalls nicht hier.
Der Wetterbericht zeigt für die Weihnachtstage 6 - 10 Grad PLUS, da schneit es gewöhnlich nicht.
Und so muss ich auf eine weisse Weihnacht verzichten.

Weihnachten, das Fest der Besinnung auf das was zählt.



. Das Fest der Liebe und des Lichtes, und nicht des Mammons.

22.12.2011 um 23:33 Uhr

Wünsche erfüllen

Heute könnte man sich die sehnlichen Wünsche aus der Kinderzeit alle selbst erfüllen, wenn man denn wollte.
Die Spielsachen von damals, die man durch das Schaufenster von Spielzeug Rasch oder von Brinkmann sah, in der kalten verschneiten Weihnachtszeit.
Ich mir die Nase fast an der Scheibe plattdrückte um die Begehrlichkeiten des Kinderherzens, die dort ausgestellt waren besser sehen zu können.

Die rote Feuerwehr, den Riesenkran von Märklin, die Chemiebaukästen, die Tankstelle mit den Autos, den bunten Krämerladen, mit Waage, Kasse, den Persilpaketen und den Liebesperlen. Ja, auch die Puppenstube mit elektrischer Beleuchtung und vieles mehr.

Dieses alles bräuchte man ich mir heute nicht mehr wünschen, könnte einfach hingehen und es kaufen.
Doch heute will ich es nicht mehr.
Und einige Spielzeuge von früher gibt es wohl auch nicht mehr.

Das Herz hat seine Kinderwünsche verloren, irgendwo und irgendwann auf dem Weg in das Erwachsenenleben.
Die Wünsche der Kinderzeit gerieten in Vergessenheit, wurden abgelöst von anderen Wünschen, die sich auch nicht immer erfüllen. Doch das sind meistens Wünsche, die man für kein Geld kaufen kann.

Nicht kaufen, konnte man damals auch nicht diesen Baukasten "Ich baue mir ein Atomkraftwerk" von Loriot, den gab es wohl nur im Fernsehen, wenn ich mich recht erinnere.;-)

21.12.2011 um 04:09 Uhr

Wann werden die Tage wieder heller?

Stimmung: gut

Es ist Winterzeit, die Tage sehr kurz und recht dunkel. Die dunkle Jahreszeit hat uns im Griff.
Am 21. Dezember werden wir den kürzesten Tag haben und die längste Nacht. Dunkelheit schon am frühen Nachmittag. Winternächte können ganz schön lang sein.
Der Lauf der Sonne wird am 21. Dezember den tiefsten Punkt erreicht haben, bevor sie für uns wieder höher steigt.
Ab dann werden die Tage wieder länger werden. Zuerst kaum merklich, Mitte Januar dann schneller. Es besteht also Hoffnung.

Wüssten wir nichts von gestern, hätten keine Erfahrungen, so müssten wir doch annehmen, es wird jeden Tag dunkler, bis es irgendwann garnicht mehr hell wird und nur noch ewige Dunkelheit herrschen würde.. Dazu immer kälter, bis alles im ewigen Eis erfroren wäre.
Eine merkwürdige Vorstellung..

Zum Glück besitzen wir unsere Erfahrungen, mit dem Wissen und Glauben daran, dass es nicht so ist. Dass auch wieder hellere Tage kommen werden. So wie es jedes Jahr war und auch dieses Jahr wieder sein wird. So wie im Leben auf schlechte Tage auch wieder gute folgen werden.

Schon zu allen Zeiten der Menschheit und in allen Kulturen war die Wintersonnenwende eine Zeit des Feierns.
Die Germanen feierten 21.Dez. das Julfest, oder Yule, das Geburtsfest der Sonne.
Für die Römer war der 25. Dez. der Feiertag zur Ehre des Gottes der unbesiegten Sonne.
Nein, die Dunkelheit konnte nicht für ewig die Macht über das Licht erzwingen. So ist es auch nicht erstaunlich, das wir jetzt an diesen Tagen Weihnachten feiern. Jesu Geburt als Künder des kommenden Lichtes und der Freude.
So baut ein Mythos auf den anderen auf.

Auch in der vorchristlichen Zeit war dieser Tag ein Geburtsfest. Die Menschen glaubten, Mutter Erde hätte eine neue kleine Sonne geboren, ein neues Licht welches da heranwächst. Das Tote und abgestorbene langsam wieder zum Leben erweckt und Hoffnung auf neues mit sich bringt.

So lasst uns Kerzen anzünden um die Abende bis zur Erneuerung ein klein wenig heller erstrahlen zu lassen. Um mit ihnen ein wenig Wärme und Licht in diese kalten Tege zu bringen.
Vielleicht mit einem heissen Tee, oder einem Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, die schönen Seiten dieser dunklen Jahreszeit geniessen.

Wintersonnenwende, Zeit der Sonne zur Umkehr und manchmal auch Zeit des Menschen, zur Besinng und Umkehr, oder auch Einkehr. Einkehr und Erneuerung in sich selbst.
Es wird wieder heller werden, ganz bestimmt.
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17.12.2011 um 22:43 Uhr

Goethe und der Zweck des Lebens


Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst....
In diesem Sinne bereite ich mich auch vor, und wenn wir nach Innen das unsrige getan haben, so wird sich das nach Aussen von selbst ergeben.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe ( An Meyer )

Ich glaube, dieser Satz Goethes hat ganz viel mit Vertrauen, Vertrauen in uns selbst und Vertrauen dem Leben gegenüber zu tun.
Wenn wir unseren Teil getan haben, dann wird das Lebenauch dass seinige dazu tun.

Ich neige ja immer dazu, zu sagen "Pass auf deine Wünsche auf, sie könnten in Erfüllung gehen". Manchmal zur Unzeit, oder aber die Wunscherfüllung fühlt sich ganz anders an, als wir es uns dachten. Der Wunsch ist erfüllt und dann kommt die Leere, die neue Wünsche nach sich zieht, um sie wieder aufzufüllen.

War das erhoffte, ersehnte, erwünschte, nicht als Kind schon oftmals ganz anders als wir es in unseren Träumen vorher ausgemalt haben?

Eine interessante Diskussion zum Thema Wünsche und Wünsche loslassen läuft gerade auf

Angelmagias Blog *bitte hier schauen*
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16.12.2011 um 08:17 Uhr

Wie Lilly Lustig ihre Schwester rettete

Der eine oder andere hier bei Blogigo wird noch den Blog "Schreib mir" von Lilly Lustig kennen.
Lilly hatte dort ihre Lebensgeschichte aufgeschrieben, auch um ihre Kindheit und Jugend zu verarbeiten.

Eine Kindheit, die von den Gemeinheiten und der Gewalt ihrer Mutter und Schwester geprägt war. Einer Kindheit die sie durch verschiedene Kinderheime führte. Und gleichzeitig einer Kindheit die von ihrem unglaublichen Mut geprägt war,nicht aufzugeben, auf das bessere zu hoffen.

Als Kind rettete Lilly ihre kleineren, gemeinen. Schwester das Leben.

"Ein wenig konnte sie schwimmen,aber mit den ganzen Klamotten.....ich dachte nicht mehr nach... auf meinem Hintern rutschte ich zu dem Loch und schrie nach ihr...ich sah sie unter dem Eis,nahe dem Loch.....Ihr Gesicht,die Augen weit aufgerissen,nach Luft schnappen....Ich griff ins Eiskalte Wasser....spürte keine kälte,erwischte sie an der Mütze und konnte sie unter dem Eis herraus ins freie Loch ziehen.....Ich lag auf dem Bauch auf dem Eis.....es knackte unter mir......meine Schwester schrie und wedelte mit den Händen.....Und ich hielt sie hoch an ihrer Mütze... wie gut das es so eine war,die man fest unterm Kinn zubinden konnte,das hatte ihr vermutlich das Leben gerettet,denn an einer anderen Mütze hätte ich sie nicht raus ziehen können."

Zitat: Lilly Lustig


Um die klitschnasse Lilly kümmerte Lillys Mutter sich nach dieser Rettungsaktion überhaupt nicht. Zum Dank schlug die Mutter ihr noch einen Holzkleiderbügel auf Lillys Rücken kaputt.

Es gab von der Mutter keine Liebe und keine Weihnachtsgeschenke für Lilly. Nur immer Demütigungen und Schläge. Doch Lilly gab niemals auf, auch wenn sie manchmal schon kurz davor war.

Während Lilly ihre Lebensgeschichte hier aufschriebm erkankte sie an Krebs. Musste mit dem schreiben aufhören, wusste nicht ob sie die Krebserkrankung überleben würde.

Jetzt sah ich, sie hat sie überlebt, wurde operiert und ist auf dem Wege der Besserung. Soweit zumindest, dass sie wieder am normalem Leben teilhaben kann.

Lilly hat Blogigo inzwischen verlassen, schreibt jetzt ihre Geschichte auf

beepworld.de/meinlebenslauf *klick hier*

weiter.

Es lohnt sich wirklich ihre berührende Lebensgeschichte zu lesen.
Lilly, die sich niemals kleinkriegen liess. Lilly.
Ich wünsche ihr noch ein langes Leben und eine weitere Gesundung,
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12.12.2011 um 15:15 Uhr

Mister Goethe und der Scharfsinn

Der Scharfsinn verlässt geistreiche Männer am wenigsten,
wenn sie unrecht haben.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe ( Maximen und Reflexionen )


Frauen verlässt ihr Scharfsinn scheinbar nie. Sie behalten ihn, egal ob sie Unrecht ooder Recht haben.
Sonst hätte der alte Geheimrat Goethe, ja Männer und Frauen geschrieben.;-D
Er wusste scheinbar damals schon, dass an geistreichen Scharfsinn der Frauen niemals heranragen könnten. Gesteht die geistige Überlegenheit der Frau ohne Umschweife ein, mit der der Mann sich nicht messen kann, und hält es deshalb nicht für nötig, die Frauen hier explizit zu erwähnen. Der Scharfsinn der Frau ist für Goethe einfach gegeben.
So einfach ist es.
Bei den Männern scheinbar nicht, denn da unterstellt er, es gibt geistreiche Männer Männer mit Scharfsinn, die von ihm nicht verlassen werden wenn sie unrecht haben.
Als Schlussfolgerung daraus, muss es dann auch Männer geben, die alles zugeben. Sagen sie seien im Unrecht und vielleicht noch bekennen auch nicht zu den geistreichen Männern mit Scharfsinn zu gehören.

Uih, dieser Eintrag hat mir richtig Spass gemacht. So soll es sein.
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04.12.2011 um 20:33 Uhr

Nachtragend sein

Wenn wir einem Menschen etwas nachtragen, dann haben wir daran ganz schön zu schleppen.
Zitat: Elisabeth Lukas

Es lastet schwer auf unseren Schultern, drückt uns runter.
Manchmal sollten wir uns vom Ballast, der uns unten hält befreien, damit wir leichter durch das Leben gehen können.

Dazu müssen wir loslassen können, was uns "belastet".

"Die Angst gegen die Liebe eintauschen".
Denn die Liebe ist die stärkste Kraft.

Ist zwar keine Fastenzeit, aber Ballast, der uns am Leben hindert, können wir zu jeder Zeit abwerfen, auch heute und morgen.



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01.12.2011 um 22:21 Uhr

Lebenssinn

Frage nicht, was das Leben für dich als Sinn bereithält,
sondern erlebe dich täglich und stündlich selbst als Befragter..

Zitat: Viktor Frankl ( Begründer der Logotherapie )
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