Lyriost – Madentiraden

08.08.2014 um 09:44 Uhr

„F. A. – Verbotenes Verlangen“, Seite 22

von: Lyriost   Stichwörter: Family, Affairs

F. A. – Verbotenes Verlangen“, Seite 22

Chloes Freundin Beth „war das, was manche wohl als Stalkerin bezeichnet hätten, ohne dass sie jedoch die ausufernden Dimensionen einer Kriminellen erreichte“. Kriminelle sind also nicht nur kriminell, sondern verfügen außerdem über „ausufernde Dimensionen“, was immer man sich darunter vorstellen mag, wenn man es sich vorstellen kann.

Diese Freundin nun läuft irgendeinem adeligen Nichtsnutz hinterher und läßt sich „nicht davon abbringen, ihn als zukünftigen Vater ihrer noch ungeborenen Kinder zu betrachten“. Ungeborene Kinder können, da bin ich sicher, keinen Vater haben, weder einen vergangenen noch einen gegenwärtigen, noch einen zukünftigen. Tut mir beinahe leid für die armen Kinder, auch wenn es sie nicht gibt.

Chloe durchsucht immer noch „ihre hübschen Dessous nach einem ganz speziellen Stück“. Also nicht mehr die Schubladen, die Kommode, den Schrank. „Ihre Blicke fahndeten zielgerichtet [so zielgerichtet, wie sie auf Seite 21 auf den Unterwäscheschrank zugelaufen war] nach einem absolut anbetungswürdigen Slip.“ (Lobet den Slip, den mächtigen König der Dessous.)

Was fällt einem nicht alles ein, wenn man etwas gegen „die beginnenden Spinnweben in den unteren Regionen“ des Körpers tun möchte. Da betet man sogar Slips an. Ob's hilft? Aber was soll der Ausdruck „beginnende Spinnweben“. Gemeint ist sicher beginnende Spinnwebenbildung im Schlüpfer. Was also tun? Ich würde erst mal die Spinne verscheuchen und dann ein Bad nehmen.

Morgen geht’s weiter mit Seite 23 und einem „Magier im Bett“.


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