Lyriost – Madentiraden

26.04.2007 um 10:56 Uhr

Tirade 112 – Gedicht

von: Lyriost   Kategorie: Gedicht & Grafik

Tirade 112 – Gedicht

Buchstaben zittern
vom Mondschein kühl ausgehellt
Mantel des Schweigens

glühen am Tage hervor
aus offenen Sonnensärgen

sunny

26.04.2007 um 07:17 Uhr

Kein Gedicht

von: Lyriost   Kategorie: Gedichte

Kein Gedicht

Wenn du die
Sätze auf
dem Hackbrett
strickst, wird
luftig, leicht so
manches Wort.
Doch der
Gedanke, kühn
bis schlicht,
bleibt, was
er ist.

Ob du nun
auf den
Reim verzichtest
oder auch nicht
gerupfte Prosa ist
noch kein
Gedicht.

25.04.2007 um 10:16 Uhr

Endoplasmatisches Retikulum

von: Lyriost   Kategorie: Grafik

Retikulum

25.04.2007 um 10:13 Uhr

Paradoxien

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Paradoxien

Paradoxien haben vor allem die Eigenschaft, Paradoxien zu sein, und wenn sie Gehirne vernebeln, dann deshalb, weil im Nebel nun mal die Wahrnehmung des Nebels als Nebel keine falsche Wahrnehmung ist, sondern Voraussetzung für gesunden Realitätssinn.

Wer auch nur den Hauch einer Idee von Nebellosigkeit hat, der muß, um sie zu verwirklichen, erst mal begreifen, daß er im Nebel steckt.

24.04.2007 um 10:14 Uhr

Surfen

von: Lyriost   Kategorie: Grafik

Surfen

23.04.2007 um 23:37 Uhr

Nacht

von: Lyriost   Kategorie: Grafik

Nacht

23.04.2007 um 23:13 Uhr

Erquickend und labend

von: Lyriost   Kategorie: Grafik

Erquickend und labend

23.04.2007 um 22:56 Uhr

Morgenstund hat Gold im Mund

von: Lyriost   Kategorie: Grafik

Morgen

23.04.2007 um 09:39 Uhr

Zufall

von: Lyriost   Kategorie: Jemand schrieb

Zufall

Jemand schrieb, er halte nichts vom Begriff "Schicksal", und Schicksal sei doch in den meisten Fällen nichts anderes als die "Verkettung zufälliger Ereignisse".

Ist das nicht eine contradictio in adjecto? Ein zufälliges Ereignis, wenn es denn eines gibt, kann nur dann zufällig sein, wenn es nicht in Interaktion mit anderen Ereignissen auftritt. Ein mit anderen Ereignissen verkettetes Ereignis aber ist von diesen anderen Ereignissen abhängig und verliert dadurch den Charakter der Zufälligkeit.

Von Zufall sprechen wir doch nur dann, wenn uns die Informationen über die vielfältigen Wechselwirkungen von Ereignissen fehlen.

22.04.2007 um 16:10 Uhr

Zwischenwelt

von: Lyriost   Kategorie: Grafik

Im Niemandsland

02.04.2007 um 14:33 Uhr

Pause

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken   Stichwörter: Pause

Pause

Wie Roman Kaminski in George Taboris Inszenierung von Becketts "Warten auf Godot" vorsichtig die Regieanweisung Pause ausspuckt und damit das Beckettsche Schweigen punktgenau trifft, das hat mich beeindruckt und geht mir nicht aus dem Kopf.

Bis später einmal. Pause.