Lyriost – Madentiraden

04.08.2009 um 13:36 Uhr

Gedankenquellen

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Gedankenquellen

Die erfrischendsten Gedankenquellen finden sich dort, wo Tiefsinn und Trivialität miteinander im Clinch liegen und das Geschehen von einem stoisch-humorvollen Ringrichter kommentiert wird.

04.08.2009 um 10:45 Uhr

Selbstskepsis

von: Lyriost   Kategorie: Aphorismen

Selbstskepsis

Man sollte nicht ungeprüft alles glauben, was Menschen denken oder zu denken vorgeben. Und es gibt keinen vernünftigen Grund, bei sich selbst eine Ausnahme zu machen.

03.08.2009 um 17:33 Uhr

Die Arbeit von heute

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Die Arbeit von heute

Wenn es heute bereits an Professionalität mangelt, wie soll dann erst die Arbeit von morgen aussehen? Das frage ich mich angesichts der Steinmeier-Kampagne, bei der mit den dicken Fehlern bereits in der Überschrift begonnen wurde. Da kann einem bange werden um das Morgen, das wir morgen erleben sollen – wenn wir wollen. Was nur wählen?

Steinmeier

 

Quelle: www.frankwaltersteinmeier.de

03.08.2009 um 10:38 Uhr

Kluge Eltern

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Kluge Eltern

Etwas über fünfzig Prozent der Amerikaner wünschen sich kluge Kinder. Schöne Kinder wünschen sich weit über neunzig Prozent. Kluge Eltern.

03.08.2009 um 10:05 Uhr

Bibliographisches Institut

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken   Stichwörter: Duden, Rechtschreibung, Rechtschreibreform

Bibliographisches Institut

Im Duden, ehemals maßgeblich und amtlich in Fragen der Rechtschreibung, heute jedoch hauptsächlich maßgebend in seiner Maßlosigkeit willkürlicher Empfehlungen der eigenen rechtschreiblichen Präferenzen von orthographischen Varianten, finde ich die Empfehlung, das Wort "bibliographisch" nicht mehr zu verwenden, sondern durch "bibliografisch" zu ersetzen. Nun denke ich natürlich nicht daran, mich solcherlei geschmäcklerischer Anmaßung zu unterwerfen. Aber, so dachte ich mir, der Duden sollte sich doch wohl an seine eigenen Empfehlungen halten.

Der Duden erschien bisher im Verlag Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, Mannheim. Also nicht Bibliografisches Institut & F.A. Brockhaus AG. Da Eigennamen weder der vom Rat für deutsche Rechtschreibung zu verantwortenden Rechtschreibreform unterliegen noch den eigenwilligen Auslegungen dieser Reform durch die Duden-Redaktion, war die Schreibweise mit "ph" bisher gerechtfertigt.

Unlängst fand jedoch eine Hauptversammlung dieser Firma statt, die den Duden herausgibt. Da sich die Besitzverhältnisse geändert haben, stand eine Namensänderung an, und eine Umbenennung wurde beschlossen. Zukünftig firmiert man unter "Bibliographisches Institut". Ohne Brockhaus, aber wie gewohnt mit "ph".

Nun frage ich mich: Warum hält man sich beim Duden nicht an die eigenen orthographischen Empfehlungen, deren Berücksichigung man mir seit geraumer Zeit mit dicken gelben Farbklecksen so sehr ans Herz gelegt hat?

 

PS: Der Duden habe "sich immer stark gemacht" für eine einheitliche Rechtschreibung, kann man auf der Website des Verlages lesen, wo die Parodie eines Interviews mit dem Redaktionsleiter geboten wird. Dummerweise wird "stark gemacht", im Sinne von "sich für etwas einsetzen", in reformierten Texten seit längerem zusammengeschrieben. Vielleicht sollte man beim Duden mal das eigene Korrekturprogramm verwenden. Oder sich, besser noch, für eine externe Prüfung von Dokumenten "starkmachen".

 

Duden

Quelle

03.08.2009 um 09:13 Uhr

Streben nach Glück

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Streben nach Glück

Nicht so sehr sich verändernde Lebensverhältnisse sind verantwortlich dafür, daß auch glückliche Menschen ihr Glück allzu leicht schwinden sehen. Unglücklich werden glückliche Menschen vor allem dann, wenn sie zu sehr danach streben, ihr Glück nicht nur festzuhalten, sondern noch glücklicher zu werden.