Lyriost – Madentiraden

29.07.2011 um 13:35 Uhr

Mehr

von: Lyriost

Mehr

Mehr, mehr, immer mehr mehr mehr und noch mehrmehr ...

Gewinnexplosion reicht nicht

27.07.2011 um 16:14 Uhr

Inkompetenz

von: Lyriost   Kategorie: Sonstiges

Inkompetenz

... wohin man schaut –

 

Focus

 

Focus online

27.07.2011 um 14:49 Uhr

C wie Zukunft

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

C wie Zukunft

Für die Cucunft wünsche ich der ZDU weiter cunehmende Fernunftferne.

Spiegel online

27.07.2011 um 11:40 Uhr

Intelligenztest

von: Lyriost   Kategorie: Sonstiges

Intelligenztest

Wie kompetent, um nicht zu sagen intelligent, ist derjenige, der den Test anbietet? Immerhin finden sich in dem kurzen Einführungstext drei Fehler.

WELT ONLINE


intelligenztest

27.07.2011 um 09:14 Uhr

Verplempern

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Verplempern

Mit dem Leben ist es wie mit dem Geld. Die einzige Art, tatsächlich etwas davon zu haben, ist es, dieses in Umlauf, in Bewegung zu bringen. Manche nennen das "verplempern". Das ist eine naive Denkweise. Denn was wäre die Alternative? Der eine verplempert sein Leben mit Musikmachen, der andere mit dem Plattsitzen des Hinterns in einem Büro, und wieder ein anderer wechselt ständig die Reifen, anstatt zu fahren.

21.07.2011 um 14:18 Uhr

Tirade 163 – Die Rose verstehn

von: Lyriost   Kategorie: Gedichte

Tirade 163 – Die Rose verstehn

Mit Messern erklärt
und mit Scheren begriffen
die Rose verstehn

taxonomisches Rufen
wie das Tuten von Schiffen

21.07.2011 um 10:45 Uhr

Wichtige Frage

von: Lyriost

Wichtige Frage

Manchmal gibt es wichtige Fragen zu klären, zum Beispiel die, ob Rilke in seiner Hölderlin-Elegie das Wort Seeen mit drei "e" geschrieben hat oder nur mit zwei. Tatsächlich mit drei, und das leuchtet mir ein.

...

Verweilung, auch am Vertrautesten nicht,
ist uns gegeben; aus den erfüllten
Bildern stürzt der Geist zu plötzlich zu füllenden; Seeen
sind erst im Ewigen. Hier ist Fallen
das Tüchtigste. Aus dem gekonnten Gefühl
überfallen hinab ins geahndete, weiter.

...

Auf Erden gibt es Seen – "Seeen sind erst im Ewigen."

21.07.2011 um 08:14 Uhr

Selbstentwertung

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Selbstentwertung

Ich dachte, er sei Sprachwissenschaftler. Als er dann jedoch begann, mit dem Oszillieren herumzufuchteln, bis es überhandnahm und zum Blablaen verkam, wurde ich hellhörig, und spätestens dann, als er bei jedem zweiten Rechts- oder Linksabbiegen von Paradigmenwechsel fabulierte oder gar von paradigmatischer Wende, da wußte ich: Wieder nur ein professoraler Jargoneur, oszillierend zwischen Paradigmen und von dem je einen auf das je andre rekurrierend syllogierend. Das kann man mal machen – aber doch nicht ständig.

Zwischenweltler schreibt am 20.07.2011 um 14:26 Uhr:*grins*
Man könnte denken, Du berichtest aus dem Bundestag.

Lyriost schreibt am 20.07.2011 um 14:29 Uhr:Da sitzen sie auch. Aber meistens eine Ebene tiefer. ;-)

Lyriost schreibt am 20.07.2011 um 14:44 Uhr:Sag mal, Zwischenweltler, bist du heute schon "abgeholt" worden, um "auf Augenhöhe" zu kommunizieren?

Zwischenweltler schreibt am 20.07.2011 um 15:02 Uhr:Nö, dazu schiebt man mir immer ein Bänkchen unter.
 
Anmerkung: Kommentare nachträglich wiederhergestellt.

20.07.2011 um 13:55 Uhr

Wer zeigt wem was?

von: Lyriost   Kategorie: Sonstiges

Wer zeigt wem was?

Bei der FAZ tut man sich mal wieder schwer mit dem Lesen. Man vergleiche die Handschrift mit der Legende. "Adele zeigt ihren Brüsten die Männer", müßte es richtig in der Bildunterschrift unter der Legende des Autors heißen. Nicht "Adele zeigt ihre Brüste den Männern". Das wäre banal. Waechter war ja nicht blöd.

 

Adele


FAZ (Bild 2)

20.07.2011 um 12:19 Uhr

Seine Rede sei fließend

von: Lyriost   Kategorie: Aphorismen

Seine Rede sei fließend

Über Kunst zu reden ist nicht überflüssig, aber ein Zeichen von Mangel im Überfluß.

20.07.2011 um 11:48 Uhr

Sonne, Mond und Sterne

von: Lyriost   Kategorie: Gedichte

Sonne, Mond und Sterne

Wenn der Tau nicht friert
regnet es wilde Rosen
im Mondschein Sonne

Die Sterne versammeln sich
und halten über uns Wacht

20.07.2011 um 11:42 Uhr

Tirade 162 – Rest

von: Lyriost   Kategorie: Gedichte

Tirade 162 – Rest

Bleibt meistens ein Rest
im Lichten wie im Dunklen
im Wort in Zeilen

Buchstabe überflüssig
Blut ins Blutende geschickt

20.07.2011 um 11:26 Uhr

Wege

von: Lyriost   Kategorie: Gedichte

Wege

Siehst du die Wege
des Windes über dem Meer
folge ihnen nach

den schimmernd blauen Fährten

hinein ins strudelnde Licht

 

20.07.2011 um 11:21 Uhr

Verschobener Blick

von: Lyriost   Kategorie: Gedichte

Verschobener Blick

Im Innern der Druck
ist doch der eigene Dampf
willst nur nicht spüren

kein Bedrücker da draußen

nichts als der wartende Wind

20.07.2011 um 11:16 Uhr

Verachtung

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Verachtung

Verachtung spricht man nicht aus
die Stimme würde brechen
Verachtung zeigt man

und wird man gefragt danach

wechselt man seine Zunge

20.07.2011 um 11:01 Uhr

Menschen ernten

von: Lyriost

Menschen ernten

Wenn Pflanzen könnten
würden sie Menschen pflanzen
würden sie stutzen

auch mal vasenrein putzen
im Herbst würden sie tanzen

20.07.2011 um 10:44 Uhr

Lesen als heimliche Räuberei

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Lesen als heimliche Räuberei

Wenn wir einen Schriftsteller beim Lesen beobachten, dann wissen wir nicht, in welchem Grade er das, was er lesend ausdeutet, später schreibend ausbeutet. Ausbeuten wird. Oder ob seine Leseintention die eines Abhörspezialisten oder eines Grabräubers ist. Wenn sie auf dem Weg zu sich selbst sind, sollten Schriftsteller mehr schreibend denken als lesend schreiben.

20.07.2011 um 09:32 Uhr

Tirade 161 – Leibhaftig

von: Lyriost   Kategorie: Gedichte

Tirade 161 – Leibhaftig

Nicht abzuschütteln
von der Hand das Klebeband
wie das Leben vom Leben

so beginnen Karrieren
Selbstentleibers Leibgefühl

20.07.2011 um 00:43 Uhr

In den Nachtwind gefragt

von: Lyriost   Kategorie: Gedichte

In den Nachtwind gefragt

Mein Herz schlägelt groß
dein Herz zügelt klein
was hat mich bewogen
dir gewogen zu sein?

19.07.2011 um 23:21 Uhr

Tirade 160 – Ick weeß nich

von: Lyriost

Tirade 160 – Ick weeß nich

Was wissen wir schon
daß manche Strahlen wärmen
und was sich so dreht

was aber ist das: Wärme?
wie wird Bewegung bewegt?