Lyriost – Madentiraden

27.11.2017 um 10:42 Uhr

Jimi

von: Lyriost

Jimi

Er kam vom Mars
und war doch unsereiner
im Tal der Stars
nicht irgendeiner  
im Hort der Toten
Licht im Schatten und
unbenannt im Nichtbekannten


Man hört wie seine Stimme
in die Weiten rannte
wild um sich schlug
derweil er sie verbrannte
auch weil er wirklich
nicht sehr viele
Noten kannte 

24.11.2017 um 09:27 Uhr

Polerei

von: Lyriost

Polerei

Das gegenwärtige politische Gezerre in Deutschland gleicht dem Versuch, den Plus- und den Minuspol in einem Eierkuchen zu finden – und das ganz ohne Magneten.

19.11.2017 um 13:52 Uhr

Smartphone verloren

von: Lyriost

Smartphone verloren?

Wie es scheint, hat Cem Özdemir sein Smartphone verloren. Nun bieten ihm alle einen Ersatz an, aber er zieht nur ein mißmutiges Gesicht, schaut nicht mal hin. Ist das gutes Benehmen?

FAZ 

16.11.2017 um 10:13 Uhr

Salvator Mundi

von: Lyriost

Salvator Mundi

Wer noch immer glaubte, der Kunstmarkt habe etwas mit Kunst zu tun, der sollte es spätestens jetzt besser wissen. 450 Millionen Dollar für ein kleines Gemälde von irgendeinem unbekannten Lehrling von Leonardo wurde versteigert, so von Milliardär zu Milliardär. Da kommt man aus dem Lachen nicht heraus.

Abgesehen davon, daß mal wieder deutlich wird, wie ungebildet die Kommentatoren sind. Überall wird geredet von einem Da-Vinci-Gemälde, als wäre da Vinci ein Adelsname. Dabei hieß der Mann, um den es geht, Leonardo und war geboren in dem kleinen Dörfchen Anchiano in der Nähe von Vinci in der Toskana. Zu seiner Zeit kannte man noch keine Nachnamen, und um den einen Leonardo (oder besser Lionardo) von den anderen Leonardos zu unterscheiden, spendierte man dem Maler einen Beinamen, in diesem Falle angelehnt an den Ort Vinci, also Leonardo da (aus) Vinci. 

Ja, die Leute haben viel Geld und schmücken sich mit Kunst. Aber in den Köpfen herrscht verbreitet bitterer Mangel.