Lyriost – Madentiraden

12.05.2010 um 07:59 Uhr

Auferstehung und Wiedergeburt

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Auferstehung und Wiedergeburt

Buddhisten können wiedergeboren werden, wenn sie Pech haben, Christen nur dann, wenn sie Glück haben. Das nennt man allerdings nicht Wiedergeburt, sondern Auferstehung. Wer jedoch schon mal ein bißchen tot war, empfindet Auferstehung bestimmt als Wiedergeburt.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenSchlafblume schreibt am 15.05.2010 um 09:27 Uhr:"...wenn sie Pech haben."

    Ich bin wohl eine Buddistin.
  2. zitierenNasoetwas schreibt am 17.05.2010 um 07:08 Uhr:also bin ich wiedergeboren.
  3. zitierenSarah schreibt am 29.07.2010 um 23:34 Uhr:...ein bißchen totgewesen zu sein nach Krankheit, zerbrochener Liebe, Enttäuschung, um wiedergeboren zu werden und sich auferstanden zu fühlen, schreit nach Veränderung Lyriost, oder?
  4. zitierenLyriost schreibt am 30.07.2010 um 22:22 Uhr:O ja, Sarah. Die Frage ist nur, wie die Veränderung aussehen soll: Beginnt man noch mal und wirft sich ins Getümmel, oder zieht man sich dezent zurück?
  5. zitierenSarah schreibt am 31.07.2010 um 00:11 Uhr:Lyriost, du lebst! Bist du schon mal ein bißchen tot gewesen? Ein Dr. Sowieso weckt dich auf der Intensivstation und sagt: "Wachen Sie auf, Sarah, alles gut überstanden!" Und nun? Leben ist dann zweimal endlich,
    Einfluss auf Geburt Null. Warum dezent zurückziehen?
    Refrain Leben? Ein gutes Musikstück hat einen C-Teil,
    Neubeginn nicht mit diesem Refrain.
  6. zitierenLyriost schreibt am 31.07.2010 um 00:58 Uhr:Ja, warum dezent zurückziehen? Vielleicht deshalb, weil man angeödet ist vom ewigen Auf und Ab mit seinem beständigen Wechsel zwischen Hoffnung und Enttäuschung. Leben als Musik in schier endloser meditativer Improvisation mit ruhiger Repetition, das wäre mal was. Gehaltvolles Zur-Ruhe-Kommen ...
  7. zitierenSarah schreibt am 31.07.2010 um 01:50 Uhr:Ja, eine schöne Vision.
    Schließ deine Augen und entspann dich und mich.

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