Lyriost – Madentiraden

27.04.2005 um 18:38 Uhr

Besser

von: Lyriost

Besser

Wer heute beschließt, morgen etwas besser zu machen, gibt damit gleichzeitig zu, daß er es gestern schlechter gemacht hat. Das hält viele davon ab, sich weiterzuentwickeln.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenBernardo schreibt am 30.04.2005 um 10:47 Uhr:ich glaube, der Gedanke ist falsch. Widerstand gegen Veränderung wächst nicht aus der Erkenntnis, daß man etwas schlecht gemacht hat.



    Widerstand gegen Veränderung wächst nach meiner Meinung daraus, daß es unbequem ist, sich zu verändern, weil ganze wohl geordnete und filigrane Lebensgerüste infrage gestellt werden. Jeder möchte theoretisch morgen etwas besser machen, ich denke, das ist uns inhärent. Aber Veränderung nur so lange, wie es in unserer Geduld, Lust, Zeit aber auch unser Sicherheitsbedürfnis nicht stört. Ich denke, der größte Feind der Veränderung ist letztlich die Bequemlichkeit.
  2. zitierenLyriost schreibt am 30.04.2005 um 10:54 Uhr:Ist die Abwehr der Einsicht in die eigene Unvollkommenheit nicht auch eine Art Bequemlichkeit?

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