Lyriost – Madentiraden

12.02.2010 um 11:12 Uhr

Das Formen der Gedanken

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Das Formen der Gedanken

Beim Ordnen und Ausdrücken von Gedanken, beim Formen der Worte sollten wir streng sein, denn strenges Formen bringt Klarheit in die Gedanken, und der Gedanke braucht die strenge Form, um zu strahlen – wenn er Strahlkraft besitzt. Wertvolle Gedanken sind wie Rohdiamanten: Sie müssen geschliffen werden. Das geht aber nicht mit Schleifpapier aus dem Baumarkt. Solche Schmirgelspielerei führt zu nichts. Wie Diamanten an Diamanten, so muß man Gedanken mühevoll an anderen Gedanken reiben, um sie zum Leuchten zu bringen; und sie müssen, wie Diamanten, eine ihnen gemäße Fassung bekommen.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenGretchen schreibt am 13.02.2010 um 16:33 Uhr:Guten Tag, Lyriost. Deinen Gedanken über das Formen der Gedanken, denke ich, liegt ebenso mir am Herzen. Wie Du es meinst, glaube ich, so scheint es zu mir als Ausspruch des Propheten zum Beispiel Jesaja (Kapitel 6):

    wâ-jâ°âp 'elaj 'ächad min-ha-sherâpîm
    û- be-jâdô rizeppâh be-mäleqâchajim lâqach me-°al ham-misebbeach
    waj- jaga° °al-pî ...

    Ganz liebe Grüße

    Deine Gretchen r
  2. zitierenGretchen schreibt am 13.02.2010 um 16:35 Uhr:Bitte, entschuldige, meinte "Dein Gedanke ..."
  3. zitierenGretchen schreibt am 13.02.2010 um 17:34 Uhr:Zu Kommentar 1: (Mit Übersetzung ins Englische und Deutsche)

    ו וַיָּעָף אֵלַי, אֶחָד מִן - הַשְּׂרָפִים, וּבְיָדוֹ, רִצְפָּה; בְּמֶלְקַחַיִם - לָקַח, מֵעַל
    הַמִּזְבֵּחַ. 6 Then flew unto me one of the seraphim, with a glowing stone in his hand, which he had taken with the tongs from off the altar; 6 Da flog zu mir einer der Seraphim, mit einem glühenden Stein in der Hand, die er mit der Zange vom Altar genommen hatte;
    ז וַיַּגַּע עַל-פִּי--וַיֹּאמֶר, הִנֵּה נָגַע זֶה עַל-שְׂפָתֶיךָ; וְסָר עֲוֹנֶךָ, וְחַטָּאתְךָ תְּכֻפָּר. ז וַיַּגַּע עַל - פִּי - וַיֹּאמֶר, הִנֵּה נָגַע זֶה עַל - שְׂפָתֶיךָ; וְסָר עֲוֹנֶךָ, וְחַטָּאתְךָ תְּכֻפָּר. 7 and he touched my mouth with it, and said: Lo, this hath touched thy lips; and thine iniquity is taken away, and thy sin expiated. 7, und er rührte meinen Mund mit ihm und sprach: Siehe, berührt dies hat deine Lippen und deine Schuld weggenommen wird, und deine Sünde gesühnt.

    Bitte verzeih meinen Tippfehler mit dem kleinen "r" in meinem Gruß.

    Grüße
    Gretchen
  4. zitierenLyriost schreibt am 18.02.2010 um 08:11 Uhr:Hallo, Gretchen, danke für deinen Kommentar, aber bei der Übersetzung stimmt der Bezug nicht – ansonsten müßte einem die Hand des (unschuldigen) Engels sehr leid tun. Außerdem: "Siehe, dies hat deine Lippen berührt, und deine Schuld wurde weggenommen und deine Sünde gesühnt."

    Liebe Grüße
    Ly
  5. zitierenGretchen schreibt am 18.02.2010 um 18:46 Uhr:Grüße Dich, Lyriost. Habe es Dir etwas ungeprüft in den Blog gestellt, verzeih. .. Danke für Deinen Kommentar und die Korrektur. Ist mir ein wenig peinlich .. meine Schludrigkeit.

    Liebe Grüße
    Gretchen
  6. zitierenGretchen schreibt am 18.02.2010 um 19:59 Uhr:Zu 5: Ich korrigiere: "... in das" Blog gestellt, ..." Die deutsche Sprache ist für mich, stelle ich fest, eine echte Herausforderung. Entschuldige, Lyriost. In letzter Zeit mehren sich meine Fehler. Werde mich darum noch mehr dafür quälen, es in Zukunft besser zu machen.


    Gretchen
  7. zitierenLyriost schreibt am 18.02.2010 um 22:47 Uhr:Ach Gretchen, nur nicht zuviel Selbstkritik, deine Sprache ist wie die meine gut genug und darf sich trotzdem noch entwickeln. "Das" Blog ist jedoch ebenso richtig wie "der" Blog. Nur keine Qual. ;-)
  8. zitierenGretchen schreibt am 19.02.2010 um 23:55 Uhr:Erlaube es Dir so zu sagen: Ich mag Dich sehr, Lyriost.

    Liebe Grüße
    Deine Gretchen
  9. zitierenGretchen schreibt am 20.02.2010 um 00:06 Uhr:Es ist schon bei mir ein wenig verrückt, Lyriost. Wenn ich es dann ganz besonders genau sagen und schreiben will, geschehen häufig die meisten Fehler. Du hast eine Begabung, die ich bewundere. Darum danke ich Dir für Deine Gedult mit mir.

    Zu 8: "Erlaube es mir Dir so zu sagen: Ich mag Dich sehr, Lyriost."

    Ich bin hier bei Dir immer gern.
    Grüße
    Deine Gretchen

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