Lyriost – Madentiraden

09.04.2006 um 17:25 Uhr

Depression

von: Lyriost

Depression

Depression ist mißglückte Melancholie.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenreality schreibt am 11.04.2006 um 09:10 Uhr:habe gedacht, es ist nur ein anderer Begriff für dieselbe Sache
  2. zitierenLyriost schreibt am 11.04.2006 um 09:20 Uhr:Ganz sicher nicht.
  3. zitierenreality schreibt am 11.04.2006 um 13:52 Uhr:Melancholie bezeichnet einen Zustand der Schwermut, der Traurigkeit, evtl. der Trauer (bei vorhergegangenem Ereignis), des Trübsinns oder der Depression in Bezug auf einen Menschen, seine psychische und körperliche Disposition. Der Begriff kann auch die Wirkung oder den Charakter eines Kunstwerks, einer Landschaft oder einer Situation bezeichnen. Der Begriff ist bereits antik.



    In Bezug auf eine psychische Disposition oder ein Krankheitsbild ist der Begriff Melancholie im 20. Jahrhundert weitgehend durch den Begriff der Depression ersetzt worden. Im Begriff der Melancholie schwingt aber eine Bandbreite von Bedeutungen mit, die über die Jahrhunderte im Spannungsfeld von Philosophie, Medizin, Psychologie, Religion, Literatur, Kunst und Musik entstanden sind. Siehe Wikepedia LG.

  4. zitierenLyriost schreibt am 11.04.2006 um 14:52 Uhr:Es gibt wie immer unterschiedliche lexikalische Festlegungen von Begriffen. Da ich ja auch von Zeit zu Zeit bei Wikipedia mitarbeite, sollte ich mal schauen, ob ich was verändere. :-) Aber im Ernst: Man muß unterscheiden zwischen dem antiken Begriff der Melancholie, dessen klinischer Erweiterung und den Begriffsvorstellungen und Interpretationen in Kunst und Literatur. Eine beeindruckende Interpretation liefert die Berliner Melancholieausstellung in der Nationalgalerie.



    Das Ereignis der eigenen Geburt (und damit aller Probleme von Verlust und Endlichkeit), wenn wir uns dessen bewußt werden, ist ein ausreichender Auslöser von Melancholie, und ich bin sicher, daß fast alle bedeutenden philosophischen, literarischen, musikalischen, überhaupt künstlerischen Werke ohne Melancholie nicht denkbar sind. Eine reine Spaßgesellschaft kann so etwas nicht hervorbringen, weil sie keine Zeit hat, sich mit mehr zu beschäftigen als ihren äußeren Erscheinungen.

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  5. zitierenreality schreibt am 11.04.2006 um 15:33 Uhr:Kann ich gut nachvollziehen, nicht nur aufgrund meiner eigenen Verlusterfahrungen.

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