Lyriost – Madentiraden

05.03.2006 um 10:08 Uhr

Der klare Blick

von: Lyriost

Der klare Blick

Die Bücher brennen
Funken stieben auf
die kahlen Bäume
schütteln ihre Wurzeln.

Sturm öffnet Fenster
lüftet Hirn und Herz
löst starre Zungen
lockert alle Türen.

Und Meere tosen
Gischt tanzt wirr ins Haus
erwürgt die Kerzen
Wachs tropft auf die Hände.

Aus den Kaminen
quillt der feuchte Rauch
wie gelber Nebel
wund vom Schein der Lichter.

Und die Figuren
fliehen von der Wand
aus schweren Rahmen
still verwischen Bilder.

Zerplatzend, bröckelnd
kracht der alte Putz
und Mauern zittern
klirrend birst der Spiegel.

In graue Stücke
bricht mein Kindsgesicht
zerschmilzt im Feuer
löscht die wilden Brände.

Entflammtes Dunkel
Schatten weicht entwirrt
augenlichtentspannt
der klare Blick ins Nichts.
  
Das Unberührte
rührt mich bis ins Mark
und in mir schwingt der
Klang der leeren Räume.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierensanftmut schreibt am 05.03.2006 um 21:45 Uhr:lieber lieber reiner*

    ob du nicht vielleicht in frieden heimkommen willst?*:-)



    sei dein blick auch klar*

    ins nichts zu schauen ist nur scheinbar erlösung*



    dein ohr sucht stille*

    ich schenk dir *

    meinen atem*:-)*

    und mein zärtlichstes lächeln*



    aber nur wenn du mir versprichst !!!

    dass du bitte bitte wieder mist mit mir verzapfst*!!!

    wegen dem bauchwehkicher grölen lachen***!!!°°°



    und komm bitte bitte heim*

    wir machen ne homepage*:-)!

    ich sag dir sofort bescheid!:-)*

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