Lyriost – Madentiraden

14.05.2006 um 17:32 Uhr

Geleitet

von: Lyriost

Geleitet

Magnetgeleitet
Linie um Linie
vorwärts und vorwärts
und nach Süden nach Süden
müssen sie ziehen

wir wissen von den Vögeln
wie sie ihre Wege finden
in magnetischen Feldern
immer der Sonne nach

wer weiß das von uns?

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenzartgewebt schreibt am 15.05.2006 um 19:07 Uhr:Pft…willst immer nur wissen und bist selbst um jede Antwort verlegen…!



    Nun gut, Märchenstunde ist angesagt:



    Ist nicht die Persönlichkeit eines jeden Menschen angeblich multidimensional?

    Das Individuum grundsätzlich frei von Raum und Zeit?

    Liegt nicht das Schicksal eines jeden von uns in unserer eigenen Hand?

    Haben wir nicht, vor diesem unserem Leben, die Umstände in die wir geboren wurden, ebenso wie die Herausforderungen, die unsere Entwicklung fördern, SELBST GEWÄHLT?



    Gestalten wir nicht die materiellen Umstände unseres Lebens so mühelos und so unbewusst, wie wir atmen?

    Sind wir uns nicht alle, aufgrund innerer Erfahrung des Ideenreservoirs bewusst, aus dem wir die Konzeption unserer körperlich – materiellen Realität schöpfen?



    Werden wir nicht geleitet von dem vitalen Antrieb des kosmischen Bewusstseins, welcher jedem von uns, jedem SELBST innewohnt, ZU ÜBERLEBEN, UNS ZU ENTWICKELN, UNS ZU VERÄNDERN UND SCHÖPFERISCH ZU ENTFALTEN, da angeblich die Schöpfung innerhalb unseres oder auch uns nicht bekannter Systeme weitergeht und die Entwicklung nie stillstehen wird.



    Sind nicht SEHNSUCHT, WUNSCH UND ERWARTUNG die Antriebskräfte eines jeden Bewusstseins zum Handeln und daher die grundlegenden Antriebskräfte, die Realitäten erschaffen?



    Wer weiß das schon…? Ich bestimmt nicht!!



    …ist ja auch nur ein Märchen…oder etwa doch nicht?



    Auf alle Fälle äußerst gruselig :-o

    Ach, wie liebe ich doch solche Gespenstergeschichtchen...



    eine schlotternde \"Zartgewebte\"

  2. zitierenzartgewebt schreibt am 15.05.2006 um 19:08 Uhr:

    PUNKT und aus.



  3. zitierenzartgewebt schreibt am 15.05.2006 um 19:12 Uhr:Sag Lyriost, raucht jetzt s`Köpfchen oder deine Zigarre?



  4. zitierenLyriost schreibt am 15.05.2006 um 21:29 Uhr:Frau Weberin, mein Kopf ist gut gekühlt, und ich rauche keine Zigarren. ;-)
  5. zitierenLyriost schreibt am 15.05.2006 um 22:30 Uhr:Aber das Individuum ist nicht unabhängig von Raum und Zeit, sondern das Gegenteil ist der Fall. Raum und Zeit sind Voraussetzungen für das principium individuationis, und erst

    das Begreifen des Scheincharakters der Individuation und des Individuellen macht es möglich, Raum und Zeit zu transzendieren und zum Kern alles Seins zu gelangen, das unabhängig ist vom Sturm seiner schleierbedeckten Erscheinungen. Wo das individuell Seiende sich seines Seins bewußt wird, stößt es durch zum überindividuellen Sein.
  6. zitierenzartgewebt schreibt am 16.05.2006 um 00:14 Uhr:Du meine Güte! Mein bescheiden kleines Köpfchen raucht – nein es qualmt regelrecht!!



    Irgendwie, so scheint mir, kann ich das ABC nicht mehr richtig lesen - werden doch nicht die Buchstaben durcheinander gepurzelt sein?



    Hm, wenn nun das Individuum ABHÄNGIG von Raum und Zeit sein soll, wohin reise ich dann in meinen Träumen?



    Welche Rolle spielen Raum und Zeit in meinen Träumen?



    Gibt es nicht Kanäle durch Raum und Zeit, durch die das Individuum reisen kann?



    Na ja, bin ohnehin schon müde, eine Traumreise steht an....vielleicht werde ich ja etwas \"inne\".



    Bleibt aber mein Geheimnis.... ;-)









  7. zitierenLyriost schreibt am 16.05.2006 um 12:48 Uhr:Die Anschauungsformen Raum und Zeit nehmen wir mit, wenn wir vom Wachbewußtsein ins Traumbewußtsein abtauchen. Was sich ändert, sind lediglich manchmal Brüche und Umkehrungen in der zeitlichen Abfolge (Linearität ist außer Kraft gesetzt), und die Räume, in denen wir uns bewegen, sind variabler als in der kontrollierten Tagesrealität. Naturgesetze sind im Traum nicht immer wirksam. Aber wir bewegen uns sowohl im Raum wie in der Zeit.

    Und selbst wenn wir uns nicht bewegen, nehmen wir Bewegung und damit raumzeitliche Veränderungen um uns herum wahr.

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