Lyriost – Madentiraden

08.12.2006 um 14:35 Uhr

Intrinsische Familienaufstellung

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken   Stichwörter: Ich, Subjekt, Motive

Intrinsische Familienaufstellung

Systemische Familienaufstellung kann dazu dienen, herauszufinden, welche "äußeren" Familienkonstellationen (also extrinsische Beziehungen) wir verinnerlicht haben oder uns aufgeprägt wurden, die wir nun musterhaft reproduzieren, womit sie Intrinsizität erlangen und als unsere ureigenen Motive mißverstanden werden können.

Noch viel spannender als das (und der nächste Schritt) scheint mir jedoch so etwas zu sein wie eine intrinsische, eine innere Familienaufstellung, bei der die divergierenden Teile unseres Ichs systemisch abgebildet werden, was in der Folge dazu führen kann, daß wir uns ganz bewußt und mit der nötigen Autorität zum Spiritus rector unseres eigenen Ichs ernennen können.

Zumindest dann, wenn wir die Truppe in den Griff kriegen.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenNimien schreibt am 09.12.2006 um 14:22 Uhr:Dazu gibt's ein sehr schönes Buch von Friedemann Schulz von Thun: "Miteinander Reden 3 - Das innere Team und situationsgerechte Kommunikation" (Mittleweile auch schon: "Das innere Team in Aktion. Praktische Arbeit mit dem Modell") Aber vielleicht kennst du die Bücher ja längst.
  2. zitierenLyriost schreibt am 09.12.2006 um 18:21 Uhr:Vielen Dank für den Tipp. Kannte ich noch nicht. Schönen Gruß

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