Kein Schlußpunkt
Kein Schlußpunkt
Er fand es nachdenkenswert, bei manchen Aussagen auf den Schlußpunkt zu verzichten, um deutlich zu machen, daß alle Erwägungen, selbst die im apodiktischen Gewand daherkommenden, Mutmaßungen sind. Oder sollte er drei Punkte setzen, um die Unabgeschlossenheit zu verdeutlichen? Eine andere Möglichkeit wäre es, alle Sätze so zu strukturieren, daß am Ende jedes Gedankens, das zumindest zu Lebzeiten niemals ein Ende ist, stets ein Fragezeichen stünde.
All dies erwägend, entschied er sich dennoch, den Punkt beizubehalten – und sei es als Ausdruck seines Mutes, seines Willens zur vollendeten Formbildung.
Nur auf Ausrufezeichen wird er auch weiterhin verzichten, sind sie doch Ausdruck des Wunsches, nicht nur andere, sondern auch sich selbst von Schlußfolgerungen zu überzeugen, deren Stichhaltigkeit man im stillen bezweifelt.
Er fand es nachdenkenswert, bei manchen Aussagen auf den Schlußpunkt zu verzichten, um deutlich zu machen, daß alle Erwägungen, selbst die im apodiktischen Gewand daherkommenden, Mutmaßungen sind. Oder sollte er drei Punkte setzen, um die Unabgeschlossenheit zu verdeutlichen? Eine andere Möglichkeit wäre es, alle Sätze so zu strukturieren, daß am Ende jedes Gedankens, das zumindest zu Lebzeiten niemals ein Ende ist, stets ein Fragezeichen stünde.
All dies erwägend, entschied er sich dennoch, den Punkt beizubehalten – und sei es als Ausdruck seines Mutes, seines Willens zur vollendeten Formbildung.
Nur auf Ausrufezeichen wird er auch weiterhin verzichten, sind sie doch Ausdruck des Wunsches, nicht nur andere, sondern auch sich selbst von Schlußfolgerungen zu überzeugen, deren Stichhaltigkeit man im stillen bezweifelt.



Lyriost: "Niemand muß etwas."
Monika: "Ich denke, Tao hat hier nicht dieses du musst im Imperativ gemeint ...
Lyriost: Jedes Muß ist ein Imperativ."
UND ICH HALTE SEIT EH UND JE VIEL VON SELBSTBESTIMMUNG EINES JEDEN – UND NICHTS VON IMPERATIVEN.
Da ist keine Widersprüchlichkeit in meinen Aussagen.
Bitte aufmerksamer lesen.