Lyriost – Madentiraden

30.03.2008 um 23:47 Uhr

Keine Ruh im Wortall

von: Lyriost   Kategorie: Gedichte

Keine Ruh im Wortall

Wo die Schnecke Spuren schleimt
finden Wortebieger Klänge
schaffen wüste Wahngesänge
nichts hat je sich ausgereimt

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenzartgewebt schreibt am 31.03.2008 um 13:06 Uhr:Aber gerade die STILLE im Wortall, ist für manche unerträglich LAUT.

    Lass es RUHIG klingen Lyriost ;-)
  2. zitierenZooStation schreibt am 31.03.2008 um 20:00 Uhr:Schleimende Schnecken find' ich eklig...die werden in Bier ersäuft - sozusagen die Safttaufe für die Saftschnecken!
    Frohes Schaffen.
  3. zitierenLyriost schreibt am 31.03.2008 um 20:09 Uhr:Nur wer nicht genau hinschaut, findet Schnecken eklig. Man muß sie ja nicht mit ins Bettchen nehmen. Jedenfalls nicht die
    schleimigen. ;)
  4. zitierenZooStation schreibt am 31.03.2008 um 20:46 Uhr:Oh, ich hab' sehr genau hingeschaut - und find' sie trotzdem eklig. Selbstmurmelnd sind sie ebenso Geschöpfe unter dem Himmel wie wir es sind, und wer gibt mir das Recht.......
    Schleimige Brut, schleimige!
  5. zitierengrenzgaenger schreibt am 01.04.2008 um 08:04 Uhr:@ L: wie definierst DU denn den schleim?
  6. zitierenLyriost schreibt am 01.04.2008 um 09:15 Uhr:Schleim ist die Urform des Lebens. Die Spur unserer Ontogenese kann in der Spur der Schnecke assoziativ wahrgenommen werden.
  7. zitierengrenzgaenger schreibt am 01.04.2008 um 09:31 Uhr:diese definition krieg ich jetzt nicht mit der ruhe im wortall überein. ich hab sie hier eher als - oha - metapher - aufgeschnappt. vielleicht denke ich aber auch mal wieder um zu viele ecken gleichzeitig.
  8. zitierengrenzgaenger schreibt am 01.04.2008 um 09:32 Uhr:ihn. den schleim mein ich natürlich.
  9. zitierenLyriost schreibt am 01.04.2008 um 09:34 Uhr:Langsamer denken. So wie ne Schnecke. ;-)
  10. zitierengrenzgaenger schreibt am 01.04.2008 um 10:11 Uhr:ach, big L. da könnteste einem blinden genausogut vorschlagen, singen zu lernen...viel spaß beim ecken zählen...naja, ich erwähnte ja bereits, dass ich nicht immer alles verstehe, was du so schreibst.

    ich werde dennoch zu gegebener zeit in einem entsprechenden tempo darüber nachdenken, über die assoziative - oder auch methaphorische - wahrnehmung des schleims als spur, der der wortebieger folgt, um die schnecke mit (wahn)gesängen zu beeindrucken.
  11. zitierengrenzgaenger schreibt am 01.04.2008 um 10:12 Uhr:denk dir das h bitte weg.
  12. zitierenLyriost schreibt am 01.04.2008 um 11:06 Uhr:Das wird beim Biegen weggequetscht. ;-)
  13. zitierengrenzgaenger schreibt am 01.04.2008 um 11:19 Uhr:jetzt aber! ich lach mich hier halb tot. danke dafür. und natürlich lässt mich das metaphorisch-schleimige azssoziativbiegen nicht los. wobei ich wiederum nicht das direkte schleimen, ähhh, nee, biegen, sondern jenes zwischen den zeilen bevorzuge. und das kann man schon fast nicht mehr als schleim bezeichnen. assoziieren jedoch kann man damit verdammt viel.
  14. zitierenZooStation schreibt am 02.04.2008 um 00:55 Uhr:Da kann man mal sehen, was aus so'nem unbegabt hingeschluderten Vierzeiler werden kann - wenn man nur mal langsam drüber nachdenkt!
  15. zitierenLyriost schreibt am 02.04.2008 um 09:31 Uhr:Schludern ist zugleich Quelle und Ausdruck der dichterischen Kreativität. ;-)

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