Lyriost – Madentiraden

10.04.2015 um 09:05 Uhr

Kleinenwahn

von: Lyriost

Kleinenwahn

Je winziger einer ist, um so stärker sein Verlangen nach Größe. Daher der Drang einiger Wachstumsgestörter, in der Öffentlichkeit „Gott ist groß“ zu rufen. Man weiß immerhin, daß einem niemand, nicht mal die Kleinsten, glauben würde und lächelnd beiseite schaute, riefe man statt dessen das, was man mit dem Größenruf wirklich meint: „Ich  bin groß.“ 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenZwischenweltler schreibt am 10.04.2015 um 10:43 Uhr:Was ja leider auch zu beobachten ist:
    Kleinere Menschen sind oftmals deutlich aggresiver. Sie versuchen damit, ihre Defizite zu kompensieren.
  2. zitierenLyriost schreibt am 10.04.2015 um 10:56 Uhr:Leider wahr. Selbst bei den Hunden ist das so. *g*
  3. zitierenAlcide schreibt am 10.04.2015 um 12:08 Uhr:Leider die Grundkonstante menschlichen Daseins: auf ein Gefühl von Machtlosigkeit wird mit der Unterwerfung unter irgendeine ein (Pseudo)-Größe reagiert, die einen teilhaben lässt an Größe... ganz gleich wie imaginiert und wahnhaft das Ganze auch sein mag, alles nur nicht sich klein, machtlos und unbedeutend fühlen müssen...
  4. zitierenFrau_VonUndZu schreibt am 10.04.2015 um 14:29 Uhr:Die Kleinen halten sich für gottgleiche Wesen...
  5. zitierenLyriost schreibt am 10.04.2015 um 14:43 Uhr:Klein und groß sind ja auch leicht zu verwechseln, wenn der Maßstab zur Reparatur ist.

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