Lyriost – Madentiraden

26.05.2015 um 02:40 Uhr

Klugheit und Intelligenz

von: Lyriost

Klugheit und Intelligenz

Überschrift in der FAZ: „Künstliche Intelligenz –
Das klügste Hirn wird verlieren“ 

Stephen Hawking meint, „innerhalb von 100 Jahren werden Computer intelligenter sein als Menschen“.

Dazu kann ich nur sagen: „Es ist klug, Klugheit nicht mit Intelligenz, deren Definition hochumstritten ist, zu verwechseln und künstliche Intelligenz nicht mit der menschlichen. Computer können bereits heute besser Schach spielen als Menschen und schneller und exakter rechnen, und sie werden noch schneller und exakter werden. Aber nicht klug.

Dennoch werden Computer immer schneller und den kognitiven Fähigkeiten der meisten Menschen ähnlich werden, über mannigfaltige Arten von Intelligenz verfügen, aber trotzdem wie die meisten Menschen weit entfernt sein von Klugheit. Wie wenig klug der Großteil der Menschen ist, kann man, durchschnittliche Intelligenz vorausgesetzt, am Zustand der Welt ablesen.    

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenSweetFreedom schreibt am 26.05.2015 um 16:08 Uhr:Hi Ly,
    ich finde es nicht klug, K.I. zu sehr weiterzuentwickeln.
    Habe zu viele Filme wie "Matrix" gesehen.
    Clever wäre es, wenn der Mensch sich wieder mehr seinem wahren Wesen zuwendete. Wir sind Tiere mit einem Hirn, das einen Denker enthält, neben oder über den alten Hirnregionen, die triebhaft Überleben und Fortpflanzung zu sichern suchen. Der Mensch hat einen "alten" Darm, ein Skelett, das eigentlich stundenlang bewegt werden möchte und er wird noch merken, daß auch die Nähe zu Technik (E-Smog) ihn am Ende nur kränker macht, nicht glücklich.
    Transistoren machen so schlecht satt...
    Ich frage mich manchmal, warum die Entwicklung nicht anders gelaufen ist. Der Mensch hätte auch auf einer bestimmten Stufe der Technik verharren können und dafür seine geistigen Fähigkeiten weiterentwickeln. Im grunde ist es doch ein Rückschritt, wenn man die Werkzeuge verfeinert, aber nie wirkliche Entwicklungssprünge macht.
    Liebe Grüße,
    SweetFreedom
  2. zitierenLyriost schreibt am 26.05.2015 um 18:40 Uhr:Völlig richtig, aber mir scheint es vorbestimmt: das Katastrophenprogramm in uns.

    Aufschlußreich: http://www.zeit.de/kultur/literatur/2014-07/eva-horn-zukunft-als-katastrophe
  3. zitierenLyriost schreibt am 26.05.2015 um 18:42 Uhr:Ach ja, vergessen: Schöne Grüße ;-)
  4. zitierenZwischenweltler schreibt am 26.05.2015 um 19:35 Uhr:Schon heute wird menschliche Dummheit, Verfressenheit und Aggressivität auf immer stärker werdende Computer übertragen und von diesen potenziert. Leider ist die menschliche Klugkeit hingegen so arm gesät, dass sich kommende Generationen - wenn nicht sogar wir selbst noch - mit den ersten Cyber-Kriegen konfrontiert sehen werden.
    Ich weiß nicht, was der Menschheit noch alles zustoßen muss, bevor sie begreift, dass sie ihr eigenes Grab schaufelt.
  5. zitierenFrau_VonUndZu schreibt am 26.05.2015 um 21:52 Uhr:Dem Einzelnen scheint es bewusst, der Schwarm lässt sich von künstlicher Intelligenz fesseln. Der Mensch ersinnt immer mehr, um sich von der Besinnung auf das Menschsein abzulenken. Man verändert die Natur im Glauben, etwas Gutes zu tun und begründet dieses mit erforderlichem Fortschritt oder Wachstum.

    Computer und Programme werden von wenigen erdacht und entwickelt, die meisten sind davon ausgeschlossen, und zunehmend ausgeliefert.
  6. zitierenZwischenweltler schreibt am 26.05.2015 um 21:59 Uhr:Auch das ist Teil der Evolution.

  7. zitierenUnbreakable schreibt am 26.05.2015 um 22:23 Uhr:Auch hatten einst die Menschen Angst vor "schnellen" Automobilen und Lokomotiven. Teufelswerk. Inzwischen nimmt man es als gegeben, unabwendbar hin, das Menschen bei Verkehrsunfällen sterben. Ich nenne das Evolution; denn, nur weil wir denken können, sind wir davon nicht ausgeschlossen. Letztendlich sind wir nicht die erste und nicht die letzte Spezies, die untergehen wird. Ob wir das dann selbst zu veranworten haben oder ein Meteorit oder sonst eine Umweltkatastrophe "Schuld" sein wird ...

    Wir neigen zur Selbstüberschätzung, weil wir denken können. Wie begrenzt der Rahmen, den wir geistig erfassen können, ist, vermögen wir doch gar nicht zu erkennen.
  8. zitierenZwischenweltler schreibt am 26.05.2015 um 22:57 Uhr:Die Menschheit ist eben einzigartig - sie ist die einzige Spezies, die ganz bewusst und mit offenen Augen ihrem Untergang entgegen blickt.
  9. zitierenAquarius schreibt am 26.05.2015 um 23:40 Uhr:Bislang hat sich noch jede hochentwickelte Spezies selbst vernichtet. Ich bin auch bei der Menschheit guter Dinge. :-)
  10. zitierenUnbreakable schreibt am 27.05.2015 um 13:35 Uhr:@ Aquarius
    Welche hochentwickelte Spezies hat sich denn bislang selbst vernichtet?

    (Hurra) Noch leben wir. Ob wir uns selbst vernichten oder doch noch weiterentwickeln, werden wir sowieso nicht erfahren.
  11. zitierenLyriost schreibt am 27.05.2015 um 14:30 Uhr:Aquarius meinte das sicher eher kulturgeschichtlich als evolutionär, denke ich. ;-)
  12. zitierenUnbreakable schreibt am 27.05.2015 um 14:50 Uhr:Oder er denkt da Vulkanier - von denen hat man ja auch lange nichts mehr gehört. ;-)
  13. zitierenLyriost schreibt am 27.05.2015 um 15:20 Uhr:Oder Zeus und Co. *g*
  14. zitierenUnbreakable schreibt am 27.05.2015 um 16:35 Uhr:Zeus und Co. ... Götter - gelten die auch als Spezies?

    Lesen oder hören wir "Einfach Göttlich", sind Götter nur von Bedeutung, wenn man an sie glaubt.

    Aquarius sagt nix.
  15. zitierenZwischenweltler schreibt am 27.05.2015 um 18:00 Uhr:Eine virtuelle Spezies, wie die Vulkanier, kann auch nur virtuell aussterben - und das sollte kein elementares Problem der Menschheit sein. ;)
  16. zitierenUnbreakable schreibt am 29.05.2015 um 22:42 Uhr:Jo, Zwischenweltler, was ist denn ein elementares Problem der Menschheit? Die bösen Computer?
  17. zitierenLyriost schreibt am 29.05.2015 um 23:15 Uhr:Es gibt überhaupt kein elementares Problem der "Menschheit", weil die Menschheit ein abstraktes Konstrukt ist.

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