Lyriost – Madentiraden

02.04.2014 um 16:29 Uhr

"Kommentare unveröffentlicht"

von: Lyriost

"Kommentare unveröffentlicht"

Bei ZEITonline tut man sich mit Kritik bisweilen recht schwer. Wer auf sprachlichen Humbug der Redaktion hinweist, muß damit rechnen, daß sein Kommentar durch unzutreffende Bemerkungen der Redaktion ersetzt wird, wie etwa der Kommentar wäre eine "Unterstellung", auf die man verzichten solle, oder er bezöge sich nicht "auf den konkreten Artikelinhalt". Was in diesem Fall tatsächlich richtig ist. Doch ein Großteil der Kommentare bezieht sich auf andere Kommentare – und nicht "auf den konkreten Artikelinhalt". So auch mein Kommentar, der sich auf einen sprachlich verunglückten Kommentar der Redaktion bezog. Im übrigen solle man sich bei "Rückfragen zur Moderation" an eine angegebene E-Mail-Adresse wenden.

Nun hatte ich gar keine "Rückfrage", sondern wollte nur feststellen (nicht unterstellen) und darauf hinweisen, daß es grammatikalisch-semantisch unsinnig ist, in einem redaktionellen Kommentar zu schreiben: ... "wurden Kommentare unveröffentlicht", wenn gemeint ist, daß die Veröffentlichung von Kommentaren rückgängig gemacht wurde. Deutsch scheint für manche eine schwierigere Sprache zu sein, als ich zu denken geneigt bin.




ZEITonline

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenZebulon schreibt am 03.04.2014 um 00:44 Uhr:Nicht nur bei Zeit-online geschieht solcherlei.

    Die eitlen Niedriglohnschreiber für's Contentproduzieren scheinen darüberhinaus zumeist auch von den Kommentierungen ihres Getippsels überfordert.

Diesen Eintrag kommentieren