Lyriost – Madentiraden

06.05.2005 um 12:38 Uhr

Manchmal

von: Lyriost

Manchmal

Wenn die Narben
erglühen
möchte ich schreien
möchte hassen
wenn deine Achseln
lose Worte
zucken
die Chiffren
der sprachlosen
Verwirrung
im Gewirr
deiner ungefühlten
Gedanken.

Eine Wurzel
die die Erde sucht
als stecke sie
nicht darin.

Und die
vor ihr flieht.

Ich möchte schreien
möchte hassen
doch die
Stimme bricht.

In reiner Liebe
wächst kein Haß.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenLyriost schreibt am 06.05.2005 um 22:30 Uhr:In meiner Liebe wächst kein Haß, höchstens, vorübergehend, Empörung, Zorn.
  2. zitierenLyriost schreibt am 06.05.2005 um 22:39 Uhr:Ja, daran arbeite ich. Ich empfände dieses als angemessen, doch es ist nicht einfach. Kein kurzer Weg dahin, keine Abkürzungen. Aber Haß ist unmöglich, nicht aus Gründen der Konvention oder der Moral, sondern tiefe Empfindung.
  3. zitierenLyriost schreibt am 06.05.2005 um 23:17 Uhr:Wäre wie Gehen im Moor.
  4. zitierenLyriost schreibt am 06.05.2005 um 23:24 Uhr:Und so viele bedecken sich mit diesem Schmutz, als hätten sie nie geliebt. Haben sie nie geliebt?
  5. zitierenLyriost schreibt am 06.05.2005 um 23:49 Uhr:Als hängten sie ihr Herz an eine Garderobe neben den Hut, sie schauen mal kurz vorbei ... und sie schauen vorbei, wenn sie schauen.
  6. zitierenLyriost schreibt am 07.05.2005 um 00:05 Uhr:... so lebendig wie ein Wort aus dem Wörterbuch.

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