Lyriost – Madentiraden

27.03.2009 um 09:31 Uhr

Neid und Schadenfreude

von: Lyriost   Kategorie: Gedanken

Neid und Schadenfreude

Geboren aus dem Neid, mit dem sich die Menschen der wichtigsten ihrer Freiheiten berauben, nämlich der, sich nicht mit andern vergleichen zu müssen, ist die Schadenfreude die kleine Schwester der Grausamkeit. Schadenfreude ist so etwas wie eine Spielzeugpistole der Zahnlosen und Ohnmächtigen. Genau das richtige Spielzeug für die Guten, Lieben und Netten, um ihrer auch ihnen selbst häufig verborgenen, aus Neid erwachsenen grausamen Neigungen Herr zu werden. Sicherlich ein brauchbares Spielzeug, um Schlimmeres zu verhüten. Mini-Katharsis.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenGretchen schreibt am 28.03.2009 um 12:14 Uhr:Sind falsche Tränen und ebensolche Hände (die man schütteln kann) ihnen nicht gleich?
  2. zitierenGretchen schreibt am 28.03.2009 um 12:55 Uhr:Zu 10: Ich dächte du seiest Vegetarier? Also ich mag den Πυθαγόρας auch, obwohl ich seiner Kunst zuweilen noch den Gehorsam schulde.
  3. zitierenGretchen schreibt am 28.03.2009 um 12:59 Uhr:Zu 2: Sorry, Lyriost, dieser Kommentar sollte ganz woanders landen, nämlich dorthin: Tirade 136 – Heimliche Abdankung
  4. zitierenGretchen schreibt am 28.03.2009 um 15:30 Uhr:Einfach nur so.

    Im Tale steiget die Flut. Chronos spannt seinen silbernen Bogen darüber. Häupter der Unschuldigen umfangen blutrot das Glück. Helios hebt am Turmalin siegreich seine Hand den Tag grüßend vor der Schlacht. Gaia erbebt, die goldenen Truppen schreiten in de Nacht. Die blasse Weggefährtin errötet im blauen Gewand' und schlitzt die Kehlen der Tauben.
  5. zitierenGretchen schreibt am 28.03.2009 um 15:57 Uhr:Vielleicht wäre "Arm" statt "Hand" von der Anschauung her schöner, was meinst du, Lyriost?
    Also: "Helios hebt am Turmalin siegreich seinen Arm, ..." (außerdem noch ein Komma vergessen). Ich übe das Dennoch.

    Gruß
    von Gretchen
  6. zitierenLyriost schreibt am 29.03.2009 um 10:02 Uhr:Vegetarier bin ich nicht, obgleich ich es gern wäre. Doch ich bin es beinahe. Fleisch esse ich sehr selten. Menschenfleisch gar nicht. ;-)

    Gruß von Lyriost
  7. zitierenGretchen schreibt am 30.03.2009 um 20:31 Uhr:Wünsche Dir eine angenehme Nacht, Lyriost, und hoffe, daß Du verlegene Worte dem Heimlichen entreißt und den Maulwürfen im Gegänge wider ihrer angeborenen Blindheit das Sehen zum Leben schickst.

    Mit lieben Grüßen
    Dein Gretchen
  8. zitierenGretchen schreibt am 15.04.2009 um 10:56 Uhr:Guten Morgen, Lyriost.

    ...., wenn Du (Sie) willst (wollen) dann vielleicht bis bald.

    Gretchen

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