Ohne Taschenrechner
Ohne Taschenrechner
Der Philosoph ist ein Wissenschaftler ohne Taschenrechner, der lächelt, wenn er das Wort "Wahrheit" hört, und "Unsinn" denkt, wenn einer vom "Sinn" spricht.
Ohne Taschenrechner
Der Philosoph ist ein Wissenschaftler ohne Taschenrechner, der lächelt, wenn er das Wort "Wahrheit" hört, und "Unsinn" denkt, wenn einer vom "Sinn" spricht.


Jede Träne
nicht geweint
vergiftet Herz
und Seele
so wächst
das Verhängnis
Tränen gerinnen
im Innern
zu Stein

Gruß an alle
Gretchen
Liebe Grüße an alle
Lyriost
wahrscheinlich lächeln, doch ich lache …
und das herzhaft :-)
liebe grete: ja, grenzgängerin, und auch bei deiner (weltlichen) erklärung musste ich herzhaft lachen. tomatensuppe und ein schöner mann, was will man mehr. dass man dabei nicht mehr so richtig logisch denken kann/will, kann ich absolut nachvollziehen. aber dennoch: du musst dich doch nicht dafür entschuldigen, dass ich keinen zusammenhang in deiner aussage gefunden habe. ich möchte nicht wissen, wie viel zusammenhangloses zeug ich so von mir gebe; würde ich mich für all das entschuldigen, wäre ich wahrscheinlich mit nichts anderem mehr beschäftigt.
so. und nun zurück zu den naturwissenschaften. biochemie des immunsystems. sehr sehr spannend. ich wünsche euch allen einen schönen tag.
Der arme, unsinnliche Philosoph. Hat er aber nicht viel zu philosophieren *lach*.
Begriffe ohne Anschauung sind zwar leer, aber bewußte Anschauung ohne Anschaungsmuster ist nicht möglich.
Nach Peirce können wir nichts über die Wahrnehmung aussagen, sondern nur über die Wahrnehmungsurteile.
Oder Schopenhauer: "Transzendentale Wahrheit", in "Die vierfache Wurzel des satzes vom zureichenden Grunde".
"Die im Verstande und der reinen Sinnlichkeit liegenden Formen der anschauenden, empirischen Erkenntnis können, als Bedingungen der Möglichkeit aller Erfahrung, Grund eines Urteils sein, das alsdann ein synthetisches a priori ist. Da ein solches Urteil dennoch materiale Wahrheit hat; so ist diese eine transzendentale; weil das Urteil nicht bloß auf der Erfahrung, sondern auf den in uns gelegenen Bedingungen der ganzen Möglichkeit derselben beruht. Denn es ist durch eben Das bestimmt, wodurch die Erfahrung selbst bestimmt wird: nämlich entweder durch die a priori von uns angeschauten Formen des Raumes und der Zeit, oder durch das a priori uns bewußte Gesetz der Kausalität. Beispiele solcher Urteile sind Sätze wie: Zwei gerade Linien schließen keinen Raum ein. — Nichts geschieht ohne Ursache. — 3 x 7 = 21. — Materie kann weder entstehen noch vergehn. Eigentlich kann die ganze reine Mathematik, nicht weniger meine Tafel der Prädikabilia a priori, im 2. Bande der Welt a. W. und V., wie auch die meisten Sätze in Kants metaphys. Anfangsgr. d. Naturwissenschaft, als Beleg dieser Art der Wahrheit angeführt werden.
Auch in Foucaults Diskursanalyse findet sich der Begriff eines "historischen Apriori", was zwar nicht dasselbe ist, sondern gewissermaßen ein "Quasi-Apriori", aber dennoch an die Kantsche Theorie anknüpft.
Aber ich versteh immer noch nicht, ob du mit "Anschauung" "Wahrnehmung" meinst. Entschuldige meine doofe Frage, sag bescheid, wenn es dich nervt. Es würde mich nur einfach sehr interessieren, weil ich mich mit der Abgrenzung beider Begriffe schwer tue.
Ich muß dazusagen, daß es natürlich in der Philosophie auch andere Auffassungen gibt. Nicht vergessen: Alles, was ich hier sage, ist meine subjektive Auffassung.
Die Unterscheidung leuchtet mir ein, jetzt werden mir auch deine Kommentare davor etwas deutlicher. Danke :).
Was das Subjektive betrifft, so hat es eine Doppelbedeutung. Philosophisch gesehen ist damit das nichtindividuelle Subjekt (der Erkenntnis) im Gegensatz zum Objekt (alle Realität) gemeint, im normalen Sprachgebrauch aber das Individuelle, das sich von anderem Individuellen unterscheidet.
Der subjektive Anteil bei der Wahrnehmung ist also einerseits kollektiv subjektiv, insofern, als alle mit dem gleichen Sinnesapparat und gleichen Hirnstrukturen wahrnehmen, andererseit jedoch von Subjekt zu Subjekt verschieden, weil die Erfahrungshorizonte nicht übereinstimmen.
Schöne Grüße
Ganz klar, alles was du siehst, summiert sich in dir mit dem,was du eh schon in dir trägst. Ob Erfahrung oder Gefühle dazu....es ergibt sich meiner Meinung nach nur eine subjektive Wahrnehmung. Etwas, worüber man sich demnahc hervoragend streiten kann. Deine Wahrheit ist nicht meine.....Da die Objektivität in der Wahrnehmung nicht wahrgenommen wird, sondern nur das, was man auf seine Art und Weise aufnimmt....Ach du je..das kann man noch unendlich weiterführen....
...ich sehe es so: ...daß Raum, Zeit und Kausalität objektiv empirische Voraussetzungen sind, um subjektive sensorische Wahrnehmung zu strukturieren. aber da kann man ja jetzt auch wieder anfangen zu diskutieren, inwiefern etwas durch die menschen erfasstes/ erfassbares überhaupt objektiv sein kann. es gibt subjektive objektivität - die objektivität jedes einzelnen menschen - aber funktioniert das auch andersherum? kann es objektive subjektivität geben?
das sind schon wahnsinnig spannende fragen. aber auch ein faß ohne boden. denn an irgendeinem punkt beißt sich die katze immer in den schwanz.